Monthly Archive for Februar, 2007

Free Hosting Tipp

Kaum zu glauben. Es gibt tatsächlich werbefreie Free Hoster mit viel Platz (1GB), PHP, MySql und einem vernünftig konfigurierten Server, der auch über die mod_rewrite Engine verfügt. Also alles, was man so braucht, um eine Wordpress-Installation zu hosten. Daher habe ich auch meinen Blog von blogger.com auf ein “eigenes” Wordpress umgezogen. Ist doch viel netter.

Wer also einen kostenlosen Hoster sucht, sollte sich http://kilu3.de/ ansehen.

[Update, 06.03.07: Den Tipp kann man leider knicken. Die Erreichbarkeit des Servers ist ein Glücksspiel und die Geschwindigkeit bewegt sich teils im Bereich der kontinentalen Plattendrift... :-( ]

[Update, 19.09.07: Kilu scheint umorganisiert worden zu sein. Kilu3.de gibt es nicht mehr, statt dessen gibt es nur noch kilu.de. Dort hoste ich mein Blog mittlerweile wieder und bin (noch) halbwegs zufrieden.]

Rezept: "Italienischer" Hackbraten

Das Rezept habe ich vor einigen Monaten im Fernsehen gesehen und schon mal gemacht. Ist ziemlich lecker und recht fix zusammengerührt.

für zwei Personen

Man nehme:

  • 300g frisches Hackfleisch
  • 1/2 trockenes Brötchen
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 (kleines) Ei
  • ca. 100g Mozarella
  • ca. 6 Stücke getrocknete Tomaten in Öl
  • (einige Oliven)
  • 2, 3 EL Sahne
  • Oregano
  • Salz
  • Pfeffer
  • scharfer Paprika
  • (Semmelbrösel)

Step 1: Brötchen in etwas warmen Wasser einweichen lassen und gut ausdrücken. Zwiebel und Knoblauch pellen und in feine Würfel schneiden. Mozarella abtropfen lassen und ebenfalls klein schneiden. Das gleiche Schicksal widerfährt den Tomaten und den optionalen Oliven!

Step 2: Alle Zutaten zusammen werfen und mit dem Ei, etwas Sahne und den Gewürzen gut vermischen. Falls der Fleischteig zu feucht ist, etwas Semmelbrösel untermischen

Step 3: Die Fleischmasse entweder in eine ausgeölte Kuchenform (Kasten) füllen oder zu einem Laib formen und in einen Bräter füllen.

Step 4: Bei ca. 200 Grad etwa 35 Minuten im Ofen backen lassen.

Dazu schnecken Baguette, Bratkartoffeln, Nudeln, usw…

Blogger.com nach Wordpress 2.1 exportieren

Eigentlich hatte ich ja vor dieses Blog von blogger.com zu nehmen und auf einen eigenen Webspace mit einem Wordpress 2.1 zu migrieren. (Das lasse ich jetzt aber doch sein…)

Da sich mittlerweile hier ein paar Postings angesammelt haben, stellte sich die Frage: “Wie bekommt man die Postings möglichst einfach in das Wordpress importiert?” Wordpress 2.1 bietet “von Haus aus” leider keine Importfunktion für ein neues blogger.com Konto - für alte gibt es sowas.

Mit einem einfachen Trick bekommt man den Umzug aber trotzdem schnell und einfach hin: Man erstellt sich auf http://wordpress.com/ ein (kostenloses) Konto für ein Wordpress Blog und “missbraucht” dieses sozusagen als Exporter. Das auf wordpress.com gehostete Wordpress hat nämlich im Gegensatz zum selbst gehosteten Wordpress eine Importfunktion für blogger.com!

Diese ruft man auf (Verwalten –> Import), gibt die Konto-Informationen des zu importierenden Blogs ein und nach ein paar Sekunden ist das blogger.com Blog auf wordpress.com kopiert. wordpress.com bietet außerdem mittlerweile eine Exportfunktion an. Man exportiert (Verwalten –> Export) den eben kopierten Blog in eine Datei und importiert (Verwalten –> Import) diese Datei wiederum in sein eigens gehostetes Blog.

Fertig.

