Rezept: Guacamole

Guacamole ist ein Dip bzw. Brotaufstrich aus Acocado. Das Zeugs schmeckt zu Tortilla-Chips bzw. zu (knusprigem) Brot oder Gegrilltem.

Zutaten:

  • 1 Avocado
  • 1 Tomate
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz
  • (reichlich) Pfeffer
  • (reichlich) Chilipulver / Tabasco-Sauce

Zubereitung:

Avocado schälen und sofort mit Zitronensaft beträufeln – das Fruchtfleisch wird ansonsten braun und äußerst hässlich (siehe dazu auch den Nachtrag). Das Fruchtfleisch dann mit einer Gabel fein zerdrücken oder durch ein Sieb streichen. Tomate mit heißem Wasser überbrühen und schälen. Das sehr “flüssige” Kerngehäuse entfernen und nur das feste Tomatenfleisch in feine Würfel schneiden und zur Avocado geben. Zwiebel und Knoblauch in feinste Würfel schneiden und in etwas Olivenöl glasig dünsten (In den Meisten Rezepten steht, dass man beides roh in die Guacamole befördert, mir schlägt das aber doch sehr auf den Magen ;-) ). Das angebruzzelte Zwiebel / Knoblauchgemisch mit der Avocado vermengen und größzügig mit Salz / Pfeffer / Chili würzen und ca. 1h kalt stellen.

Wer mag kann auch saure Sahne / Sahne / Schmand usw. unterrühren.

[Nachtrag 22.Mai: Ich habe mittlerweile mehrfach gelesen und gehört, dass Avocado nicht braun wird, wenn man den herausgelösten Stein zurück in den Avocado-Mus gibt und die Masse einfach mit dem Stein zubereitet. Muss ich direkt mal ausprobieren]

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Film: Born to be Wild (Kino)

Noch eine Komödie, über die zu schreiben eigentlich bloße Zeitverschwendung ist. So schlimm wie “Vollidiot” von neulich ist er aber gottlob nicht gewesen, daher wenigstens eine Kurzkritik.

Story: Vier Loser in der schlimmsten Midlife-Crisis wollen ihrem Alltag (Ehefrau, Schulden, Scheidung, Kinder usw.) entfliehen und schwingen sich auf ihre Bikes. Die Vorstadt-Biker gondeln von einem Chaos in das nächste und -hoppla- sprengen aus Versehen den Biker-Treff einer unglaublich “bösen” Motorrad-Gang in die Luft. Logischerweise sind die bösen Biker nicht sonderlich davon angetan und wollen sich an den netten Vorstadt-Bikern rächen.

Kritik: Born to be Wild ist ziemlich … zahm. Von wilden Lachkrämpfen bleibt der Zuschauer leider verschont. Die erste halbe Stunde ist noch halbwegs launig und witzig, dann flachen die Lacher aber zusehends ab und nach ca. einer Stunde freut man sich, dass nur noch weitere 30 Minuten zu “absolvieren” sind. Im Grunde genommen kennt man alle witzigen Szenen vom Film schon aus der Vorschau. Das Ende ist auch mehr als ideenlos, da sich die Probleme “einfach so” in Luft auflösen. (Wäre es im wahren Leben doch auch so einfach.)

Fazit: Mir hat der Film nicht sonderlich gefallen. 4 / 10 Punkten.

Warum bekommt man Spam?

“Woher zum Geier kommen eigentlich dauernd die ganzen Spammails?”, fragt sich so sicher mancher.

Dass man seine Mail-Adresse nicht unbedingt bei allerlei Preisausschreiben hergeben sollte (und v.a. keine wichtige und “offizielle” Adresse) sollte sich mittlerweile langsam herumgesprochen haben. Preisausschreiben u.d.gl. haben im Grunde genommen nur ein Ziel: Namen, Telefonnummern, Mailadressen und Postadressen “ernten”. Daher ist es eine denkbar blöde Idee, zig Preisausschreiben im Internet mitzumachen. Spammails und nette Anrufe “werter Herrschaften” werden in den nächsten Wochen rapide steigen.

Auch ist es nicht sonderlich klug seine Mail-Adresse zur Registrierung auf irgendwelchen Foren, Internet-Platformen und sonstigen Diensten zu gebrauchen. Auch wenn die Betreiber in den Datenschutzerklärungen behaupten “Bei uns sind ihre Daten sicher”, würde ich nicht davon ausgehen. Daher: wenn möglich immer einen der unzähligen Anti-Spam-Mail-Dienste, wie z.B. Discardmail benutzen oder sich eine zweite Mailadresse, die zugespammt werden darf, einrichten.

