Nachdem ich vor ein paar Monaten den Bestseller “Sakrileg” von Dan Brown erst als Hörbuch mehr als begeistert gehört und später als grottenschlechte Verfilmung umso fluchender gesehen habe, habe ich nun durch Zufall “Scriptum” von Raymond Khoury in die Hände bekommen und gelesen.
Scriptum basiert ähnlich wie Sacrileg auf den selben Ideen: Verschwörungstheorien, einer alternativen Sicht auf die Kirchengeschichte, einer Interpretation der Geschichte der Tempelritter und damit eng verwoben: die Gralslegende. Zudem sind im Nebenstrang beider Romane Liebesgeschichten zwischen den beiden Protagonisten eingebaut.
Scriptum (erschienen 2005) eilt daher ein wenig der Ruf voraus, ein Plagiat von Sakrileg (erschienen 2003) zu sein. Ich will mir kein Urteil darüber erlauben, ob Khoury tatsächlich bei Brown abgeschrieben hat, aber die Idee, dass dem so gewesen sein könnte, ist nicht von der Hand zu weisen.
Allerdings kann man wie ich finde nicht davon reden, dass Scriptum ein schnödes Plagiat ist. Die Grundlagen beider Bücher sind zwar ähnlich, die erzählte Geschichten aber völlig verschieden. (Siehe dazu auch die Inhaltsangaben in den Links)
Mir hat das Lesen von Scriptum viel Spaß gemacht. Es reicht zwar, wie ich finde, nicht an Sakrileg heran, aber es ist immer noch ein lesenswertes Buch.
Von mir gibt es für Scriptum 7 von 10 Punkten
0 Responses to “Buch: Scriptum vs. Sakrileg (Raymond Khoury / Dan Brown)”
Leave a Reply