Phishing

Alle Nase lang hört man von allerlei Online Bank-Betrügereien. Ganz beliebt und immer aktuell bei den bösen Buben scheint das Phishing zu sein, also eine Art Trickbetrügerei, bei der der Kunde einer Bank durch eine lustige Geschichte dazu gebracht wird seinen Usernamen und Passwort herauszurücken.Es ist mir komplett, wirklich absolut komplett schleierhaft, wie die Phisher auch nur einen “Fisch” an Land ziehen können. (Allerdings wird es mir immer verstänlicher, dass die Banken für die durch Phishing entstandenen Schäden nicht mehr aufkommen)

Im Allgemeinen ist der erste Schritt, dass man eine Mail bekommt, in der man dazu aufgefordert wird, irgendwas zu tun. Dabei muss man Username und Passwort herausgeben. Ich benutze Gmail -man sieht’s- und die Wahrscheinlichkeit, dass eine solche Mail NICHT im Spam-Ordner landet, liegt bei einem Prozent. Allerhöchstens! Bei Spamfiltern anderer Mail-Anbieter liegt die Quote sicherlich ähnlich hoch niedrig.

Spam ist “Pfui”, “Bäh” und “Iiih”, den beachten wir erst gar nicht (außer wenn man mal kurz was anderes schreiben will als seine Diplomarbeit). Ergo: Phishing-Versuch gescheitert.

Selbst wenn die Mail nicht ausgefiltert wird und man zufälligerweise auch noch Kunde der Bank ist, nach der gephished wird, gibt es noch den gesunden Menschenverstand! In der Mail steht ziemlich sicher nicht mein “richtiger” Name, sonder irgendwas wie “Holgadoelbuhoverde”. Nein, so heiße ich nicht. Meine Bank würde aber garantiert meine Namen kennen. Bei jedem halbwegs “normal-intelligenten” Menschen sollte es jetzt im Oberstübchen klingeln.

Ebenfalls steht dort nicht die “richtige” Mailadresse (siehe Bild). Auch hier sollte es klingeln. Wieder: Versuch gescheitert.

Unser völlig depperter Surfer, dessen Spamfilter versagt hat und der zudem tatsächlich auch noch Kunde dieser Bank ist, klickt jetzt also auf den Link in der Mail. Und siehe da:

Der Browser warnt vor dem Web-Betrug. Das kann nicht nur der Firefox, auch der Internet-Explorer kann das.

Das klappt zwar nicht immer, aber zumindest recht oft.

Naja, angenommen die Warnung erfolgt nicht. So sollte doch wieder der Verstand sagen “Gugg mal vorsichtshalber, auf welchem Server du gerade bist”. Man muss zwei mal hinguggen, aber spätestens dann sieht man, dass mit der URL irgendwas nicht stimmt und v.a.: dass das garantiert nicht die URL meiner Bank-Homepage ist. Im Falle der Bank wäre das ganz einfach http://www.bbt.com/…

Tabellen für TeX generieren

Wer schon einmal versucht hat Tabellen in TeX “von Hand” zu erstellen, weiß, dass das eine ziemlich üble und knifflige Sache ist. In HTML ist das ja noch ganz logisch, einsichtig und einfach, aber den TeX-Kommando-Kauderwelsch verstehe ich beim allerbesten Willen nicht

(OK, ich habe mir auch noch nie die Mühe gegeben es wirklich verstehen zu wollen)

Da ich gerade Tabellen in meine Diplomarbeit einbinden muss, muss ich wohl oder übel Tabellen erzeugen können. Das ansonsten ja supergeniale und Hilfreiche TeXnicCenter (–> zum Download) spuckt gerade mal einen Tabellen-Stummel aus:

\begin{table}
\centering
\begin{tabular}

\end{tabular}
\caption{Supertolle Tabelle}
\label{tab:SupertolleTabelle}
\end{table}

Danke auch, den Teil hätte ich gerade noch hinbekommen!

Nach etwas Internet-Wühlen habe ich ein Tool gefunden, das eine Excel-Tabelle in TeX-Code konvertiert. Das Tool ist ein Excel-Makro und heißt Excel2Latex (–> zum Download) und liegt momentan in Version 2.0 vor.

Man baut sich also seine Tabelle in Excel, klickt auf ein Knöpfchen und bekommt eine größere Menge TeX-Code ausgespuckt.

Diesen Code copy/pasted man ins TeXnicCenter, compilliert und bekommt eine wunderschöne, dem Excel-Original frappierend ähnliche Tabelle.