Was man aber oft nicht bedenkt ist, dass Mailadressen, die öffentlich im Internet, z.B. im Impressum der eigenen Homepage, hängen, sehr leicht gefunden und “ausgewertet” werden können. Ich habe die Tage ein kleines Experiment gestartet: Ich wollte wissen, wie viel Mühe es macht aus dem Internet Mailadressen “zu ernten”. Ergebnis: Nahezu keine.

Über Google finden sich nach wenigen Mausklicks diverse Programme, generell als Email-Spider oder Email-Robots bekannt, die das Netz beginnend von einer einstellbaren Startseite (Screenshot: Punkt 1) nach Email-Adressen und sogar Telefonnummern (!) durchforsten. Ich habe das erste gefundene Programm heruntergeladen und installiert. Das Ding kostet – wenn ich mich recht entsinne – so um die 50€. Es darf übrigens NUR für “legal issues” und in keinem Fall für Spamming benutzt werden (Siehe Screenshot). Da wird sich garantiert jeder Spam-Schorsch aus der Ukraine daran halten, der seine nachgemachten Viagras unters Volk bringen will.

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Ich habe das Programm spasseshalber auf die auf wordpress.com an dem Tag aktuellsten Blogs angesetzt. 10 Minuten nach einem Klick auf “Start” (Punkt 2) hatte ich round about 70 Mailadressen (Punkt 3) geerntet. Wählt man nun die Startseite etwas intelligenter, z.B. das Mailarchiv einer Newsgroup zu einem bestimmten Thema, bekommt man so ggf. ganz fix hunderte Mailadressen von Menschen, die sich mit einem bestimmten Thema befassen. Über das Thema (z.B. Administration einer bestimmten Art von Server) kann man ggf. gewisse Eigenschaften (“Beschäftigt sich beruflich mit der Adminstration von Produkt X”) ableiten und schon hat man ein Zielpublikum, um gezielt Werbung (z.B. für das Konkurrenzprodukt Y von X) zu betreiben. Praktisch, oder? Adressen die wiederum einer bestimmten Schicht bzw. einem bestimmten Personenkreis zugeordnet werden können, sind interessanter und damit teurer als “irgendwelche” Adressen.

Zeit für noch einen Versuch: Wie lange braucht es, bis eine achtlos auf einer Internet-Seite veröffentlichten Mail-Adresse, von Spam-Spidern erfasst und zugemüllt wird. Klar: das hängt in erster Linie davon ab, wie bekannt die Adresse ist… Trotzdem. Das wollte ich mal ausprobieren: Dazu habe ich einfach auf dieser Seite (für das Auge unsichtbar) eine Mailadresse, die ich vorher neu angelegt habe, veröffentlicht. Da der Blog mittlerweile von >200 Usern pro Tag über die gängigen Suchmaschinen gefunden wird, ist es auch nicht auszuschließen, dass irgendwann ein Spambot auftaucht. Jetzt heißt es also abwarten. Und Tee trinken…

… Tage später: Google findet zumindest schon mal meinen “Alter Ego”…

… Heute (14.05.07): Zeit um mal in das GMX-Postfach zu sehen. Und tatsächlich:

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Vier Spammails – das ist doch schon mal was *g*. Okay, die Anzahl der Mails, die GMX mit -sagen wir es mal diplomatisch- Verbraucherinformationen dankenswerterweise ins Postfach packt, ist mehr als doppelt so hoch. Aber sei’s drum: für mich ist das ein ziemlich netter “Beweis” dafür, dass man NIEMALS im Internet seine Mailadresse veröffentlichen sollte.

“Wo das Bein endet…”

Vielleicht sollte ich eine neue Kategorie “Doofe Schaufenster-Dekos” einführen. Gestern ist mir dieser irrsinnig intelligente Spruch am Schaufenster eines Socken-Ladens in der Tübinger Innenstadt aufgefallen.

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Ich könnte mir durchaus auch andere Etablissements vorstellen, an deren Schaufenster der Spruch Sinn machen würde. Allerdings würden die “das andere Ende” meinen ;-) Und wer zum Geier war P. L. Hirschau?

Und bitte: was ist ein Stangen-Ali?

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Rezept: Karotten-Ingwer-Mandel Muffins

Dieses zugegeben etwas “komische” (zumindest ungewöhnliche) Rezept habe ich vor ein paar Wochen in Kerners Kochsendung im ZDF gesehen. Ich habe es etwas vereinfacht und in der Menge halbiert. So würde aus dem relativ komplizierten Nachtisch von Ralf Zacherl [1] ein schnelles Rezept für 12 Muffins.

