Blogging auf Türkisch

Wenn Menschen lesen, was ich schreibe, finde ich das ja schon ganz nett.

Wenn sie einen Kommentar zu einem Beitrag hinterlassen, bekomme ich vor lauter Freude eine riesige Beule in der Hose.

Wenn ich verlinkt werde, finde ich das fast noch besser und bekomme so etwas wie ein “Blorgasmus”.

Aber wenn ganze Postings inklusive Bilder 1 zu 1 kopiert und mit einem kleinen Hinweis “Original post by …” ungefragt auf dem eigenen Blog veröffentlich werden, ist das etwas zu viel der konfuzianistischen Anerkennung (“Was nicht kopiert wird, ist es nicht Wert”).

Jungs, ein guter Tipp: Schreibt euren Mist selbst, oder geht Döner braten ;-) , wenn ihr nicht selbst schreiben könnt. Aber ganze Artikel zu kopieren ist schlicht und ergreifend zum Kot..n.

guterton

Browser-Startseite als Wallpaper

Gestern Abend habe ich im sw-guide Blog einen Eintrag zum Thema “selbstgebastelte Browser-Startseite” gelesen. Die Essenz des Artikels ist, dass man sich eine HTML-Seite zusammenbasteln kann, die lokal auf dem Rechner abgelegt wird und vom Browser beim Start angezeigt wird. Auf dieser Seite kann man (nötige HTML-Kenntnisse vorausgesetzt) Suchboxen irgendwelcher Suchmaschinen, Links zu den Lieblingsseiten, Online-Banking, seinem Blog oder was auch immer integrieren. Der Vorteil dieser Methode zu den Startseiten-Diensten wie z.B. netvibes ist lt. Autor des Blogs, dass die lokale Startseite ohne langsamen HTTP-Zugriff aufgerufen werden kann.

Im seinem Artikel, ist übrigens ein Zip-Archiv mit einem entsprechenden Beispiel, wie so eine Seite geschrieben werden kann, zu finden.

Ich finde, dass eine lokale gespeicherte Startseite eigentlich eine ganz nette Idee ist, wobei ich allerdings glaube, dass das Argument der schnelleren Ladezeit in Zeiten von DSL-Anschlüssen mit mehreren Megabit Bandbreite relativ viel an Schlagkraft verliert. Zudem ist es wesentlich einfacher sich eine Browser-Startseite bei netvibes zu basteln, als “per Hand”. Mich hat dieser Artikel aber zu einem eigenen Artikel “inspiriert”: Warum sollte man nicht so eine Startseite als Desktop-Wallpaper “missbrauchen”? Und was passiert, wenn man das macht?

Relativ wenige Leute wissen nämlich, dass man auf dem Desktop von aktuellen Windows-Betriebssystemen (98, ME, 2000, XP, Vista) nicht nur Bilder, sondern auch HTML-Seiten anzeigen kann. Ich habe das mit den oben erwähnten Beispiel-Dateien einmal versucht.

Schritt 1: Icons vom Desktop ausblenden

Icons lassen sich ganz einfach durch einen Rechtsklick auf den Windows-Desktop ausblenden. Die entsprechende Funktion “Desktopsymbole anzeigen” findet sich im Untermenü “Symbole anordnen nach”.

tutneu

Dieser Tipp stammt von Rolf (Danke!!). Meine ursprüngliche Methode zum Absblenden von Icons war ganz geringfügig weniger elegant…

Zunächst braucht man den Registry-Editor. Dieser kann durch “Start” –> “Ausführen” –> “regedit” –> “OK” aufgerufen werden. ACHTUNG! WIE BEI ALLEN ÄNDERUNGEN AN DER REGISTRY GILT: HIER IST VORSICHT GEBOTEN!

Im Registry-Editor navigiert man zum Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\ Software\ Microsoft \Windows \CurrentVersion \Explorer \Advanced und ruft dort den DWORD-WERT “HideIcons” auf. Der Wert wird auf “1″ gesetzt und der Editor geschlossen.

tut_1

Falls der Wert noch nicht existiert, legt man ihn einfach im Editor mittels “Bearbeiten” –> “Neu” –> “DWORD-Wert” an.


