Monthly Archive for Juli, 2007

Superklasse ole, ole Reloaded: Die Kraft der 80 Umdrehungen

Heute an Tag zwei meines unfreiwilligen Bett-Sit-Ins geht es mir …? Ja wie denn? Auch nicht besser. Großer Vorteil gegenüber gestern: Das Fussballspiel ist vorbei. Nachteil: Mein Husten erzeugt Windböen der Windstärke 8. Als ich vorhin mal kurz draußen auf dem Balkon war, habe ich versehentlich eine Amsel vom Ast gehustet. Sorry. Und das arme Kind, dass ein paar Häuser weiter Flöte übt (”Hääänsel uuund Greeeeetel vergiiiingen sich im Waaaald”) kommt auch ständig aus dem Takt. Aber egal. Flöte ist eh Scheiße.

Mein Schnupfen ist aber welt-klas-se! Ich habe innerhalb 24 Stunden meinen Papierkorb (30cm hoch, 29cm Durchmesser, $latex (pi \cdot radius^2) \cdot hoehe \approx 20l$) mit “gebrauchten” Papiertaschentüchern vollbekommen… Wieder ein Regenwald weniger. Ich muss nachher unbedingt mal ausrechnen, wie viele Taschentücher das waren und das Ergebnis mit der durchschnittlichen “Schneuzmenge” multiplizieren. Was kommt wohl aus der Nase pro Schneuzer raus? 5ml…?

Apropos widerlich: Geduscht habe ich heute auch nicht. Bringt ohnehin nichts (da extreme Schweißausbrüche) und außerdem war mir heute morgen noch schwindliger als gestern. Ich habe mir zwar noch kurz überlegt, ob ich einen Hocker in die Dusche stelle… Aber das war mir zu doof. Daher: Schottenwäsche mit Waschlappen und Deo tut’s auch zur Not.

Wieder ab ins Bett bis 11. Dann hatte ich genug und ich habe einen Ausflug gemacht: Zum Medizinschrank. Da MUSS doch noch irgendwas drin sein, dass man sich einwerfen kann, damit es einem besser geht. Und tatsächlich: Ich finde eine mysteriöse Flasche auf der “Klosterfrau Melissengeist” steht und drunter eine ellenlange Liste, wofür das alles toll ist. Und da steht unter anderem: “Erkältungen, Atembeschwerden und Druck im Kopf”. Bingo. Schlimmer kann es nicht werden.

Ich lese kurz den Waschzettel. Da steht: “Anwendung: bis zum ersten Strich der Messkappe Klosterfrau einfüllen, dann bis zum zweiten Strich mit Wasser auffüllen, trinken”. Von mir aus! Die Klostertanten sollten unbedingt “umrühren” noch vor “trinken” mit auf die Liste setzen. Warum? Weil oben im Messbecher das blöde Wasser und unten der ganze Schnaps war. Eine Vermischung hat quasi NICHT stattgefunden. Das wusste ich aber nicht.

“Auf ex”! Erst floss Wasser (auch noch lauwarmes!) und dann ganz, ganz leicht verdünnter, 80%iger Schnaps. Leck’ mich an de Föös! Da tun die Nonnen immer so scheinheilig und dann das Gebräu! Hat jemand eine grobe Vorstellung, wie sich 80%iger Schnaps in einem pavianarschroten Rachen anfühlt? Nicht gut. Gar - nicht - gut! Nach zwei Minuten Husten und Japsen ging es auch schon wieder. Das seltsame ist, dass ich seit dem kein Halsweh mehr habe. Ich sag’s euch: Das Zeug tötet alles! Wahrscheinlich kann man damit auch alte Möbel abbeizen und sein Auto betanken.

Wieder ab ins Bett. Spannend! Also was machen um nicht rammdösig zu werden? Surfen - Notebook sei dank! Irgendwann kurz vor dem Abendessen hatte ich YouTube durch und mir wurde langweilig. Was machen!? Eine Runde durchs Haus drehen. Spazieren gehen, quasi. Toll! Dummerweise kam ich an einem Spiegel vorbei und habe meine Frisur gesehen: Oben waren alle Haare platt zusammengedatscht und seitlich standen rings um den Kopf herum alle Haare im perfekten 90 Grad-Winkel vom Kopf ab. So Scheiße sehen noch nicht einmal die Menschen aus, die man sonst aus Unisex-Friseurstudius herauskommen sieht.

