Buch: Das letzte Ritual (Yrsa Siguardardóttir)


Wie man am Namen der Autorin leicht erkennen kann, handelt es sich beim letzen Ritual um ein Buch aus Island, genauer gesagt: um einen Krimi.

In der Universität von Reykjavík wird die Leiche eines jungen Deutschen gefunden. Der Geschichtsstudent war fasziniert von alten Hexenkulten, und sein Mörder hat ihm ein merkwürdiges Zeichen in die Haut geritzt. Aber die isländische Polizei glaubt an einen Drogendelikt und verhaftet einen Dealer. Die Eltern des Opfers misstrauen den Ermittlungen: Sie beauftragen die junge Anwältin Dóra Guðmundsdóttir, den Fall noch einmal aufzurollen. Und auf der Suche nach dem wahren Mörder findet Dóra über dunkle Rituale mehr heraus, als ihr lieb ist …

“Sehr clever geschrieben, mit einer tollen Hauptfigur und einem aufregenden Geheimnis!” Morgunblaðið

(Covertext)

Naja, … was das Morgunblaðið da schreibt, kann ich nur bedingt bestätigen.

Ich glaube das letzte Ritual ist eines der Bücher, das man ließt, nett findet und danach wieder weg legt und schnell vergisst. Soll heißen: Unterhaltungslektüre wie es sie massenhaft gibt, aber nichts besonderes. Die Story über den Ritualmord ist recht interessant aber auch nicht sonderlich neu oder originell - ich bin ziemlich sicher eine ganz ähnliche Geschichte vor Jahren schon als “Akte X” Episode gesehen zu haben. Sei’s drum!

Als ziemlich interessant empfinde ich hingegen die gut recherchierten Informationen über die Hexenverfolgung in Europa. Allerdings reicht das auch nicht wirklich weit über mein (Schul)wissen über das Thema hinaus.

Von mir gibt es dafür 6 von 10 Punkten

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