Monthly Archive for April, 2007

Film: 300 (Kino)

Man ließt ziemlich viel über “300″ in diesen Tagen. Die Kommentare sind dabei ebenso widerspüchlich wie zahlreich. Ich habe mir heute Abend 300 angesehen, um mir eine eigene Meinung zu bilden. Ich wollte 300 im Grunde nur deswegen sehen, um ihn gesehen zu haben. So wirklich interessiert hat mich der Film ehrlich gesagt nicht.

Kurz gefasst, geht es darum: Der Perserkönig Xerxes landet mit ein paar hundertausend Mann an der Küste Griechenlands und will das Land überrennen. Dummerweise hat er sich ausgerechnet den Küstenabschnitt ausgesucht, von dem nur eine schmale Schlucht ins Landesinnere führt. Leonidas, König der Spartaner, ist etwas cleverer als sein persischer Kollege und nutzt den Engpass dazu aus, um mit nur 300 Mann den Persern den Weg abzuschneiden. Die 300 Mann sind alles, was Leonidas gegen den Feind aufbringen kann und darf, weil der Rest des Armee wegen eines religiösen Fests nicht zu den Waffen greifen darf.

Obwohl Xerxes alles einsetzt, was er zu bieten hat, mähen die Spartaner mehr oder weniger alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt. Erst durch einen hinterhältigen Verra gelingt es Xerxes Leonidas’ Männer zu bezwingen.

Zuerst einmal zu dem positiven Seiten des Films: er ist sehr hübsch anzusehen. Die choreographischen Schlachtszenen sind beeindruckend inszeniert und wirklich gelungen. Von der ersten bis zur letzten Minute, wird eine sehr interessante und irgendwie mysthische Stimmung erzeugt. Die Musik- und Geräuschkulisse und die düsteren, fahlen Farben unterstreichen dies eindrucksvoll.

Leider fand ich den Film aber aus mehreren Gründen ein wenig entäuschend und um Längen weniger spannend als ich angenommen habe.

  1. der Film ist ein ziemlicher Spätzünder. Etwa 35 Minuten braucht es, bis irgendetwas auch nur annährend “aufregendes” passiert. In der ersten Zeit wird lang und breit Leonidas’ Ausbildung zum Krieger und der sich anbahnende Konflikt geschildert. Das ist zwar ganz interessant, aber auch nicht wirklich spannend.
  2. die Schlachtszenen sind im Grunde genommen “schön” anzusehen aber langweilig. Xerxes legt immer noch “eine Schippe mehr” drauf, die Spartaner freuen sich und filettieren den Feind. Trotz (oder gerade wegen) der in Zeitlupe in alle Himmelsrichtung spritzenden Blutfontänen und Korperteile, wirkt 300 nicht mehr butal. Eher wie ein Kunstwerk mit einer etwas abnormalen Ästhetik. Mitunter deswegen ist der Film auch kein Stück emotional. Der König stirbt - Was solls…?
  3. auf Dauer nervt das pausenlose Gerede der Krieger von Ruhm und Ehre ganz enorm. Die Jungs klingen ähnlich verblendet wie ein gewisser amerikanischer Präsident, wenn er über den Kampf gegen die Achse des Bösen spricht.
  4. Krieger mit unterwäschemodeltauglichen Sixpack-Bäuchen in ledernen Schlüppern wirken irgendwie wie die California Dreamboys auf Blutrausch.
  5. alle Charaktere sind ausnahmslos nur grob gezeichnet. Es gibt keine Figur, mit der sich der Zuschauer auch nur annährend identifizieren könnte, bzw. die interessant und wichtig genug ist, als dass man um ihr Leben besorgt wäre.
  6. Die Geschichte an sich ist nicht “rund” - mich stört das an einigen Stellen. Die Spartaner ziehen mit 300 gegen Hunderttausende und der Rest der Armee hockt dumm rum? Ja klar… Ebenfalls sehr glaubwürdig und ungemein der Spannung dienlich: die letzte Schlacht. Bisher sind etwa 3 Spartaner gefallen und einer hat eine Schramme am rechten Auge. Umgekehrt haben sie aber 1, 2, … ach: viele Gegner getötet. Bei der letzten Schlacht, nachdem sie verraten wurdn, fallen aber plötzlich alle Spartaner quasi simultan tot um.

