Da brat’ mir doch einer einen Storch. Heute morgen gucke ich so gegen halb 10 in den Comment-Spam-Ordner und sehe: NULL Spam-Kommentare. Vor ein paar Minuten gucke ich wieder und sehe was: 105 Spam-Kommentare. In knapp 2 Stunden. Toll! Ich bin wichtig *g*
Und alle (!) Kommentare waren für das Chili con Carne - Rezept. Versteh’ einer die Welt!
Monthly Archive for Juli, 2007
Ein relativ einfaches aber leckeres Rezept, das in ein paar Minuten fertig ist. Schön ist bei diesem Essen der Mix auf Schärfe und fruchtiger Süße.
Für zwei Personen (wenn eine nicht so viel Hunger hat *g*)
Zutaten:
- ca. 300g Hähnchenbrustfilet
- Ol zum Braten
- rote, scharfe Currypaste
- 1 Knoblauchzehe
- ca 1/3 Mango
- 1/2 Dose Kokosmilch (200ml)
- 50ml Gemüsebrühe (Instant)
- 50ml Weißwein
- 1TL Stärkepulver
- Salz
Zubereitung:
Step 1: Hähnchenbrustfilets von seltsamen und wenig schönen Sehnen usw. befreien und in ca. 3-4 mm dünne Streifen schneiden. Knoblauch pellen und fein würfeln. Kokosmilch aus ihrem Weißblechgefängnis auspacken. Die Mango schälen (geht wunderbar mit einem Sparschäler) und ca. 1/3 davon in 5×5x5mm Würfelchen schneiden. (Was mit den restlichen 2/3 Mango geschehen kann: s.u.)
Step 2: Hühnchen kurz und scharf in etwas Öl anbraten und nach dem Braten etwas salzen. Fleisch wie immer wieder raus aus dem Topf! Hitze reduzieren und Knoblauch und ca. 2 TL der Currypaste ca. 1 Minute anbraten (Der Fernsehkoch an sich behauptet, dass dadurch der Geschmack des Curry intensiver wird. Ich behaupte: mehr nehmen geht auch. Aber egal
Mit der Currypaste muss man übrigens vorsichtig sein - das Zeug ist für ungeübte ggf. zu scharf.) Jetzt Kokosmilch angießen und aufkochen lassen.
Step 3: In Wein die Stärke einrühren und samt der Brühe zur Kokosmilch geben und alles nochmals aufkochen lassen. Jetzt die Mango-Stücke in die Sauce geben und nur noch leicht mitkochen. Mit Salz abschmecken.
Step 4: Fleisch wieder in die Sauce geben und nochmals warm werden lassen. Nicht mehr kochen.
Dazu passt wunderbar Basmati- bzw Thai-Reis. Mengenangabe? So Pi mal Auge 150g.
PS: Wer eher auf Garnelen-Curry steht, kann mal hier nachlesen. (Lesenswertes, da v.a. nicht überkanditeltes Food-Blog)
PPS: Wer nicht weiß, was man mit einer 2/3 Mango anstellen kann, der könnte das Früchtchen ggf. schnippeln und -je nach Süße- mit etwas Zucker in ca. 200ml Weißwein für ein paar Stündchen einlegen und das ganze mit Sekt aufgießen und natürlich auch trinken. — Alternativ kann man die Mango auch mit etwas Rum, Cocosmilch (ist ja auch noch da!), Zitronensaft, Zucker und Orangensaft pürieren, Eiswürfel dazu. Trinken. — Langweiler essen die Mango auch einfach pur =)
Ich überlege, ob ich mir demnächst einen Pocket PC zwecks Navigation im Auto zulege. (Sprit wird ja immer teurer und sich verfahren ist quasi unbezahlbar geworden. Daher amortisiert sich so ein PDA schon nach ein paar Kilometern Umweg… :D)
Mich interessiert jetzt allerdings, was Windows Mobile 5.0 (das aktuelle Standard-Betriebssystem der Pocket PC) überhaupt ist und was das Betriebssystem alles kann. Im Laden testen kann man aber vergessen (Saturn/Mediamarkt führen solche Geräte quasi nicht) und die Katze im Sack will ich nicht kaufen.
