Galaxy Nexus: Update auf Android 4.0.4 erzwingen

Google hat vor einigen Tagen bekannt gegeben, dass die neue Version des Android Betriebssystems öffentlich verfügbar sei. Da das Update (zumindest auf dem Papier) einige sinnvolle Updates bringt, will man SOFORT ( :D ) updaten und nicht erst in einigen Wochen, wenn die Google Server beschließen einem das Update anzubieten.

Lustigerweise kann man den Prozess wie es scheint beschleunigen. Hier steht beschrieben wie das funktioniert. Es funktioniert scheinbar nicht bei allen Handies sofort, bei meinem wurde das Update nach der Prozedur sofort angezeigt.

Und ja: Das Update bringt die versprochenen Verbesserungen. Schnellerer Boot, insgesamt flüssiger, schnellerer Wechsel zwischen Apps über den “Task-Manager”.

3 Monate Spideroak – Ein Nachtrag

Vor einigen Tagen habe ich ein Resümee zu den drei Monaten Nutzung von Spideroak gezogen. Einen wichtigen Punkt habe ich vergessen:

  • Dropbox bietet über seine Web Gui eine ziemlich umfassende Änderungshistorie an. Dort ist fein säuberlich nach Datum sortiert zu sehen, wenn man eine Datei hinzugefügt, geändert und auch gelöscht hat. Das erfreuliche daran ist, dass sich über die GUI gelöschte Dateien wiederherstellen lassen und (soweit ich weiß) sich auch bestimmte Revisionen einer Datei wiederherstellen lassen. Spideroak bietet zwar wie Dropbox eine Versionierung der Dateien, aber leider nicht das wiederherstellen von gelöschten Dateien und Ordnern. Das ist entweder ein unschönes Versäumnis an dem Dienst oder ist die Funktion so schwer nutzbar, dass ich sie noch nicht gefunden habe. Falls also jemand weiß wie das geht: Comment… Update: Das Wiederherstellen von gelöschten Daten funktioniert auch mit Spideroak (wäre ja auch noch schöner!): GUI aufrufen, View-Tab aufrufen, im linken Seitenbereich den Rechnernamen anklicken, “Deleted Items” und dann rechts durch den Dateibaum zu der gelöschten Datei/Ordner browsen. Das war ja total einfach! :-/ (Danke an @e110c0 für den Tipp!)

… auch wenn nicht alles an Spideroak perfekt ist, bleibt es trotzdem (für mich) das beste (kostenlos nutzbare) Produkt dieser Art. Download des Client und Anlegen des Accounts geht mit diesem Link.

3 Monate Spideroak

Nachdem ich vor etwa 3 Monaten angefangen habe Spideroak zu benutzen ein kurzes Resümee:

  • Grundsätzlich funktioniert der Dienst sehr gut. Die Daten werden zuverlässig gebackupt und die erstellten Synchronisationsregeln ausgeführt. Seit dem ich Spideroak nutze und mich aufgrund der besseren Privacy-Eigenschaften traue Daten zwischen Rechnern zu synchronisieren (siehe auch letzter Punkt unten) gehört das Problem von auf einem Rechner fehlender Dateien der Vergangenheit an. Kleiner Kritikpunkt: zum Teil dauert die Synchronisation sehr lange. Dropbox könnte das gefühlt schneller.
  • Hauptkritikpunkt an dem Programm ist die relativ komplizierte GUI. Ich spiele viel und gerne mit Computern, Programmen und sonstigem technischen Zeug herum und glaube eigentlich halbwegs ein Händchen dafür zu haben – daher ist mir das relativ egal. Wenig versierte Nutzer werden aber vermutlich wenig Freude mit dem Programm haben oder gar abgeschreckt sein. Die Einrichtung ist zwar mit etwas nachdenken machbar aber doch unnötig kompliziert. Dropbox ist hier wesentlich angenehmer. Allerdings funktionsmäßig auch sehr eingeschränkt.
  • Gestern stürzte einer meiner Macs ab. In folge dessen weigerte sich Spideroak zu starten und lieferte statt dessen eine wenig hilfreiche Fehlermeldung. Eine Suche im Netz nach der Lösung für den Fehler war erfolglos. So blieb nur probieren. Das einzige was schließlich half war die Anwendung vom Mac zu entfernen (AppCleaner) und anschließend neu zu installieren. Leider sind danach alle Settings perdu und man muss den Computer neu zum Spideroak-Dienst verbinden. Das verursachte mir etwas Magenschmerzen… Also erst mal alle betroffenen Daten backuppen und in Sicherheit bringen. Aber: so wie es aussieht funktionierte die Wiederverbindung zum Dienst problemlos. Das einzige was man tun muss ist den wiederherzustellenden Rechner auszuwählen und zu warten. Nach ein paar Minuten waren die Einstellungen von Spideroak wiederhergestellt und die seit dem Crash gestern neu angelegten Dateien gebackupt.
    Fazit: auch wenn dieser Crash nicht sonderlich angenehm war, so funktionierte die Neueinrichtung besser als ich gedacht habe. Ein etwas schlechtes Gefühl was die Zuverlässigkeit der Anwendung angeht habe ich aber trotzdem behalten. Dropbox machte während jahrelanger Nutzung keine Probleme. Ein zusätzliches Backup wichtiger Daten auf Festplatte (z.B. per Time Machine) ist daher trotzdem unterlässlich.
  • Eigentlich muss man sich ja fragen, wieso man dann Spideroak nutzen möchte. Dropbox scheint in vielen Belangen der bessere Dienst zu sein: Hauptgrund sind Privacy-Fragen. Im Gegensatz zu Dropbox werden mit Spideroak alle Daten verschlüsselt hochgeladen. Der Spideroak-Dienst kennt den entsprechenden Schlüssel nach eigenen Angaben nicht. Wirklich sensitive Daten vertraue ich dem Dienst aber trotzdem nicht an (oder nur in einem zusätzlichen verschlüsselten Container). Für die meisten Daten halte ich Spideroak aber für ausreichend sicher.