Ich bin von dem Rezept ziemlich positiv überrascht, weil die Kombination Ingwer / Karotte / Mandel mal “was Neues ist” und wirklich gut schmeckt. Im Nachhinein würde ich allerdings noch etwas mehr Zucker und Balsamessig verwenden, damit etwas mehr “Bums” im Teig ist…

Zutaten:

  • 50g Butter
  • 80g Puderzucker
  • ca 10g Ingwer (daumengroßes Stück)
  • 3 Eier
  • 125g Karotten
  • 125g Mandeln
  • 3 EL Rum
  • 2 EL Aceto Balsamico
  • ca 80g Mehl
  • 1/2 EL Backpulver
  • etwas Zitronenabrieb

Zubereitung:

Step 1: Ingwer und Karotten putzen. Ingwer in feine Stückchen zerhacken, Möhren fein raspeln. Mandeln entweder mit einer Reibemaschine fein reiben oder mit der Küchenmaschine fein cuttern. Die Mandeln sollen nich völlig pulverisiert sein, sondern die Konsistenz von Gries haben. Ein paar gröbere Stückchen dabei machen gar nichts.

Step 2: Eier aufschlagen und mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Puderzucker dazu geben und weiter rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Die Butter in einem Topf zerlaufen und wieder abkühlen lassen. Die flüssige Butter zur Eier-Zucker-Masse geben.

Step 3: Ingwer, Karotten und Mandelgries zur Eiermasse geben und unterrühren. Balsamessig, Rum und Zitronenschale bzw. -saft dazu geben und letztendlich das Mehl mit Backpulver dazu sieben (wichtig!). Das Mehl noch kurz unterrühren. Fertig

Step 4: Teig auf 12 Muffin-Formchen verteilen und im auf 190 Grad (Ober/Unterhitze) vorgeheizten Backofen etwa 25 Minuten leicht braun backen.

[1]: http://www.chefkoch.de/forum/2,35,307594/Karotten-Ingwer-Kuchen.html

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Besser als Knut (4) ;-)

Die Welt ist fies und schlecht. Da dachte ich, ich könnte mit meinem stolzen Alter von O(30) Jahren :D endlich mal miterleben, wie kleine Lebewesen aufwachsen und erwachsen werden (wohlgemerkt ohne selbst auch nur einen Finger krumm machen bzw. dafür zahlen zu müssen) und dann das:

Letzten Sonntag waren alle Amseln weg. Ob ausgezogen oder von einer hungrigen Katze/Marder/Säbelzahntiger geholt – wer weiß. Aber es wird keine Doku-Bilder erster Flugversuche geben. Mir tränen die Augen, mein Herz blutet. Verdammt!

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… so wirklich flugfähig sahen die Tierchen am Freitag Nachmittag noch nicht aus. Stark zu bezweifeln, dass sie bis Sonntag fliegen konnten…

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Joost – Viel Hype, wenig Toll

Seit ein paar Stunden habe ich nun endlich Joost. Sonderlich viel habe ich mich zugegebenermaßen noch nicht damit beschäftigt, aber trotzdem will ich kurz meinen ersten Eindruck beschreiben.Zuerst möchte ich aber sagen was Joost nicht ist: Fernsehen über das Internet. Zumindest kein Fernsehen, wie wir es aus dem Wohnzimmer kennen: Also Glotze an und auf RTL läuft gerade Supernanny (oder sonst ein hoch unterhaltsames Programm). Irgendwo habe ich vor einiger Zeit etwas über Joost gelesen und ich dachte daher, dass Joost das Programm irgendwelcher Fernsehsender ins Internet streamed. Das ist falsch!

In Joost gibt es derzeit nur englischsprachige Programme oder besser gesagt: Filmschnipsel, die man sich ansehen kann. Diese Schnipsel sind in verschiedenen Channels mit unterschiedlichen Themen angeordnet.

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Im Grunde genommen unterscheidet sich Joost also nicht sonderlich von youtube. Der größte Unterschied ist vielleicht der, dass man bei youtube die Filmschnipsel über den Webbrowser lädt und bei Joost über einen eigenen Client. Es gibt weder in Joost noch in youtube Sendezeiten, sondern man kann sich das, was man ansehen möchte, zu jedem Zeitpunkt und auch so oft wie man will ansehen.

Der Unterhaltungswert der Film-Schnipsel, die ich bislang aufgerufen habe, liegt aber leider knapp oberhalb der Raumtemperatur, das Niveau weit unterhalb. Da habe ich auf youtube schon interessanteres und besseres gefunden.

Weg von den Programmen und einige Takte zur Software: Die Bedienung des Clienten ist auch irgendwie … seltsam. Riesige graphische Elemente, die ziemlich umständlich zu bedienen sind, erschweren die Navigation durch das Programm und Channels. Alles ist zwar im Grunde selbsterklärend aber wirklich begeisternd ist die usability nicht. Hübsch gelungen ist hingegen die Optik. Aber davon kann man sich auch nichts kaufen und ein klareres, einfacheres Interface hätte die Bedienung erleichtert.

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Fazit: Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass wenn nicht bald mehr und bessere Programme im Angebot sind, dass der Hype um Joost abebben könnte. Allerdings müssen sich die Macher darüber vorerst sicher keine Gedanken machen.

