Monthly Archive for August, 2007

Zitat des Tages

“Ich bin ein Mensch, der leicht verbeult”

(Robbie Williams)

Rezept: Tortellini alla Emiliana (mit Schinken-Erbsen-Sahne-Sauce)

Wie die Tortellini zu diesem Gericht zubereitet werden, beschreibe ich hier nicht - das zu versuchen steht auf meiner ToDo Liste für zukünftige Koch-Sessions ziemlich weit oben - für heute sollen Tortellini aus dem Supermarkt ihren Dienst für ein fixes Abendessen tun. Die Idee für die Sauce ist übrigens von den bekannten “Tagliatelle alle Emiliana” “ausgeborgt”. Wieso soll die Sauce nur zu Tagliatelle schmecken, nicht aber zu Tortellini?

Zutaten (für zwei Personen):

  • eine Packung “frische” Tortellini aus dem TK-Regal (250 g) (oder alternativ auch 200g Tagliatelle)
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 kleine Zehe Knoblauch
  • etwas (Oliven)öl oder auch Butter
  • knapp 1 Tasse Brühe
  • ca 1/2 Becher Sahne (100g)
  • 1/2 TL Stärkepulver
  • ein Schuss Weißwein oder Zitronensaft
  • 1 kleine Dosen Erbsen
  • ca. 100g Schinken

Zubereitung:

Step 0: Wasser mit einer guten Portion Salz zum Kochen bringen und Tortellini nach Packungsanleitung zubereiten… Derweil:

Step 1: Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln und in etwas Öl oder Butter glasig anschwitzen. Die Würfelchen sollte weich werden aber nicht braun. Mit knapp einer Tasse Brühe (Gemüse- oder Hühnerbrühe) aufgießen und etwas weiter köcheln lassen. Dann die Sahne aufgießen und mit dem in Wasser aufgelösten Stärkepulver andicken. Salzen, Pfeffern und nach Belieben etwas Zitronensaft oder Weißwein zugeben (die Säure macht die fette Sauce etwas “leichter” und gefälliger).

Step 2 (wenn die Nudeln gar sind): Die abgetropften Erbsen, der Schinken und die tropfnassen, heißen Tortellini zur Sauce geben. Schinken und Erbsen kurz heiß werden lassen, aber nicht kochen. Der Schinken wird beim Kochen in aller Regel zäh und trocken.

Zu diesem Essen schmeckt natürlich ein Glas Weißwein sehr gut ;-)
Apropos Pasta; darüber habe ich neulich ein schönes Zitat gehört: Die Pasta darf niemals auf die Sauce warten, die Sauce muss immer auf die Pasta warten… Stimmt. Sonst gibt es ekelhaft zusammengepappte, vertrocknete Nudeln, die kein Mensch essen will.

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Cat Blogging #1

Seit gestern Abend habe ich ein neues Problem: es ist schwarz, plüschig, schnurrt, steht auf mich, hängt stundenlang vor der Tür meines Zimmers raus in den Garten ab und will ständig in mein Bett (Zwei mal hat er/sie/es schon geschafft… [Katzen kann man übrigens vortrefflich werfen!]).

Hat jemand eine Ahnung, wie nervig es ist, wenn man ständig von zwei grünen Augen angestarrt wird!? Probate Ideen zur Katzenentfernung werden daher gerne entgegen genommen *g*

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=d2-02Jed1Jo]

Kostenlos telefonieren / faxen und so weiter

Das Internet hält eine ganze Reihe von Diensten bereit, mit deren Hilfe wir auch über die “altehrwürdigen” Medien Telefon und Fax kostenlos kommunizieren können:

Der kostenlose TelefondienstPeter zahlt” funktioniert etwa wie folgt: Über den Browser und die “Peter zahlt” Site werden die eigene Telefonnummer und die Telefonnummer dessen, der angerufen werden soll, angegeben. Man klickt auf “Verbinden” und zunächst klingelt das eigene Telefon. Nachdem man abnimmt wird die Verbindung zu dem Anzurufenden aufgebaut. Während die Leitung offen ist, werden im Browser Werbeanzeigen dargestellt. Das Browserfenster sollte man daher auch nicht schließen - die Leitung würde dann unterbrochen werden. Telefoniert werden kann im In- und Ausland auf alle Festnetzanschlüsse für maximal 30 Minuten.