Wer den Dienst ausprobieren möchte, kann den Client hier herunterladen bzw. einen neuen Account mit 2GB kostenlosem Speicher erstellen…

Mehr Linux für den Mac

Als ich vor 3 Jahren angefangen habe Macs zu benutzen habe ich recht fix die lieb gewonnene Paketverwaltung von Ubuntu (apt) vermisst. Einige Zeit habe ich mich ganz gut auch ohne durchgeschlagen, mittlerweile nutze ich aber die “nachgerüstete” Paketverwaltung homebrew für den Mac.

Die Installation ist denkbar einfach. Zunächst wird auf dem Mac Xcode installiert (über den Mac Store), danach geht es wie auf dieser Seite beschrieben weiter. Was man für die restliche Installation tun muss ist im Grunde genommen nur ein Script auszuführen. Fertig.

homebrew funktioniert nun wie folgt:

  • Installierbare Programme auflisten:Ich habe leider keine Liste aller durch brew installierbarer Applikationen gefunden. Abhilfe schafft folgendes:
    brew search --> gibt alle installierbaren Applikationen aus 
    brew search x --> gibt alles mit "x" im Namen aus
    brew info y --> gibt Informationen über Applikation y aus
    brew home y --> öffnet die zu Applikation y gehörige Homepage
  • Programme installieren:Eine Applikation (und alle benötigten Abhängigkeiten) installiert man durch
    brew install y

    Von der Installation bleiben die Quellcode-Archive zurück. Wer Platz sparen will, löscht die im Cache-Verzeichnis liegenden Archive. Der Cache liegt normalerweise unter ~/Library/Caches/Homebrew/ – Alternativ lässt sich das Verzeichnis durch folgenden Befehl bestimmen:

    brew --cache
  • Programme deinstallieren: Applikationen lassen sich natürlich auch löschen. Die Abhängigkeiten (auch wenn sie ansonsten nicht mehr benötigt werden) bleiben (leider) erhalten:
    brew list --> listet installierte Applikationen
    brew remove y --> entfernt Applikation y
  • Updates: Die installierten Applikationen lassen sich durch die folgenden beiden Befehle auf den neuesten Stand bringen:
    brew update
    brew upgrade

 

WLAN-Probleme mit MacOS 10.7.x

Wenn ein Mac-Rechner eines kann, dann fix aus dem Standby aufwachen und sich in Nullkommanix mit dem vorhandenen WLAN verbinden. Denkste. Bei meinen beiden MacBook Airs klappt das nicht. Beim Start oder nach dem Aufwachen klagen beide Rechner, dass “keines ihrer bevorzugten Netze ist verfügbar”. Blöd das.

Ich habe eben endlich das funktionierende Tutorial in einem Mac-Forum gefunden.