Ich bin eitel. Und obwohl ich nur im Haus rumhänge musste dieser Zustand beendet werden. Ab ins Bad und Kopf unter den Wasserhahn hängen. Das war eine interessante Erfahrung: Kopfüber, mit geschlossenen Augen, mit ausklingendem Klosterfraurausch UND Fieberschwindel den Kopf zwischen Wasserhahn und Waschbecken zu bugsieren ist eine Meisterleistung. Fast so wie mit der Queen Mary II ins Parkhaus fahren. Aber: es hat geklappt.

Was auch wunderbar geklappt hat, war, dass ich meinen Nacken bei der Aktion irgendwie zu sehr gedehnt habe und einen Nerv ein wenig pikiert habe. Klasse. Jetzt tut beim Husten nicht nur Kopf und Lunge weh, sondern auch der Nacken. Aber: was steht da noch auf der Klosterfrau-Flasche drauf? “Bei Nervenschmerzen, Muskelkater und Hexenschuss!” Bingo. Schlimmer kann es nicht werden.

Oder?

Backup eines Blogs anlegen / Blog umziehen

In SimpleSpark habe ich heute einen ziemlich interessanten Dienst gefunden: BlogBackupOnline. BBO macht (unter anderem) genau das, was der Name sagt: ein Backup eines Blogs (Wordpress, blogger.com, Windows Live Space, Livejournal, etc) anlegen und das online und voll automatisch. Dazu einfach die URL des Blogs eintragen, auf Backup klicken, warten, fertig.

Das Nette daran ist, dass man BBO so einstellen kann, dass es alle 24 Stunden ein neues Backup zieht. Feine Sache!

Ein Backup lässt sich aber auch sehr einfach im Fall der Fälle mit nur wenigen Klicks wiederherstellen (Restore). Hierzu muss man die URL der Blog-Engine, Benutzername und Passwort eintragen.

BBO ist also auch sehr gut dazu geeignet ein Blog von A nach B “umzuziehen”, da die Backup-Adresse nicht mit der Restore-Adresse übereinstimmen muss!

Eine etwas weniger legale und feine Anwendung, die mir jetzt spontan noch einfällt, ist, dass man mit BBO auch einfach den kompeltten Inhalt eines Blogs “klauen” kann. Um ein Backup anzulegen, braucht man ja nur (!) die URL. Kein Passwort, kein Benutzername. D.h. jeder kann von jedem Blog ein Backup ziehen. Dann besorgt man sich noch einen eigenen Blog, stellt das geklaute Backup darauf wieder her und schwupps hat man viele tolle (?) Einträge gestolen…

Großer Nachteil gegenüber “normalen” Datenbankbackups: Das mit BBO erstellte Update “kennt” keine Kategorien. Alle Artikel werden in die “Allgemeines”-Kategorie gepackt.

Automatische Updates von Kubuntu

Wie jedes Linux verfügt Kubuntu über eine Funktion, die Updates z.B. Programmaktualisierungen, Patches und neue Kernel ins System einspielt. Normalerweise wird man auf Updates durch eine Meldung von einem Programm, das im Tray läuft, automatisch hingewiesen (das kleine Warnschild). Über dieses Symbol lässt sich dann auch der Download der Updates und deren Installation starten. Sehr einfach, eigentlich.

Jetzt gibt es aber solche Helden, wie z.B. mich :D, die eine hohe Affinität haben alle möglichen Programme, die nicht so wirklich wichtig aussehen zu beenden. Und genau das habe ich wohl irgendwann (versehentlich!) gemacht. Blöderweise startet der Updater aber dann auch in Zukunft nicht mehr und Updates sind dann nicht mehr möglich.

Um das Tray-Programm zu starten muss man nur adept_notifier in der Konsole ausführen. Das Programm startet, man wird gefragt, ob das Programm auch in Zukunft bei jedem Systemstart gestartet werden soll (ja bitte!) und zukünftigen Updates steht nichts mehr im Weg.

Sound-Problem bei Thunderbird unter Kubuntu

Vor ein paar Wochen habe ich den Mozilla Thunderbird auf meiner Ubuntu-Kiste installiert, um zu Testen, ob Lightning samt dem Google Calendar Add-on bidirektionale Synchronisierung mit dem Google Calendar ermöglicht. Bei mir hat das nicht geklappt (siehe hier) aber ich habe mich mit dem Thunderbird an sich (wieder) angefreundet.

