Gorgonzola-Sauce ist vermutlich nicht jedermanns Sache. Ich habe mich damit bis zum heutigen Abend auch ziemlich schwer getan*, aber das lag glaube ich weniger am Gorgonzola, sondern am langweiligen Rezept.
“Richtig” zubereitet ist die Sauce super lecker und aromatisch. Ich glaube der Gag an der ganzen Sache ist, dass man die durch den Gorgonzola doch etwas muffig schmeckende und durch das viele Fett schwere Sauce durch einen guten Schluck Zitronensaft “kickt”. Ein paar Kräuter und eine gute Portion Pfeffer tun ihr übrigens.
für 2 Personen
Man nehme:
- 1 kleine Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- ein gutes Stück Butter
- ein halber Becher Sahne
- ca. 150ml Gemüsebrühe
- ca. 120g Gorgonzola
- ein TL
MondaminStärkemehl - Kräuter, Salz, Pfeffer, Muskat
- Zitronensaft
- ein Schluck Weißwein
Step 1: Wie immer die Zwiebel und den Knoblauch würfeln. Den Hinweis, dass beide erst von ihrer Schale befreit werden müssen schenke ich mir mal. Ach verdammt…! In der Butter das Knollen- bzw. Zehenschreddermaterial langsam glasig dünsten, ohne dass es Farbe annimmt. Die Gemüsebrühe und Sahne angießen und ein paar Minuten köcheln lassen.
Step 2: Gorgonzola in Würfel schneiden und in der Sauce auflösen. Die komische Konsistenz und der Geruch sind normal. Der Schimmel im Käse ist kein Bug, sondern ein Feature. Kräuter (wir haben etwas Oregano verwendet), eine großzügige Portion Pfeffer, ggf. etwas Salz und wer mag eine Spur Muskat dazu geben. Jetzt kommt glaube ich das entscheidende: Zitronensaft. Etwa ein Esslöffel verträgt sie Sauce. Weiter köcheln lassen.
Step 3: Die Sauce ist jetzt wahrscheinlich noch zu dünnflüssig, um an Nudeln haften zu bleiben. Mit etwas Stärkemehl, das in Wasser aufgelöst wurde, gut eindicken. Zum Schluss noch einen kleinen Schluck Weißwein dazu und mit dem Zauberstab gut durchmixen.
Fertig.
Dazu passen im Prinzip alle Sorten von Nudeln oder auch Gnocchi.
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* soll heißen: ich fand das Zeug widerlich!