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Tarte aux Cerises et Chocolat Schoko-Kirschkuchen

Wie einfache Dinge doch plötzlich cool klingen, wenn man sie in eine Sprache übersetzt, die keiner so richtig versteht. *g*

Heute seit langer Zeit ein neues Rezept und zwar für den denkbar einfachsten Kirschkuchen mit lecker Schokolade im Teig:

  • 200g Butter / Margarine
  • 170g Zucker
  • 4 Eier
  • 100g Schokolade (gerieben)
  • 125g Haselnüsse (gerieben)
  • 3 EL Rum
  • 150g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 1 Glas Kirschen (abgetropft)

Warme Butter / Margarine erst schaumig rühren, dann Zucker einrieseln lassen und weiterquirlen. Dann Eier dazu und ein paar Minuten weiter rühren, bis die Masse schaumig wird. Schokoladenraspel, Haselnüsse und das Mehl (mit Backpulver durchsieben) unterrühren. 3EL Rum dazu und wenn nötig noch ein paar Schlucke Milch. Teig in eine gefettete runde Springerform geben und die Kirschen darauf verteilen.

Ca. 50 Minuten bei 180°C (Ober/Unterhitze) backen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

… und ich frage mich mal wieder, was man machen muss, damit Essen auf Photos lecker aussieht. Das scheint eine halbe Kunst zu sein!

Moussaka (oder sowas Ähnliches)

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob sich nicht der ein- oder andere Grieche im Grade umdrehen würde, wenn er “mein” Moussaka-Rezept lesen könnte… So ganz “original” ist es sicher nicht (welches Rezept ist das überhaupt!?), aber dafür ist es wenigstens lecker (auch wenn das Photo nicht unbedingt darauf schließen lässt *g*).

Zutaten und Zubereitung (für 4 Personen):

Gemüse:

  • 2 Auberginen
  • Salz

Auberginen waschen und überschüssiges Zeugs vorne und hinten abschneiden, dann in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden und mit etwas Salz auf beiden Seiten bestreuen. Ca. eine halbe Stunde so liegen lassen, damit das Wasser aus dem Fruchtfleisch gezogen werden kann - Osmose sei dank.

Rote Sauce:

In bester Bologneser Manier bereitet man aus den folgenden Zutaten eine Sauce zu.

  • 400g Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knollen Zehen Knoblauch
  • 1 Dose Tomaten in Stücken
  • Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, etwas Chilipaste, Oregano, gute Messerspitze Zimt (japp! Zimt!)
  • Olivenöl

Also Zwiebel und Knofel fein hacken und in etwas Olivenöl andünsten. Raus aus dem Topf. Hackfleisch unter hoher Hitze mit etwas Olivenöl braten. Dabei darf das Fleisch ruhig etwas braun werden. Es lebe das Röstaroma. Tomaten dazu, würzen, etwas köcheln lassen. Fertig

Jetzt sind die Auberginen etwa eine halbe Stunde lang dem Salz ausgesetzt gewesen und haben Wasser gezogen. Selbiges wird mit viel Küchenkrepp abgewischt. Danach werden die Scheiben nach und nach mit etwas Olivenöl in einer Pfanne zwei Minuten scharf angebraten. Sie dürfen dabei etwas braun werden…

Weiße Sauce

Mich erinnert das sehr stark an eine Art Bechamel-Sauce:

  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 200ml Milch
  • 3 EL geriebener Parmesan-Käse
  • 2 Eier (dürfen auch weggelassen werden)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • ein Spritzer Zitronensaft

Die Eier standen im Original-Rezept mit drin, ich habe sie aber weg gelassen, weil in Eier Cholesterin drin ist. Und mit solch neumodischem Scheiß koche ich grundsätzlich nicht ;-) Also wie üblich eine Mehlschwitze aus Butter und Mehl machen, Milch angießen und mit dem Schneebesen verrühren, mit Salz, Pfeffer, Käse, Muskat und etwas Zitronensaft würfen.

Langsam kommen wir zum Schluss. Lasagne-artig werden Auberginen-Scheiben, rote und weiße Sauße in einer Auflaufform geschichtet. Ich habe noch etwas Feta gewürfelt und frei Schnauze im Auflauf versteckt.

30 Minuten bei 180 Grad backen und dann mit Fladenbrot servieren.

Herr schmeiß Hirn herab,
die Zwote

Mein Handy ist selbstredend auch gestern nicht bei mir zu Hause angekommen. Logisch. Wie könnte es auch anders sein? Aber es gibt neue Indizien über die enorme Genialität des zuständigen Paketfahrers:

Ich wohne im Müllerweg 25*. Der Müllerweg hat die etwas unfeine Eigenschaft aus zwei Teilen zu bestehen. Einem langen Teil und einem kurzen Teil, welcher am westlichen Ende des Wegs hoch zum Berg hin abknickt. Dieser Knick, in dem ich wohne, liegt an der Ecke zum Bachweg*.

Genau so habe ich das der Dame beim Paketdienst ins Telefon diktiert und die hat sich die Stichworte “Müllerweg hat zwei Teile”, “westliches Ende”, “Kreuzung zum Bachweg”, und “Berg hoch”, “wohnt im kleinen Teil” notiert. Die Info sollte dann dem Paketfahrer zugänglich gemacht werden. Ist sie wohl auch!

