Das wird der kürzeste Eintrag in diesem Blog: Eine Lösung des oben gewünschten steht hier. Habe fertig.
Monthly Archives: Oktober 2009
Der Tag der offenen Tür
Am Samsag war hier an der Uni der jährliche berühmt-berüchtigte Tag der offenen Tür. Berühmt deswegen, weil halb Bayern nach München reist, um die spitzeste Speerspitze der weltweiten Forschung “live” zu begutachten. Berüchtigt, weil die armen wissenschftlichen Mitarbeiter um ihren freien Samstag gebracht werden und (noch viel schlimmer!) mit echten Menschen (von draußen) reden müssen.
Mir fiel irgendwann auf, dass es im Grunde genommen genau 6 Typen von Tag-der-offenen-Tür-Besuchern gibt:
- Kinder: Sie gucken was es gibt, drücken auf den Knopf, sehen dass das Licht angeht, freuen sich und gehen wieder. Das sind die besten Besucher!
- Abiturienten: Sie sind wie Kinder, wollen aber zusätzlich eine komplette Studienberatung und das auch noch von mir. Bayern wird daher wahrscheinlich in den nächsten Jahren einen Schwund an Informatik-Studienbeginnern erleben, da ich den Kinderchen von n-dimensionaler Analysis und linearer Algebra erzählt habe. Lustig, wie blass Abiturienten werden können.
- Studenten: Von denen gibt es zwei Subkategorien: Informatiker und Nicht-Informatiker. Die Informatik-Studenten kommen nicht, weil sie wissen was Informatik ist. Und die Nicht-Informatiker kommen nicht, weil sie Informatik nicht interessiert. Eine alternative Erklärung warum kaum Studenten da waren ist, dass es einfach zu früh war – die lange Nacht der Universitäten wäre das bessere Motto…
- Otto-Normalbürger: Die kommen gern in Begleitung ihrer Kinder und wollen wenigstens noch anstandshalber hören, warum das Licht angeht. Man erzählt ihnen eine Geschichte vom Klapperstorch, sie sind erfreut und gehen. Klasse!
- Menschen mit viel Wissen, also “echte” Informatiker mit “wirklichen” Berufen die “reale” Probleme lösen (oder artverwandtes Volk). Diese drücken erst gar nicht auf den Knopf, sondern wollen nur wissen, warum das Licht angeht und fragen auch noch, was der Vorteil ist das Licht so anzumachen und nicht so oder noch schlimmer: Sie diskutieren, warum man überhaupt Licht braucht. Sehr lästig, …
- Menschen mit gefährlichem Halbwissen: Das sind die absolut schlimmsten. Die drücken auf den Knopf, wollen wissen warum das Licht angeht, verstehen es aber nicht und wollen mit ihrem (gefährlichen Halb-) Wissen von ihrem Nichtverständnis ablenken. Er: Ja und was passiert, wenn so ein öffentlicher Schlüssel in die falschen Hände gerät? Ich: Nichts. Er: Ja doch, dann kann der Angreifer doch seine Mails mit meinem Schlüssel signieren… Ich: Nein. Signiert wird mit dem geheimen Schlüssel. Er: Aber den kennt doch niemand. Der ist doch geheim. Ich: Doch. Der Eigentümer kennt den. Er: Dann verschlüsselt halt der Angreifer seine Mails mit meinem öffentlichen Schlüssel. Ich: Ja und was soll dann passieren? Er: Dann kann niemand mehr meine Mails lesen Ich: Hööööööööööööööööööööööh? Sehr, sehr lästig…
Subsummierend muss ich meinen nicht vorhandenen Hut vor allen Menschen, die öfter als ein Mal im Jahr einen “Tag der offenen Tür” haben oder gar auf einer Messe arbeiten, ziehen… Vergleichbar kaputt kam ich vor ein paar Jahren nach 14 Stunden Festplatten-in-Anlagen-bei-einem-Kunden-wechseln nach Hause. Damals war ich aber wenigstens nicht heiser…
Scharfe Garnelen mit Gemüse
Hilf himmel – ein Rezept! Und das auch noch mit Krabbelgetier aus dem Meer
Für zwei (verfressene oder auch drei ) Personen:

- 300g Garnelen (TK)
- 1 Zehe Knoblauch
- 1 Walnussgroßes Stück Ingwer
- 2 Karotten
- 1 Bund Lauchzwiebeln
- 100ml Gemüsebrühe
- 2 EL Soja Sauce
- 2 – 3 TL Sambal Oelek
- Salz
- Zucker
- Sesam Öl
- Ingwer und Knoblauch atomisieren. Karotten in feine Streifen schneiden. Lauchzwiebeln in Ringe schneiden
- Ingwer und Knoblauch mit 2, 3 EL Öl kurz anbraten.
