Monthly Archive for November, 2007

Holger’s Law

Poster sind was tolles. Zumindest dachte ich das noch als Bub, wenn ich so ein Ding in der Apotheke geschenkt bekommen habe oder eines aus irgendeinem Heftchen herausgerissen habe. Jetzt, zwei, drei, viele Jahre später muss man sich die Dinger selbst ausdrucken. Oberflächlich betrachtet eigentlich gar kein Fehler… Das geht z.B. mit so einem kleinen, niedlichen Drucker wie unten abgebildet. Din A0, Endlospapier (wenn man 50 Meter als nicht endlich betrachtet), 6 Farbpatronen, Anschaffungspreis in der Größenordnung eines Kleinwagens.

Da ich jetzt schon seit mehreren Stunden Spaß* habe mit diesem Ding, stelle ich eine neue Regel für Bürogeräte, ein Naturgesetz sozusagen auf: Holger’s Law.

Holger’s Law sagt aus, dass der Spaßfaktor von Bürogeräten proportional zu deren Größe steigt. Oder als "Formel": sizeOf(OfficeMachine) ~ levelOfPossibleDisaster

printer

… Stunden später …

xmas

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* Spaß bedeutet in diesem Kontext: "der Scheiß will nicht"

DVD: Sunshine

Sunshine lief im Frühjahr diesen Jahres in den Kinos und ist mal so richtig an mir vorbei gegangen. Wirklich schade, weil dieser Streifen sogar auf DVD richtig gut und richtig spannend war. Im Kino, wo die gewaltigen Bilder wirken können und es ein paar Watt mehr an Lautsprecherleistung gibt, als an meinem Notebook, wäre der Film ungleich besser gewesen…

Sunshine ist ein sehr nüchtern und ohne viel Effekthascherei völlig straigt gemachter Science-Fiction Thriller. Kein Splatter, kein Gore, kein Heldenepos - nur ein ganz klein wenig Armageddon, 2001 und Alien vs. Ripley am Ende des Films.

In einer mehr oder weniger nahen Zukunft beginnt die Sonne zu sterben, d.h. zu erkalten und mit ihr stirbt die Erde. Die Menschen schicken ein Raumschiff mit einer gigantischen atomaren Sprengladung zur Sonne und erhoffen sich damit die Sonne wieder aufzuwecken - warum das auch immer klappen soll. Die Mission schlägt fehl. Jahre später schicken sie eine zweite Mannschaft mit einer zweiten Bombe zur Sonne. Die zweite Bombe ist die letzte Chance. Alles spaltbare Material der Erde ist nun verbraucht. Die Mission läuft relativ problemlos, bis zu dem Tag, an dem die Crew Funksignale des ersten Raumschiffs empfängt. Statt ihre Mission einfach durchzuziehen, versuchen sie zum ersten Schiff zu gelangen. Ihre Idee: Two last hopes are better than one.” Keine gute Idee!

Doodle: Gemeinsame Termine finden

doodleIch bin ja der Ansicht, dass mehr als zwei Menschen zusammen schon eine Herde sind *g* So eine Herde zu koordinieren und einen gemeinsamen Termin für irgendetwas zu finden bzw. eine Mehrheitsentscheidung zu treffen ist gar nicht so einfach.

Der Web-Dienst Doodle hilft genau dabei: man erstellt eine Umfrage (also entweder eine Abstimmung zu einem Thema [z.B. Menüvorschläge für die Weihnachtsfeier] oder Terminvorschläge [wann die Weihnachtsfeier stattfinden soll]), gibt dann die Mailadressen der Schäfchen seiner Herde an und lässt sie einfach abstimmen. Fertig.

Genauer und mit hypschen Beispielen wird das natürlich auf der Doodle-Seite erklärt.

PortableApps: Toolsammlung für den USB-Stick

papps Tobias hat mir heute Nachmittag etwas sehr nettes gezeigt: PortableApps.

PortableApps ist eine Sammlung verschiedener Tools für den USB-Stick. Unter anderem findet sich darin Firefox, Thunderbird, Gimp, VLC, 7Zip, OpenOffice, ein PDF Viewer und sonstiges Tool-Gedöns für (fast) alle Anwendungsbereiche. Die komplette Liste kann auf der Apps-Homepage nachgelesen werden.

Nett daran ist v.a., dass ein Windows Startleisten-artiges Programm zur Sammlung gehört, über das alle Apps und sonstigen Files auf dem Stick bequem aufgerufen werden können.

