Satz des Tages

Dieter Nuhr in seinem Jahresrückblick eben auf dem ZDF:

“Was die CDU noch nicht begriffen hat: Sie hat die Wahl nicht gewonnen, sie ist übrig geblieben.”

One Night in Paris (Reloaded)

Ich muss noch zwei Sätze zu meinem/unseren Paris-Erlebnis nachschieben. Der Flug um 12 Uhr irgendwas wurde selbstredend auch gestrichen und irgendwie sah es so aus, als dass an diesem Tag überhaupt nichts mehr fliegen würde. Zumindest nicht von Charles de Gaulle weg. Also ab zum Gare de l’Est und ein Ticket für einen zug besorgt. Das war aber gar nicht so einfach, weil ein paar Menschen wohl die gleiche Idee hatten. Die nächsten drei Züge waren inkl. erster Klasse ausgebucht. 16 Uhr irgendwas hätte es für 300 EURO ein erste Klasse Ticket gegeben (zu teuer) und so sind wir gegen halb 6 mit dem TCG erst aus Paris losgekommen.

Angenommen ich wäre das Staatsoberhaupt eines (arabischen) Schurkenstaates und hätte einen Groll gegen Frankreich, so würde ich das Land beim ersten Schneefall angreifen. Das dürfte wohl ähnlich kompliziert sein, wie einem Kleinkind den Schnuller zu entreißen, da die Luftabwehr nicht aufsteigen kann, da das Rollfeld eingeschneit ist… “Mon Général! Wir können nischt startän. Wir aben die Schlüssel der Räumfahrzeuge verlorän”.

Ein echtes Trauerspiel!

One Night in Paris

Dieser Winter mag mich nicht. Nachdem wir schon im Oktober irgendwo in den bayrischen Alpen eine Nacht “eingeschneit” wurden ist das selbe nun auch in Paris geschehen. Nachdem es heute dreizehn Millimeter in Paris geschneit hat, brach auf dem weltschlechtesten Flughafen das volle Chaos aus und nach 19:00 wurden mehr oder weniger alle Flüge gestrichen. So sitzt man nun -nachdem man fabelhafte 5 Stunden in der Schlange stand, um einen anderen Flug zu ergattern- am Flughafen fest und darf hier in der eisigen Halle übernachten. Statt 20:45 fliege ich 12:45 los. Supi

Und noch eine DPA-Meldung zum Thema: Klick

Schornsteinfeger, Take 4

Gestern, 10:15, klingelt mein Handy und eine sonore und gleichermaßen vorwurfsvolle Stimme tönt mir entgegen:

Anrufer: “Sie haben mir eine Nachricht hinterlassen und wollten heute um 10 kommen”.

Ops, habe ich einen Termin verpasst? Blick auf den Kalender: da steht “Meeting mit X und Y um 9 Uhr” und X und Y sitzen bereits seit einer Stunde neben mir. Es handelt sich also nicht um diesen Termin. Ich bin beruhigt.

Ich: “Helfen sie mir mal* – wer sind sie denn und um was geht es?”

Anrufer: “Mein Name ist Brunner** und sie haben mir eine Nachricht hinterlassen!”

Ich: “Ööööh? – Wegen was?”

Anrufer: “Na sie wollten vorbei kommen”

Ich (leicht gereizt): “Ja aber weswegen?”

Anrufer (auch leicht gereizt): “Um meinen Kamin zu kehren natürlich!!!”

Ich (genervt): “Oh nääääh – nicht schon wieder!”  …

Nun folgte eine kurze Episode in dem ich dem Menschen erkläre, dass “laufend” bei mir Menschen anrufen, deren Kamin ich kehren soll und ich nicht der Kaminkehrer bin. Ich glaube ich muss langsam aber sicher mal bei meinem “Kollegen” anrufen und den zusammenstauchen *argh*

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* diese Floskel muss ich mir dringlichst abgewöhnen.
** Name von der Redaktion geändert