300 empfand ich als keinen wirklich schlechten Film, aber auch nicht als einen wirklich guten. Von der Art ragt 300 aus der Masse der Filme heraus, ansonsten finde ich den Film aber nur durchschnittlich unterhaltsam und spannend.

Man muss v.a. ganz klar sehen, dass 300 auf einem Comic basiert, der wiederum auf einer grichischen Legende basiert. Das erklärt viele meiner Kritikpunkte, u.a. kann daher die Geschichte einfach nicht logisch sein… Auch muss man diese Art von Film einfach mögen. Fans des Genres werden sicher begeistert. Mir ist ein etwas “konventionellerer” Film im Stile von “Gladiator” lieber.

Durst.

(17:25 MEZ - Küche)

 

(17:27 MEZ - Balkon)

Wenn ich morgen die Bilder an irgendeiner Bushaltestelle irgendeiner Dönerbude als Apfelsaft-Schorle-Werbung entdecke, werd’ ich sauer :-)

 

Blogging auf Türkisch

Wenn Menschen lesen, was ich schreibe, finde ich das ja schon ganz nett.

Wenn sie einen Kommentar zu einem Beitrag hinterlassen, bekomme ich vor lauter Freude eine riesige Beule in der Hose.

Wenn ich verlinkt werde, finde ich das fast noch besser und bekomme so etwas wie ein “Blorgasmus”.

Aber wenn ganze Postings inklusive Bilder 1 zu 1 kopiert und mit einem kleinen Hinweis “Original post by …” ungefragt auf dem eigenen Blog veröffentlich werden, ist das etwas zu viel der konfuzianistischen Anerkennung (”Was nicht kopiert wird, ist es nicht Wert”).

Jungs, ein guter Tipp: Schreibt euren Mist selbst, oder geht Döner braten ;-) , wenn ihr nicht selbst schreiben könnt. Aber ganze Artikel zu kopieren ist schlicht und ergreifend zum Kot..n.

guterton

Browser-Startseite als Wallpaper

Gestern Abend habe ich im sw-guide Blog einen Eintrag zum Thema “selbstgebastelte Browser-Startseite” gelesen. Die Essenz des Artikels ist, dass man sich eine HTML-Seite zusammenbasteln kann, die lokal auf dem Rechner abgelegt wird und vom Browser beim Start angezeigt wird. Auf dieser Seite kann man (nötige HTML-Kenntnisse vorausgesetzt) Suchboxen irgendwelcher Suchmaschinen, Links zu den Lieblingsseiten, Online-Banking, seinem Blog oder was auch immer integrieren. Der Vorteil dieser Methode zu den Startseiten-Diensten wie z.B. netvibes ist lt. Autor des Blogs, dass die lokale Startseite ohne langsamen HTTP-Zugriff aufgerufen werden kann.

Im seinem Artikel, ist übrigens ein Zip-Archiv mit einem entsprechenden Beispiel, wie so eine Seite geschrieben werden kann, zu finden.

Ich finde, dass eine lokale gespeicherte Startseite eigentlich eine ganz nette Idee ist, wobei ich allerdings glaube, dass das Argument der schnelleren Ladezeit in Zeiten von DSL-Anschlüssen mit mehreren Megabit Bandbreite relativ viel an Schlagkraft verliert. Zudem ist es wesentlich einfacher sich eine Browser-Startseite bei netvibes zu basteln, als “per Hand”. Mich hat dieser Artikel aber zu einem eigenen Artikel “inspiriert”: Warum sollte man nicht so eine Startseite als Desktop-Wallpaper “missbrauchen”? Und was passiert, wenn man das macht?

Relativ wenige Leute wissen nämlich, dass man auf dem Desktop von aktuellen Windows-Betriebssystemen (98, ME, 2000, XP, Vista) nicht nur Bilder, sondern auch HTML-Seiten anzeigen kann. Ich habe das mit den oben erwähnten Beispiel-Dateien einmal versucht.