Ok, ein Fehler ist drin (Die Leerzeile in der Tabelle wird am rechten Rand nicht geschlossen).

Suchet so werdet ihr finden - Teil 2 - Flock

Mein Hirn hat gerade Ladehemmung und spuckt keinen sonderlich sinnvollen Output zu meiner Diplomarbeit mehr aus. Deswegen tippe ich eine halbe Stunde etwas (mehr oder weniger) sinnfreies und beschäftige mich mit Flock. Was Flock ist, habe ich ja schon gestern erwähnt.

Die große Frage ist allerdings, ob man mit Flock tatsächlich auch sinnvoll Beiträge für einen Blog schreiben und auch veröffentlichen kann.

Die anderen Features, wie z.B. die Anbindung an Bilderdienste (Flickr) interessieren mich gerade nicht sonderlich. Nur so viel zu dem Thema: Nach kurzem Test habe ich die Anbindung an Bilderdienste als recht brauchbar empfunden. Klasse gelöst ist der Feed-Reader Teil! Das ist wirklich gut gemacht. Den Bookmarking-Teil habe ich gar nicht getestet, einfach deswegen, weil ich meine Bookmarks nicht im Netz haben möchte.

Zurück zu der “großen Frage”: Der Flock-Blog-Editor sieht schon mal ganz nett aus. Allerdings bietet er verglichen zur Weboberfläche von Blogger.com wenige Funktionen -insbesondere für Formatierungen- an. Gerade mal FETT, KURSIV und DURCHGESTRICHEN lässt sich in der Iconleiste auswählen. Nett wäre noch wenigstens Schriftart und Schrifgröße gewesen. Dann gibt es noch zwei Buttons für Listen und das war es schon. Holzklasse!

Der spärliche Editor wäre aber eigentlich gar nicht so schlimm, wenn wenigstens der HTML-Code, der von Flock erzeugt wird, auch “sauber” wäre. Nachdem ich ein paar Zeilen getippt habe, habe ich interessehalber auf “Source” umgeschalten und fast einen Schlag bekommen. Quasi jedes Wort steht in einem eigenen <span> </span> Tag-Paar. Das kann es ja wohl nicht sein!

Sonderlich ausgereift scheint der HTML-Generator von Flock nicht zu sein. Schade. Damit hat sich das Programm zumindest bei mir sehr fix selbst ausgeknockt und ich habe diesen Beitrag wieder auf der Blogger.com Oberfläche geschrieben.

K.O. für Flock nach Runde 2!

Suchet so werdet ihr finden - Teil 1

Vielleicht hätte ich dieses Posting auch besser “Die Suche nach dem perfekten Blogging Tool” nennen sollen. Aber egal…

Das Tippen von Postings im Editor von blogger.com ist im Grunde genommen eine Zumutung. Schreibt man mehr als 10 Zeilen Text oder besitzt man die Frechheit ein, zwei Bilder einzubauen, ist die Textbox sofort voll und die elende Scrollerei geht los. Es wäre ja schon eine ziemliche Hilfe, wenn die Textbox ein paar Zeilen größer/höher wäre. Aber nein: Bloggoogler spart hier. Wieso eigentlich? Kostet doch nichts die Textbox etwas größer zu machen! Wo bleibt die Usability?

Früher, in der Zeit als Blogger (Anm.: die Blog-Plattform, die ich benutze) noch das “alte” Blogger war, in der man sich nicht über sein Google Konto anmelden musste, konnte man ein Tool namens W.Bloggar benutzen.

Das Ding war ist großartig: Ein einfach zu bedienender Editor mit vielen Features, der mit vielen Blogs (Wordpress, Movable Type, Blogger, …) zurecht kommt. Der/die Entwickler des Tools hat/haben aber seit dem letzten Jahr nichts mehr an seinem Programm geändert (so scheint es zumindest) und die Umstellung auf das “neue Blogger” komplett “verschlafen”. W.Bloggar kommt jedenfalls nicht mit der neuen Anmeldung über das Google Konto klar (oder ich bin zu doof das Programm richitg zu konfigurieren) und spuckt daher nur einen Blog-API-Fehler aus. Somit kann man W.Bloggar von der Liste streichen… Schade.


