Monthly Archive for Mai, 2007

Film: Das Streben nach Glück (DVD)

Als ich die Vorschau von “Das Streben nach Glück” vor einiger Zeit im Kino gesehen habe, dachte ich, dass Will Smith und ein Drama einfach nicht zusammen passen können. Will Smith ist ein cooler Typ. Ein Sunnyboy. Er rettet die Welt vor fiesen Außerirdischen, Drogenbaronen oder meinetwegen auch von Robotern. Aber in der Rolle eines von seiner Frau verlassenen Familienvaters, der mit seinem Sohn ums finanzielle Überleben kämpft, hätte ich ihn nicht erwartet. Aber vielleicht ist auch genau das das Gute an diesem Film?

Will Smith spielt Chris Garner, einen selbständigen Vertreter von medizinischen Geräten. Chris lebt zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn am Rande des finanziellen Abgrunds. Eines Tages ist erst Chris’ Auto weg, dann seine Frau und letztendlich seine Wohnung. Chris steht mit seinem Sohn auf der Straße und mehr oder weniger alle Ersparnisse sind weg. In bester “vom Tellerwäscher zum Millionär” Manier arbeitet Chris sich bei einem unbezahlten Praktikum als Finanzmakler hoch und -ja natürlich- rettet schließlich sich und seinen Sohn vor dem Ruin.

Will Smith spielt die Rolle des Chris Gardener hervorragend. Mir wird jetzt auch klar, wieso er für seine Rolle eine Oscar-Nominierung erhielt. Er spielt so gut, dass die Geschichte sogar relativ hartgesottenen Filmguggern wie mir richtig an die Nieren geht. Das hätte ich nicht erwartet.

Mir ist der Film fast einen Tick zu Rührselig und zu … ja, es klingt doof: zu dramatisch. Jedes Mal, wenn Chris resp. der Zuschauer glaubt, Licht am Ende des Tunnels zu sehen, passiert wieder etwas und die Situation wird noch schlechter. Man könnte glatt mitheulen. Würde Chris’ Sohn (gespielt von Will Smith’ “echtem” Sohn) nicht ab und an für einen kleinen Lacher sorgen, wäre der ca. 2 Stunden lange Film ziemlich harter Tobak.

Mir hat der Film dennoch sehr gut gefallen. Für einen wirklich vergnüglichen Kino-Abend taugt der Film nichts, aber unterhaltsam, interessant, ans-Herz-gehend und auf alle Fälle sehenswert ist der Film allemal. Von mir gibt es 8 von 10 Punkten.

Der Bananenschneider

Vor ein paar Monaten habe ich in einer Schaufensterauslage eine gelbe, bananenförmig gebogene Dose, die Banana Box, gesehen. Der Hersteller versprach auf einem Werbe-Aufsteller “The ultimate protection of your banana”. Ich dachte eigentlich, dass damit der ultimative Höhepunkt der menschlichen Dummheit erreicht wäre. Aber nein - es geht noch schlimmer:

banane

Der Bananen-Teiler. Hätte ich es nicht mit eigenen Augen gesehen, hätte ich das Ding im Bereich Frequenzwasser oder Siemens Lufthaken angesiedelt… Da fällt mir nur eines ein:

“Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher.”

(Einstein)

Top 10 Freeware

Früher war alles besser!? Ich glaube nicht! Zumindest nicht in puncto hochwertiger, kostenloser Software.

Heute gibt es eine derartig große Anzahl hochwertiger Freeware, dass jeder, der sich illegal kommerzielle Software beschafft oder Shareware crackt, eigentlich ziemlich dumm ist. Daher möchte ich in diesem Beitrag meine Top 10 Lieblingsprogramme kurz vorstellen.

Alle Programme sind für private Anwender kostenlos. Wie die Nutzungsbedingungen für professionelle Anwender aussehen, weiß ich nicht. Die aufgelisteten Programme sind alle -bis auf eine Ausnahme- Windows-Applikationen. Die meisten Programme gibt es sowohl für Windows- (W) als auch für Linux-Betriebssysteme (L).

