Tarte aux Cerises et Chocolat Schoko-Kirschkuchen

Wie einfache Dinge doch plötzlich cool klingen, wenn man sie in eine Sprache übersetzt, die keiner so richtig versteht. *g*

Heute seit langer Zeit ein neues Rezept und zwar für den denkbar einfachsten Kirschkuchen mit lecker Schokolade im Teig:

  • 200g Butter / Margarine
  • 170g Zucker
  • 4 Eier
  • 100g Schokolade (gerieben)
  • 125g Haselnüsse (gerieben)
  • 3 EL Rum
  • 150g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 1 Glas Kirschen (abgetropft)

Warme Butter / Margarine erst schaumig rühren, dann Zucker einrieseln lassen und weiterquirlen. Dann Eier dazu und ein paar Minuten weiter rühren, bis die Masse schaumig wird. Schokoladenraspel, Haselnüsse und das Mehl (mit Backpulver durchsieben) unterrühren. 3EL Rum dazu und wenn nötig noch ein paar Schlucke Milch. Teig in eine gefettete runde Springerform geben und die Kirschen darauf verteilen.

Ca. 50 Minuten bei 180°C (Ober/Unterhitze) backen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

… und ich frage mich mal wieder, was man machen muss, damit Essen auf Photos lecker aussieht. Das scheint eine halbe Kunst zu sein!

Spargel aus dem Backofen

Spargel im Backofen zu backen klingt auf den ersten Blick nicht gerade straight forward, sondern eher etwas gaga. Bei näherer Betrachtung leuchtet aber ein, wieso die Idee doch sehr gut ist…

Wie funktioniert’s?

  • 500g Spargel
  • Salz
  • Zucker
  • Zitronensaft
  • 50g Butterflocken

Die geschälten, rohen Spargelstangen werden in einer Lage auf ein großes Stück Alufolie gelegt und durchaus reichlich gesalzen, leicht gezuckert und mit etwas Zitronensaft (oder Limettensaft) besprenkelt. Last but not least kommen 50g Butterflocken darüber. Alufolie umklappen und zu einem Päckchen zusammenfalten. Dabei darauf achten, dass die Kanten richtig schön fest zusammengefaltet werden, damit ein mehr oder weniger Luft- und Dampfdichtes Bündel entsteht.

Im auf 200°C vorgeheizten Backofen ca. 20-25 Minuten backen.

Wichtig ist übrigens, dass der Spargel dünn ist. Findige Mathematiker könnten sicherlich einen exponentiellen Zusammenhang zwischen Spargeldicke und Garzeit herleiten ;-) Falls man dicke Spargelstangen gekauft hat (so wie ich), kann man die Dinger bei dieser Garmethode auch bedenkenlos halbieren oder vierteln. Gar kein Problem.

Warum tut’s?

Spargel besteht überwiegend aus Wasser. Wirft man den Spargel in literweise Kochwasser, laugt er aus. Resultat ist, dass der Spargel wässrig schmeckt und das Spargelwasser nach Spargel. Blöd. Alternativ ist Dämpfen zwar auch eine gute Garmethode, aber hier kann man den Spargel nicht so schön wie oben beschrieben salzenzuckernsäuernbuttern. In der Alufolie gart der Spargel quasi im eigenen Saft, nimmt ziemlich nett den Buttergeschmack auf und bleibt zudem noch angenehm knackig.

Moussaka (oder sowas Ähnliches)

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob sich nicht der ein- oder andere Grieche im Grade umdrehen würde, wenn er “mein” Moussaka-Rezept lesen könnte… So ganz “original” ist es sicher nicht (welches Rezept ist das überhaupt!?), aber dafür ist es wenigstens lecker (auch wenn das Photo nicht unbedingt darauf schließen lässt *g*).

Zutaten und Zubereitung (für 4 Personen):

Gemüse:

  • 2 Auberginen
  • Salz

Auberginen waschen und überschüssiges Zeugs vorne und hinten abschneiden, dann in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden und mit etwas Salz auf beiden Seiten bestreuen. Ca. eine halbe Stunde so liegen lassen, damit das Wasser aus dem Fruchtfleisch gezogen werden kann – Osmose sei dank.

Rote Sauce:

In bester Bologneser Manier bereitet man aus den folgenden Zutaten eine Sauce zu.

