Am Freitag um 15:30 anfangen seinen Kernel zu bauen und feststellen, dass der Prozess länger dauert, als man im Büro bleiben will. Ausweg: Notebook mitnehmen und auf dem Weg zu Lidl weiterbauen *g*
Das bekommt auf der Nerd-Skala von 1 - 10 eine 8.5
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* falls man Informatiker ist
Mittlerweile prangt das subversive BaWü-Werbebanner an meiner bayrischen Universitätstür. Gestern latschen zwei (bayrische) Kollegen an der Tür vorbei und sehen das Schild… Dabei konnte ich ein Gespräch “belauschen”

W: Host du grod des Schildl g’seng?
D: Wos? Wölches?
W: Des an der Bürotür’ grod’.
[laufen zurück]
D: Joh des geht joh moi gar ned. Ih’ glaub’ des muss ich mol mit ama weiß-blauen Rautenmuster schand’n…

Heute: der schlagbohrende Vermieter im Nebenraum im Duett mit dem holzsägenden Nachbarn vor dem Fenster.

… behauptet wenigstens die Image Kampagne vom Ländle! 
Wieso braucht ein “Product Recovery” bei einem Lenovo Notebook mehrere STUNDEN, während die Installation eines normalen XP eine Stunde, die Installation eines Ubuntu 25 Minuten und das aufspielen eines Images nur wenige Minuten dauert!?
*argh*
I will not eat potato wedges anymore, I will not eat potate wedges anymore, I will not…

Die Bayern haben schon ein bissel einen Hau weg. Ein paar Kilometer von meinem neuen Wohnort weg gibt es einen Wasserskipark. Wasserskiwas? Hier werden Menschen mit Brettern unter den Füßen um einen Baggersee herum gezogen und dabei vollführen sie seltsame Dinge im, über und wenn es nicht klappt auch unter dem Wasser.
Wäre ich kein motorischer Legastheniker, würde ich das glatt mal ausprobieren. Das sieht spassig aus.
Hilf Himmel: Es gibt eine bayrische Übersetzung der Wikipedia…
Beispiel: “Ois an Kompiuta bezeichnet ma a Kistl aus Blech oda Blastigg, in dem an Haufa Elektronigg drinsteggt. Zu am Computer g’heat a Buidschiam oda sunst irgand a Ausgabegerät (in da Fachsprach nennt ma des “Peripheriegerät”), wos oahm de Ergebnis vo de Berechnungan, de im Kistl g’macht woan san, ozoang duat. Um de Rechnungen ins Kistl einzumbringa, is a Eingabegerät notwendig. Heitigndogs is des im Regelfoi a Maus und a Tastatua.”
Herr schmeiß Hirn herab!
Heute ist ein nagelneues Dell Vostro 1310 Notebook hier aufgeschlagen. Ich habe es mir nicht nehmen lassen, das Ding kurz anzuguggen. Ein paar Eckdaten:
- Core 2 Duo mit 1,8 GHz
- 3 Gig RAM
- 250 Gig Platte
- 1280 x 800 px Auflösung
Die Verarbeitung wirkt auf den ersten Blick sehr hochwertig und gut. Die Tastatur gefällt mir ebenfalls. Leichtgängig und nicht klapperig. Das schaffen manche teuren Lenovos nicht (mehr). Das Display ist ebenfalls gut. Kein “echtes” Glare-Display, sondern irgendein Zwischending aus den herkömmlichen Displays und den superspiegelnden. Die Farben sind schön bunt und auch die Helligkeit stimmt. Das netteste an dem Gerät ist aber, dass es verhältnismäßig klein und leicht ist. Billige günstige Notebooks neigen ja leider dazu fett und bleischwer zu sein.
Für die Linux-Fraktion kann ich noch folgendes Sagen: alles scheint out of the box zu laufen bis auf das WLAN-Modul, wobei dieses wohl ohne große Probleme zum Laufen gebracht werden können sollte. Desktop-Effekte funktionieren aber
Wobbly Windows statt WLAN…
Fazit: Für knappe 400€ bekommt man eine ganze Menge Notebook!
Gestern beim Abendessen klingelte mein Handy. Böses Ding. Ich will mein gutes Nichtmensaessen essen. Dran war eine ältere Dame, die offenbar einen Schornsteinfeger sprechen wollte. Strange. Dieses Happening hatten wir doch schonmal. Damals aber kurz nach 6 in der Früh… Dann doch lieber beim Abendessen.
Die Dame war glaube ich schon etwas Altersstarrsinnig, weil sie sich selbst nach dem dritten STOP nicht abbringen ließ, mir ihr leid zu klagen. Naja, jetzt weiß ich wenigstens, was Frau Else Kächele* aus Ulm morgen Mittag so macht.
Nachdem ihre Verbaldiarrhoe erst einmal gestillt war, löste sich das Rätsel, wieso “ständig” Menschen für den Schornsteinfeger bei mir anrufen auch endlich auf. Der Feger hat wohl fast die gleiche Nummer wie ich, nur eben mit einer 6 am Schluss und nicht mit einer 8. Und offenbar verschickt der gute Herr nette Postkärtchen, mit denen er seinen werten Besuch avisiert (”legen sie 68€ abgezählt bereit”) und darauf ist auch ein Stempelabdruck mit Name, Adresse und seiner Handynummer aufgebracht. Scheinbar ist der Stempel mittlerweile so verwantzt, dass kein Mensch mehr die letzte Ziffer hinten entziffern kann. Super. Und da “6″ und “8″ sich sowieso ähnlich sehen, landen ab und an Menschen bei mir. Ganz große Nummer!
Ich glaube ich brauche eine neue Handynummer. Die alte von Dieter Bohlen oder Gunter Sachs wäre toll. Da rufen sicher ständig tolle Frauen an
Nicht so alte Schachteln, wie bei mir…!
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* Name von der Redaktion geändert
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