Simyo’s 1GB Option, Sipgate und das e51

Seit ein paar Tagen bietet mein Lieblingsmobilfunker Simyo 1GB Datenvolumen für 10€ an. Das kann man sich mal leisten…

Heute habe ich getestet was passiert, wenn man die Datenverbindung hernimmt, um sich damit mit einem VoIP Account bei Sipgate zu connecten. Der SIP Client verbindet sich brav und siehe da: sowohl ausgehende als auch eingehende Anrufe sind möglich. Die Sprachqualität ist sogar halbwegs erträglich – eine gute Verbindung vorausgesetzt.

Jetzt müsste man nur mal eben hochrechnen, wie lange man für 1GB Traffic telefonieren kann. Vielleicht sollte man aber auch einfach nur “ganz normal” mit dem Handy telefonieren *g*

KeePassX – KeyPass für Mac und Linux

KeyPass (Windows App) habe ich in den letzen Monaten absolut zu schätzen gelernt. Das merke ich immer wieder, wenn ich an einer Linux-Kiste oder am Mac sitze (“Wie zum Geier war nochmal das Passwort?”) Es gibt zum Glück eine Portierung auf Linux und Mac: KeePassX. Das Programm kann problemlos mit einem Passwort-Container gefüttert werden, der unter Windows erzeugt wurde und funktioniert genau so, wie man es vom Windows Programm gewohnt ist. Unter Linux habe ich KeyPassX noch nicht ausprobiert, auf meinem ollen iBook mit MacOS 10.4 läuft aber klasse.

Update: Auf Linux läuft das Proggie auch bestens. Die Version in den Ubuntu Paketquellen ist relativ alt, daher sollte man sich die Pakete von der KeePass Seite besorgen!

Nokia e51 Firmware Update

… es gibt seit ein paar Tagen ein neues Firmware-Update auf Version 220.34.37. Installierbar ist es wie immer über den Nokia Updater… Release Notes habe ich noch keine finden können. Ich habe aber den Eindruck, dass einige Anwendungen, wie z.B. der Internet Browser fixer arbeiten.

Einen komischen Effekt habe ich allerdings bemerkt: Nach dem Flashen weigerte sich das Dingen standhaft sich ins Mobilnetz einzubuchen… Zwei mal rebooten und dann war auch das Problem gegessen.

[Nachtrag] Ich habe gerade noch versucht das e51 vom Kollegen zu flashen. Da meldet der Updater witzigerweise, dass der Mobilfunkbetreiber die neueste Firmware noch nicht freigegeben hat. Das spassige ist, dass er wie ich beim gleichen Anbieter sind… [/Nachtrag]

Photobuch da, …

Neulich habe ich einen Gutschein für ein CeWe-Fotobuch von meiner Lieblingsinternetprodukttestplattform trnd bekommen. Sehr schön! Nach meinem Urlaub (*seufz*) habe ich selbstredend ein Buch gebastelt und auch gleich bestellt. Gestern ist das gute Stück geliefert worden… Ja, was soll ich sagen?

Meine Meinung ist etwas gespalten. Die Verarbeitung des Buchs an sich ist ganz hervorragend. Als ich “mein Werk” ausgepackt habe dachte ich nur “Wow, wie geil. Das sieht ja aus wie aus dem Buchladen”. Das Hardcover ist stabil wie ein Volvo und auch die Bindung sieht sauber aus. Das Papier ist matt glänzend und ansprechend schwer. Die Qualität der einzelnen Ausbelichtungen der Photos ist aber nicht sonderlich hoch. Ich habe das Gefühl, dass die Software die Bilder beim Hochladen (zu) stark komprimiert. Manche Bilder, v.a. die, die *etwas* größer (= ca. 20 x 13 cm) ausbelichet werden, sind durchaus matschig. (Das verwendete Quellmaterial hatte übrigens 6 bzw. 7 MP und wurde in höchster JPEG Qualität gespeichert. Ich habe schon A3 Photos von 5 MP Bildern ausbelichten lassen – die waren ähnlich scharf wie die vergleichsweise kleinen Bildchen im Buch. Daher denke ich, dass der Effekt tatsächlich von der Software verursacht wird…) Was hingegen wieder gut ist, sind die Farben der Ausbelichtung. Die sind ansprechend leuchtend und lebendig und wirken neutral (haben also keinen Rotstich oder so). Last not least 2 Worte zur Software: Passt schon. (= nicht sonderlich schlecht, aber auch kein Highlight an Benutzbarkeit.)

