Makler – Eine Begegnung der unheimlichen Art

Vor ein paar Tagen hatten wir ja das spassige Erlebnis mit der Maklerin im Aufzug. Die Dame schoss nun aber den Vogel völlig ab…

Gestern flatterte der bestellte Grundriss der besichtigten Wohnung nebst einem Exemplar der berüchtigten Selbstauskunftbögen in meine Mailbox. Ich schaute kurz den Selbstauskunftbogen an, weil ich wissen wollte was man da so angeben muss — moment Mal! Da steht doch schon was drin! Also nicht der Name meiner Freundin und meiner, sondern vielmehr der von anderen Leuten. Wohlgemerkt nicht nur der Name, sondern auch mehrere Telefonnummern, Anschrift, Arbeitgeber, Nettoverdienst, Familienverhältnis, zahl der Hauskatzen usw usw…

Ich dachte (nein: ich hoffte) noch anfangs, dass der Bogen mit irgendwelchen Beispieldaten ausgefüllt sei – so in der Art “Max Mustermann und Maximiliane Musterfrau wohnhaft im Beispielweg – schmiss die Namen aber interessehalber in Google. Eh voila: ein XING-Profil von ihm, ein Xing-Profil von ihr. Beides Akademiker in leitender Position (daher auch das horrende Gehalt) angestellt bei einem führenden Halbleiterentwickler…

Das heißt: diese Leute gibt es wirklich! Wir reden nicht über Herrn und Frau Mustermann… Und das heißt wiederum: diese … Maklerperson ist blöd ungeschickt genug und verschickt versehentlich (hoffen wir es mal!) Daten von Kunden an andere Kunden!

Ich war darauf so frei und schrieb der guten Dame eine “freundliche” Mail: Wenn ich noch an der Wohnung interessiert wäre, würde ich mit ihnen garantiert keine Geschäfte machen, wenn ich sehe wie fahrlässig sie mit ihren Kundendaten umgehen…

Es ist wirklich unfassbar… Verdienen 2,x Monatsmieten pro vermieteter Wohnung quasi mit Nichtstun und sind dann noch nicht einmal Fähig sauber zu arbeiten…

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