Der Advent beginnt immer früher… In Bayerm genau heute….!
Monthly Archives: August 2009
Geotagging mit MacOS und WordPress
Vor einiger Zeit ist mir in den Weiten des WWW eine nützliche Applikation für mein Symbian-Handy über den Weg gelaufen: PyGpsLog. Einmal davon abgesehen, dass man den zurückgelegten Weg hübsch auf Google Earth anzeigen lassen kann, ist es auch möglich die Daten weiter zu verwenden: man kann Bilder mit Geotags versehen.
Die mir bisher am besten erscheinende Software für den Mac ist myTracks. Man importiert erst den GPS-Track, dann die Photos und kann schließlich die Geo-Tags (Längen/Breitengrade und sogar Informationen wie Stadt/Bundesland/Land) in die JPEG-Files schreiben lassen. Die Zuordnung von Bild zu Wegpunkt funktioniert einfach über den Zeitpunkt der Aufnahme. D.h. man sollte zusehen, dass Handy und Kamera so synchron wie möglich gehen, …
Importiert man die Bilder in manche Programm, wie z.B. iPhoto 2009, so werden die Tags ausgewertet und das Bild einen Ort zugeordnet. Nett. Aber auch Dienste wie Flickr und soweit ich weiß Picasa können mit Geotags umgehen.
Für die eigene WordPress-Installation gibt es eine nettes Plugin, das eine Art Erweiterung zu der allseits beliebten Nextgen Gallery darstellt: XML Google Maps. XML Google Maps kann (unter anderem) ebenfalls Vorschaubildchen in einer Karte platzieren, aber auch ganze GPX-Tracks anzeigen:
Wem das noch nicht ausreicht, dem errechnet XML Google Maps Höhen-, Geschwindigkeits- und sogar Herzschlag-Graphen (einen entsprechenden Pulsmonitor vorausgesetzt, natürlich!) Die Präsentationsform in der Karte eignet sich nicht unbedingt für entspanntes Bildchen guggen, aber dafür gibt es ja noch die Nextgen Gallery:
Bayrisch Demokratische Republik?
Rezept: Käsekuchen
Zwischendurch einmal wieder ein Rezept eine Zutatensammlung für einen lecker Käsekuchen…
Mürbteigboden:
- 200g Mehl
- 100g Butter
- 100g Zucker
- 1 Ei
- 1Tl Backpulver
Füllung:
- 3 Eigelb
- 125g Zucker
- 1P Vanillezucker
- 1P Vanillezucker
- 1P 40% Quark / 1P 20% Quark
- 1/4l Milch
- 3 Eiweiß zu Schnee geschlagen
- 1 Dose Mandarinen
1 Stunde bei 180° backen, im ausgeschalteten Ofen etwas herunterkühlen lassen. Dann vorsichig (!) auf einen Rost schieben und auskühlen lassen.
TV-Browser + VDR
Ich habe vor Wochen kurz auf TV-Browser hingewiesen. Das ist ein Programm für Mac, Windows und ich glaube Linux mit dem das TV-Programm inspiziert und gefällige Sendungen selektiert werden können. Es gibt ein cooles Plugin, welches TV-Browser mit dem VDR verbindet: Lazy Bones
Mit LazyBones lassen sich Aufnahmen programmieren und v.a. Livestreams von VDR zum lokalen VLC sehr komfortabel starten.
Die Installation geht mittlerweile über das Plugin-Interface von TV-Browser.
Homeserver: Die Jukebox für die Stereoanlage
Gestern hatte ich eine interessante Einsicht: Mein “Homeserver”* steht quasi neben der Stereo-Anlage, leider können die beiden aber rein überhaupt gar nix miteinander anfangen. Zeit etwas daran zu ändern! Klar, man könnte irgendeine Anwendung auf der Kiste installieren und jedes Mal wenn man Mucke hören will hindackeln und das gewünschte Lied abspielen. Das ist aber doof. Cooler wäre doch, den Player irgendwie fernsteuern zu können…
Und siehe da: Nette Menschen haben genau so etwas gebaut! Das benötigte Programm heißt Media Player Daemon und ist (natürlich) über die Paketquellen von Ubuntu ratz-fatz auf dem Server installiert (apt-get install mpd). Nachdem die Software installiert ist muss die /etc/mpd.conf angefasst werden. Im Wesentlich muss man die Pfade wo die Musik liegt anpassen…
...
music_directory "/media/storage/Audio"
playlist_directory "/media/storage/Audio/Playlists"
...
… die Beschränkung mpd nur von localhost nutzen können auskommentieren …
...