Durch Googlen, Stöbern und Zufall stieß ich auf Flock. Flock basiert auf Mozilla Firefox 1.5 und betitelt sich selbst als “sozialen Browser”. Das soll aber nicht bedeuten, dass er besonders freundlich sei, nein: Flock bietet neben dem “normalen” Browsing auch Zugriff auf “Social Networking” Dienste wie verschiedene Blogs, Flickr, Technorati und so weiter. Klingt eigentlich gut. Wobei ich die Idee Browser und Blog-Editor zu kombinieren eher deppert finde. Naja…

Nachdem ich die aktuellste deutsche Version (0.7.6) heruntergeladen und installiert habe, wurde ich schon wieder von dem gleichen API-Fehler wie bei W.Bloggar “erfreut”. Eigentlich habe ich Flock auch sofort wieder von meiner Liste gestrichen, aber mir fiel noch die Englische Version 0.7.10.2 in die Hände. Und siehe da: Die neuere Version versteht doch tatsächlich das “neue Blogger”, man kann sich fehlerfrei anmelden und auch tatsächlich Postings schreiben.


(Flock Browser mit Bilder-Leiste (oben) und Web Snipplets-Leiste (unten))

Wie das geht, beschreibe ich, wenn ich das Tool besser kenne.

Mit Word ein ernstes Wörtchen reden

Wer schon einmal ein wirklich langes Dokument in Word geschrieben hat weiß, dass Microsofts Luxuseditor ab spätestens 35, 40 Seiten anfängt böse zu mucken. Was ich noch nicht wusste ist, dass man die Mucken in manchen Fällen auch abstellen kann, bzw. dass eignetlich nicht Word der Übeltäter ist, sondern -wie so oft- der Benutzer.

Word bietet zumindest seit Version 2000 eine Funktion an, mit der sich Änderungen an Dokumenten verfolgen lassen. Das ist eigentlich eine ganz nützliche Funktion, die die Zusammenarbeit von verschiedenen Leuten, insbesondere das Überarbeiten von Dokumenten, ziemlich erleichtert.

Diese Funktion wird über [Extras] –> [Änderungen verfolgen] aktiviert.

Das lästige daran ist allerdings, dass Word JEDE Änderung, die ab diesem Zeitpunkt gemacht wird, sozusagen “im Vorborgenen” in einer Änderungshistorie speichert. Das bläht verständlicherweise das Dokument immens auf, wenn man vergisst die Funktion wieder zu deaktivieren. Und das sorgt früher oder später natürlich für deftige Probleme.

Heute habe ich im Büro ein 70 Seiten langes Word-File in die Hände bekommen, das quasi nicht mehr editierbar war, weil irgendwer irgendwann die “Änderungen verfolgen” Option aktiviert hat. Man kann sich sehr leicht vorstellen, welch Datenwust in einem Dokument, das 2002 erstellt und seit diesem Zeitpunkt permanent von verschiedenen Leuten aktualisiert, erweitert und überarbeitet wurde, vorhanden sein muss. So ist es auch nicht verwunderlich, dass das Dokument quasi nicht mehr editierbar war.

Ein weiser alter Mann Kollege gab mir den Tipp nachzusehen, ob vielleicht die Änderungs-Funktion aktiv war und falls ja die Änderungshistorie zu löschen. In Word heißt das, dass man die Änderungen “annimmt”.

Danach sieht das Dokument wieder “normal” aus und die Größe des Dokuments sinkt enorm. Bei meinem 70 Seiten Dokument waren das schlappe 5 Megabyte!


Blöderweise ist die Änderungen-Verfolgen-Funktion noch immer aktiv: tippt man weiter, fällt einem das schnell auf:


Entgültige Abhilfe schafft nur die komplette Deaktivierung durch [Extras] –> [Änderungen verfolgen] oder den Klick auf das entsprechende Icon in der Icon-Leiste!


Fazit: “Änderungen verfolgen” ist eigentlich eine nützliche Funktion. Sie kann nur böse nach hinten losgehen, wenn man vergisst sie wieder abzustellen!

(Screenshots gemacht mit Office 2003; In Office 2000 sieht das ganze etwas anders aus, die Funktionen sind aber gleich benannt)

Rezept: Auberginenmuß

Mein Hirn ist noch ein wenig offline, daher muss ich bevor ich anfange an meiner DA herum zu tippen, erst mal etwas “einfaches” - zum warm werden - schreiben. Da kommt mir das Rezept zum Auberginenmuß vom Abendessen am Freitag gerade recht.