  • 400g Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knollen Zehen Knoblauch
  • 1 Dose Tomaten in Stücken
  • Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, etwas Chilipaste, Oregano, gute Messerspitze Zimt (japp! Zimt!)
  • Olivenöl

Also Zwiebel und Knofel fein hacken und in etwas Olivenöl andünsten. Raus aus dem Topf. Hackfleisch unter hoher Hitze mit etwas Olivenöl braten. Dabei darf das Fleisch ruhig etwas braun werden. Es lebe das Röstaroma. Tomaten dazu, würzen, etwas köcheln lassen. Fertig

Jetzt sind die Auberginen etwa eine halbe Stunde lang dem Salz ausgesetzt gewesen und haben Wasser gezogen. Selbiges wird mit viel Küchenkrepp abgewischt. Danach werden die Scheiben nach und nach mit etwas Olivenöl in einer Pfanne zwei Minuten scharf angebraten. Sie dürfen dabei etwas braun werden…

Weiße Sauce

Mich erinnert das sehr stark an eine Art Bechamel-Sauce:

  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 200ml Milch
  • 3 EL geriebener Parmesan-Käse
  • 2 Eier (dürfen auch weggelassen werden)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • ein Spritzer Zitronensaft

Die Eier standen im Original-Rezept mit drin, ich habe sie aber weg gelassen, weil in Eier Cholesterin drin ist. Und mit solch neumodischem Scheiß koche ich grundsätzlich nicht ;-) Also wie üblich eine Mehlschwitze aus Butter und Mehl machen, Milch angießen und mit dem Schneebesen verrühren, mit Salz, Pfeffer, Käse, Muskat und etwas Zitronensaft würfen.

Langsam kommen wir zum Schluss. Lasagne-artig werden Auberginen-Scheiben, rote und weiße Sauße in einer Auflaufform geschichtet. Ich habe noch etwas Feta gewürfelt und frei Schnauze im Auflauf versteckt.

30 Minuten bei 180 Grad backen und dann mit Fladenbrot servieren.

Frische Pasta selber machen

Oder: Die Nudelmaschinen-Nullnummer

800px-Glatte-rauhe_Nudeln Im Fernsehen sieht man immer wieder, dass irgendwelche “Starköche” frische Pasta machen. Also Teig herstellen, durch die Nudelmaschine kurbeln und kochen. Sieht ganz einfach aus!

Da ich so eine gewisse Affinität für Teigwaren an den Tag lege, habe ich mir eine Nudelmaschine gekauft und selbst versucht Pasta hergestellt. Hier mein Tatsachenbericht. ;-)

Der Teig (für ca. 6 Portionen Nudeln):

Zutaten:

  • 500 Gramm Grieß
  • 5 frische Eier
  • ein EL Olivenöl
  • Bloß KEIN Salz

Zubereitung:

Einfach alle angegebenen Zutaten zusammen mischen und erst mit der Küchenmaschine und dann mit den Händen zu einem recht festen, nicht klebrigen, elastischen und nicht spröden Teig verkneten. Optimalerweise lässt man den Teig über Nacht in etwas Folie eingewickelt ruhen, damit die Weizen-Klebstoffe im Grieß sich entwickeln können. Eine Stunde Ruhen tut es aber auch.

Die richtige Konsistenz des Teigs hin zu bekommen ist bei der Pasta-Herstellung die eigentliche Kunst! Ich habe jetzt 2x Pasta gemacht und habe dabei festgestellt, dass man den Teig erst lieber zu weich herstellt und dann weiteren Grieß unterarbeitet, um ihn fest zu bekommen, als dass der Teig umgekehrt erst zu hart ist und man dann versucht Flüssigkeit rein zu bekommen… Merke also: Erst einen relativ weichen Teig herstellen, quellen lassen und dann Löffelchen weise Grieß dazu geben, bis die gewünschte Textur erreicht ist.

Was für einen Grieß soll man nehmen? Hartweizengrieß erzeugt den typisch festen Biss, Weichweizengrieß ist spürbar feiner und daher werden auch die Nudeln weicher. Ich glaube ein 50:50 Mischung aus beiden Sorten ist optimal.

Warum kein Salz? Weil das (anscheinend) den Weizenkleber kaputt macht und die Nudeln eine “komische” Konsistenz bekommen.

Die Nudelmaschine:

800px-Pasta_MachineWie man es halt so macht, muss man sich erst eine kaufen. ;-) Im Internet sind die Dinger leider nicht billiger zu bekommen als im Laden und daher habe ich meine bei Kaufhof für ca. 45€ erstanden.

