Monthly Archive for Juni, 2007

Newseum - aktuelle Titelseiten von Zeitungen weltweit sehen

Wieder mal ein neuer Webfund: Das Newseum ist eine Seite, auf der hunderte tagaktuelle Titelseiten von großen Zeitungen aus aller Welt ausgestellt werden. Die Titelseiten können nicht nur (so wie unten abgebildet) als kleine Bildchen angesehen werden, sondern als zoombares PDF geladen werden. Zudem besteht die Möglichkeit im Archiv des Newseums nach besonderen Ereignissen (Von 9/11 bis Virginia Tech Massacre) gesucht werden.

Sehr nette Spielerei, um zu sehen, was die Menschen Weltweit bewegt.

I hate libraries

… habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass ich Bibliotheken hasse? Zumindest die in der Uni, oder noch genauer: die bei den Geisteswissenschaftlern “unten im Dorf”? Regal um Regal, Gang um Gang und Stockwerk um Stockwerk vollgestopft mit Schwammigem und noch Schwammigerem, alles ist nicht greifbar und enthält nur Phrasen, die kein Mensch versteht… Da lob’ ich mir doch das Schubsen von Bits und Bytes…!

Japanischer Intelligenztest - Lösung

Google schaufelt einige Besucher auf meinen Blog, die nach “japanischer intelligenztest” suchen. Der Test stammt zwar nicht aus Japan, sondern wohl eher aus China (behauptet zumindest Anna in einem Kommentar) - aber sei’s drum! ;-) Viele Besucher googeln außerdem auch nach “japanischer intelligenztest lösung”. Die Lösung gibt es zwar in meinem ersten Posting dazu noch nicht, aber das werde ich in diesem Beitrag nachholen.

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Supermarkt 2.0

Das Video unten ist eine spassige Parodie auf das “Web 2.o”. V.a. das Einkaufen im Pandora-Style hat mir gefallen.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=e9MgHuitMwU]
:-)

Pimp my Gmail with “Better Gmail”

Gestern bin ich im Blog des Web 2.0 “Gottvaters” Tim O’Reilly (Ja, das ist der mit den Computerbücher-Verlag, … ;-) ) auf einen Hinweis zu einem Firefox Add-In gestolpert.

Das “Better Gmail” Add-In ist eine Sammlung verschiedener Greasemonkey-Skripte, die wiederum neue Funktionen in Gmail integrieren bzw. auch die Gmail-Oberfläche durch Skins komplett verändern können. Ich finde “Better Gmail” recht nett, insbesondere ist das Skript, das zu Anhängen passende Icons einblendet, klasse. Auch sehr hübsch sind die verschiedenen Skins für Gmail, die dem (doch etwas angestaubten) Design etwas mehr Leben einhauchen.

(Attachment-Icons)

(Super Clean Skin / Neue Elemente in der Navigationsleiste)

Weitere Screenshots und eine Downloadmöglichkeit des Add-Ins findet sich bei Lifehacker.

Rezept: Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti

Mal wieder ein Klassiker zwischendurch. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das Rezept so 100% “echt” zürcherisch ist, aber das ist (finde ich) auch nicht so wichtig. Hauptsache es schmeckt. ;-)

(Für zwei hungrige oder drei normale Menschen)

Zutaten für das Geschnetzelte:

  • 300g Schweineschnitzel
  • 1 kleine Zwiebel
  • evtl. 1 Knoblauchzehe
  • 200ml Brühe
  • 1 Becher Sahne
  • 1 TL Stärke
  • ein Schuss Weißwein

Zubereitung:
Step 1: Schnitzelfleisch windelweich klopen, in dünne Scheiben schneiden und bei Seite stellen. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln und ebenfalls bei Seite stellen. Pilze putzen und in Scheibchen schneiden.

Step 2: Einen Topf mit etwas Öl stark aufheizen. Fleisch in zwei Teilen kurz und scharf anbraten und bei Seite stellen. Etwas Butter in den Topf geben und Zwiebeln und Knoblauch glasig andünsten. Wenn die Zwiebeln weich sind, die Pilze dazu geben und weiterdünsten.

Step 3: Sahne und Brühe zu Pilzen und Zwiebeln geben und aufkochen lassen. Derweil in ein paar Esslöffel kaltem Wasser etwas Stärke auflösen und damit die Sauce binden, aufkochen lassen, abschmecken und fertig. Einen Spritzer Wein und das Fleisch zur Sauce geben und nicht mehr kochen lassen. Sonst wird das Fleisch zäh.

