Gestern erst in einem anderen Blog (“Kochen mit Liebe” - übrigens ein echter Tipp die Seite) gefunden und heute schon für/mit Freundin, in leicht abgewandelter Form, nachgekocht! Das Rezept ist unglaublich einfach und zudem schnell zubereitet und recht preiswert.
Für zwei Personen
Man nehme:
- 4 Hähnchenschlegel
- Salz, Pfeffer, Paprika, Curry
- Öl (Sonnenblumen, Mais, …)
Step 1: Hähnchenschenkel waschen, trocken tupfen und “sezieren”. Damit meine ich so überflüssigen Kram wie Haut, die evtl vom Beinchen weg hängt, wegschneiden, etwas überflüssiges Fett abschneiden und den obere Teil vom Knochen weghacken*.
Step 2: Die Schenkel werden jetzt etwas eingeölt und mit Salz (großzügig), Pfeffer, Paprika und etwas Curry gewürzt.
- ca. 400-500g Kartoffeln
- ca. 50ml Öl
- ca. 1TL Salz
- Kräuter (der Provence, etc)
- n Knoblauch-Zehen
Step 3: Kartoffeln waschen, schälen und in gleichmäßig große Spalten schneiden. Den Knoblauch pellen und andrücken. Öl mit Salz, Kräutern und Knoblauch in einer Schüssel mischen und die Kartoffeln dazu geben, vermischen und ein paar Sekündchen stehen lassen. In dem Rezept aus den anderen Blog kam zusätzlich der Saft einer halben Zitrone in die Marinade. Eine Zitrone war zwar keine da, aber wir haben einfach etwas Saft aus dem Fläschchen genommen. Das werde ich sicher nicht mehr machen. “Zitronige” Kartoffeln sind nicht so mein Ding. Daher stehen sie auch nicht in der Zutaten-Liste.
Step 4: Ein Blech mit Alufolie tapezieren und erst den ganzen Inhalt der Kartoffeln-Knoblauch-Kräuter-Öl-Schüssel darauf kippen und dann die Hühnerteile daneben drappieren. Rein in den vorgezeizten Backofen und ca. 30 Minuten backen lassen.
Step 5: Das Blech kurz aus dem Ofen holen und die Kartoffeln nochmals etwas “durchmischen” und die Hähnchenteile mit Öl bepinseln. Alles zurück in den Ofen und nochmals ca. 10 - 15 Minuten bei “voller Pulle” im oberen Teil des Ofens aufknuspern lassen.
Zusätzlich kann man natürlich noch halbe Zwiebeln, Tomaten usw… mitbacken, das haben wir heute aber mal nicht gemacht.
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* Ich meine den Knochen am Huhn, nicht die Hand…
Hallo,
dieses bzw. ähnliches Rezept habe ich schon 1978 aus Teneriffa mitgebracht, nur noch mit etwas anderen Zutaten: süsse Kartoffeln, kleine rohe Zwiebelchen, frische Rosmarin- und Thymianzweige. Bekam man dort in jedem winzigsten Bodegalein, auch oben am Teide. Seitdem kommt es bei uns immer wieder auf den Tisch, eigentlich regelmässig, auch wenn mal überraschend Besuch vor der Tür steht. Dann habe ich auch schon mal gefrorene Schenkelchen, die ich vor dem Einfrieren “fertig” mache (seziere) vorab in den Backofen, aber im kl. Bräter. Immer wieder lecker, beliebt und parfait! Bon appétit und Gruss Rita