An und für sich macht das Gerät einen klasse Eindruck. Schwer, silberglänzend und nostalgisch-chic. Nur ist es halt ein wenig blöde, dass die Handkurbel meiner Maschine partout nicht am Gerät hängen bleiben will und ständig auf den Boden hagelt. Nagut, ist etwas unpraktisch, aber man muss halt drauf aufpassen… ;-)

Teig rein, kurbeln, Teig wieder rein, mehr kurbeln, … irgendwann hat man tatsächlich einen hübschen Teigfladen. Aber was zum Geier ist denn das!? Im Teig hat es plötzlich Metallspäne und komisches graues Zeug, das ich für Schmieröl halte. Lecker. Die Flade kann man also schon mal in den Müll werfen. Nächster Teigklumpen in die Maschine, kurbeln, gleiches Ergebnis… Super!
Da man die Maschine auch nicht recht aufschrauben und reinigen kann und zudem die Kurbel nicht am Gehäuse hält, heißt das für mich: Weg damit und zurück ins Kaufhof. Mist, blöder!

800px-RollingpinDaher habe ich wohl oder übel auf die “schwäbische” Methode Teig flach und Ehemänner gefügig zu kriegen zurück greifen müssen: das Wellholz *g*

Mit viel Kraft kann man auch so recht problemlos Teigfladen herstellen. Die Fladen werden dann mit Mehl bestreut, zusammengerollt und mit einem Messer in feine Streifen geschnitten. pastaEh Voila: man hat ziemlich coole Tagliatelle.

Die fertigen Nudeln können entweder frisch gekocht (5 Minuten), eingefroren oder getrocknet werden.

Schmecken tun sie auf alle Fälle besser als die gekauften Dinger aus dem Supermarkt! Wenn da nur nicht die Schmerzen in den Handgelenken von der Teigrollerei wären… :D Ich muss jetzt mal guggen, was es an besseren Maschinen gibt. Spaß machen tut die Nudel-Basteilei auf alle Fälle *g*

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Bildernachweiß: Nudeln, Nudelmaschine, Wellholz: Wikipedia;

Rezept: Parmesan-Schinken-Schnitzelröllchen mit Risotto und Pilzen

Eigentlich hatte ich vor aus meinen vier Prachtschnitzeln und dem Schinken eine saltimbocca-artige Geschichte zu machen. Saltimbocca zu braten ist aber immer so eine hektische Sache, daher wurden die Schnitzel zu Parmesan-Schinken-Schnitzelröllchen verarbeitet, im Backofen langsam gargezogen und erst dann in der Pfanne kräftig angebraten – also wieder mal so eine Niedertemperaturgeschichte ([1], [2]), nur eben “anders rum”. Die Idee dabei war, dass die doch recht dicke Fleischrolle auf herkömmlichen Weg kaum gleichmäßig gar zu bekommen sind und dass das Fleisch durch das Anbraten “nach” dem Garen noch schön knusprig ist. Allen Anschein nach hat die Idee gut geklappt.

Als Beilage durfte mal wieder ein Risotto mit einem “Pilzragout” herhalten, das mag glaube ich auch jeder. Wie Risotto geht, steht hier (Step 2/3). Der einzige Unterschied vom “heutigen” Risotto zu dem “damals” war ein drastisch erhöhter Wein- und Butteranteil. Man nehme also 250ml Weißwein und 100g Butter.

Zutaten (für vier Personen):

  • vier Schnitzel vom Schwein (oder Kalb)
  • vier Scheiben gekochter Schinken
  • gut vier Teelöffel Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  • Öl zum Braten

Zubereitung:

Step 1: Die Schnitzel werden erst abgespühlt, trocken getupft und von ggf. vorhandenen Häuten und Fett befreit. Danach kommt der Schnitzelklopfer zum Einsatz und es darf aus Herzenslust auf den armen Schnitzeln herumgehämmert werden… Die Schnitzel werden mit reichlich Pfeffer aus der Mühle bestreut und mit je einer Scheibe Schinken belegt. Auf den Schinken kommt noch ein guter Teelöffel Parmesan. Dann Schnitzel zusammenrollen und mit Küchengarn zusammenbinden. Gesaltzen darf das Fleisch jetzt noch nicht werden.

Step 2: Die Schnitzelröllchen kommen jetzt in den auf 90°C vorgeheizten Backofen und zwar auf eine ebenfalls vorgewärmte und mit etwas Öl bestrichene Platte oder Auflaufform. Dort bleiben sie gut 45 – 60 Minuten (je nach Dicke der Röllchen…)

Step 3: Nach den 50 Minuten werden die Schnitzelrollen kräftig gesalten und 5, 6, 7 Minuten rundum schön braun angebraten.