Jetzt muss Windows neu gestartet werden – vielleicht gibt es auch einen Trick, um die in der Registry gemachten Änderungen zu übernehmen, ich kenne diesen aber nicht. Nachdem Windows wieder läuft, ist der Desktop wie gewünscht leer.

(Die Icons werden übrigens wieder angezeigt, nachdem der oben geänderte HideIcons-Wert zurück auf 0 gesetzt und die Maschine neu gestartet wurde. Evlt. ist es auch eine gute Idee die Position der Desktop-Icons zu speichern bevor man irgendwelche Änderungen durchführt. Wie das geht, steht z.B. hier geschrieben)

Schritt 2: HTML-Wallpaper einbinden

Das Einbinden des Wallpapers funktioniert vollkommen äquivalent zum Einbinden eines herkömmlichen JPEG-Wallpapers. Dazu wählt man die einzubindende HTML-Seite durch “Eigenschaften der Anzeige” –> “Desktop” –> “Durchsuchen” aus und “übernimmt” die Änderungen. (Verwendet man den Beispielcode vom sw-guide Blog, muss die index.html Seite eingebunden werden.) Das war’s schon.

tut_2

Ein Blick auf den Desktop zeigt: Die HTML-Seite wird wie gewünscht angezeigt. Das ganze sieht etwa so aus (ich habe schon einige Änderungen an der Seite vorgenommen. Die Ansicht weicht also von der unveränderten HTML-Startseite leicht ab):

tut_3

Auf dem Wallpaper angeklickte Links bzw. Ergebnisse von über das Wallpaper gestarteten Suchanfragen, werden im Standard-Browser des Systems angezeigt.

So ein HTML-Wallpaper ist eigentlich schon ganz witzig und sorgt sicher bei einigen Menschen für (leichte) Verblüffung. Da geht aber noch mehr.

Schritt 3: Anpassungen

Auf dem Wallpaper lassen sich natürlich auch Links einbinden, die auf den lokalen Rechner oder andere Rechner im Windows-Netzwerk zeigen. Somit lassen sich über das Wallpaper bequem (Netzwerk)Ordner aufrufen. Die Ordner werden nach dem Klick auf den entsprechenden Link wie gewohnt im Standard-Windows Ordnerfenster angezeigt.

Ein entsprechendes Stück HTML-Quellcode für diese Funktionalität könnte z.b. so aussehen.

<ul>
<li class="linktitle">Laufwerke:</li>
<li><a href="//C:">Windows-Partition (C)</a></li> |
<li><a href="//D:">Daten (D)</a></li> |
<li><a href="//L:">USB-Drive (L)</a></li>
</ul>

<ul>
<li class="linktitle">Ordner:</li>
<li><a href="///d:/Eigene%20Daten">Eigene Dateien</a></li>|
<li><a href="//pfad/nach/foo">Foo</a></li> |
<li><a href="//pfad/nach/bar">Bar</a></li> |
<li><a href="//pfad/nach/baz">Baz</a></li>
</ul>

Die Startseite kann aber nicht nur irgendwelche Dinge aufrufen, sondern natürlich auch anzeigen. Z.B. könnte recht einfach ein Link zu einem aktuellen Satellitenbild eingebunden werden. Da das Bild evlt. alle paar Stunden aktualisiert wird, sollte sich das Desktop-Wallpaper evtl. auch selbst regelmäßig aktualisieren. Das kann z.B. durch einen meta refresh Tag im Header der HTML-Seite geschehen.

<meta http-equiv="refresh" content="300;url=file://pfad/zur/startseite">

Der Tag sorgt dafür, dass die Verlinkte Datei alle 300 Sekunden neu geladen wird. Alternativ ist es übrigens auch möglich andere Webseiten, z.B. netvibes über einen IFrame auf dem Desktop einzubinden. Das funktioniert tatsächlich. Ich habe das vor etwa einem Jahr spasseshalber mit dem Webinterface von Gmail versucht. Es war problemlos möglich Emails über als Wallpaper zu lesen und schreiben.

Film: Monster House (DVD)

Last not least die Nummer Drei aus der Liste der Oscar-nominierten Trickfilme: Monster House.

