Ein Vergleich: Nokia E71 vs. Nokia E75

Ja, ich bin ein wenig bekloppt: ich liebäugele nämlich schon wieder mit einem neuen Handy. Ich weiß nur noch nicht so recht mit welchem. V.a. wird die Luft nach oben hin auch gewaltig dünn, wenn man ein E71 sein eigen nennt. Das hat halt schon alles eingebaut, was man heute in ein Handy einbauen kann ;-) Eine mögliche Alternative: das erst kürzlich herausgekommene E75. Das ist zwar technisch gesehen ziemlich das gleiche wie ein E71 (UMTS, WLAN, Bluetooth, vollständige QWERTZ-Tastatur, GPS, Display gleicher Auflösung, bla, bla, bla) ist aber erstens brandneu und zweitens ist die QWERTZ-Tastatur deutlich größer als beim E71. Die QWERTZ-Tastatur des E75 ist deswegen größer, da sie in Schubladentechnik unter dem Display und der 012…789-Tastatur verbaut ist. Beides eigentlich Kaufargumente für einen Handyfetischisten *g*

Heute bin ich im Saturn “rein zufällig” über neue Handy gestolpert und … nein, das Fazit kommt später. Zugeschoben sieht das E75 aus, wie jedes andere Handy im Riegel-Format auch: Es ist ein bisschen dicker als ein E51, ansonsten gefühlt ähnlich dimensioniert und optisch dem E51 auch sehr ähnlich. Wie es sich für ein Telefon in dieser Preisklasse gehört, wirkt das E75 sehr edel und die 012…789-Tastatur  macht einen guten Eindruck.  Zugegebenermaßen gefällt mir das neue E75 optisch besser als mein “altes” E71.

Aber: Als ich das Handy aufgeschoben und um 90° gedreht habe, fiel mir auf, dass sich das Gerät nicht so schön bedienen lässt wie das E71 – zumindest empfand ich das spontan so. Das Steuerkreuz das bei jedem Handy normalerweise sehr einfach mit dem Daumen erreicht und bedient werden kann, liegt beim aufgeschobenen E75 irgendwie “komisch” etwas außerhalb des Daumenradius. Ein zweites Steuerkreuz auf der QWERTZ-Tastatur ist leider nicht vorhanden. Ebenso ungünstig platziert empfand ich die beiden Funktionstasten, die nun natürlich links und rechts neben dem Display liegen. Mag aber sein, dass mein Daumen ungelenkig, zu kurz oder was-weiß-ich-nicht ist. Ein Gutes muss ich über die QWERTZ-Tastatur abschließend sagen: längere Texte können damit wirklich bequem geschrieben werden, da die Tasten angenehm groß und leichtgängig sind. Der Schubladenmechanismus an sich scheint zudem stabil und haltbar.

Mein Fazit: Das E75 ist “nett” aber der Umstieg vom E71 lohnt meiner Meinung nach wohl kaum – zumindest werde ich nicht umsteigen. Die Tastatur ist zwar besser nutzbar als die des E71, dafür leidet aber die Bedienung aufgrund des ungewohnt platzierten Funktions- und Cursortasten. Technisch bringt das E75 auch keinen Vorteil oder neue Funktionen. Stünde ich vor der Entscheidung ein E71 oder E75 zu kaufen, fiele die Entscheidung wahrscheinlich auf das E71 -  es ist einfach ein paar Zehner billiger und bietet das gleiche.

Mir bleibt jetzt nur noch die Frage: mit welchem Handy könnte man den ansonsten liebäugeln? Mit dem demnächst herauskommenden N97? Sicher ein tolles Gerät, aber erstens teuer, zweitens ziemlich voluminös und drittens habe ich irgendwo gelesen, dass es keinen VoIP Client mehr haben soll. Sonstige Vorschläge??

Upgrade voraus

Vor einigen Tagen ist WordPress in Version 2.8 erschienen. Zwar noch nicht offiziell, mittlerweile aber als Beta 2. Die meiner Meinung nach krasseste Neuigkeit ist ein Installersystem für Templates das dem für Plugins sehr ähnelt. Tolle Funktion, allerdings bin ich nicht sicher, ob es diese gebraucht hätte – wie oft wechselt man schon sein Template?

Transpiro ergo sum!