Fertig.

Rezept: Walddorfartiger Sellerie-Salat

Vor ein paar Tagen habe ich den wahrscheinlich ersten Sellerie-Salat meines Lebens gegessen. Ich dachte eigentlich, dass dieses muffige Knollending höchstens als Bestandteil von Suppengrün verwendet werden kann bzw. dann am besten schmeckt, wenn man es einfach im Supermarkt an der Kasse liegen lässt… Aber nein: Zumindest als Salat schmeckt Sellerie richtig gut.

Zutaten:180px-Selleri,_Iduns_kokbok

  • 1 Sellerie-Knolle (geschält round about 500g)
  • 1 – 1 1/2 Zitronen
  • 2 Äpfel
  • Pfeffer, Salz, Zucker
  • 1 Becher Schmand
  • 50 – 100g Walnüsse
  • 1 Banane (Alternativ: Mandarine, Ananas, …)

Zubereitung:

Step 1: Sellerie sehr großzügig schälen, vierteln und mit einer groben Reibe in lange Stifte raspeln. Wer den Nerv hat, kann auch das ganze Dingen in feinste Julienne-Streifen schneiden… Das gleiche Schicksal widerfährt den Äpfeln. Schälen und in Streifen schneiden (hier bitten nicht Raspeln :arr: sonst Matsch!)

Step 2: Zitrone pressen und mit der Sellerie und den Äpfeln vermischen. Sonst wird beides braun.

Step 3: Den Schmand glattrühren und unter den Salat heben. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und evtl. etwas Cayenne-Pfeffer den Salat abschmecken. Vielleicht braucht man auch noch einen Spritzer (hellen) Essig. Sollte der Salat noch zu trocken und strohig sein, 2 – 3 EL Sonnenblumenöl dazu geben. Den Salat jetzt mindestens 3 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Step 4: Walnüsse grob hacken. Banane schälen und in Scheibchen schneiden. Beides unter den Salat heben. Nochmals kurz durchziehen lassen.

Der Salat schmeckt an sich so gut, dass man eigentlich nichts mehr dazu braucht ;-) Er passt aber finde ich auch sehr gut zu gebratenem Fleisch, etc…

(Bild: Wikipedia)

Rezept: Gulasch

Ich vermute mal, dass es ähnlich viele Rezepte für Gulasch gibt, wie für Chili con Carne. Tendentiell kann man in ein Gulasch wohl so ziemlich alles fleischige und gemüsige hineinwerfen, was man findet. Man muss es nur lange genug weich kochen *g*

Eigentlich heißt es ja immer, dass man Gulasch in sehr großen Portionen zubereiten soll, da es nur so schmecken würde. Blödsinn! Unsere 2-Personen Portion war genau so gut, wie der Gulasch meines werten Herrn Papa aus dem 7 Liter Pott. Der wichtigste “Trick” ist, dass man Gulasch stundenlang kocht. Am besten sogar am Vortag, denn aufgewärmt schmeckt’s am besten.

Zutaten: (für zwei üppige Portionen)

  • 400g Fleisch (Schwein, Rind, Lamm, eine Mischung… alles ist erlaubt!)
  • 3 große Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprika
  • 1 Dose Tomaten
  • 1 Kartoffel
  • 100ml Wein
  • Wasser
  • Tomatenmark
  • gekörnte Brühe

Zubereitung:

Step 1: Fleisch abwaschen, trockentupfen und in 2 – 3 cm große Würfel schneiden. Zwiebel, Paprika und Kartoffeln relativ grob würfeln. Knoblauch in Scheibchen schneiden.

Step 2: Zwiebeln und Knoblauch in einem Topf andünsten, etwas später den Paprika und die Kartoffeln dazu geben. Nebenher in einer Pfanne (am besten Edelstahl) das Fleisch in kleinen Portionen sehr kräftig und braun anbraten. Fleisch zum Gemüse geben und den Bratenfond aus der Pfanne mit etwas Wasser lösen und auch in den Topf geben. Dosentomaten dazu geben. Ggf. noch etwas Wasser angießen.

Step 3: Gulasch mindestens zwei Stunden ganz sachte köcheln lassen. Immer wieder umrühren und ggf. etwas Wasser nachgießen. Wein erst zum Schluss dazu geben, da der Geschmack sonst komplett verkocht ist.

