Rezept: Auberginenmuß

Mein Hirn ist noch ein wenig offline, daher muss ich bevor ich anfange an meiner DA herum zu tippen, erst mal etwas “einfaches” - zum warm werden - schreiben. Da kommt mir das Rezept zum Auberginenmuß vom Abendessen am Freitag gerade recht.

Für Raucher ist vielleicht noch die Info interessant: Auberginen enthalten nach den Tabak-Pflanzen das meiste Nikotin. Steht zumindest in der Wiki. Allerdings ist das Nikotin vor allem in den Blättern der Pflanze enthalten und nicht in der Frucht.

Für zwei Personen

Man nehme:

  • eine kleine Zwiebel
  • zwei Knoblauchzehen
  • zwei kleine, junge Auberginen (zusammen ca. 500 - 600g)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • etwas Chili (wer mag)
  • 3 - 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Sardellenpaste (wer mag)
  • 1 Schluck Weißwein
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Step 1: Wie gewöhnlich werden Zwiebeln und Knofi in 3 - 4 EL Öl angeschwitzt. Das Pellen und zerhacken nach Möglichkeit nicht vergessen. Ganze Zwiebeln braten dauert einfach zu lange. Außerdem schmeckt die Schale nicht. 4 EL OL sind natürlich relativ viel Stoff, aber die Auberginen werden das Öl später brauchen.

Step 2: Man zieht den Auberginen zunächst die Haut bei lebendigem Leibe ab. Das geht mit einem Kartoffelschäler recht flott. Dann schnibbelt man die nackigen Auberginen in Würfelchen. Die Auberginenwürfel werden nun bei milder Hitze mit den Zwiebeln und dem Knoblauch gegart. Das dauert etwa 15-20 Minuten.
Alternativ kann man die Auberginen vorher im Ofen garen: dazu piekt man die Dinger kräftig mit einer Gabel ein, wickelt sie in Alufolie und wirft die Aluberginen für ca. eine Stunde in den 200°C heißen Backofen. Das Einpieken ist -wie ich ein paar Mal gelesen habe- wichtig, weil sonst die Aubergine durch die Hitze und den sich bildenden Druck explodiert. Könnte allerdings lustig sein… Wenn die Stunde vorbei ist, Auberginen auspacken, halbieren und das Innere (das jetzt hoffentlich weich ist) mit einem Löffel herausschaben und in den Zwiebel / Knopi Topf packen. Die Auberginen-Pelle brauchen wir nicht mehr - der Mülleimer freut sich darüber.

Step 3: Zu der entweder im Topf oder Backofen gegarten Auberginenmasse kommen die Gewürze (Pfeffer: reichlich!), Wein und Zitronensaft. Mit der Sardellenpaste unbedingt sparsam sein. Ein Wenig davon in manchen Gerichten schmeckt sehr gut; zu viel ist enorm widerlich. Alles mit dem Stabmixer fein purieren* und entweder zu frisch aufgebackenem Fladenbrot oder Gnocci essen. Zur Fladenbrot-Variante schmeckt etwas Feta lecker.

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* Wer große und somit ältere Auberginen gekauft hat, sollte das Pürieren sein lassen. Dabei werden die Kernchen in der Aubergine zerstört und Bitterstoffe freigesetzt. In dem Fall einfach mit einer Gabel o.Ä. fein zerdrücken

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