  • 7 Zip (W)
    7 Zip ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Packer/Entpacker. Das Programm funktioniert ganz ähnlich wie die bekannten kommerziellen Produkte Win ZIP bzw. Win RAR und lässt eigentlich keine Wünsche öffen. Die gängigen Formate Zip, RAR, BZIP, GZ, … werden unterstützt. Das eigene Kompressionsformat 7ZIP soll lt. Angaben des/der Hersteller/s sogar höhere kompressionsraten haben als ZIP oder RAR.
    >> 7 Zip ist ein absolut vollwertiger Ersatz für kommerzielle Software.
  • Firefox (W) (L)
    Ich glaube über Firefox muss man nicht viel schreiben. Abgesehen davon, dass der Firefox sicherer als der IE sein soll, finde ich ihn wesentlich angenehmer und leichter zu bedienen als der IE7 oder Opera. Durch die große Anzahl von Add-Ins wie z.B. Adblock Plus oder NoScript kann man sich einfach und problemlos Werbung vom Hals halten.
    >> Wenn man sich erst einmal an den FF gewöhnt hat, will man nichts anderes mehr haben
  • Mplayer / MplayerUI (W) (L)
    Über diese Kombination habe ich schon einmal geschrieben und deswegen spare ich mir an dieser Stelle die Worte.
    >> Ein bei mir jahrelang bewährtes Programm.
  • Notepad++ (W)
    Notepad++ ist der meiner Meinung nach beste Texteditior. Verhältnismäßig klein und ungeheuer schnell und leistungsfähig, Er bietet Syntax-Highlighting für ca. 40 Sprachen und diverse Plugins zur Erweiterung der Funktion. Eine Installation ist nicht zwingend nötig, N++ kann daher “einfach so” auf Festplatte / USB-Stick entpackt und ausgeführt werden.
    >> Viel besser geht es glaube ich nicht.
  • PhotoFiltre (W)
    Ein kleines, feines Tool, dass die alltäglichen Arbeiten an Bilddateien schnell und gut erledigt. Es ist kein Ersatz für den Adobe Photoshop, für das, was man aber tagtäglich so erledigen muss (Cropping, Resizing, …), ist es aber völlig ausreichend. Zudem ist PF so einfach zu bedienen, dass wirklich jeder damit zurecht kommt.
    >> Schnell, klein und gut.
  • Putty (W) (L)
    Wer einen SSH-Client unter Windows braucht, wird Putty lieben. Das Programm braucht nicht installiert werden.
    >> Ein für mich unverzichtbares Tool.
  • True Crypt (W) (L)
    Jeder hat ein paar Dateien, die man nicht “einfach so” auf der Platte oder dem USB-Stick speichern möchte. Mit TC lassen sich verschlüsselte virtuelle Festplatten einrichten, auf die nur zugegriffen werden kann, wenn man das Passwort dazu kennt bzw. die Schlüsseldatei hat. TC muss nicht installiert werden. Eine Version für Linux gibt es auch.
    >> Seit Jahren im Einsatz und bisher keine Probleme.
  • UltraVNC (W) (L)
    Ein schlankes Programm, das seinen kommerziellen Konkurrenten Remcon und Co. fast das Wasser reichen kann. Wer über ein LAN oder das Internet andere Rechner fernsteuern muss, wird UVNC lieben. Besonders praktisch: UVNC braucht nicht installiert werden.
    >> Ein TOP-Programm, das mir schon viel Laufarbeit erspart hat.
  • XNView (W)
    War früher ACDSee nicht ein tolles Programm!? Schnell, schlank, einfach? Heute ist es leider für meinen Geschmack zu aufgeblasen und leistungshungrig. Daher ist XNView eine sehr gute Alternative. Sehr genial: der Batch-Processor um z.B. große Mengen an Bilddaten zu verkleinern, zu schärfen oder Wasserzeichen einzubauen.
    >> Das ACDSee von “früher”, nur besser.
  • Ubuntu
    Okay, Ubuntu ist kein Programm, sondern ein Betriebssystem. Aber ich möchte es trotzdem hier auflisten, weil es einfach eine feine Sache und das “einfachste” Linux überhaupt ist. Von CD booten und testen. Und wenn es gefällt einfach auf der Platte dauerhaft installieren. Übuntu gibt es in mehreren “Geschmacksrichtungen”: Ubuntu bzw. Kubuntu kommen mit modernen Versionen der Windowsmanager Gnome bzw KDE daher. Edubuntu ist speziell für Schulen zusammengestellt und Xubuntu für ältere Rechner mit weniger performanter Ausstattung.