Frank geht ran” ist ein Telefondienst, der ungebetene Anrufer “abwehrt”. Oft ist man heute gezwungen bei allerlei Anbietern im Netz eine Telefonnummer anzugeben. Ich schreibe oft eine ungültige Nummer wie 0123456789 (die ist doch hoffentlich ungültig!?) in solche Felder… Eleganter ist es aber die Nummer von Frank anzugeben. Wird unter Franks Nummer angerufen, so ertönt eine freundliche aber deutliche Ansage, dass man selbst keine telefonische Kommunikation wünscht. Frank ist vielleicht auch für Frauen in der Disko ganz nett, die von aufdringlichen Türken ähhh Südländern ääääh Verehrern genervt werden.

[Update: Mittlerweile leider nicht mehr kostenlos...]

Simple Fax“, ein kostenloser Faxdienst, habe ich selbst noch nicht getestet habe - aus Ermangelung eines Opfers, dem ich ein Fax schicken könnte. Hier lädt man ein PDF auf den Server, trägt die Rufnummer des zu befaxenden ein und das Fax wird verschickt. Faxempfang ist leider nicht möglich.

Noch ein paar Worte zum Thema “Datenschutz” und “ungebetene Anrufe”. Ich habe mir die FAQ der aufgeführten Dienste grob durchgelesen und in allen steht mehr oder weniger explizit drin, dass “ihre Daten bei uns sicher” sind. Das kann man glauben, muss es aber nicht. Bevor man einen solchen Dienst also nutzt, unbedingt abwägen, ob man das Risiko eingehen will, Daten nach außen zu geben. Das Risiko mehr Spam-Anrufe zu bekommen ist durchaus vorhanden …

Die Simpsons - Der Film

Ich war ja sehr skeptisch, als ich gestern Abend das Ticket für den Kinofilm “Die Simpsons” gekauft habe. Ich bin kein wahrer Fan der gelben Familie aus Springfield und meine Meinung über die Simpsons schwankt zwischen “ziemlich lustig” und “völliger Blödsinn”. Ich bin also sicherlich nicht das “typische” Zielpublikum, an das sich der Film wendet… Dennoch: ich war drin. Und ich war sogar recht angetan von dem gelben Animationsstreifen.

Das Beste an dem Film ist sicherlich die knappe erste Hälfte. In der wird nämlich ein kleines Gag-Feuerwerk abgebrannt und kleinere und größere Lacher reihen sich. Es gibt zwar keine Handlung - aber jede Menge sinnloser Gags. Mit dem entsprechenden Publikum im Kino ist als (zumindest in dieser Hälfte) für viel Stimmung und Kurzweil gesorgt.

Nachdem Marge und die Kinder sich im Alaska-Exil entschlossen haben die vom Untergang bedrohte Stadt Springfield zu retten, schleicht sich aber so ein kleines Formtief ein und der Film wird spührbar zäher. Jetzt rückt die Handlung in den Vordergrund und die gestattet weniger Gags als die Einleitung in den Film bzw. das “Vorspiel” - Springfield retten ist ja auch eine halbwegs ernste Sache. Aber: das Formtief hält nicht sonderlich lange an und der Film nimmt wieder an Fahrt auf und die Gag-Quote steigt auch wieder an.

Fazit: Die Simpsons im Kino zu sehen ist keine schlechte Sache. Im Gegenteil: ich fand den Film vergnüglich und meist auch kurzweilig. Wer natürlich auf “gehobene” Unterhaltung steht, der sollte lieber einen anderen Film wählen. Für Simpsons-Sympathisanten ist
der Streifen aber sicher keine schlechte Wahl.

Von mir gibt es 8 von 10 Doughnuts für die Simpsons.

Google Ad(non)sense

Gerade lese ich eine E-Mail via Gmail Web-Interface und zufällig fällt mein Blick auf die Werbung. (Ich glaube, ich sehe heute das erste Mal, dass da überhaupt Werbung eingeblendet wird. Aber in Zukunft werde ich da mehr drauf achten. Das scheint ein Quell der Erheiterung zu sein)

Ich will ja nichts sagen: Aber die Auswahl an zur Mail “passender” Werbung erscheint doch ein wenig sehr komisch. Das zur Mail passendste wäre noch der Job auf der Ölbohrplattform gewesen. Aber wie die Schamlippenverkleinerung und das Pfefferspray zu stande kommen, ist mir ein Rätsel *lach*

image

Google, … you made my day ;-)

Spruch des Tages

Alkohol ist keine Lösung!