Endlich mal (wieder) ein Trickfilm, der nicht auf der “süß und knuddlig” Schiene fährt wie Nemo, Happy Feet, Cars, Madagascar, … sondern spassigen Grusel “light” für die ganze Family bietet. Ich glaube auch, dass Monster House der erste Film in der “Softcore Ani-Grusel-Sparte” ist.

Darum geht es: Neben dem 12jährigen Jungen DJ wohnt der alte Kauz Nebbercracker in einem düsteren und heruntergekommenen Haus. Der mesanthropische Knilch verscheucht alle Kinder, die nur in die Nähe des Hauses kommen. Als Nebbercracker eines Tages ins Krankenhaus muss, kommen sich das Haus, das plötzlich ein bizarres Eigenleben entwickelt und DJ und seine Freunde “näher”. Genau genommen will das Haus die Kids verspeißen. Mahlzeit. Die Kids glauben zuerst, dass sie der Geist des verstorbenen Nebbercracker heimsucht, aber die Sache ist doch ein wenig anderst…

Der Film ist richtig launig. In bester Horrorfilm-Manier wird die Story nach und nach aufgebaut und spitzt sich bis zum finalen Showdown richtig schön zu. Klar, wirklich “shocking” kann der Film natürlich nicht sein, da er ja kein Hardcore-Horrorfilm ist, sondern eine Grusel-Komödie für die ganze Familie. Dennoch ist das Monster Haus spannend, unterhaltsam und ein (ganz) klein wenig gruselig.

Mir hat der Film außerordentlich gut gefallen. Die Filmidee ist in der Ani-Sparte wirklich neu und nimmt in gewissem Sinne die bekannten Horror-Haus Geschichten ein wenig auf die Schippe. Auch finde ich schön, dass endlich einmal wieder in einem Ani-Film eine Geschichte erzählt wird, die mehr als ein paar witzige Possen von irgendwelchen knuddligen Tierchen beinhaltet, sondern als ansatzweise komplex bezeichnet werden kann. Wenn ich es mir recht überlege, gibt es da ohnehin bislang nur “The Incredibles”. Ok, an einigen Stellen ist das Drehbuch zwar ein wenig unlogisch (woher kann ein Kind perfekt mit einem Bagger umgehen!?) aber sei’s drum. Sonderlich stören tut das nicht.
Von mir bekommt der Streifen 8 von 10 Punkten und wenn ich den Trickfilm-Oscar vergeben müsste, wüsste ich ganz ehrlich nicht, ob ich Cars oder Monster House damit beglücken würde. Sicher ist aber, dass Happy Feet den Oscar von mir nicht bekäme.

Der Google “Sprachtools” Proxy

Manchmal kann es ganz nutzlich sein, wenn man in den Genuss eines Proxy-Servers kommt. Z.B. dann, wenn man auf eine Seite will, die für die eigene IP-Adresse gesperrt wurde. Das kann z.B. dann passieren, wenn man zu oft ein zu falsches Passwort eingetippt hat (wie mir eben) oder wenn man auf eine Seite möchte, die z.B. aus .de nicht erreichbar ist (gibt es auch). Oder aber man möchte einfach nicht, dass seine IP-Adresse in den Logs des Seitenbetreibers auftaucht (warum auch immer).

Möglichkeit 1 ist, dass man sich erst umständlich einen (anonymisierenden) Proxy installiert (z.B. TOR oder JAP). Den muss man aber erst runterladen, installieren, den Browser umstellen und zudem sind die Download-Raten in einer Größenordnung, die nur noch von einem 56K Modem unterboten wird. Wollen wir also nicht haben.

Möglichkeit 2 ist einfach und elegant: Man missbraucht einfach Google. Google bietet einen Übersetzungsdienst an. Der erstellt nicht nur unglaublich beeindruckende Übersetzungen von einzelnen Sätzen (Dieser Text wird jetzt mit Google Sprachtools übersetzt! Ich bin mal gespannt, wie viele Fehler da drin sind… —> This text is translated now with Google Sprachtools! I am times strained, as many errors there in it are…) sondern kann auch ganze Webseiten übersetzen. Das sieht dann z.B. so aus. Der entsprechende HTTP-Request dieses Aufrufs sieht (etwa) so aus:

