Archive for the 'Fotolog' Category
Merke: In Bayern hat die Übergabe eines landwirtschaftlichen Nutzgeräts einen ähnlichen Stellenwert, wie in Indien die Geburt eines Sohnes.
Wenn ich irgendwann mal ein neues Auto habe, will ich auch Fotos von mir, dem Verkäufer und einem Blumenstrauß vor dem neuen Auto haben.
Das hänge ich dann im Büro auf…
(Die Bilder habe ich gestern in der Nähe vom Tegernsee auf einer Hütte gesichtet…)
Heute kurz nach 13 Uhr war mein Termin in der Innenstadt zu Ende und ich habe mich auf den Heimweg gemacht. Da ich Hunger hatte, bin ich noch schnell am Karlsplatz aus der S-Bahn gehüpft, um in der dort ansässigen Filiale eines weltweit operierenden Burgerimperiums einkehren zu gehen. Danach - so der Plan - ab nach Hause ins Home Office und noch ein bissel was schaffen…
Ich komme aus dem S-Bahn Untergrund und was geht? Eine gar nicht mal soooo schlechte* Coverband spielt sich den Wolf und trällert Spider Murphy Gang (Skandal im Sperrbezirk) und Westerhagen (Es geht mir guuuuuut), Menschen stehen mit Bier und Essen herum und haben einen riesen Spaß. Hallo, es ist Freitag. 13 Uhr. Da arbeitet man? Oder ist das hier die bayrische Gemütlichkeit?
Ich widerstehe dem Impuls mir ein Bier Helles zu kaufen und gehe tapfer weiter. Ein paar Meter weiter, am Marienplatz, trifft mich entgültig der Schlag: Noch eine Bühne, noch eine Band, und noch viel mehr Menschen mit mehr Bier und Essen.
Ich glaub’ ich muss jetzt auch Feierabend machen… Morgen ist das Wetter eh schlecht, da kann man da noch ein bissel was tun.
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* de facto war sie sogar richtig gut!
Mittlerweile prangt das subversive BaWü-Werbebanner an meiner bayrischen Universitätstür. Gestern latschen zwei (bayrische) Kollegen an der Tür vorbei und sehen das Schild… Dabei konnte ich ein Gespräch “belauschen”
W: Host du grod des Schildl g’seng?
D: Wos? Wölches?
W: Des an der Bürotür’ grod’.
[laufen zurück]
D: Joh des geht joh moi gar ned. Ih’ glaub’ des muss ich mol mit ama weiß-blauen Rautenmuster schand’n…
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Die Bayern haben schon ein bissel einen Hau weg. Ein paar Kilometer von meinem neuen Wohnort weg gibt es einen Wasserskipark. Wasserskiwas? Hier werden Menschen mit Brettern unter den Füßen um einen Baggersee herum gezogen und dabei vollführen sie seltsame Dinge im, über und wenn es nicht klappt auch unter dem Wasser.
Wäre ich kein motorischer Legastheniker, würde ich das glatt mal ausprobieren. Das sieht spassig aus.
Ich muss gestehen: ich bin von meinem Münchener Exil bisher fast schon begeistert. Keine 50 Meter von hier beginnen Felder, man kann schöne Spaziergänge aufs Land unternehmen (späteres Joggen nicht ausgeschlossen), DHL findet mich und liefert absolut lebenswichtige Dinge (Gewürzmühlen), in der Innenstadt gibt es Schuhläden, die das GESAMTE Sortiment meiner Lieblingsmarke* führen und die Wohnung ist obendrein größer als gedacht und der “Anbau” schreitet voran *g*
Mai, so schlimm ist Bayern gar nicht. Sogar vor dem dritten Maß!
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* das “Lieblings” resultiert daher, dass die blöden Dinger wenigstens passen!
- Viele Menschen
- Taliban?
- Liquido!
- Blöde Brille
- Befreiungshalle
In diesen Tagen feiert meine kommende Qualheimat München ihr 850 jähriges Jubiläum. Am Wochenende war der gesamte Altstadtring gesperrt und es gab diverse Veranstaltungen und Festivitäten.
Heute morgen, als ich zu Hause losgefahren bin, habe ich mir noch überlegt, ob ich eine Sonnenbrille aufziehen soll. Ein paar Kilometer später, in Tübingen, war es so dunkel, dass man quasi ohne Licht nicht mehr fahren konnte!

Sekunden später ging ein Platzregen runter, der sich “gewaschen” hatte.

Sehr krasse Sache! Ich schätze mal, die Radfahrer, die unterwegs waren, brauchen mehr als nur ein Handtuch…!
























































































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