Schritt 1: Icons vom Desktop ausblenden

Icons lassen sich ganz einfach durch einen Rechtsklick auf den Windows-Desktop ausblenden. Die entsprechende Funktion “Desktopsymbole anzeigen” findet sich im Untermenü “Symbole anordnen nach”.

tutneu

Dieser Tipp stammt von Rolf (Danke!!). Meine ursprüngliche Methode zum Absblenden von Icons war ganz geringfügig weniger elegant…

Zunächst braucht man den Registry-Editor. Dieser kann durch “Start” –> “Ausführen” –> “regedit” –> “OK” aufgerufen werden. ACHTUNG! WIE BEI ALLEN ÄNDERUNGEN AN DER REGISTRY GILT: HIER IST VORSICHT GEBOTEN!

Im Registry-Editor navigiert man zum Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\ Software\ Microsoft \Windows \CurrentVersion \Explorer \Advanced und ruft dort den DWORD-WERT “HideIcons” auf. Der Wert wird auf “1″ gesetzt und der Editor geschlossen.

tut_1

Falls der Wert noch nicht existiert, legt man ihn einfach im Editor mittels “Bearbeiten” –> “Neu” –> “DWORD-Wert” an.


Jetzt muss Windows neu gestartet werden - vielleicht gibt es auch einen Trick, um die in der Registry gemachten Änderungen zu übernehmen, ich kenne diesen aber nicht. Nachdem Windows wieder läuft, ist der Desktop wie gewünscht leer.

(Die Icons werden übrigens wieder angezeigt, nachdem der oben geänderte HideIcons-Wert zurück auf 0 gesetzt und die Maschine neu gestartet wurde. Evlt. ist es auch eine gute Idee die Position der Desktop-Icons zu speichern bevor man irgendwelche Änderungen durchführt. Wie das geht, steht z.B. hier geschrieben)

Schritt 2: HTML-Wallpaper einbinden

Das Einbinden des Wallpapers funktioniert vollkommen äquivalent zum Einbinden eines herkömmlichen JPEG-Wallpapers. Dazu wählt man die einzubindende HTML-Seite durch “Eigenschaften der Anzeige” –> “Desktop” –> “Durchsuchen” aus und “übernimmt” die Änderungen. (Verwendet man den Beispielcode vom sw-guide Blog, muss die index.html Seite eingebunden werden.) Das war’s schon.

tut_2

Ein Blick auf den Desktop zeigt: Die HTML-Seite wird wie gewünscht angezeigt. Das ganze sieht etwa so aus (ich habe schon einige Änderungen an der Seite vorgenommen. Die Ansicht weicht also von der unveränderten HTML-Startseite leicht ab):

tut_3

Auf dem Wallpaper angeklickte Links bzw. Ergebnisse von über das Wallpaper gestarteten Suchanfragen, werden im Standard-Browser des Systems angezeigt.

So ein HTML-Wallpaper ist eigentlich schon ganz witzig und sorgt sicher bei einigen Menschen für (leichte) Verblüffung. Da geht aber noch mehr.

Schritt 3: Anpassungen

Auf dem Wallpaper lassen sich natürlich auch Links einbinden, die auf den lokalen Rechner oder andere Rechner im Windows-Netzwerk zeigen. Somit lassen sich über das Wallpaper bequem (Netzwerk)Ordner aufrufen. Die Ordner werden nach dem Klick auf den entsprechenden Link wie gewohnt im Standard-Windows Ordnerfenster angezeigt.

Ein entsprechendes Stück HTML-Quellcode für diese Funktionalität könnte z.b. so aussehen.

<ul>
<li class="linktitle">Laufwerke:</li>
<li><a href="//C:">Windows-Partition (C)</a></li> |
<li><a href="//D:">Daten (D)</a></li> |
<li><a href="//L:">USB-Drive (L)</a></li>
</ul>

<ul>
<li class="linktitle">Ordner:</li>
<li><a href="///d:/Eigene%20Daten">Eigene Dateien</a></li>|
<li><a href="//pfad/nach/foo">Foo</a></li> |
<li><a href="//pfad/nach/bar">Bar</a></li> |
<li><a href="//pfad/nach/baz">Baz</a></li>
</ul>

Die Startseite kann aber nicht nur irgendwelche Dinge aufrufen, sondern natürlich auch anzeigen. Z.B. könnte recht einfach ein Link zu einem aktuellen Satellitenbild eingebunden werden. Da das Bild evlt. alle paar Stunden aktualisiert wird, sollte sich das Desktop-Wallpaper evtl. auch selbst regelmäßig aktualisieren. Das kann z.B. durch einen meta refresh Tag im Header der HTML-Seite geschehen.