Gestern trifft mein Herr Papa zufällig die Postbotin für unser Wohngebiet und kommt mit ihr ins Gespräch. Die fragt ihn, ob wir denn ein Paket von GLS erwarten. Ja…! Und wie kommt sie darauf? Ja sie wäre gerade von einem GLS-Fahrer gefragt worden, wo denn der BACHweg 25 liegen würde und wir hätten ja auch die Hausnummer 25…

Mein Paket-Freund sucht jetzt also nach dem Bachweg 25 und nicht dem Müllerweg 25…

Ich weiß gerade nicht, ob ich den Versuch die Postbotin nach dem Weg zu fragen als genial werten soll oder als selten doof, weil er nach dem falschen Straßennamen gefragt hat…

Lieber Herr, schmeiß Hirn herab!!

Und gerade eben sehe ich, dass der Paketzusteller aufgibt und das Päckchen zurück zum Absender befördert. Ich hoffe mal, dass wenigstens das klappt! Ich bestell jetzt bei Amazon, die liefern per DHL und morgen habe ich ein neues Telefon. So!

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* Name und Hausnummer von der Redaktion geändert :-)

Frische Pasta selber machen

Oder: Die Nudelmaschinen-Nullnummer

800px-Glatte-rauhe_Nudeln Im Fernsehen sieht man immer wieder, dass irgendwelche “Starköche” frische Pasta machen. Also Teig herstellen, durch die Nudelmaschine kurbeln und kochen. Sieht ganz einfach aus!

Da ich so eine gewisse Affinität für Teigwaren an den Tag lege, habe ich mir eine Nudelmaschine gekauft und selbst versucht Pasta hergestellt. Hier mein Tatsachenbericht. ;-)

Der Teig (für ca. 6 Portionen Nudeln):

Zutaten:

  • 500 Gramm Grieß
  • 5 frische Eier
  • ein EL Olivenöl
  • Bloß KEIN Salz

Zubereitung:

Einfach alle angegebenen Zutaten zusammen mischen und erst mit der Küchenmaschine und dann mit den Händen zu einem recht festen, nicht klebrigen, elastischen und nicht spröden Teig verkneten. Optimalerweise lässt man den Teig über Nacht in etwas Folie eingewickelt ruhen, damit die Weizen-Klebstoffe im Grieß sich entwickeln können. Eine Stunde Ruhen tut es aber auch.

Die richtige Konsistenz des Teigs hin zu bekommen ist bei der Pasta-Herstellung die eigentliche Kunst! Ich habe jetzt 2x Pasta gemacht und habe dabei festgestellt, dass man den Teig erst lieber zu weich herstellt und dann weiteren Grieß unterarbeitet, um ihn fest zu bekommen, als dass der Teig umgekehrt erst zu hart ist und man dann versucht Flüssigkeit rein zu bekommen… Merke also: Erst einen relativ weichen Teig herstellen, quellen lassen und dann Löffelchen weise Grieß dazu geben, bis die gewünschte Textur erreicht ist.

Was für einen Grieß soll man nehmen? Hartweizengrieß erzeugt den typisch festen Biss, Weichweizengrieß ist spürbar feiner und daher werden auch die Nudeln weicher. Ich glaube ein 50:50 Mischung aus beiden Sorten ist optimal.

Warum kein Salz? Weil das (anscheinend) den Weizenkleber kaputt macht und die Nudeln eine “komische” Konsistenz bekommen.

Die Nudelmaschine:

800px-Pasta_MachineWie man es halt so macht, muss man sich erst eine kaufen. ;-) Im Internet sind die Dinger leider nicht billiger zu bekommen als im Laden und daher habe ich meine bei Kaufhof für ca. 45€ erstanden.

An und für sich macht das Gerät einen klasse Eindruck. Schwer, silberglänzend und nostalgisch-chic. Nur ist es halt ein wenig blöde, dass die Handkurbel meiner Maschine partout nicht am Gerät hängen bleiben will und ständig auf den Boden hagelt. Nagut, ist etwas unpraktisch, aber man muss halt drauf aufpassen… ;-)

Teig rein, kurbeln, Teig wieder rein, mehr kurbeln, … irgendwann hat man tatsächlich einen hübschen Teigfladen. Aber was zum Geier ist denn das!? Im Teig hat es plötzlich Metallspäne und komisches graues Zeug, das ich für Schmieröl halte. Lecker. Die Flade kann man also schon mal in den Müll werfen. Nächster Teigklumpen in die Maschine, kurbeln, gleiches Ergebnis… Super!
Da man die Maschine auch nicht recht aufschrauben und reinigen kann und zudem die Kurbel nicht am Gehäuse hält, heißt das für mich: Weg damit und zurück ins Kaufhof. Mist, blöder!

800px-RollingpinDaher habe ich wohl oder übel auf die “schwäbische” Methode Teig flach und Ehemänner gefügig zu kriegen zurück greifen müssen: das Wellholz *g*

Mit viel Kraft kann man auch so recht problemlos Teigfladen herstellen. Die Fladen werden dann mit Mehl bestreut, zusammengerollt und mit einem Messer in feine Streifen geschnitten. pastaEh Voila: man hat ziemlich coole Tagliatelle.

Die fertigen Nudeln können entweder frisch gekocht (5 Minuten), eingefroren oder getrocknet werden.

Schmecken tun sie auf alle Fälle besser als die gekauften Dinger aus dem Supermarkt! Wenn da nur nicht die Schmerzen in den Handgelenken von der Teigrollerei wären… :D Ich muss jetzt mal guggen, was es an besseren Maschinen gibt. Spaß machen tut die Nudel-Basteilei auf alle Fälle *g*

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Bildernachweiß: Nudeln, Nudelmaschine, Wellholz: Wikipedia;