Step 4: Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, etwas Chilipulver/paste/sauce und gekörnter Brühe abschmecken.

Dazu schmeckt Brot, Reis, Knödel, Kartoffelpürre, …

Rezept: Pot aux Poissons et Légumes

Mann! Heute morgen bin ich ja enorm francophil. Aber Fischpott mit G’müs klingt einfach nicht so nett.

Die Fischpfanne macht ein bisschen Arbeit, schmeckt aber sehr gut und ist dazu auch noch schrecklich* gesund. Wer keinen Fisch mag, kann das Gericht auch problemlos ohne Fisch kochen. Dann hat man so eine Art Ratatouille. Auch lecker.

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Zutaten (für 2 – 3 Personen):

  • 400g festes Fischfilet (z.B. Seelachs)
  • 1 Limette (Zitrone geht auch. Die ist aber wesentlich dominanter und saurer)
  • 1TL Kräuter der Provence
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 kleine Zucchini
  • 1 kleine Aubergine
  • 1/2 gelber Paprika
  • 1/2 roter Paprika
  • 3 Tomaten (je nach Größe)
  • etwas Tomatenmark
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Step 1: Das Fischfilet wird erst von restlichen Gräten befreit, abgespühlt, trocken getupft und dann in Würfel geschnitten. In einen Topf geben und mit dem Saft der Limette, Kräutern und Olivenöl mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Derweil:

Step 2: Gemüse vorbereiten: Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Paprika in feine Streifen. Halbierte Zucchini in Scheibchen schneiden. Aubergine in kleine Würfelchen (Falls das Ding schon recht groß ist das schwammige Innenleben rausschneiden und ab in den Biomüll) Tomaten häuten und würfeln.

Step 3: Zwiebel und Knoblauch in recht viel Olivenöl anbraten. Nach ca. 3 Minuten die Aubergine dazu geben und ebenfalls 3 Minuten anbraten. Dann den Paprika dazu und wieder 3 Minuten braten. Zuletzt die Zucchini dazu und … ja genau: braten. Last not least die Tomaten und das Tomatenmark dazu. Deckel drauf und noch ca. 10 Minten leicht köcheln lassen…

… nach dieser Zeit das Gemüse mit Salz, Pfeffer, ggf etwas gekörnter Gemüsebrühe und Kräuter der Provence abschmecken. Runter vom Herd.

Step 4: Eine beschichtete Pfanne stark erhitzen. Erste Hälfte des Fischs scharf von allen Seiten anbraten – insgesamt ca. 5 Minuten. Fisch in den Topf auf das Gemüse geben. Zweite Hälfte ebenfalls von allen Seiten anbraten lassen. Die Marinade in die Pfanne geben und kurz aufkochen lassen. Fisch samt Marinade zum Gemüse geben. Deckel drauf und noch 5 Minuten ziehen lassen – nicht mehr kochen.

Zu dem Gericht passt entweder Reis oder auch lecker Baguette.

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* vermute ich einfach mal ;-)

Rezept: Maultaschen/Spinat – Gratin

Ganz, ganz große Küche heute ;-) Ein Baukasten-Rezept*, das aus verschiedenen fertigen Sachen besteht: Maultaschen vom Metzger, Spinat von Iglo der Tiefkühltheke und Bechamel-Sauce von … nein, die war sogar selbst gemacht! Für Kochfaule und Unfähige gibt es die übrigens auch zu kaufen. Schmeckt aber so ein bisschen nach altem Kartoffelsack.

Zutaten (für 2 – 3 Portionen):

  • Maultaschen, ca. 6 – 8 Stück (je nach Gewicht)
  • 3 Blöcke gefrorener Blattspinat – das sind ca. 300g
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Zwiebel
  • 20 – 30g Butter
  • 3 TL Mehl (ca. 20g)
  • ca. 200ml Milch
  • ca 40g Parmesan
  • ein Schuss Sahne
  • ein Spritzer Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 100g Gratin Käse

Zubereitung:

Step 1: Knoblauch und Zwiebel Schälen und in etwas Öl oder Butter glasig dünsten. Wenn beides so weit ist den aufgetauten und etwas ausgedrückten Spinat dazu geben und ca. 5 Minuten erhitzen. Dann und wann umrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat würzen. Im Spinat-Topf sollte nicht zu viel Flüssigkeit sein!