Netterweise bietet Microsoft aber einen kostenlosen virtuellen Pocket-PC zum runterladen an. Das Ding verhält sich exakt wie ein Pocket PC, auf dem Windows Mobile 5.0 läuft. Excel/Word/und-was-sonst-noch-mit-WM5-mitkommt… alles ist da. Statt mit dem Stylus bedient man den virtuellen Taschen-Computer einfach per Maus und Tastatur*…
Installation:
Um den virtuellen Pocket PC auf dem Desktop-Rechner zu installieren braucht man folgende Komponenten:
1.) Microsoft Device Emulator 1.0 (< 1MB; V1Emulator.zip)
2.) Windows Mobile 5.0 MSFP OS Image (~60MB; efp.msi)
Beide Komponenten können hier heruntergeladen werden. Der Device Emulator ist eine Art “Player”, mit dem das Image abgespielt werden kann. Bevor man das Image instaliert, muss man aber zwingend den Virtual Machine Network Driver installiert haben. Dummerweise hat Microsoft diesen von seiner alten Downloadseite entfernt und sonst gibt es den Treiber auch nirgendwo. Zut alors! Es gibt allerdings einen Umweg, wie man den Treiber trotzdem bekommt:
3.) Microsoft Virtual PC 7 (~35MB; hier herunterzuladen)
Man muss also erst Virtual PC 7 installieren (das installiert den benötigten Treiber), dann den Device Emulator und last not least das Image. Fertig.
Ob ich nun Windows Mobile toll finde oder nicht, weiß ich noch nicht. Auf alle Fälle ist der Emulator ein nettes Spielzeug!
________
* was wohl ein großer Vorteil ist
Das Sprichwort “Reisende soll man nicht aufhalten” - kennt das nur die Bahn nicht?
An der Universität Leiden haben sich einige Mathematiker daran gemacht, eine bestimmte Grafik von Escher in ein Computermodell zu übersetzen und sehr spannende Animationen damit zu erzeugen. Die Animation zeigt, dass das Bild -ähnlich wie ein Fraktal- rekursiv ist und sich unendlich oft wiederholt, wenn man “hineinzoomt”. (Im Prinzip also so ähnlich wie hier:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=G_GBwuYuOOs]
)
Hier geht es zu den Animationen. Downloaden und wenn möglich in einer Schleife laufen lassen.
Manchmal findet man eben doch nütliche Informationen beim Lernen!
Vor ein paar Wochen habe ich voller Begisterung über MoinMoin Wiki berichtet. Die hat sich aber - ehrlich gesagt - ein wenig gelegt. Grund ist v.a., dass MoinMoin eine etwas “gewöhnungsbedürftige” Syntax hat, zudem gefällt mir die Darstellung (Layout) von MoinMoin auf Dauer auch nicht und außerdem: MoinMoin hat einfach weniger nette Spielereien, mit denen man sich langweilige Abende vertreiben kann als die Mutter aller Wikis: MediaWiki.
MediaWiki ist übrigens die Wiki-Engine, die auch die Wikipedia befeuert.
Da die Installation von MediaWiki auf dem Desktop doch einen Ticken komplexer ist als die von MoinMoin, schreibe ich in diesem kleinen Tutorial, wie man sich sein eigenes Wiki auf dem heimischen Rechner installiert. Das Wiki ist natürlich nicht nur vom lokalen Rechner http://localhost erreichbar, sondern auch über die IP-Adresse des Rechners im lokalen Netzwerk (oder Internet).
[Update: Mittlerweile gibt es auch ein kleines Tutorial zur MediaWiki-Konfiguration. Hier klicken.]
Continue reading ‘Tutorial: Xampp installieren / MediaWiki installieren’
Es ist heute (fast) schon so, dass man kaum mehr Programme auf dem Computer installieren braucht, um arbeiten zu können - ein Browser reicht völlig aus*. So ersetzt die Oberfläche von “Google Mail” die Desktop-Programm Outlook oder Firebird, “Writely” (das vor einiger Zeit von Google gekauft wurde) ersetzt Word, “Google Spreadsheets” macht Excel Konkurrenz und so weiter und so fort. Das Ganze ist einfach, man ist nicht mehr an einen PC gebunden, man hat seine Daten online verfügbar und Freunde/Kollegen/werauchimmer können die Daten einfach bearbeiten.
Dass es eine Welt solcher Web 2.0-Dienste abseits von Google gibt und v.a., dass es eine derartige Anzahl von interessanten und nützlichen Diensten gibt, war mir nicht bewusst, bis ich auf Simple Spark gestoßen bin. Die Seite listet 3500 (!) solcher Web-Applikationen auf und lässt sich bequem durchsuchen.
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* Bewusst leicht übertrieben!
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