Rezept: Filet-Pfanne mit Champignons und Sahnesauce

Zur Abwechslung ein ziemlich deutsches und eher konventionelles Gericht.

Zutaten (für drei Personen):

  • ca. 500g Schweinefilet
  • 2 Knoblauchzehen
  • Kräuter der Provence
  • etwas Olivenöl für die Marinade
  • ca. 50g durchwachsenen Bauchspeck
  • 1 Zwiebel
  • 1 Becher Sahne (200g)
  • 100ml Weißwein
  • 1/2TL Mondamin
  • 100ml Wasser
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rosmarin
  • Basilikum

Zubereitung:

Das Filet in dünne Scheiben (ca. 1 cm) schneiden, auf einen Teller legen, Kräuter der Provence, Pfeffer, in Scheibchen geschnittenen Knoblauch und ca. 2 Esslöffel Olivenöl darüber geben. Alles etwas vermischen und für ca. 30 Minuten ziehen lassen.

Zwiebeln putzen und fein würfeln. Champignons putzen und in Viertel oder Scheibchen schneiden.

Eine beschichtete Pfanne sehr heiß werden lassen und nur sehr wenig Öl hinein geben. Die Filet-Scheibchen leicht salzen und pro Seite gut 1 Minute anbraten. (Knoblauch ggf. vorher aussortieren). Am besten die Menge in zwei Portionen aufteilen und nach einander anbraten, da das Fleisch sonst die Pfanne zu sehr auskühlt und es im eigenen Saft kocht statt schön braun brät.

Das Fleisch herausnehmen und bei Seite stellen. Herd zurück drehen und Speck und Zwiebel langsam anbraten. Wenn die Zwiebeln weich sind die Champignons dazu geben und ca. 3-5 Minuten mitbraten braten. Dann die Sahne, den Weißwein und das in Wasser aufgelöste Mondamin dazu geben. Nochmals aufkochen lassen und mit Salz und Gewürzen abschmecken. Das Fleisch in die Sauce geben und nochmals kurz heiß werden lassen.

Dazu passen Spätzle bzw. Nudeln.

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Rezept: Ruccola-Salat mit Erdbeeren, Parmesan-Splittern und Schweinefilet-Streifen

Ja. Richtig gelesen. Ein Salat mit Erdbeeren und Schweinefilet. Schmeckt nicht? Falsch. Das Rezept ist super lecker und exakt das Richtige für heiße Sommerabende.

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(Das Bild ist leider etwas unscharf geworden, … Hatte nur die Handy-Kamera zur Hand.)

  • eine Schale Ruccola (125 Gramm)
  • ca. 200g Erdbeeren
  • ca. 100g Parmesan
  • ca. 300g Schweinefilet
  • 1 1/2 Esslöffel Pfefferkörner
  • weißer Balsamico
  • Olivenöl
  • Salz
  • ggf. Zucker

Step 1: Den Ruccola verlesen, in mundgerechte Stücke rupfen und in reichlich Wasser waschen. Erdbeeren waschen, dann entstielen und in Viertel teilen. Parmesan in dünne Streifen hobeln oder mit dem Messer ganz fein schneiden. Pfeffer mit dem Mörser grob zerstoßen.

Step 2: Filet in dünne Scheiben schneiden, mit Olivenöl beträufeln und mit der Hälfte des Pfeffers bestreuen. Eine Weile stehen lassen.
Die geviertelten Erdbeeren mit der restlichen Hälfte des Pfeffers bestreuen, vermischen und ziehen lassen. (Ggf. ein bisschen Zucker dazu geben, falls die Erdbeeren extrem sauer sind.)