Für Raucher ist vielleicht noch die Info interessant: Auberginen enthalten nach den Tabak-Pflanzen das meiste Nikotin. Steht zumindest in der Wiki. Allerdings ist das Nikotin vor allem in den Blättern der Pflanze enthalten und nicht in der Frucht.

Für zwei Personen

Man nehme:

  • eine kleine Zwiebel
  • zwei Knoblauchzehen
  • zwei kleine, junge Auberginen (zusammen ca. 500 - 600g)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • etwas Chili (wer mag)
  • 3 - 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Sardellenpaste (wer mag)
  • 1 Schluck Weißwein
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Step 1: Wie gewöhnlich werden Zwiebeln und Knofi in 3 - 4 EL Öl angeschwitzt. Das Pellen und zerhacken nach Möglichkeit nicht vergessen. Ganze Zwiebeln braten dauert einfach zu lange. Außerdem schmeckt die Schale nicht. 4 EL OL sind natürlich relativ viel Stoff, aber die Auberginen werden das Öl später brauchen.

Step 2: Man zieht den Auberginen zunächst die Haut bei lebendigem Leibe ab. Das geht mit einem Kartoffelschäler recht flott. Dann schnibbelt man die nackigen Auberginen in Würfelchen. Die Auberginenwürfel werden nun bei milder Hitze mit den Zwiebeln und dem Knoblauch gegart. Das dauert etwa 15-20 Minuten.
Alternativ kann man die Auberginen vorher im Ofen garen: dazu piekt man die Dinger kräftig mit einer Gabel ein, wickelt sie in Alufolie und wirft die Aluberginen für ca. eine Stunde in den 200°C heißen Backofen. Das Einpieken ist -wie ich ein paar Mal gelesen habe- wichtig, weil sonst die Aubergine durch die Hitze und den sich bildenden Druck explodiert. Könnte allerdings lustig sein… Wenn die Stunde vorbei ist, Auberginen auspacken, halbieren und das Innere (das jetzt hoffentlich weich ist) mit einem Löffel herausschaben und in den Zwiebel / Knopi Topf packen. Die Auberginen-Pelle brauchen wir nicht mehr - der Mülleimer freut sich darüber.

Step 3: Zu der entweder im Topf oder Backofen gegarten Auberginenmasse kommen die Gewürze (Pfeffer: reichlich!), Wein und Zitronensaft. Mit der Sardellenpaste unbedingt sparsam sein. Ein Wenig davon in manchen Gerichten schmeckt sehr gut; zu viel ist enorm widerlich. Alles mit dem Stabmixer fein purieren* und entweder zu frisch aufgebackenem Fladenbrot oder Gnocci essen. Zur Fladenbrot-Variante schmeckt etwas Feta lecker.

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* Wer große und somit ältere Auberginen gekauft hat, sollte das Pürieren sein lassen. Dabei werden die Kernchen in der Aubergine zerstört und Bitterstoffe freigesetzt. In dem Fall einfach mit einer Gabel o.Ä. fein zerdrücken

Umzug "Ommzug" Rottenburg 2007

Eigentlich ist Fasnet und insbesondere die Umzüge “logisch” betrachtet völliger Quatsch. Ein paar Leute zwängen sich in absonderliche Gewänder, setzen muffige Holzmasken auf und latschen in Kolonne durch ein Kaff und am Straßenrand jubeln die Leute und sind völlig aus dem Häuschen…

Hirnverbrannt? Ja, schon.

Die Stimmung dabei ist aber genial. Fast so wie in Stuttgart auf dem Schlossplatz, wenn Deutschland ein Tor schießt. Insbesondere dann, wenn solches traumhaftes Wetter wie heute ist - und es nicht wie letztes Jahr -5°C hat und anfängt zu schneien.

2007-02 — Fasnet Rottenburg

Rottenburg ist glaube ich DIE Adresse für Ommzug-Gugger in der Region. Alles andere ist nur ein müder Abklatsch… Wenn möglich, stehe ich nächstes Jahr wieder auf dem Ehinger Platz…

(Nachtrag: 50.000 Zuschauer waren es dieses Jahr)