#bind_to_address "127.0.0.1"
...
… und ALSA als Mixer eintragen …
...
mixer_type "alsa"
mixer_device "default"
mixer_control "PCM"
...
Jetzt noch den Cache für die Datenbank erzeugen /etc/init.d/mpd start-create-db (mpd ließt verschafft sich einen überblick was an Musik vorhanden ist und indiziert die Tags im mp3-file) und neustarten /etc/init.d/mpd restart.Fertig. Jetzt fehlt noch eine Client-Applikation mit der man die Kiste steuern kann.
Generell gibt es ein prima funktionierendes Command Line Tool, welches auf dem Server installiert wird und über SSH genutzt werden kann. Das Programm heißt ncmpc (apt-get install ncmpc). Vorteil ist hier, dass man mit jedem Rechner über SSH fernsteuern kann. Zugegriffen wird auf die Titel übrigens über die gewohnte Ordnerstruktur. Besonderen Charme entwickeltdas Programm in Verbindung mit einem Symbian Handy und putty.
Alternativ kann man hier auch eine für Handy optimierte Weboberfläche nutzen, die ist aber entsetzlich langsam.
Möchte man ein “ordentliches” Client-Programm in Klicki-Bunti-Manier haben kommt man (unter Mac OS) wohl kaum an Theremin vorbei. Neben der Steuerung der Titel und Lautstärke wird hier als optisches Goodie noch ein Albumcover als briefmarkengroßes Bildchen oben links angezeigt. Wird der nächste Titel abgespielt wird ein hübsches halbtransparentes Notify eingeblendet…

Weniger gut an Theremin gefällt mir, dass die mp3′s nicht über meine Ordnerstruktur zugreifbar sind, sondern über die Datenbank die sich mpd zusammengebastelt hat.
__________
* mein oller eeePC mit einer Festplatte dran
Mondschein-Käse
Wort des Tages
Habe eben eine wundervolle Bezeichnung für den noch viel wundervolleren Ort gefunden, in dem ich meiner wundervollsten Erwerbstätigkeit von allen nachgehe:
*g*
Wuala – Noch so ein Online-Speicher
Ich nutze seit einem halben Jahr Dropbox für die Synchronisierung von Dateien zwischen meinen Windows / Linux / Mac Rechnern. Dropbox erledigt das absolut perfekt und hat sich bei mir als der Online-Speicher meiner Wahl durchgesetzt.
Wuala ist auch so ein Online-Speicher-Ding, nur um ein paar Ecken advanceter als Dropbox. Dropbox ist eine relativ langweilige serverbasierte Geschichte, Wuala setzt hingegen auf fancy Peer-to-Peer Technologie. Das bekommt der User spätestens dadurch zu spüren, da er seinen Rechner an Waula “untervermieten” (=stelle Bandbreite und Speicherplatz zur Verfügung) kann und dafür im Gegenzug selbst mehr Online-Speicher bekommt. Wuala bietet auch sehr interessante Möglichkeiten Daten mit Freunden zu sharen, d.h. Wuala biete mehr Mechanismen um den Zugriff auf Dateien zu regeln. Zugegeben: interessant. Wuala bindet sich zudem in die bekannten Social Networks (Facebook) ein und erlaubt so das sharen von Dateien zw. Bekannten.
Ich persönlich brauche Wuala zwar nicht, aber die Verbindung von Online-Speicher und Social Networking ist schon interessant. Damit herumspielen werde ich auf alle Fälle noch =)
MacOS vergisst Zuordnung Dateityp-Programm
Mein Mac trieb mich in der letzten Zeit zur absoluten Weißglut: Zuordnungen von Dateitypen zu Programmen vergaß das gute Stück in unregelmäßigen Zeitabständen und öffnete Dateien mit völlig sinnlosen Anwendungen. Meine Lieblingskombination war ein Video das mit dem HP Drucker Dienstprogramm geöffnet werden sollte… Daumenkino!?
Auf einem Mac Board wurde mir geraten RCDefault zu testen oder irgendwelche Caches mittels AppleJack zu säubern. RCDefault ist zwar ein sehr gutes Programm, mit dem die Zuordnung Datei-Programm fix vorgenommen werden kann, es half aber nichts.
Abhilfe schafft offenbar der einfachste nur denkbare Trick: Man erzeugt sich ein zweites Benutzerkonto auf der Kiste, kopiert seine Daten um und fertig. Ich habe keine Ahnung was das Problem verursacht hat, durch einen Umzug auf ein neues Benutzerkonto lässt es sich aber offenbar beheben.