Step 3: Aus ca. 4 EL weißem Balsamico (unserer war sehr mild und süß und könnte pur getrunken werden), ca. 2EL Olivenöl und etwas Salz eine Vinaigrette zusammenmischen.

Step 4: Fleisch sehr heiß aber kurz anbraten und salzen. Während dessen den Ruccola und Parmesan mit der Salatsauce vermischen und auf einem Teller anrichten. Die gepfefferten Erdbeeren darauf verteilen und darauf die lauwarmen Filet-Scheiben anrichten.

Dazu passt Baguette oder Ciabatta.

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Spruch des Tages #9

… oder eher “Zitat des Tages”:

“Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.”

(Kant)

Geschwätzige Office Dokumente

MS Office und auch andere populäre Office-Anwendungen, wie z.B. Adobe Acrobat speichern einen ganzen Batzen an “unsichtbaren” Informationen in den jeweiligen Excel-, Word-, Powerpoint oder PDF-Datei. Immer dann, wenn eine Datei an jemand anderen weitergegeben wird, kann dieser Daten auslesen, die ggf. nicht für seine Augen bestimmt sind.

Solche Daten können z.B. den Namen des Dokumenten-Erstellers, das Speicherdatum, Kommentaren, die während der Dokumenten-Erstellung eingegeben wurden oder sogar Rechnernamen im Netzwerk usw. umfassen. (Mehr Informationen darüber finden sich z.B. hier.)

Microsoft hat freundlicherweise ein Tool geschrieben, das alle (so wird behauptet) solcher versteckten Informationen aus einer Office-Datei entfernt und eine “saubere” Version, die dann weitergegeben werden darf, auf der Platte speichern kann. Alternativ gibt es das (für Privatanwender) kostenlose Tool DocScrubber. Das entfernt nicht nur verborgene Daten, kann sie auch netterweise auslesen ;-)

Rezept: Zitronenkuchen

Heute haben wir ein “top” Rezept für einen Zitronenkuchen ausprobiert. Er stammt (mal wieder) aus dem Fernsehen. Scheinbar sollte man aber dem Fernsehen auch bei Rezepten nicht alles abnehmen, weil der Guss oder die Deko von diesem Kuchen, so wie er im Fernsehen gezeigt wurde, nicht essbar ist. Wir haben dummerweise noch die Original-Version gebacken, ich beschreibe aber gleich die “verbesserte” Version = ) Was an der TV-Version schlecht ist, beschreibe ich ganz unten.

Ich habe mich im Nachhinein tatsächlich gefragt, ob es nicht nur in der Sendung gebacken wurde, sondern auch tatsächlich probiert wurde.

Zutaten für den Mürbteig:

  • 200g Mehl
  • 100g kalte Butter
  • 60g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz

Alle Zutaten zuerst mit dem Knethaken vom Handrührer und dann mit den Händen zu einem relativ festen Teig zusammenkneten. Im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Eine runde Springform mit dem Teig auslegen und einen ca. 3cm hohen Rand machen.

Zutaten für die Füllung:

  • 2 Eier
  • 150g Zucker
  • Saft einer Zitrone
  • abgeriebene Schale zweier Zitronen
  • 500g Ricotta (= 2 Becher)

Zuerst Eier und Zucker schaumig schlagen. Dann erst den einen, dann den anderen Becher Ricotta unterheben. Schließlich Zitronenschale und -saft dazugeben.

Ricotta-Masse auf den Mürbteig geben und 45 Minuten bei 180°C im vorgeheizten Ofen backen.

(Diese Füllung ist übrigens auch “roh” sehr lecker. Wer sich nicht davor scheut Eier roh zu verzehren, könnte daraus ein superklasse Creme-Dessert machen…)

Nach dem Backen und Abkühlen:

Zutaten für den Guss:

  • 2 Zitronen
  • 120g Zucker
  • 10 Esslöffel Wasser
  • 1 TL Speisestärke in 2 EL Wasser aufgelöst

Jetzt kommt endlich der abgewandelte Teil:

Die Schale der Zitronen mit einem scharfen Messer bis ans Fruchtfleisch abschneiden (quasi so, als ob man sie filettieren wollte). Die geschälten Zitronen dann in relativ dünne (~4mm) Scheibchen schneiden.