<meta http-equiv="refresh" content="300;url=file://pfad/zur/startseite">

Der Tag sorgt dafür, dass die Verlinkte Datei alle 300 Sekunden neu geladen wird. Alternativ ist es übrigens auch möglich andere Webseiten, z.B. netvibes über einen IFrame auf dem Desktop einzubinden. Das funktioniert tatsächlich. Ich habe das vor etwa einem Jahr spasseshalber mit dem Webinterface von Gmail versucht. Es war problemlos möglich Emails über als Wallpaper zu lesen und schreiben.

Film: Monster House (DVD)

Last not least die Nummer Drei aus der Liste der Oscar-nominierten Trickfilme: Monster House.

Endlich mal (wieder) ein Trickfilm, der nicht auf der “süß und knuddlig” Schiene fährt wie Nemo, Happy Feet, Cars, Madagascar, … sondern spassigen Grusel “light” für die ganze Family bietet. Ich glaube auch, dass Monster House der erste Film in der “Softcore Ani-Grusel-Sparte” ist.

Darum geht es: Neben dem 12jährigen Jungen DJ wohnt der alte Kauz Nebbercracker in einem düsteren und heruntergekommenen Haus. Der mesanthropische Knilch verscheucht alle Kinder, die nur in die Nähe des Hauses kommen. Als Nebbercracker eines Tages ins Krankenhaus muss, kommen sich das Haus, das plötzlich ein bizarres Eigenleben entwickelt und DJ und seine Freunde “näher”. Genau genommen will das Haus die Kids verspeißen. Mahlzeit. Die Kids glauben zuerst, dass sie der Geist des verstorbenen Nebbercracker heimsucht, aber die Sache ist doch ein wenig anderst…

Der Film ist richtig launig. In bester Horrorfilm-Manier wird die Story nach und nach aufgebaut und spitzt sich bis zum finalen Showdown richtig schön zu. Klar, wirklich “shocking” kann der Film natürlich nicht sein, da er ja kein Hardcore-Horrorfilm ist, sondern eine Grusel-Komödie für die ganze Familie. Dennoch ist das Monster Haus spannend, unterhaltsam und ein (ganz) klein wenig gruselig.

Mir hat der Film außerordentlich gut gefallen. Die Filmidee ist in der Ani-Sparte wirklich neu und nimmt in gewissem Sinne die bekannten Horror-Haus Geschichten ein wenig auf die Schippe. Auch finde ich schön, dass endlich einmal wieder in einem Ani-Film eine Geschichte erzählt wird, die mehr als ein paar witzige Possen von irgendwelchen knuddligen Tierchen beinhaltet, sondern als ansatzweise komplex bezeichnet werden kann. Wenn ich es mir recht überlege, gibt es da ohnehin bislang nur “The Incredibles”. Ok, an einigen Stellen ist das Drehbuch zwar ein wenig unlogisch (woher kann ein Kind perfekt mit einem Bagger umgehen!?) aber sei’s drum. Sonderlich stören tut das nicht.
Von mir bekommt der Streifen 8 von 10 Punkten und wenn ich den Trickfilm-Oscar vergeben müsste, wüsste ich ganz ehrlich nicht, ob ich Cars oder Monster House damit beglücken würde. Sicher ist aber, dass Happy Feet den Oscar von mir nicht bekäme.

Der Google “Sprachtools” Proxy

Manchmal kann es ganz nutzlich sein, wenn man in den Genuss eines Proxy-Servers kommt. Z.B. dann, wenn man auf eine Seite will, die für die eigene IP-Adresse gesperrt wurde. Das kann z.B. dann passieren, wenn man zu oft ein zu falsches Passwort eingetippt hat (wie mir eben) oder wenn man auf eine Seite möchte, die z.B. aus .de nicht erreichbar ist (gibt es auch). Oder aber man möchte einfach nicht, dass seine IP-Adresse in den Logs des Seitenbetreibers auftaucht (warum auch immer).