http://translate.google.com/translate?u=url&langpair=de|en

Die Werte des Parameters langpair geben an, von welcher Sprache in welche Sprache übersetzt wird. Hier also von de(utsch) nach en(glisch). Der Wert des Parameters u gibt die URL der zur übersetzenden Seite an.
Da die Übersetzungsqualität eigentlich kaum vertretbar ist (es sei denn man ist ein koreanischer Hersteller von Videorecordern), ist der wohl größte Sinn in diesem Dienst die “etwas von der Norm abweichende” Benutzung als Pseudo-Proxy. Das geht einfach so, in dem man zwei gleiche langpair-Parameter vorgibt. z.B. de|de. Das sieht dann so aus:

http://translate.google.com/translate?u=url&langpair=de|de

Google lässte sich also ganz einfach als “Pseudo-Proxy” missbrauchen, in dem die gewünschte URL dem Parameter u übergeben wird und zwei gleiche langpair-Parameter verwendet werden.

Grausame Wahrheit: Knut ist blondiert!

Hier lese ich gerade, dass sich jemand fragt, wieso um Knut im Berliner Zoo so eine nachrichtentechnische Ostblock-Politik betrieben wird. Ganz einfach. Knut ist ein Fake. Knut ist gar kein Eisbär. Sondern ein blondierter Braunbar.

+ =

Und spätestens seit Gerd “Ich färbe nicht” Schröder weiß man doch, dass Debatten um die Haarfarbe einer Persönlichkeit nicht erwünscht sind. Daher auch die Ostblock-Politik.

Alles klar ;-)

(Bilder: Wikipedia)

Tutorial: Externe Counter in WordPress.com einbinden

Im Forum taucht alle Nase die gleiche Frage auf: Wie binde ich einen externen Counter in meinen Blog ein? Da ich gerade Zeit und nichts besseres zu tun habe, schreibe ich mal ein kleines How-To darüber.

[Update: Dieser Text bezieht sich nur auf von wordpress.com gehoste WordPress Blogs! Hostest du deinen Blog auf einem eigenen Webspace, baust du den Counter besser per JavaScript-Code in die footer.php des jeweiligen Templates ein!]

Vielleicht sollte aber erst mal das “warum” und dann das “woher” geklärt werden, bevor wir uns dem “wie” zuwenden. Also:

Warum brauche ich so einen Counter?
Eigentlich gar nicht. In WordPress gibt es ja schon einen ;-) Der zeigt dir aber nicht an, WER auf deinem Blog war. IP-Adressen, Besuchszeitpunkt, Länge des Besuchs, Klickpfade, Browser, Betriebssystem und so weiter werden unterschlagen. Schade. Dabei ist doch genau DAS das Interessante.

Woher bekomme ich überhaupt so einen Counter?
Es gibt da so viele Anbieter wie es Sand am Meer gibt. Okay, das war leicht übertrieben! Mir sind zwei “gute” Counter aufgefallen, die all die Features bieten, von denen ich oben gesprochen habe: Statcounter und 4stats.

Ich sehe zwischen beiden eignetlich keine großen Unterschiede. Ich persönlich mag 4stats allerdings lieber. 4stats ist 1. auf Deutsch und 2. funktioniert die Homepage von 4stats mit meinem Firefox 2.0.irgendwas besser als der Statcounter.

Nachdem du dich für den Counter deiner Wahl entschieden hast, musst du dich natürlich erst einmal anmelden. Am besten benutzt du eine Mailadresse von z.B. diesem Dienst. (Spam Ade… ;-) )

Wie binde ich einen externen Counter in meinen Blog ein?

Normalerweise findest du “irgendwo” auf der Seite des Counter-Anbieters eine Option, die dir einen Schnipsel JavaScript Code generiert. Der sieht dann – im Fall von 4stats – etwa so aus:

Solcher JavaScript Counter-Code wird normalerweise “ganz unten” im Footer der Homepage in eine HTML oder PHP-Seite eingebaut. Das geht bei einem auf wordpress.com gehosteten Blog aber nicht, da man hier nicht an dem Quellcode des Blogs herumfuhrwerken kann. Als gute Alternative bietet sich ein Text Widget an (Dashboard –> Themes –> Sidebar Widgets).