Das 90MB Package, das alle Programme enthält, ist nach dem Entpacken übrigens gute 250MB groß, … Meine Idee das Zeugs auf den alten USB-Stick (=128MB) zu packen war also etwas utopisch :D Es enthält übrigens nicht alle PortableApps Tools, sondern nur eine Auswahl. Die restlichen Tools müssen von der Seite heruntergeladen werden und manuell auf dem Stick installiert werden.

Buß- und Bet(t)tag: Ab jetzt jeden Mittwoch…?

Einmal davon abgesehen, dass der Buß- und Bet(t)tag eigentlich gar nicht mehr interessant ist, weil der Feiertag kein freier Tag mehr ist, frage ich mich, wieso er neuerdings JEDEN Mittwoch in meinem Google Calender angezeigt wird…!?

gcal

*dummgugg*

Sixt und die GDL

Die Deutsche Bundesbahn (oder heißen die jetzt nur noch Deutsch Bahn? Oder Bahn?? Ehm…? Ich meine jedenfalls die, die fast immer zu spät kommen: die DB halt) mag ich ja schon sehr. Die GDL, die Gemeinschaft der Deutschland-Lahmleger, mag ich noch viel lieber…

Daher habe ich mich gerade ganz enorm über die Werbung des Autovermieters Sixt gefreut:

schell_sixt1_DW_Wir_435894a (Photo: Sixt)

Sch…nee!

Pfui Teufel. Es geht wieder los. Mit dem sch…önen, gefrorenen Wasser, dass sich nicht der Erdanziehungskraft widersetzen kann und aus allen Wolken fällt…

Der Blick auf den Tübinger Österberg von meinem Büro aus macht heute keinen großen Spaß…

Photo-0019

Bei “gutem” Wetter würde das so aussehen… Hypsch!

pano

Ich will wieder Sommer.

VPN mit KNetworkmanager (SuSE 10.3 / KDE 3.5.7)

Um ganz ehrlich zu sein: Ich bin eher selten von Linux begeistert. In diesem Fall bin ich es aber!

Vor ein paar Tagen ist mir nämlich im KNetworkManager eine Funktion aufgefallen, die es erst erlaubt VPN-Verbindungen ein- und dann herzustellen. D.h. so ein großartiges Gefrickel, wie neulich beschrieben, ist gar nicht mehr nötig, um VPN benutzen zu können. (Zumindest ist es das mit dem aktuellen SuSE 10.3 / KDE 3.5.7 nicht mehr.) V.a. ist das auf- und abbauen der Verbindungen per KNetworkManager viel einfacher als per Konsole wie dort beschrieben…

Einrichten: Rechtsklick auf den KNetworkManager :arr: Einstellungen :arr: Optionen lädt das folgende Fenster. Dort klickt man auf VPN-Verbindungen und nun wiederum auf “Hinzufügen”…

vpn_1

…. dabei öffnet sich ein Fenster wie das untenhier. Daten eintragen, OK klicken, fertig.

vpn_2

Verbindnug aufbauen: Jetzt kann man per Rechtsklick auf den KNetworkManager die Konfigurierte VPN-Verbindung aktivieren.

vpn_3

Beim ersten Start muss man allerdings noch sein Passwort und das Gruppenpasswort eingeben. (Zum Thema Gruppenpasswort: lese den alten Beitrag. Dort steht beschrieben, woher man das Passwort nimmt usw…). Beide Passworte lasen sich wie unter KDE üblich im KDEWallet speichern.

Beenden lassen sich die Verbindungen wiederum per Mausklick.

Nett. Sehr nett.

Zitat des Tages

We are just an advanced breed of monkeys on a minor planet of a very average star. But we can understand the Universe. That makes us something very special.

(Stephen Hawking, gefunden in Der Spiegel)

SuSE 10.3 und die babylonische Sprachverwirrung

Gestern Abend habe ich Open SuSe 10.3 von der seit ein paar Tagen erhältlichen LiveCD installiert. Die Installation ist ähnlich problemlos wie die eines (K)ubuntu aber man bekommt ein unheimlich “denglisches” KDE installiert - also ein KDE das an der einen Stelle Deutsch “spricht” und an anderer Englisch. Leicht unschön.

Nach etwas herumprobieren und ziellosem Testen ist mir aufgefallen, dass im KDE-Kontrolzentrum in “Land/Region & Sprache” tatsächlich “Englisch” als Sprache eingetragen war - obwohl ich bei der Installation explizit nach Deutsch verlangt habe. Land/Region war korrekt auf “Deutsch” gesetzt und auch im Yast war unter “Sprache wählen” Deutsch eingetragen. Der SuSE-Installer produziert also irgendwo Mist und setzt die KDE-Einstellungen nicht richtig.

Lösung: Die Sprach-Einstellung im Kontrollcenter auf Deutsch umstellen, KDE Beenden / Neustarten und fertig.