Mein Hirn hat gerade Ladehemmung und spuckt keinen sonderlich sinnvollen Output zu meiner Diplomarbeit mehr aus. Deswegen tippe ich eine halbe Stunde etwas (mehr oder weniger) sinnfreies und beschäftige mich mit Flock. Was Flock ist, habe ich ja schon gestern erwähnt.
Die große Frage ist allerdings, ob man mit Flock tatsächlich auch sinnvoll Beiträge für einen Blog schreiben und auch veröffentlichen kann.
Die anderen Features, wie z.B. die Anbindung an Bilderdienste (Flickr) interessieren mich gerade nicht sonderlich. Nur so viel zu dem Thema: Nach kurzem Test habe ich die Anbindung an Bilderdienste als recht brauchbar empfunden. Klasse gelöst ist der Feed-Reader Teil! Das ist wirklich gut gemacht. Den Bookmarking-Teil habe ich gar nicht getestet, einfach deswegen, weil ich meine Bookmarks nicht im Netz haben möchte.
Zurück zu der “großen Frage”: Der Flock-Blog-Editor sieht schon mal ganz nett aus. Allerdings bietet er verglichen zur Weboberfläche von Blogger.com wenige Funktionen -insbesondere für Formatierungen- an. Gerade mal FETT, KURSIV und DURCHGESTRICHEN lässt sich in der Iconleiste auswählen. Nett wäre noch wenigstens Schriftart und Schrifgröße gewesen. Dann gibt es noch zwei Buttons für Listen und das war es schon. Holzklasse!
Der spärliche Editor wäre aber eigentlich gar nicht so schlimm, wenn wenigstens der HTML-Code, der von Flock erzeugt wird, auch “sauber” wäre. Nachdem ich ein paar Zeilen getippt habe, habe ich interessehalber auf “Source” umgeschalten und fast einen Schlag bekommen. Quasi jedes Wort steht in einem eigenen <span> </span> Tag-Paar. Das kann es ja wohl nicht sein!
Sonderlich ausgereift scheint der HTML-Generator von Flock nicht zu sein. Schade. Damit hat sich das Programm zumindest bei mir sehr fix selbst ausgeknockt und ich habe diesen Beitrag wieder auf der Blogger.com Oberfläche geschrieben.
K.O. für Flock nach Runde 2!
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