Leider gibt (gab??) es auch Probleme mit der Wiedergabe von wav-Sounds, die z.B. beim Eintreffen neuer Emails abgespielt werden sollten. Vom allbekannten “Sie haben Post!” wurde z.B. nur “Sie haben P” gespielt… Andere Files wurden gar nicht und wieder andere als Brummen, Piepen oder was-auch-immer abgespielt. In anderen Programmen sind die Soundfiles ohne Murren und Probleme abspielbar. Und andere Programme haben auch keinerlei Probleme mit Sounds.

Das Netz ist voll von Fragen, wie man das Problem lösen kann, aber es fehlen (gute) Antworten. Auf einem anderen Blog habe ich z.B. gelesen, dass das Add-on Mailbox Alert das Problem lösen soll, bei mir war das aber nicht so. (Einmal davon abgesehen, dass das Add-On eine feine Sache ist).

Was bei mir schließlich funktioniert hat, war ein ogg vorbis Soundfile (einer der Kopete-Sounds) hiermit ins wav-Format zu konvertieren.

Eine depperte “Lösung” für ein deppertes Problem! Falls irgendwer eine bessere Lösung für das Problem hat, würde ich mich um ein Kommentar freuen.

Superklasse, ole ole

Ein Posting aus der beliebten Reihe “Frustabbau” ;-)

Gibt es etwas bescheuerteres als eine Grippe zu haben? Ja: gibt es. Sommergrippe. Weil da steckt in bekannter “Nimm Zwei”-Manier das “Beste” aus

1.) Sommer und
2.) Grippe drin.

Sommer ist ja an und für sich nichts schlechtes, im Gegenteil. Aber in der Kombination mit Grippe verliert meine Lieblingsjahreszeit doch ein wenig an Charme. Vor allem das Fieber kommt mit der gerade und just in dem Moment, in dem ich krank werde, ausgebrochenen Hitzewelle gut. Schon mal abwechselnd schwitzend (Schweiß gedünstet) und dann wieder frierend im Bett gelegen? Das ist ein Gefühl wie blanchiert zu werden. Schön, ne?

Liegen ist aber noch okay. Alle vertikal zu verrichtenden Tätigkeiten sind da schon wesentlich anstrengender: Duschen war heute morgen zum beispiel ganz toll. So eng wie heute ist mir die Duschkabine noch selten vorgekommen. Lag wahrscheinlich daran, dass ich weniger Standfestigkeit hatte, als ein Teenie nach einer Flatrate-Party und dementsprechend in der Kabine hin- und hergeschaukelt habe.

Fein. Raus aus der Dusche und abtrocknen. Das war etwa so Erfolg versprechend wie die Sache damals bei Sysiphos und dem Stein. Nur dass ich keinen Stein einen Berg hochrollen musste, sondern mich abtrocknen wollte. Versuch’ das mal, wenn man schwitzt wie nach einem 20km Marsch.  Irgendwann habe ich mich auf den Badewannenrand gesetzt und mich mit dem Fön trocken gepustet.

Jetzt kommt aber das Beste, nein: Gemeinste: Es ist jetzt einmal WARM und SONNIG in diesem Kacksommer und wat is? Mann wird flach gelegt. Nein, ich habe nichts dagegen flach gelegt zu werden. Aber bitteschön nicht von einer Grippe oder was das auch immer ist. Jetzt draußen im Garten zu sitzen und ein, zwei, drei Bierchen zu trinken und grillen - das hätte was. Geht nicht. Statt dessen gibt es Echinacin Tropfen. Zur Steigerung der körperlichen Abwehrkräfte!

Und zu allem Überfluss richtet heute der lokale Idioten… ehm… Tschuldigung: Fussballverein ein paar hundert Meter von mia casa entfernt auf dem Sportplatz ein hochrangiges Fussballturnier aus, bei dem -ich vermute mal- Vereine aus der 2. - 6. Regionalliga gegeneinander antreten. In den Pausen, davon gibt es einige, weil die Flaschen keine 45 Minuten durchlaufen können, läuft dafür Musik. Und die flutet meinen Gehörgang und verhindert, dass ich seelig entschlafe. Fenster zummachen würde zwar einen Teil von DJ Ötzi, Right Said Fred und Gianna Nanini abhalten, das geht auch nicht, da man ja atmen muss. Gianna Nanini klingt übrigens bei 500 Watt starken Kopfschmerzen gar nicht mehr so impossibile bello…

Aber der Oberklopper ist dieser Trottel mit der Presslufttröte. Die bringt meine leicht aufgematschten Gehirnwindungen nämlich zum erbeben. Und das ist gar nicht lecker bei Kopfweh. Ist es eigentlich Körperverletzung in Notwehr, wenn man diesem Typen seine Tröte in den Hintern steckt…?