Möglichkeit 1 ist, dass man sich erst umständlich einen (anonymisierenden) Proxy installiert (z.B. TOR oder JAP). Den muss man aber erst runterladen, installieren, den Browser umstellen und zudem sind die Download-Raten in einer Größenordnung, die nur noch von einem 56K Modem unterboten wird. Wollen wir also nicht haben.

Möglichkeit 2 ist einfach und elegant: Man missbraucht einfach Google. Google bietet einen Übersetzungsdienst an. Der erstellt nicht nur unglaublich beeindruckende Übersetzungen von einzelnen Sätzen (Dieser Text wird jetzt mit Google Sprachtools übersetzt! Ich bin mal gespannt, wie viele Fehler da drin sind… —> This text is translated now with Google Sprachtools! I am times strained, as many errors there in it are…) sondern kann auch ganze Webseiten übersetzen. Das sieht dann z.B. so aus. Der entsprechende HTTP-Request dieses Aufrufs sieht (etwa) so aus:

http://translate.google.com/translate?u=url&langpair=de|en

Die Werte des Parameters langpair geben an, von welcher Sprache in welche Sprache übersetzt wird. Hier also von de(utsch) nach en(glisch). Der Wert des Parameters u gibt die URL der zur übersetzenden Seite an.
Da die Übersetzungsqualität eigentlich kaum vertretbar ist (es sei denn man ist ein koreanischer Hersteller von Videorecordern), ist der wohl größte Sinn in diesem Dienst die “etwas von der Norm abweichende” Benutzung als Pseudo-Proxy. Das geht einfach so, in dem man zwei gleiche langpair-Parameter vorgibt. z.B. de|de. Das sieht dann so aus:

http://translate.google.com/translate?u=url&langpair=de|de

Google lässte sich also ganz einfach als “Pseudo-Proxy” missbrauchen, in dem die gewünschte URL dem Parameter u übergeben wird und zwei gleiche langpair-Parameter verwendet werden.

Grausame Wahrheit: Knut ist blondiert!

Hier lese ich gerade, dass sich jemand fragt, wieso um Knut im Berliner Zoo so eine nachrichtentechnische Ostblock-Politik betrieben wird. Ganz einfach. Knut ist ein Fake. Knut ist gar kein Eisbär. Sondern ein blondierter Braunbar.

+ =

Und spätestens seit Gerd “Ich färbe nicht” Schröder weiß man doch, dass Debatten um die Haarfarbe einer Persönlichkeit nicht erwünscht sind. Daher auch die Ostblock-Politik.

Alles klar ;-)

(Bilder: Wikipedia)

Tutorial: Externe Counter in Wordpress.com einbinden

Im Forum taucht alle Nase die gleiche Frage auf: Wie binde ich einen externen Counter in meinen Blog ein? Da ich gerade Zeit und nichts besseres zu tun habe, schreibe ich mal ein kleines How-To darüber.

[Update: Dieser Text bezieht sich nur auf von wordpress.com gehoste Wordpress Blogs! Hostest du deinen Blog auf einem eigenen Webspace, baust du den Counter besser per JavaScript-Code in die footer.php des jeweiligen Templates ein!]

Vielleicht sollte aber erst mal das “warum” und dann das “woher” geklärt werden, bevor wir uns dem “wie” zuwenden. Also:

Warum brauche ich so einen Counter?
Eigentlich gar nicht. In Wordpress gibt es ja schon einen ;-) Der zeigt dir aber nicht an, WER auf deinem Blog war. IP-Adressen, Besuchszeitpunkt, Länge des Besuchs, Klickpfade, Browser, Betriebssystem und so weiter werden unterschlagen. Schade. Dabei ist doch genau DAS das Interessante.

Woher bekomme ich überhaupt so einen Counter?
Es gibt da so viele Anbieter wie es Sand am Meer gibt. Okay, das war leicht übertrieben! Mir sind zwei “gute” Counter aufgefallen, die all die Features bieten, von denen ich oben gesprochen habe: Statcounter und 4stats.

Ich sehe zwischen beiden eignetlich keine großen Unterschiede. Ich persönlich mag 4stats allerdings lieber. 4stats ist 1. auf Deutsch und 2. funktioniert die Homepage von 4stats mit meinem Firefox 2.0.irgendwas besser als der Statcounter.