Zucker und Wasser in einem Topf zum Kochen bringen (= Läuterzucker) und die Zitronen darin ca. 3 Minuten leicht köcheln lassen. Die Zitronen sollen nicht garen, sondern nur den süßen Sud aufnehmen. Zitronen heraus nehmen und bei Seite stellen. In den verbleibenden Sud die Speisestärke einrühren und nochmal kurz zum Kochen bringen und anschließend vom Herd nehmen.

Die kandierten Zitronenscheiben auf dem Kuchen verteilen und die Zitronensaft-Glasur darüber geben und erkalten lassen. Fertig.

Das Rezept aus dem Fernsehen sah übrigens vor, dass die ganzen Zitronen mit Schale auf den Kuchen wandern. Das ist zwar zweifelsohne sehr dekorativ, aber ansonsten eher … suboptimal :D Beim Kochen im Läuterzucker sind unsere Zitronenscheiben erstens sehr bitter geworden und zweitens war die Schale nach den angegebenen 5 Minuten Kochen noch hart wie Bolle. Nach weiteren 5 Minuten Kochen war die Schale zwar endlich relativ weich, aber das Fruchtfleisch war komplett zerkocht bzw. hatte sich ganz aufgelöst.

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Alternative zu kommerziellen Partitionierungs-Tools (GParted)

Es gibt eine ganze Reihe von Programmen, mit deren Hilfe sich die Partitionsstruktur der Festplatte(n) im Rechner ändern lässt. Das wohl gängigste und bekannteste Programm auf diesem Sektor ist Partition Magic, das mittlerweile zu symantec gehört bzw. der relativ neue Partitionsmanager von Acronis. Beide Programme kosten aber leider Geld…

Eine kostenlose, unter er GPL lizensierte Alternative aus der Linux-Welt ist GParted (Gnome Partition Editior). Das Programm kann/bietet:

“GParted is an industrial-strength package for creating, destroying, resizing, moving, checking and copying partitions, and the filesystems on them. This is useful for creating space for new operating systems, reorganizing disk usage, copying data residing on hard disks and mirroring one partition with another (disk imaging).”

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Angenehmerweise kann GParted mit allen gängigen Linux- und Windows-Filesystemen umgehen. Normalerweise ist GParted aber eine Anwendung, die auf einem Linux-Betriebssystem ausgeführt wird. Hat man also kein Linux, könnte man GParted nicht nutzen. Windows-User schauen daher eigentlich in die Röhre.

Abhilfe für dieses Problem schafft aber folgendes: Seit einiger Zeit gibt es eine bootbare Live-CD, die erst eine kleine Linux-Umgebung von CD bootet (ähnlich wie bei z.B. Knoppix oder Ubuntu) und dann GParted ausführt.

Ich habe mittlerweile GParted zwei, drei Mal eingesetzt und weiß auch von anderen, dass sie das Programm benutzen. Es erscheint mir recht zuverlässig und ist sicherlich sein Geld wert ;-) Wie bei allen anderen Partitionierern gilt aber auch hier: Vor dem Umpartitionieren immer ein Backup der Daten machen.

[Nachtrag 24.Mai:

GParted kann man übrigens auch einfach von USB-Stick booten - vorausgesetzt das jeweilige Mainboard unterstützt grundsätzlich das Feature von einem USB-Gerät zu booten! Auf der Homepage ist zwar nur beschrieben, wie man den Bootstick unter Linux erstellt, unter Windows ist das natürlich auch möglich. Das ganze funktioniert etwa wie folgt:

  1. USB-Stick mit FAT32 oder FAT16 formatieren (die neuen syslinux-Versionen unterstützen auch FAT32)
  2. Alle Dateien von der Live-CD auf den USB-Stick kopieren. Dann die Dateien aus dem Verzeichnis syslinux ins Root-Verzeichnis des Sticks verschieben.
  3. Befehl syslinux X: - wobei X für den Laufwerksbuchstaben des USB-Sticks steht und der Schalter -s optional ist (siehe unten) - ausführen.