Wenn man den Code, so wie oben abgebildet, dort reinkopiert, wird das auch nicht funktionieren. Sch…ade. WordPress.com löscht nämlich JavaScript automatisch aus Sidebar Widgets. Blöd. Jetzt hilft “Trick 17″ weiter: Du kopierst ganz einfach den Teil des Counter-Codes, der etwa so wie unten abgebildet aussieht, aus dem oben gezeigten JavaScript Code:

http://4stats.de/de/stats?id=xxxxx

Das ist nichts anderes als ein Link zu einem Bildchen. Und diesen Link packst du in ein HTML Image-Tag. Das sieht dann so aus: <img src="http://4stats.de/de/stats?id=xxxxx" /> und das kommt in ein Text Widget:

[Update: In dem Bild oben fehlt eigentlich ein "/" vor der schließenden eckigen Klammer >. WordPress verwendet XHTML und dieses sieht eigentlich vor, dass "Einzel"-Tags wie <img .... ">, <a .... > und <br> jetzt so notiert werden: <img .... />, <a ..../> und <br />. Wusste ich noch nicht, als ich den Text geschrieben habe. Richtig ist also mit / - normalerweise sollte es auch ohne funktionieren.]

Das Ding speicherst du und das war’s.

Falls du lieber den Counter-Dienst CounterStats benutzen willst, kannst du dir statt JavaScript auch HTML-Code generieren lassen. Optionen: No Frames und HTML-Only benutzen. Dieser Code kann, so wie er ist, in ein Text Widget gepackt werden.

Achtung: 4stats schreibt in seinen NUBS (Nutzerbedingungen), dass der JavaScript Code nicht verändert werden darf… Gut, ohne Änderungen lässt sich 4stats nicht nutzten. Daher evtl. einen Link auf den Dienst setzen…

Love is in the Air…

Vor nicht einmal 15 Minuten komme ich nach Hause. Ich war schnell an der Uni – 35 Minuten vergeudete Zeit – und danach noch ein Eis essen. Muss auch mal sein. Schön war es draußen. Sonnig. Warm. Ganz leichter Wind. Alles blüht. Die Menschen sind frohlich. Das Eis war klasse. So schmeckt der Sommer. Super!

Gerade denke ich so neben dem Tippen “deine Augen brennen” und zwei Minuten später “ich seh nix mehr”. Ich taste mich ins Bad vor und schaue in den Spiegel. Da guggt mir ein Ding mit feuerroten, quasi blutunterlaufennen, halb zugeschwollenen und zugeklebten Augen entgegen *eeeeek*

Das bin ja ich. Aber es erklärt wenigstens die brennenden Augen…

Zurück an den PC und siehe da: die Pollenflugwarnung von WetterOnline steht auf rot. Blutrot – Die Farbe passt perfekt zu meinen Augen.

Können sich diese blöden Pflanzen, Bäume, Gräser und das andere Gemüse eigentlich nicht so begatten, dass nicht die halbe Menschheit davon erblindet? Wo kämen wir denn da hin, wenn wir Männer auch in die Luft… So ‘ne Sauere!

Das war jedenfalls das letzt Mal, dass ich diese Woche das Haus verlasse!

Film: Happy Feet (DVD)

Wieder ein Film aus meiner Odyssee durch die Oscar 2007 – Gewinner. Happy Feet hat die Kategorie “Bester Animationsfilm” gewonnen. Nominiert waren auch Cars und Monster House (Sagt mir gar nichts?!). Happy Feet ist mal wieder etwas ziemlich Anderes, als der Zuschauer eigentlich erwarten würde.

Ein Kollege hat mich schon vor einiger Zeit vor dem Film “gewarnt”. Er hat ihn allerdings mehr oder weniger als animiertes Kinder-Musical beschrieben, das vom knuddligen Pinguin Mumble handelt. Etwas in der Art könnte man auch wegen der Trailer denken bzw. wird das auch so von den Kinoplakaten suggeriert.

