Im Herbst 2006 kamen die “Cars” in die Kinos. Warum auch immer, ich habe den Film damals verpasst. Eigentlich ziemlich verwunderlich, weil ich mir sonst alle Animationsfilme (bis auf wenige Ausnahmen, die ich bewusst auslasse) ansehe. Jedenfalls schloss ich gestern diese “Bildungslücke” per DVD.Cars stammt wie “Finding Nemo” oder “The Incredibles” von Pixar und legt wie ich finde die Messlatte in Puncto Animation noch einen guten Tick weiter nach oben. Die Bilder, v.a. Landschaften, wirken fast echt. Auch ist der Detailreichtum der Einstellung und die Anzahl verrückter Ideen (Trecker, die wie Kühe auf Wiesen stehen und von einem stierartigen Mähdrescher bewacht werden, kleine VW-Käfer mit Flügeln als Fliegen, die um eine Lampe summen, …) kaum zu überbieten. Fast ständig gibt es so irgendwelche netten Gags irgendwo im Bild zu erkennen.
Ich war v.a. davon überrascht, wie gut die “lebenden” Autos funktionieren. Nach 5 Minuten vergisst man fast, dass in diesem Film Autos die Hauptpersonen sind. Ich hätte nicht geglaubt, dass man Autos, als Menschen völlig unähnliche Dinge, dermaßen viel Leben geben kann.
Das einzige was mich etwas genervt hat, waren manche Synchronstimmen. So werden einige Nebenfiguren von Personen aus dem Formel 1 Zirkus gesprochen. Beispielsweise habe ich Nikki Lauda, Christian Danner und Michael Schumacher (”Ooooh, eine echte Mikkaele Schumakker Ferrari” *g*) herausgehört. Die Jungs klingen alle wie drittklassige Nachrichtensprecher eines Schulerradios.
Für mich ist Cars einer der besten Trickfilme, die ich je gesehen habe. 9 von10 Punkten auf meiner Skala.
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