Superklasse, ole ole - wirklich!

Stöckchen-Alarm: Webspace-Stöckchen

Der Ecki hat mir ein Stöckchen an den Kopf gepfeffert und bringt mich damit in eine furchtbare Situation: beantworten kann ich das Stöckchen, aber ich habe (noch) keine Ahnung, an wen ich das Ding weiterwerfen soll…

Seit wann hast du einen eigenen Webspace/(v)Server?

Ich habe zwar ein paar (kostenlose) Webspace-Accounts, aber dieser Blog wird von wordpress.com gehostet. Heißt also, dass ich einen “fertigen” Blog einfach nur mit Inhalt fülle und gar nicht großartig in Templates / Add-ins usw. eingreifen kann (muss). Ich kann nur das auswählen, was von wordpress.com angeboten wird…

Warum ich nicht selbst hoste? wordpress.com hat viele Nachteile (wenig flexibel, man kann nicht alles machen, was man will) ist aber außerordentlich zuverlässig und meist schnell für ein kostenloses Angebot!

Um auf die Frage zurück zu kommen: Seit etwa März 2007

Wer ist dein Anbieter?

wordpress.com :D
Wie zufrieden bist du mit deinem Anbieter?

Um ganz einfach und problemlos einen Blog zu hosten -v.a. für Leute, die mit Servern, php und Stylesheets nichts am Hut haben- ist das die ideale Lösung. Zudem ist die Zuverlässigkeit sehr gut.

Hast du vorher schon woanders was laufen gehabt?

Ich hab’ immer was am laufen. ;-)
Ja. Nur eben auf kostenlosen Webspaces verschiedener Anbieter wie: kilu3.de / funpic.de/org / awardspace.com, etc. Die wurden mir aber zu doof (Werbung, langsam, Ausfälle, …) Außerdem hatte ich kurz einen Google Blogger.com Blog gehabt (quasi so wie wordpress.com) aber das hat mir nicht gefallen.

Was betreibst du genau (was für ein System)?

Ein Sammelsurium verschiedener Themen auf einem Wordpress-Blog ;-)
Was läuft alles bei dir auf dem Webspace/(v)Server?

Antwort entfällt, weil es technisch einfach nicht möglich ist.

Aber um Ecki zu zitieren…

[...] Außerdem die Datenbanken für das Blog und das Forum des Club Thing. [...]

… jetzt frag’ ich mich so langsam, ob meine Lieblings-Anna den Ecki kennt… Weil die erzählt auch immer vom Club Thing aus Metzingen…

Was würdest du gern noch zum Laufen bringen?

Antwort entfällt, weil es technisch einfach nicht möglich ist.

Die erste Webanwendung die du installiert hast?

Oh je… Ich vermute ein Woltlab Burning Board 1.irgendwas…

Deine liebste Webapplikation?

Mich faszinieren Wikis. Ich finde die Dinger saupraktisch, um Notizen / Ideen / Wissen zu verwalten. Ich habe so ein Ding mittlerweile auf dem Notebook laufen und füttere es mit allen möglichen Infos.

Mein Wiki-Wahn geht mittlerweile so weit, dass ich meinen Chef in der Firma damit angesteckt habe und dort gerade ein Intranet-Wiki aufbaue. =)

Was machst du so am liebsten, wenn du an der Kiste bastelst?

In den letzten Monaten habe ich v.a. an meiner Diplomarbeit gebastelt und dabei einen SIP Server (VoIP-Server) mit einem Peer-to-Peer Netzwerk über einen eigens in Python programmierten Proxy gekoppelt. Dann habe ich noch eine verteilte Test-Anwendung geschrieben und das Ganze auf 20 Rechnern getestet. Nichts besonderes also :D
Ansonsten: Neue Programme testen, Bildbearbeitung, Surfen und mein Langzeit-Projekt: das WLAN vom Nachbarn hacken :D
Wie bist du an’s Web-Design gekommen?