- Karotten mit in die Pfanne geben, leicht zuckern und 1, 2 Minuten anbraten. Danach die Brühe, Salz und Sambal Oelek dazu geben und weitere 2 Minuten dünsten.
- Karotten raus aus der Pfanne und kurz bei Seite stellen.
- Öl in die Pfanne, heiß sehr heiß werden lassen und die Garnelen kurz anbraten.
- Nach einer Minute die Lauchzwiebeln dazu geben, kurz durchschwenken, Karotten dazu und fertig.
- Mit Reis servieren und Wasser und Weißwein runterspülen.
Spitzingsee / Alte Wurzhütte
Henne-Ei – Problem
Eingeschneit sein!
Für mich ein echtes Novum. Und das schon Mitte Oktober =) Vermutlich werde ich dieses Tal erst im nächsten Frühling verlassen können….
Juhuuu – Schnee im Oktober!
Schnee!
München, 14. Oktober 2009, kurz vor 9 Uhr: Draußen ist es 1.4 Grad kalt und es schneit. Klimaerwärmung? Blödsinn!! Nicht in Bayern.
Webcams…
… sind wirklich was für Masochisten. Sie zeigen nämlich auch orte, zu denen man fahren wird… Ab Morgen bin ich zwei Tage am Spitzingsee und dort sieht es gerade so aus. Ich will nicht!!
Memo to myself: Glühwein einpacken!
arRsync – Backuppen für MacOS
MacOS kommt mit einem an und für sich sehr guten Backup-Programm daher: Time Machine. TimeMachine backuppt nicht nur Dateien auf einem externen Laufwerk, sondern führt auch eine Änderungshistorie. D.h. von einer Datei existieren mehrere Kopien mit unterschiedlicher Aktualität. Ist die Platte voll, werden einfach die ältesten Kopien der Dateien weggeworfen. Das Konzept ist eigentlich ziemlich genial.
Als minimal sicherheitsbewusster Mensch kommt man ggf. auf den Trichter die externe Festplatte verschlüsseln zu wollen – das kann man z.B. mit TrueCrypt erledigen. Die Idee liegt jetzt nahe das TrueCrypt Volume zu mounten und TimeMachine anzuweisen das Backup in dieses Volume verrichten zu lassen. Geht nicht. TimeMachine erkennt nur “echte” Volumes, wie z.B. USB-Festplatten aber keine “virtuellen” Volumes, wie z.B. das TrueCrypt Volume. Völlig deppert.
Ein findiger Mensch hat einen ziemlich komplizierten Workaround gefunden, den man ggf. auch auf TrueCrypt anwenden kann – das war mir aber zu kompliziert
In MacOS ist zusätzlich ein zweites Backup-Programm enthalten: rsync. Das ist aber unerfreulicherweise ein Programm für die Konsole
und daher etwas kompliziert zu benutzen. Abhilfe schafft hier die nette GUI “arRsync”, die rsync für den “faulen” User bedienbar macht. Heruntergeladen werden kann das Programm hier. Ein kleiner Nachteil dieser Lösung ist allerdings die fehlende Versionierung.