Alkohol ist ein Destillat.

(Quelle: Unbekannt)

Lünersee bei Brand (Vorarlberg / Österreich)

Hier ein paar Bilder von einer Wanderung in der letzten Woche hoch zum Lünersee (in der Wiki findet man auch alles…)…


Laschis nehmen den “Lift”, um hoch auf den See zu kommen…


“Hoch” ist übrigens auf dem Berg links. Gut 400 Meter weiter oben. Geht ja.


Harte Frauen (und Männer ;-) ) nehmen nicht den Lift, sondern laufen. Wenn es sein muss sogar 45° steile Geröllfelder hoch. An dieser Stelle auch noch einen herzlichen Dank an die Österreichischen Schildchen-Aufsteller…


… es hätte nämlich auch einen einfacheren, befestigten Weg nach oben gegeben - wie man hier sieht. Leider war der am Parkplatz nicht ausgeschildert!


Idyllisch! Ein Bächlein *g*


Das Schild hier klang nach viel Spaß…! ;-) Als uns ein paar Meter weiter eine hysterische Frau (”Ich muss jetzt von dem Berg runter” - “Das ist ja kriminell hier”) mit ihrer Family entgegen kam, fand ich das nicht mehr ganz so komisch…


Komisch allerdings war, dass die arme Frau keine 50 Höhenmeter unterhalb vom Ziel umgekehrt ist. Und die 50 Meter waren verglichen mit dem Geröllfeld geradezu pillepalle ;-)


Nett, ne??


Hat auch was!


… Rundweg um den See …


… noch mehr Rundweg …


… viel mehr Rundweg …


… der Rundweg macht ein paar Höhenmeter gut …


Memo an mich: Fragen was das Hüttchen kostet. Escapismus in Reinkultur!


Splitted Personality.


Die Douglas Hütte am See (und zugleich die Bergstation der Seilbahn)


Auf dem Weg nach unten. Diesmal aber in der Seilbahn. Ja. Wir sind lasch. Aber wir müssen ja auch zu der Hütte, in der wir die Woche über gewohnt haben, erst wieder 400 Meter aufsteigen…

Ich bin dann mal wieder da!

So. Meine Woche Hütten-Urlaub in .at ist vorüber und der Alltag hat mich wieder. Österreich raus, Alltag rein - oder wie ging nochmal der Werbespruch?!

Wie das Wetter war? Ich will es mal so beantworten:

Aber netterweise war es so nur am Anfang und Ende. Werde wohl demnächst noch ein paar Bilder hochladen, die die schönen drei Tage (oder zumindest einen davon) zeigen…

Wikipedia-DVD

Bevor ich mich für ein paar Tage zu einem wohlverdienten Lern-”Urlaub” (= Lernen auf 1700 Meter während mich Kühe doof anmuhen) aufmache, möchte ich noch über einen neuen Internet-Fund berichten.

Von der allseits beliebten Wikipedia gibt es eine DVD-Version, die man entweder im Buchhandel für (ich glaube) 10€ kaufen oder hier herunterladen kann. Braucht man normalerweise nicht, ist aber für Irre wie mich ganz praktisch, die ihr Notebook auf’n Berg schleppen und dort ein paar Tage ohne DSL und somit die Wiki auskommen müssen. (*panik* keine Mails, kein ICQ, kein youporntube, … :-))

Der Wiki-DVD-Download ist in verschiedene Teile gegliedert. Für das Basis-System braucht man nur eine Art Webserver (ca. 1,5 MB) und den rein textuellen Teil der Wikipedia (gut 2GB) herunterzuladen. Zusätzlich können noch die Bilder geladen werden und ein Index-File, das Volltextsuche ermöglicht (zusammen auch noch gut 3 Gig). Mehr Infos gibt es zusätzlich hier.

Der Webserver wird gestartet und man kann dann über den Browser (http://localhost:8080) auf den Wiki-Snapshot zugreifen. Der Linux-User fragt sich dann natürlich: “Gibt’s das auch unter Linux?”. Ja. Die Serverapplikation gibt es zwar nicht nativ unter Linux, sie lässt sich aber problemlos mit wine ausführen.

Ich bin dann mal weg.