Zutaten für das Rösti

  • 600-700g Kartoffeln [Anm.: Danke Ecki, mit dem "g" macht das Rezept doch gleich mehr Sinn... *g*]
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Butter(schmalz)

Zubereitung:
Step 0: Hier scheiden sich bereits die Geister! Die einen machen Rösti (heißt es eigentlich “das” oder “der” Rösti?) mit gekochten Kartoffeln, die anderen mit rohen. Der Tenor geht aber glaube ich in die Richtung, dass wenn man festkochende Kartoffeln hat, dass sie vorgekocht werden sollten. So sei es: Kartoffeln in der Schale ca. 10 Minuten im Siko kochen und einen halben Tag leicht trocknen lassen.

Step 1: Die Kartoffeln schälen und mit einer groben (!) Reibe reiben. (Das ist eine ziemliche Batzerei und erfahrene Köche treten diese Arbeit gerne anderen ab ;-)). Etwas Butter(schmalz) in der Pfanne aufschäumen lassen und die Hälfte der Kartoffelmasse in die Pfanne geben. Einen ca. 1,5 cm dicken Rösti formen und langsam bei mäßiger Hitze auf der einen Seite goldbraun werden lassen. Salzen, Pfeffern und wer mag etwas Muskatnuss drauf geben. :!: Hier ist es übrigens ganz wichtig, dass man anfangs nicht zu viel Fett in der Pfanne hat. Hat man zu viel Fett in der Pfanne, lässt sich kein zusammenhängender Rösti formen. Statt dessen erhält man so eine Art frittierte Kartoffelbreiklumpen*… :!:
Step 2: Jetzt fangen die Probleme erst wirklich an: Man muss das Ding drehen. Profils wenden so ein Rösti wohl in die Luft. Ich (wollte die Küche nicht neu streichen und) habe einen Teller auf das Rösti gepackt, Teller und Pfanne einmal um 180° gedreht, Pfanne wieder auf den Herd gestellt und das Rösti zurück in die Pfanne gleiten lassen. Wieder Salzen und Pfeffern, weiterbraten lassen.

Step 3: Wiederhole Step 1 und 2 mit der zweiten Hälte der Kartoffeln ;-)
______________________

* Leidvolle Eigenerfahrung…

Feuer im Topf - Chili züchten (#3)

… meine Pflanzen wachsen wie wild und produzieren (relativ zu ihrer Größe) massig Chili-Schoten…

Bye bye Windows - Hello Linux

Nachdem ich jetzt endlich meine Diplomarbeit 100%ig abgeschlossen habe, hatte ich Zeit meine gesammelten Rechner endlich wieder einmal platt machen. Eigentlich wollte ich auf meinem Notebook MS Vista Bussines installieren (habe ich auch) und ausgiebig testen, aber ATI bietet keinen Treiber für Grafikchips an, die älter als 3 Jahre sind. Und da mein Notebook leider einen ATI Radeon 9200 Chip eingepflanzt hat, war es wohl nix mit Vista - es sei denn, man wäre mit 640 x 480 px Auflösung auf einem 1680 x 1050 px Display zufrieden. Für Menschen mit sehschwäche ist das evtl. noch okay, aber nicht für mich ;-)
(Es ist übrigens Quatsch, dass Vista nicht auf Rechnern mit 512MB RAM und älterer GraKa läuft. Das geht sehr wohl (wenn auch vielleicht etwas langsamer als XP), wie ich neulich gesehen habe, wenn man nicht jedes Eye Candy das Vista bietet aktiviert hat…)

Also Hasta la Vista, Kubuntu drauf und (sicher ist sicher) auch noch ein XP. Und somit habe ich den “revolutionärsten” Schritt in meiner 20 jährigen Computernutzer-Laufbahn gestartet: der mehr oder weniger totale Umstieg auf Linux.

HowTo: Cisco VPN-Client unter Linux installieren

An meiner Uni kommt man nur dann mit dem eigenen Notebook ins Internet, wenn man den Cisco VPN Client installiert hat und sich damit über den Cisco VPN Concentrator der Uni ins Netz eintunnelt. Die Installation des Client unter Windows ist ja noch ganz einfach aber so wie die Uni-Seite die Installation des Linux-Pendants beschreibt, versteht das kein Schwein. (Mag auch daran liegen, dass die Beschreibung von 2002 ist…) Ich habe gerade mit Schrecken festgestellt, dass die Installation unter Linux ganz einfach ist - sogar noch einfacher als unter Windows!