Ich habe vorher einen im Kontext von Joost ganz witzigen werdenden Satz bzw. Slogan gefunden: “Kino auf Knopfdruck”. Mir schoss dabei “Höchstens Mäusekino. Höchstens!” durch den Kopf ;-)

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Film: Spider-Man III (Kino)

Jeah! Einer der wenigen Filme, die wirklich so gut waren, wie ich mich im Vorfeld darauf gefreut habe. Und ich habe mich tierisch darauf gefreut. Daher bin ich auch schon heute, an “Tag 1″, im Kino gewesen – normalerweise mache ich das ja nicht, weil ich überfüllte Kinos hasse ;-)

Story: Die Story ist natürlich wie bei Superheldenfilmen so üblichen nach dem immer gleichen Muster gestrickt. Guter Superheld muss arme Menschen vor bösem Superschurken retten. Fertig. Naja fast.
Bei SMIII ist gar nicht so ganz klar, wer Gut und wer Böse ist. Peter Parker kämpft z.B. mindestens so sehr gegen seine eigene Schwäche, Hybris und schlechten Seiten, wie gegen seine wahren Feinde. Das erinnert so ein wenig an die ersten beiden Teile des Sequels. Das macht aber einen guten Teil dessen aus, was die Spiderman Filme “gut” und sehenswert macht und was sie von vielen anderen Comic-Verfilmungen unterscheidet. Parker wird z.B. im ersten Teil des Films so überheblich dargestellt, dass irgendwann eine Kinobesucherin zwei Plätze neben mir mit inbrünstiger Entrüstung: “Ja so ein blöder Affe” lauthals in den Saal quakte. Ich glaube das war der Lacher des Abends.

Wenn Peter nicht gerade damit beschäftigt ist sein Ego zu baden, bekommt er diesmal gleich von drei (vier) Gegenspielern kräftig eines drüber: Natürlich mit von der Partie ist Peters ehemaliger Freund Harry “Kobold junior” Osborn, der Peter noch immer für den Tod seines Vaters verantwortlich macht. Zudem wird bei einem seltsamen Experiment der angebliche Mörder von Peters Onkel in den Sandmann verwandelt. Mit sandastischen Kraften ausgestattet terrorisiert er als Sandsturm, Sandmonster und was weiß ich nicht alles die Stadt. Last not least treibt eine seltsame schwarze Masse ihr Unwesen in der Stadt. Das Zeug kann von Menschen Besitz ergreifen und verstärkt deren “dunkle” Seite. Peter kommt zunächst selbst mit dem Zeug in Berührung und wird zum “bösen” Spiderman. Als ihm seine Verwandlung bewusst wird, gelingt es ihm mit Mühe sich von dem Zeug zu trennen. Dummerweise ergreift die Masse aber Besitz von einem anderen und die Probleme gehen damit erst wirklich los.

Ach ja: Mary-Jane, die Freundin von Peter ist auch wieder mit von der Partie. Das Verhältnis der beiden zueinander ist natürlich auch wieder ein zentraler Teil der Handlung.

Kritik: Die ersten paar Minuten haben mich überhaupt nicht vom Hocker gerissen, da der Film einige Zeit braucht, bis er aus den Puschen kommt. Dann aber wird man bestens unterhalten. Für eine Comic-Verfilmung haben alle Charaktere überraschend viel Tiefgang. Keiner ist einfach “nur böse” oder “nur gut”, sondern alle Charaktere haben ihre Geschichte und sind tiefgründig und “echt” dargestellt.

Natürlich bietet der Film auch “krasse Action”. Während des finalen Kampfs tönte irgendwann ein begeistertes “Feeeeett Alder” gefolgt von einem “Ey, sei ruhig du Mongo” durch den Saal, während alle anderen gespannt die Luft angehalten haben. Noch ein “publikumsverschuldeter” Lacher. :D

Aber auch wegen dem Film (Nein! Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod!) wegen des Films darf gelacht werden. Szenen in denen der Zeitungs-Chef auftritt, sind hier besonders zu nennen. Der dauernd Zigarre qualmende Typ ist so überzeichnet dargestellt, dass er wie eine Karikatur wirkt. Er wird immer dann eingesetzt, wenn die Handlung zu dramatisch oder actionhaltig wird, um etwas Tempo aus der Geschichte zu nehmen. Das tut dem Film sehr gut.

Die Umsetzung des Films ist insgesamt ganz phantastisch gelungen. Der Spagat zwischen Comic-Verfilmung, Action, tiefgründigen Charakteren, guten Animation und Humor ergibt einen äußerst unterhaltsamen Mix. Spider Man III ist daher für mich Popcorn-Kino vom Feinsten.

Fazit: Hoffentlich gibt es einen vierten Teil!#

 

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