Das Programm syslinux hat übrigens den Sinn einen Bootloader auf den USB-Stick zu schreiben, d.h. den Stick überhaupt bootbar zu machen. Wird der Schalter -s verwendet (syslinux -s X:), wird eine langsame und sichere (safe) Version des Bootloaders installiert. Das Booten wird zwar sehr langsam, dafür werden so mehr Mainboards unterstützt.
syslinux bekommt man hier. In dem herunterladbaren zip-Archiv sind eine Vielzahl von Dateien zu finden. Tatsächlich braucht man aber nur die syslinux.exe, die sich im Verzeichnis win32 befindet.

Wer es vermeiden will die Live-CD extra brennen zu müssen, um die Dateien auf den USB-Stick kopieren zu können, kann sich z.B. die Deamon-Tools installieren und mit diesen das ISO-File der Live-CD als virtuelles CD-Laufwerk mounten.

]

Film: Die Eisprinzen (Kino)

Manchmal muss man sich wirklich fragen, was in den Köpfen der Kinoproduzenten so vor sich geht. Ausgerechnet im Frühsommer kommt ein Film über das Eislaufen in die Kinos. Würde das nicht besser in die “Eislauf-Saison” passen, bzw. irgendwann in die Zeit vor Weihnachten!? Als ob das nicht schon schräg genug wäre, ist das Eislaufpaar in diesem Fall auch noch “gleichgeschlechtlich”. Ja. Hier laufen zwei Männer als Paar zusammen… :???:

Story: Die beiden Eisläufer Chazz und Jimmi sind auf dem Eis erbitterte Rivalen. Bei einem Wettkampf erreichen beide gleiche Wertungen und somit den ersten Platz. Auf dem Siegertreppchen entbrennt eine wilde Keilerei, wegen der beide fortan lebenslänglich von der Teilnahme an Wettkämpfen in der Disziplin “Männer einzeln” ausgeschlossen werden.

Das Reglement sagt aber nichts davon, dass beide nicht beim Paarlauf antreten dürfen. Da dummerweise aber keine weiblichen Partner so schnell verfügbar sind, tut sich das ungleiche Duo zusammen und studiert eine Kür ein, wie sie die Welt noch nie gesehen hat.

Kritik: Die Story ist vollkommen durchgeknallt und klingt irrsinnig blödsinnig. Eigentlich ist das ein Grund für mich einen Film gar nicht erst zu sehen. Als ich aber mehrere ziemlich gute Bewertungen im Internet über diesen Film gelesen habe, wollte ich ihn dann doch selbst sehen.

Das komische ist, dass der durchgeknallte Streifen tatsächlich über weite Strecken hinweg wirklich gut funktioniert, wenn man sich auf die Geschichte einfach einlässt. Die Geschichte ist lachhaft, der Film aber nicht lächerlich. Das macht für mich eine gute Komödie aus.

Die ganz klare Stärke der Eisprinzen sind die wirklich aberwitzigen und urkomischen Choreographien auf dem Eis. Diese sind nämlich so gut und albern gemacht, dass man einfach herzlich lachen muss. Das ist Klamauk pur und den beherrschen die beiden Hauptdarsteller Will Ferrell und John Heder perfekt.

Abseits vom Eis wird die Eiskunstlauf-Szene sanft aufs Korn genommen. Das leicht tuckige Image von diesem Sport und das gezierte Gehabe der Sportler wird milde durch den Kakao gezogen. Ich hätte mir gewünscht, dass man hier noch eine ganze Ladung mehr Satire rein gepackt hätte. So wirklich böse und gemein wird der Film leider nie. Aber auch hier gibt es ein paar Lacher und somit geht das in Ordnung.

Etwas geärgert hat mich dann aber tatsächlich der Schluss: Chazz und Jimmi entschweben dank kleiner Raketenmotorchen an ihren Schlittschuhen der Eislauf-Arena. Das fand ich dann doch arg albern und lächerlich.

Fazit:

Die Eisprinzen sind eine recht gute Klamauk-Komödie. Mir liegt diese Form von Humor eigentlich nicht so ganz, dafür hat mir aber der Film ganz gut gefallen. Von mir bekommt der Film 6 von 10 Punkten.