Mit dem heutigen Tag ist endgültig die Heißwetterperiode und das halbstündliche Glas-Wasser holen (und wegbringen) angebrochen. Man lebt um zu schwitzen und zu trinken und für die Vorfreude auf November! *argh*

Gelesen: Die Henkerstochter (Oliver Pötzsch)

“Die Henkerstochter” ist ein fiktiver, historischer Roman der kurz nach dem 30jährigen Krieg in Bayern spielt: In Landsberg am Lech wird die Leiche eines Jungen angeschwemmt. Der Bub wurde mit mehreren Messerstichen getötet und es findet sich ein rätselhaftes Symbol an seinem Schulterblatt. Schnell ist klar: hier ist Hexerei am Werk! Der aufgebrachte Mob stürmt das Haus der hiesigen Hebamme und will kurzen Prozess machen, wird aber vom Henker abgehalten*. 

Ausgerechnet der Henker ist einer der wenigen die glauben, dass die Hebamme unschuldig ist. Zusammen mit seiner Tochter und dem Medicus der Stadt beginnt er Nachforschungen anzustellen und findet bald Ungereimtheiten. Als weitere Kinderleichen auftauchen, andere Kinder verschwinden und auch noch der Stadl der Stadt brennt, spitzt sich die Situation weiter zu…

Schaut man auf Amazon die Bewertungen über dieses Buch an, könnte man eigentlich glauben, dass die Henkerstochter allerbester Lesestoff ist. Ich bin nicht ganz dieser Meinung. Zwar ließt sich das Buch gut und man hat den Eindruck, dass der Autor sich in die Geschichte der Hexenverbrennung gut eingearbeitet hat, aber irgendwie ist das Buch an einigen Stellen etwas langatmig geschrieben. Das Verhältnis Seitenzahl zu Spannung ist teils nicht ganz ausgewogen. Wenn der Autor zum vierten Mal einen bestimmten Sachverhalt erklärt (Warum wollen die Landsberger nicht den Tross des Kurfürsten in der Stadt haben?) und dabei quasi den gleichen Wortlaut benutzt, nervt es schon ein wenig… 

Trotzdem: Guter Lesestoff! Von mir gibt es daher 8 von 10 Punkten!

 

_________
* Ich halte nie Leute ab, die meine Arbeit machen wollen ;-)

Verloren.

Jetzt habe ich doch glatt die Wette gegen mich verloren. Der Busfahrer fuhr unter Einsatz seines Führerscheins (GPSgemessene 54 in der 30er Zone) und dem Leben einiger potentiell auf der Straße befindlicher Schulkinder…

Aber toll: jetzt komme ich doch noch pünktlich zum Meeting

Eine Wette mit mir selbst

Ich wette, dass ich gleich den Anschlussbus in Ismaning verpassen werde. Es gibt wie üblich Stau an meiner Lieblingskreuzung und die Deppen von den Öfis sind nicht in der Lage den Fahrplan entsprechend zu berechnen…

*argh*

Ubuntu 9.04 – Wenig Grafikperformance – Die Lösung

Neulich habe ich über die schlechte Grafik-Performance von Ubuntu 9.04 geschrieben. Hier steht beschrieben, wie man das Problem in den Griff bekommen kann. Nach den 2 Minuten “Aufwand” rennt Ubuntu 9.04 wieder mit der gewohnten Geschwindigkeit.

Update: Einen Nachteil hat das Downgrade auf den alten Treiber offenbar: Die Suspend/Resume Funktion funktioniert nicht mehr so zuverlässig wie mit dem neuen Treiber. Nun kann man also wählen, was einem wichtiger ist…

Coldplay Album kostenlos!

Ich mache ja eigentlich selten “Werbung” für irgendwelchen “kostenlos im Internet zu haben Krams”, hier mache ich aber eine Ausnahme: Coldplay hat ein Live-Album zum kostenlosen Download ins Netz gestellt! Darauf enthalten sind z.B. “Clocks”, “Fix You” und “Viva La Vida”. Wer es nicht glaubt kann auf der offiziellen Seite nachlesen.  

Auf der Seite des Computermagazins Chip kann das Album (ebenfalls kostenlos) bequem heruntergeladen werden.

224192256_547667504f

Hmmmm, … die kommen im Herbst nach München oder besser gesagt: Riem. Das ist 2km von meiner Wohnung weg…