Es gibt Tage, an denen schreit das Hirn einfach fortwährend nach Kaffee, weil es irgendwie die Nacht davor keinen oder zu wenig Schlaf bekommen hat. Heute ist so einer…
Freundlicherweise hat sich aber ausgerechnet heute ein netter Kollege dazu entschlossen seinem Reinlichkeitswahn Gehör zu schenken, die Kaffeemaschine auseinander zu bauen und die Hälte davon in die Spühlmaschine zu stopfen.
Noch 40 Minuten, … Dann ist die Spülmaschine fertig, es gibt wieder Kaffee und das Leben geht weiter…!
Wichitges Memo to myself: Instant-Kaffeepulver für Notfälle besorgen!
So lange es noch keine coolen Identity Management Systeme gibt, ist Mensch dazu gezwungen sich die Usernamen und Passworte seiner dreitausend Services, Webseiten und Accounts irgendwie zu merken (oder den Namen seiner Katze als PW zu verwenden), auf einen Zettel zu kritzeln oder in irgendeine Art von Datei auf dem Computer zu speichern. Ich habe bislang letztere Version praktiziert und die betreffende Datei in einem Truecrypt-Container gespeichert. Das ist irgendwie … doof und auch umständlich. Aber bisher habe ich kein wirklich cooles Tool gefunden, das bei der Passwort-Verwaltung hilft und mir “vernünftig” erscheint.
Heute habe ich KeePass bei einem Kollegen gesehen und war davon ziemlich begeistert. Das Tool ist Open Source (was bei Krypto-Geschichten immer gut ist, da evtl. vorhandene Hintertüren und Fehler im Code von findigen Programmierern erkannt werden können) und bietet eine beträchtliche Liste an Features an. Die Bedienung ist dabei sehr einfach und selbst erklärend, ich habe zudem das Gefühl, dass das Programm ausgereift ist und dass man damit sehr effektiv arbeiten kann.
Nett ist, dass KeePass nicht installiert werden muss, sondern einfach auf einen USB-Stick kopiert und von dort gestartet werden kann. D.h. man kann Tool und Usernamen / Passworte auf den Stick packen und von Computer zu Computer tragen. Praktisch!
Die Datei, in der die Daten gespeichert werden, ist natürlich verschlüsselt (AES). Abhängig von der Stärke des gewählten Passworts (nicht der Name der Katze) sollte die Verschlüsselung hinreichend stark sein, dass auch dann, wenn der Stick verloren geht, keine bösen Folgen* entstehen.
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* vorausgesetzt man hat ein Backup seiner Schlüssel-Datei
Ist die weg, hat man natürlich ein nettes Problem.
Und zwar eine grüne! Es ist wirklich schier gar unmöglich. Ich bin heute (Montag; kurz nach 8:00) quasi unbehelligt durch Reutlingen gefahren und musste nur ein Mal vor einer Ampel halten. Kein Stau, keine Baustelle, kaum Lastwagen, … Perfekt! So werden aus 10, 12 Minuten Stop and Go 2 Minuten Fahrzeit.
Ferien sind so was schönes! (Fast) alle sind weg und die, die nicht weg sind können dann endlich mal wieder in Ruhe und Frieden Auto fahren. Bleibt bloß alle weg…!
Lieber John Devis: Danke! Ein Platz in meinem Herzen wird für dich immer reserviert bleiben…!
*g*
“Das Handy wird von vielen Nutzern fast schon als zusätzlicher Körperteil empfunden - eine absolute Neuheit in der menschlichen Evolution.”
(Gefunden in den Weiten des Web)
Wie vielleicht der ein oder andere im Laufe der Zeit bemerken dürfte, habe ich eine neue Funktion eingebaut: Ein OpenID Identity Management System für Kommentare
Statt euren Namen, URL und Mailadresse zum Kommentieren einzutippen, reicht ab jetzt eure OpenID-Identität - das ist im Grunde genommen nur eine Art URL, die zu einem Identity Management Provider zeigt.
Aha, und was bringt mir das jetzt?? Identity Management wird sicherlich ein Thema sein, das in der Zukunft immer dringender gebraucht wird und immer häufiger eingesetzt wird. Jeder hat heute schon zig Logins und Passworte für zig Online-Dienste, Webseiten usw… Durch solche IDM-Systeme können wir uns mit einem einzigen Login auf zig Seiten einloggen! Die Verwaltung der Passworte usw. überlässt man einfach dem IDM. Das ist nicht nur einfacher für den Benutzer, sondern auch sicherer.
Woher bekommt man so eine komische Identität? Wer z.B. einen Blog bei Wordpress.com schreibt, hat schon eine OpenID-Identität - Wordpress.com ist nämlich ein OpenID Provider! Ihr braucht also nur noch die URL eures Blogs einzutippen …
… und werdet beim Abschicken des Kommentars zu Wordpress.com weitergeleitet. Dort müsst ihr bestätigen, dass ihr der Übermittlung eures Namens und eurer Mailadresse an meinen Blog zustimmt, …

… und das Kommentar ist unter eurem Namen samt URL gepostet.
Nett!
Wer übrigens kein WP.com Blog hat, kann sich z.B. auf https://www.myopenid.com/ eine ID anlegen! (Sehr cooles System…)
Noch zwei Links zum Thema:
Wordpress 2.5 hätte eigentlich gestern offiziell erscheinen sollen! Ist es aber nicht - wieso weiß die Welt zwar nicht und genau so wenig weiß man, wann 2.5 denn nun kommt…
Fest steht aber, dass das Release ziemlich knapp vor der Türe stehen dürfte. Und jetzt fragt man sich natürlich zweierlei: erstens: was wird anders (besser/schlechter?) und zweitens: funktioniert mein Theme (bei mir Avenue) damit überhaupt noch? V.a. die letzte Frage hat mich brennend interessiert, darum habe ich gerade WP 2.5 auf meinem lokalen Server aufgesetzt und ein bisschen damit rumgespielt.
Downloaden kann man sich WP 2.5 momentan übrigens nur über SVN (Subversion; http://svn.automattic.com/wordpress/trunk), nicht aber als ZIP-Archiv über HTTP!
Und wie ist WP 2.5?? Ganz ehrlich? Mir gefällt das, was ich gesehen habe überhaupt nicht. Wo die versprochene bessere Übersichtlichkeit geblieben sein soll, weiß ich nicht. Auch gefällt mir das neue Design des Backends gar nicht mehr.
Hier ein paar Screenshots die ich beim Installieren bzw. vom Backend gemacht habe.
Installation:

Das neue Dashboard: ein wahrer “Augenschmaus”.

Die Widget-Verwaltung für die Sidebar. Das war doch so schön bei 2.3.x?

Kommentarverwaltung. Konventionell - und deswegen gut *g*

Beitrag schreiben. Auch konventionell…

Aber das wichtigste: Das Avenue Theme funktioniert scheinbar problemlos unter Wordpress 2.5!

Fazit: Ich glaube ich werde noch eine Weile mit dem Update warten. Mir gefällt das Backend ja so rein gar nicht…
Eine gute und kostenlose Alternative zum allseits bekannten Mindmapping Tool “MindManager” der Firma MindJet ist Freemind. Das Tool kann übrigens in MindManager erstellte Mindmaps importieren und weiterverarbeiten…!
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