Step 2: Butter in einem Töpfchen verlaufen lassen und Mehl dazu geben. Rühren und kurz durchkochen lassen. Dann die Milch angießen und sofort mit einem Schneebesen verrühren. Sahne dazu. Parmesan dazu – jetzt nicht mehr kochen lassen! Und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Der Spritzer Zitrone ist optional.

Step 3: Die Maultaschen ein dicke Scheiben schneiden und die Hälfte davon in eine Auflaufform legen. Hälfte des Spinats darüber geben. Zweite Hälfte der Maultaschen und die zweite Hälfte des Spinats in die Form. Die Bechamel-Sauce darüber geben. Käse darauf stereuen und ab in den Ofen.

Nach ca. 20 – 25 Minuten bei knapp 200 Grad Ober/Unterhitze sollte das Gratin fertig sein.

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* Wobei Rezept hier auch etwas hoch gegriffen ist

Rezept: Tomaten-Zucchini-Kuchen

Vor einiger Zeit habe ich in Roberts Blog eine Überschrift für ein Rezept für Tomaten-Zucchini-Wähe gefunden. Wähe? Sagte mir nichts. Daher wurde ich neugierig… Wähen sind dünne Blechkuchen mit einem Mürbeteigboden. In diesem Fall mit einem salzigen und eben mit Tomaten, Zucchini und anderem belegt. Klingt gut.

Da ich aber eigentlich kein großer Freund von salzigem Mürbeteig bin (zu fett, zu bröselig), habe ich auf anraten meiner Freundin einmal einen Quark-Öl-Teig ausprobiert. Konsistenz- und fetttechnisch ist der irgendwo zwischen Hefeteig und Mürbeteig angesiedelt.

Zutaten (für 2 – 3 Portionen)

  • Für den Teig*:
    • 150g mageren Quark
    • 1/2 TL Salz
    • 1 Ei
    • 6 EL Öl
    • 250g Mehl
    • 1 Päckchen Backpulver
  • Für den Belag:
    • 1 – 1 1/2 Zucchini
    • 3 – 4 Tomaten (je nach Größe)
    • Schnittlauch
    • 100 – 150g gekochter Schinken
    • 1 – 1 1/2 Becher Sahne (125 g)
    • 1 Ei
    • Salz
    • Pfeffer
    • 100g Parmesan

Zubereitung:

Step 1: Quark, Öl, Salz und Ei werden in einer Rührschüssel mit einem Schneebesen zu einer homogenen Masse verrührt. Dann ca. die Hälfte des mit Backpulver vermischten Mehls dazu sieben und verrühren. Wenn wieder eine homogene Masse entstanden ist, den Rest des Mehls dazu sieben und mit dem Knethaken vom Handrührgerät ca. 3 Minuten kräftig kneten. Der Teig ist fertig, wenn eine glatte Masse entstanden ist.

Step 2: Tomaten und Zucchini waschen. Tomaten in ca. 0,5cm dicke Scheiben schneiden, Zucchini etwas dünner. Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden (ca. 2EL voll). Schinken vierteln. Parmesan reiben. Ei und Sahne verquirlen, salzen, pfeffern.

Step 3: Den Teig auf einem ausgefetteten Backblech drappieren und mit dem Schinken auslegen. Dann abwechselnd eine Reihe Tomaten auf den Kuchen legen, eine Reihe Zucchini, wieder eine Reihe Tomaten… bis eben der ganze Kuchenboden belegt ist. Gemüse leicht salzen und pfeffern, Schnittlauchröllchen darüber verteilen und dann die Sahne/Ei Masse darüber löffeln.

Step 4: Kuchen bei ca. 180 – 200 Grad im vorgeheizten Ofen auf dem untersten Einschub insgesamt 30 Minuten backen. Nach den ersten 15 Minuten der Backzeit Käse auf den Kuchen streuen und dann fertig backen.

Ich habe bei dem Teig gleich zwei Fehler gemacht. Erstens habe ich keinen Magerquark verwendet (Supermarkt hatte keinen mehr) und zweitens habe ich den Teig zu heiß (bei 220) Grad gebacken. Der fette Quark hat den Teig zu weich gemacht, daher wurde der Boden nicht knusprig und zudem wird der Quark wohl wegen des Eiweiß beim Backen schnell braun und entwickelt einen etwas eigenartigen, muffigen Geschmack.

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* die Teigmenge reicht für ein normalgroßes, viereckiges Backblech. Wir haben den Teig nicht ganz so groß ausgewellt, sondern nur auf 2/3 der Größe.