Nachdem du dich für den Counter deiner Wahl entschieden hast, musst du dich natürlich erst einmal anmelden. Am besten benutzt du eine Mailadresse von z.B. diesem Dienst. (Spam Ade… ;-) )

Wie binde ich einen externen Counter in meinen Blog ein?

Normalerweise findest du “irgendwo” auf der Seite des Counter-Anbieters eine Option, die dir einen Schnipsel JavaScript Code generiert. Der sieht dann - im Fall von 4stats - etwa so aus:

Solcher JavaScript Counter-Code wird normalerweise “ganz unten” im Footer der Homepage in eine HTML oder PHP-Seite eingebaut. Das geht bei einem auf wordpress.com gehosteten Blog aber nicht, da man hier nicht an dem Quellcode des Blogs herumfuhrwerken kann. Als gute Alternative bietet sich ein Text Widget an (Dashboard –> Themes –> Sidebar Widgets).

Wenn man den Code, so wie oben abgebildet, dort reinkopiert, wird das auch nicht funktionieren. Sch…ade. Wordpress.com löscht nämlich JavaScript automatisch aus Sidebar Widgets. Blöd. Jetzt hilft “Trick 17″ weiter: Du kopierst ganz einfach den Teil des Counter-Codes, der etwa so wie unten abgebildet aussieht, aus dem oben gezeigten JavaScript Code:

http://4stats.de/de/stats?id=xxxxx

Das ist nichts anderes als ein Link zu einem Bildchen. Und diesen Link packst du in ein HTML Image-Tag. Das sieht dann so aus: <img src="http://4stats.de/de/stats?id=xxxxx" /> und das kommt in ein Text Widget:

[Update: In dem Bild oben fehlt eigentlich ein "/" vor der schließenden eckigen Klammer >. Wordpress verwendet XHTML und dieses sieht eigentlich vor, dass "Einzel"-Tags wie <img .... ">, <a .... > und <br> jetzt so notiert werden: <img .... />, <a ..../> und <br />. Wusste ich noch nicht, als ich den Text geschrieben habe. Richtig ist also mit / - normalerweise sollte es auch ohne funktionieren.]

Das Ding speicherst du und das war’s.

Falls du lieber den Counter-Dienst CounterStats benutzen willst, kannst du dir statt JavaScript auch HTML-Code generieren lassen. Optionen: No Frames und HTML-Only benutzen. Dieser Code kann, so wie er ist, in ein Text Widget gepackt werden.

Achtung: 4stats schreibt in seinen NUBS (Nutzerbedingungen), dass der JavaScript Code nicht verändert werden darf… Gut, ohne Änderungen lässt sich 4stats nicht nutzten. Daher evtl. einen Link auf den Dienst setzen…

Love is in the Air…

Vor nicht einmal 15 Minuten komme ich nach Hause. Ich war schnell an der Uni - 35 Minuten vergeudete Zeit - und danach noch ein Eis essen. Muss auch mal sein. Schön war es draußen. Sonnig. Warm. Ganz leichter Wind. Alles blüht. Die Menschen sind frohlich. Das Eis war klasse. So schmeckt der Sommer. Super!

Gerade denke ich so neben dem Tippen “deine Augen brennen” und zwei Minuten später “ich seh nix mehr”. Ich taste mich ins Bad vor und schaue in den Spiegel. Da guggt mir ein Ding mit feuerroten, quasi blutunterlaufennen, halb zugeschwollenen und zugeklebten Augen entgegen *eeeeek*

Das bin ja ich. Aber es erklärt wenigstens die brennenden Augen…

Zurück an den PC und siehe da: die Pollenflugwarnung von WetterOnline steht auf rot. Blutrot - Die Farbe passt perfekt zu meinen Augen.

Können sich diese blöden Pflanzen, Bäume, Gräser und das andere Gemüse eigentlich nicht so begatten, dass nicht die halbe Menschheit davon erblindet? Wo kämen wir denn da hin, wenn wir Männer auch in die Luft… So ‘ne Sauere!

Das war jedenfalls das letzt Mal, dass ich diese Woche das Haus verlasse!

Spruch des Tages #5

Meine innere Größe gleicht das Defizit an Körperlänge aus, die mir zum Idealgewicht fehlt.