Wer übrigens noch 10€ Gutscheine haben will: ich habe noch genügend davon herumliegen!

Kinoknappheit

Wow. Es ist Mittwoch Abend. Ich habe vorhin versucht einen Platz im Kino für den neuen Bond am Samstag um 20:00 zu reservieren. Das Münchner 800 Mann Kino ist ausgebucht. Die beiden “kleinen” Säle quasi auch. Ein weiteres Kino in der Innenstadt ist auch dicht. Das Cineplex irgendwo im Outback auch. Das in Erding ist mir zu weit und das hinter’m Flughafen auch… Nach 15 Minuten Kinosuche habe ich ein Mini-Kino ausfindig machen können, in dem es sogar noch freie Karten gibt. Ich bin begeistert!

Ubuntu 8.10 bootet nicht nach Neuinstallation

Das neue Ubuntu 8.10 ist seit ein paar Wochen “draußen”. Ich habe mittlerweile meine Rechner auf 8.10 umgestellt / neu installiert und habe auf 2en der 3 Kisten ein komisches Verhalten bemerkt: Nach der Installation bootet die Kiste zunächst ganz normal und bleibt dann mit schwarzem Bildschirm hängen. Toll.

Das erste Mal habe ich noch einen Installationsfehler vermutet und nochmals neu installiert. Das bringt aber nichts. Ein probates Mittel ist beim ersten Mal den Recovery Modus von 8.10 zu booten. Danach läuft der Rechner auch im “normalen” Modus hoch. Man frage mich nicht wieso – stimmt aber *g*

Supper at Google’s

Öfter mal was neues: Heute Abend war ich bei Google beim Abendessen. Äh: bei einem Tech Talk. Und danach gab’s halt auch noch lecker Schnittchen, Kuchen, Wein und Bier.

Viel interessanter als den Talk selbst, fand ich so ein bisschen in die Firma zu schnuppern. Besonders beeindruckend fand ich, wie gut die Mitarbeiter von Google versorgt werden. Essen und Trinken sind kostenlos und scheinen quasi unbegrenzt verfügbar. Ich habe sogar Helles und Pinot Grigio in den Kühlschränken gesehen (und auch eine coole Bionade-Abart aus GB. Sehr lecker). Und pro 10 Mitarbeiter scheint es einen Kaffee-Vollautomaten mit Auto-Cappu-Funktion zu geben. Zusätzlich gibt es zur Entspannung und für Pausen nette Ecken in Gemeinschaftsräumen mit Playstation, Massagesessel und Schoki. Und statt auf die gegenüberliegende Gebäudefassage wie bei uns blickt man nett auf die Münchener Innenstadt. Fancy.

Ich muss mal mit dem Chef reden. Vielleicht können wir auch den Pinot Grigio einführen. So kann man sich wenigstens die Aussicht schön trinken. ;-) Prost!

Fitzeck: Der Seelenbrecher

Wow – Welch Titel!

“Der Seelenbrecher” ist mir aufgefallen, da er momentan auf Platz 4 der Amazon Bestsellerliste steht. Da sich der Klappentext auch gut gelesen hat, habe ich sofort zugeschlagen.