Gar nicht. Ich bin zwar “nebenamtlicher” Medienwissenschaftler aber mit Webdesign habe ich nichts am Hut. Höchstens mit php-Programmierung…

Was nervt dich??

Wieder ein Zitat:

Stille. Man schreibt einen Artikel, den man persönlich echt toll findet, wichtig für zumindest einen Teil der Welt und nichts passiert. Keine Kommentare, keine Trackbacks, nichts.

Stimmt! V.a. wenn man sieht, dass täglich über Monate hinweg 20, 30, 40, … Leute via Google auf ein mühe- und liebevoll geschriebenes Tutorial stoßen, wahrscheinlich ein paar Infos zu einem Problem mitnehmen und keiner sagt mal “Gut beschrieben” oder “Hey, das kann man auch anders machen”, etc…

Was war dein größter persönlicher Erfolg?

Vielleicht das Angebot für die Promotions-Stelle neulich. Wobei ich mir da noch nicht so sicher bin.

Was ist in deiner Werkzeugkiste?

In meiner Notebook-Tasche!? USB-Stick, WLan-Stick, Ersatz-Handy, Rohling, Stift, Papier und Kabel.

Und wie geht es weiter??

Das weiß ich gerade auch nicht… :D Ach doch: Christian bekommt das Stöckchen! Hoffen wir, dass er es auch findet.

Interessieren würde mich, was Holger vom Sammelsurium zur Thematik zu sagen hat. Schließlich hat der eben erst das Theme geändert. Ätsch.

Dank wordpress.com war das nur ein einziger Mausklick *lach*

Datei-Konvertierung für Video-, Sound- und Office-Formate

Gerade bin ich auf einen mir bisher nicht bekannten Online-Dienst zur Konvertierung von allerlei Dateiformaten gestoßen: Media Convert.

Der Dienst bietet tatsächlich noch mehr Formate als Zamzar an (u.A. auch ogg Vorbis) die hin- und herkonvertiert werden können. Ganz klarer Fall für die Bookmarks.

Spruch des Tages

F.: Warum ist auf dem Reichtag eine Kuppel?

A.: Schon mal einen Zirkus mit Flachdach gesehen?
:D

Tutorial: MediaWiki konfigurieren

Nachdem ich neulich hier beschrieben habe, wie man MediaWiki auf einem Windows-Rechner auf dem Xampp läuft (oder natürlich auch auf einem Linux-Rechner) installiert, schreibe ich heute etwas darüber, wie man das MediaWiki ein wenig seinen eigenen Wünschen anpassen kann.

Manche hier aufgeführten Anpassungen sind für ein Desktop-Wiki zugegebenermaßen unsinnig (z.B. die Rechte-Änderungen), können aber für Wikis im Internet oder im Firmen-Intranet nützlich sein.

Allgemeines:

MediaWiki ist ein wenig umständlich. Es gibt keine fancy Konfigurationsoberfläche, über die alle möglichen Gimmicks aktiviert bzw. Einstellungen verändert werden können. Die zentrale Stelle, an denen alle (oder die meisten) Einstellungen eingetragen werden müssen ist die Datei LocalSettings.php. Das ist die Datei, die bei der Installation vom Install-Script erzeugt wurde und manuell ins “root”-Verzeichnis der MediaWiki-Installation verschoben werden musste.

Auffällig in dieser Datei ist, dass sehr weit oben eine weitere Datei includiert, d.h. geladen, wird:

require_once( "includes/DefaultSettings.php" );

Diese Datei GlobalSettings.php enthält Default-Einstellungen, die normalerweise für alle Wikis “richtig” sind. Spezielle Einstellungen / Änderungen, die man vornimmt, sollten unbeding nach dem require_once in die LocalSettings.php geschrieben werden, damit die neuen Einstellungen die bereits geladenen Default-Einstellungen überschreiben!

Klar: man könnte auch in der GlobalSettings.php Änderungen vornehmen. Das ist aber eine dumme Idee, weil die GlobalSettings.php bei einem Update der Wiki-Engine überschrieben wird und so gehen alle Änderungen verloren. Verstanden? Gut!

Also: Änderungen immer in die LocalSettings.php und nach require_once.


Continue reading ‘Tutorial: MediaWiki konfigurieren’

Bild des Tages

Gesehen letzte Woche in der Kleinkinder-Abteilung von Bräuninger in Reutlingen