Mumble ist ein Außenseiter, da er im Gegensatz zu allen anderen Pinguinen nicht singen kann, sondern tanzt. Genau aus diesem Grund, hat er auch kein “Herzenslied” gefunden. Das Herzenslied ist bei den Pinguinen aber das allerwichtigste. Es bestimmt sozusagen das Leben des Pinguins. Gefällt das Herzenslied eines Pinguin-Männchens einem Pinguin-Weibchen heiraten die beiden und bekommen ein Ei. An dieser Stelle habe ich mich so ein bisschen gefragt, was die Drehbuchschreiber geraucht haben.

Mumble wird irgendwann wegen seiner Tanzerei von den ältesten der Kolonie ausgestoßen und sucht sein Glück in der Fremde. Und jetzt kippt der Film plötzlich um und wird zum Umwelt-Drama mit dem erhobenen Zeigefinger.

Mumble sucht nämlich den Grund, wieso die Pinguine keine Fische mehr finden. Vielleicht habe ich nicht so recht aufgepasst, aber die Fisch-Problematik war mir bis zu genau jenem Zeitpunkt noch gar nicht so klar gewesen. Aber okay. Mumble sucht also nach den Fisch-Räubern. Und das sind “wir”. Die Menschen. Allerdings nennen uns die Pinguine “Aliens” und beschreiben uns als große, wabbelige rosa Dinger *g*. Trifft auch auf viele von uns zu.

Bei seiner Suche macht Mumble Bekanntschaft mit hungrigen Seeleoparden und “Killer”walen – ich schätze, dass kleine Kinder noch Wochen später nicht schlafen werden können. Viel Spaß euch Eltern ;-)

Schließlich gerät er in die Gefangenschaft der Aliens (–>Zoo) und erregt durch sein Tanzen die Aufmerksamkeit der Welt. Die Menschen-Aliens sehen in seinem Tanz den Versuch ihnen etwas mitzuteilen, packen Mumble einen Peilsender auf den Rücken und schicken ihn zurück ins ewige Eis. Wenn meine Freundin mich das nächste Mal nicht versteht, versuche ich es einfach mal mit Tanzen…

Mumble kehrt zurück und führt die Menschen zur hungernden Kolonie. Die Menschheit zieht daraufhin die Fangfische aus den Gewässern um die Kolonie  ab und die Pinguine sind gerettet…

Haarsträubend, oder?

Happy Feet ist supertoll animiert und hat -wie es sich für ein Musical gehört- eine Menge toller Songs zu bieten. Die Geschichte finde ich aber recht schlecht. Ein wenig Außenseiterdrama hier, etwas Gennerationskonflikt da und dann noch ein Klecks Umweltbewusstsein… Die Mischung ist mir etwas zu wirr und ich habe nicht begriffen, was der Film eigentlich sein will. Daher hat mir Happy Feet auch nicht sonderlich gefallen.

5 von 10 Punkten und den Oscar hätte ich Cars gegeben.

Rezept: Schoko-Muffins

Ein kinderleichtes Rezept für Schoko-Muffins. Zubereitungszeit: maximal 15 Minuten.

Rezept für 12 Stück:

  • 2 Eier
  • 200ml Milch
  • 30ml Sonnenblumenöl oder gut 30 Gramm geschmolzene Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 125g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Kakaopulver
  • 200g Mehl
  • 2 leicht gehäufte TL Backpulver
  • 50 – 100g Schokotropfen

Step 1: Alle flüssigen Zustaten vermischen. (An dieser Stelle noch eine Warnung: Bloß kein Olivenöl nehmen. Muffins mit Olivenöl sind meiner Erfahrung nach -zumindest verbacken- kaum genießbar. Es gibt zwar tatsächlich Rezepte in denen Schokolade und Olivenöl verwendet werden, z.B. hier, aber mir schmeckt das nicht.)

Step 2: Mehl, Backpulver und Kakaopulver unbedingt(!) sieben und mit Zucker, Vanille-Zucker und Salz vermischen.

Step 3: Trockene und flüssige Komponenten kurz mit dem Handrührgerät glatt rühen und zum Schluss die Schokotropfen unterheben.

Step 4: Teig in Förmchen füllen und bei ca. 200°C 15 Minuten bei Ober- und Unterhitze backen lassen. Dann Ofen ausstellen und nochmals 5 Minuten im Ofen weiterbacken lassen.

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