Worum geht’s? Die Story spielt in einer psychiatrischen Klinik irgendwo im Umfeld von Berlin. Es ist der 23. Dezember und wie es sich so gehört ist die Klinik durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten. Zusätzlich geht auch noch die Telefonleitung über den Jordan, als ein Krankenwagen einen Patienten anliefert und dabei, dank Glatteis, gegen den Anschlusskasten schüsselt. Logischerweise ist der Patient ein übler Irrer, der nach und nach Ärzte und Patienten der Klinik dezimiert. Das “besondere” an dem werten Herrn ist, dass er die Fähigkeit besitzt Menschen ohne äußere Gewalteinwirkung langsam zu töten und zwar, in dem er ihre Seele “bricht”. (Daher also der Titel…)

Ganz ehrlich: Ich fand das Buch zwar gut, spannend und ansprechend geschrieben aber auch sehr klischeehaft und an den Haaren herbeigezogen. Daher hielt sich mein Spaß beim Lesen in verhältnismäßig engen Grenzen. Schade!

Last not least bleibt übrigens noch zu sagen, dass am Ende natürlich alle völlig anders kommt als man so denkt…

Kreta

Heute bricht die obligatorische Bilderflut über den Blog herein, die immer nach Urlauben und Trips irgendwohin ansteht! Heute auf der Speisekarte: Kreta. Dank meines neuerlichen Problems mit dem File Upload kann ich gerade nicht bequem viele Bilder uploaden. Schade. Die kommen aber später…

Abgesehen von Erholung, einem leichten Sonnenbrand und 2, 3 Kilo mehr auf der Waage hat mir der Urlaub auf der größten griechischen Insel ein paar neue Kenntnisse über unsere europäischen Nachbarn vermittelt:

  • Die sprichwörtlichen spanischen Dörfer sind absolut harmlos, wenn man sie mit griechischen vergleicht.
  • Kretische “Großstädte” (Chania, Heraklion, …!!) sind für jeden Autofahrer ein Alptraum. Auch für leidgeprüfte aus München.
  • Kretische Inselautobahnen haben mehr Kurfen als die Nordschleife der Nürburgrings.
  • Der Kreter an sich fährt wie die gesenkte Sau. Dagegen hat aber die Polizei etwas und stellt irrwitzige Tempolimits auf (30 auf der Autobahn – Hallo…?). Dagegen hat der Kreter aber auch etwas: seine Schrotflinte! Es gibt daher auf der Insel keine 3 nicht durchsiebten Schilder!
  • Griechen sind -sorry- verdammte Messies: Es sieht überall so ähnlich aus, wie wenn in Köln die Müllabfuhr 3 Wochen gestreikt hat. Auto kaputt? Dann lässt man es so lange auf der Straße stehen, bis es quasi kompostiert ist. Hausmüllentsorgung? Dafür kommt der nächste Parkplatz gerade recht. Alternativ verbrennt man das Zeug auch gerne auf dem Hof. *hust*
  • Knappe 30 Kilometer Luftlinie von Nordküste zu Südküste reichen aus, um in eine komplett andere Klimazone (eine Bessere!) zu kommen. Merke unbedingt: Ist im Norden schlechtes Wetter, fahr’ in den Süden!
  • Griechische Rentner begnügen sich nicht etwa mit aus dem Fenster guggen. Nein: sie erlegen Touristen, zerren sie durch’s Dorf, erklären dabei die Sehenswürdigkeiten auf griechisch** und klauen für Trauben vom Nachbarn.
  • In jedem Dorfladen wird hausgebrannter Raki mit ca. 50 Umdrehungen verkauft. Prost!
  • Ab November schließt ein Großteil der Hotels. Merke also: Kreta eignet sich nicht für den Winterurlaub.

Mein Fazit von dem Urlaub ist, dass Kreta mindestens eine Reise wert ist. Schätzungsweise könnte man dort auch gut und gerne ein halbes Jahr dort verbringen, wenn man die ganze Insel anschauen möchte. Ich würde jedenfalls sofort wieder hin fahren; Optimisten wissen bekanntermaßen: “Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub” ;-)

__________
* Ergo: streite dich nie mit einem Kreter. Er könnte dich für Zielübungen benutzen
** Ergo: man versteht nur spanische griechische Dörfer