Diese Anleitung sollte problemlos unter (K)ubuntu (und wahrscheinlich auch anderen Linux-Distris) in Verbindung mit einem Cisco VPN 3000 Concentrator funktionieren…

Schritt 1: VPN Client installieren:

Das Ding das ich benutze heißt vpnc (siehe auch hier!) und kann ganz einfach über den Paketmanager adept-manager installiert werden. (Einfach danach suchen, Installation anfordern und installieren wählen…)

Schritt 2: Konfigurations-Datei erstellen:

Der Cisco VPN Client wird über eine Datei mit der Endung .pcf konfiguriert. Diese Datei bekommt man normalerweise samt seinem Benutzernamen und einem Passwort vom Admin des Netzwerks. Diese Datei sieht in etwa so aus:

[main]
Description=
Host=HOSTNAME_DES_GATEWAY
AuthType=1
GroupName=GRUPPENNAME
GroupPwd=
enc_GroupPwd=VERSCHLÜSSELTES_GRUPPENPASSWORT
EnableISPConnect=0
ISPConnectType=0
ISPConnect=
ISPCommand=
Username=
SaveUserPassword=0
UserPassword=
enc_UserPassword=
NTDomain=
EnableBackup=0
BackupServer=
EnableMSLogon=1
MSLogonType=0
EnableNat=1
TunnelingMode=0
TcpTunnelingPort=10000
CertStore=0
CertName=
CertPath=
CertSubjectName=
CertSerialHash=00000000000000000000000000000000
SendCertChain=0
DHGroup=2
ForceKeepAlives=0
PeerTimeout=90
EnableLocalLAN=0

Die relevanten Teile habe ich unterstrichen. Eine Konfigurationsdatei von vpnc sieht hingegen so aus:

IPSec gateway HOSTNAME_DES_GATEWAY
IPSec ID GRUPPENNAME
IPSec secret ENTSCHLÜSSELTES_GRUPPENPASSWORT
Xauth username BENUTZERNAME

Was der BENUTERNAME ist, ist ja wohl noch klar. Stellt sich nur die Frage, woher das ENTSCHLÜSSELTE_GRUPPENPASSWORT nehmen? - In dieser Konfigurationsdatei wird nämlich NICHT das verschlüsselte Passwort wie beim Cisco Config-File verwendet, sondern der Plaintext! Mit dieser Seite kann über eine Weboberfläche das verschlüsselte Gruppenpasswort entschlüsselt werden. Dazu einfach die Seite aufrufen, das VERSCHLÜSSELTE_GRUPPENPASSWORT in das Feld kopieren und decode anklicken. Der entschlüsselte Wert wird dann angezeigt.

Jetzt hat man alle Daten zusammen, man erstellt eine neue Text-Datei, kopiert alle Daten zusammen und speichert diese Datei im Pfad /etc/vpnc/ z.B. in der Datei uni.conf ab (bei mir war root-Zugriff erforderlich, um den Pfad aufrufen zu können).

[Nachtrag: Alternativ gibt es auch ein Tool dafür --> Siehe Kommentare]

Schritt 3: Starten / Eintunneln

Das Programm wird nun folgendermaßen in einer Konsole gestartet (wieder sind root-Rechte erforderlich):

vpnc uni

Jetzt wird man noch aufgefordert das Userpasswort einzugeben und danach ist man fertig. Man erhält (wenn alles geklappt hat) folgenden Output in der Konsole:

VPNC started in background (pid: PID)…

Schritt 4: Stoppen / Tunnel schließen

Der vpnc-Prozess lässt sich durch

kill PID

beenden. Weiß man nicht mehr, welche Prozess-ID der gestartete vpnc hatte, gibt man ps -C vpnc ein und erhält so die PID

Hungrig geworden? Keine Lust mehr auf Computer??
Auch Kochrezepte und vieles mehr finden sich im Sammelsurium.

Nachtaktiv in Reutlingen

Wer gestern Abend in Reutlingens Innenstadt unterwegs war, dem hat sich ein ziemlich ungewohntes Bild geboten: die meisten Läden waren bis 24 Uhr geöffnet und zusätzlich gab es jede Menge Programm, Musik und Bewirtung rund um das “Shopping-Event”. Der Menschheit war es wohl ähnlich langweilig an diesem Abend wir mir/uns und daher strömten die Massen in die Stadt. Das Event war somit ziemlich gut besucht.

Das absolute Kuriosum des Abends war für mich wohl die Zweimannband im Schmuckladen, die hinter dem Schaufenster spielte, während nebenan Leute nach Trauringen suchten *g*

Absolut cool hingegen waren die Three Kings Eleven die von etwa 22 - 24 Uhr den Marktplatz rockten (Purple Rain, Sweet Home Alabama, Rebel Yell und wie die “guten” Rock-Klassiker auch alle heißen).

Reutlingen: es geht doch!! Mehr davon.