  1. WLAN deaktivieren
  2. Im Terminal:
    sudo rm /Library/Preferences/SystemConfiguration/com.apple.airport.preferences.plist
  3. WLAN aktivieren

Das war’s. Und so klappt’s auch mit dem WLAN!

Ice Cream Sandwich für HTC Desire (Android 4.0)

Kaum zu glauben aber wahr: kaum zwei Wochen nachdem die Quellen für Android 4 von Google frei gegeben wurden ist schon das erste Custom ROM basierend auf Ice Cream Sandwich für das HTC Desire verfügbar. Nachdem die ersten Versionen schon sehr experimentell waren, ist nun die erste Beta verfügbar.

Abgesehen von der Kamera und Multitouch (z.B. in Google Maps) funktioniert alles. Geschwindigkeit ist verglichen zu Androide 2.3.x nicht großartig schlechter geworden. Alles in allem also sehr positiv…

Informationen und Download im entsprechenden Thread bei XDA Developers.

Viewsonic Viewpad 10s

Mir träumt es ja schon längere Zeit von einem Tablet-PC. Das iPad ist mir zu teuer und die meisten Android-Alternativen auch. Vor ein paar Tagen bin ich über ein interessantes Gerät für gerade mal 200 Euro gestolpert: Das Viewsonic Viewpad 10s. Also her damit!

Klarer und offensichtlicher Haken an dem Gerät: Android 2.2 – das ist aber nicht weiter schlimm, denn man kann auch hier alternative ROMs aufspielen und kommt so in Genuss von Android 3.2 (vermutlich auch 4, da es eine überraschend große Community gibt, die ROMs für das Gerät bereit stellt) und erhält dann vollen Zugriff auf den Android Market. Bei Tablets ohne 3G, wir erinnern uns, gibt es keinen Android Market.

Beim Auspacken und Testen heute Morgen sind mir allerdings gleich eine ganze Reihe weiterer Probleme aufgefallen:

  • Verarbeitung: Das Gehäuse des ViewPad besteht aus schwarzem Hochglanzkunststoff. Der ist unfassbar grabbelig und auch nicht stabil. Hält man das Gerät in einer Hand und tippt mit der anderen auf dem Display knarzt es.
  • Display: Ich habe noch nie ein derart blickwinkelabhängiges Display erlebt wie dieses. Tablet flach auf den Tisch legen und irgendwas lesen? Geht kaum. Zudem zieht es Fingerabdrücke quasi magisch an und interessanterweise lassen sich diese quasi nicht wegputzen. Die Helligkeit reicht für helle Umgebungen (ein Zimmer in das seitlich die Sonne scheint) fast nicht aus. Zudem kommt, dass das Display äußerst stark spiegelt.
  • Bisher dachte ich, die alternativen Android Markets wären nutzbar. Nein. Ohne den “echten” Android Market von Google ist man aufgeschmissen. Der auf dem Gerät installierte Market enthält zwar auch Software, aber leider nicht die, die man haben möchte.
  • Mit einem hätte ich nicht gerechnet: der schlechten Darstellung von Schrift. Ein Buch in Aldikio lesen oder ein PDF im Acrobat Reader kann man vergessen. Vermutlich kann Android 2.2 so etwas wie Kantenglättung bei Schriften nicht. Möglich, dass das bei 3.x anders ist. Getestet habe ich das aber nicht.

Die Verarbeitung stört mich gar nicht so. Was stört ist das Display… Ein Tablet das nicht zu lesen ist, wenn es auf dem Tisch liegt, nutzt nicht… Das ist sehr schade, da die sonstige Hardware sehr ordentlich ist. Google Maps reagiert z.B. ähnlich schnell wie auf einem iPad und auch alle anderen Anwendungen laufen schnell und die Animationen ruckelfrei.

Mein Viewpad geht daher zurück. Adios!

Dropbox vs. Spideroak

Dropbox, der natürliche Feind des USB-Sticks, hat eine interessante Konkurrenz bekommen: Spideroak.

Wie Dropbox bietet Spideroak Clients für die gängigen PC-Betriebssysteme (also Mac, Linux, Windows) und auch mobile Geräte (Android, iOS) an. Der Spideroak-Client ist ebenfalls als ein Hintergrunddienst implementiert, der Verzeichnisse überwacht und alle Änderungen auf einen Server pusht. D.h. man muss nicht manuell Daten in ein Tool schieben oder von dort herunterladen.

Spideroak hat einige Unterschiede verglichen zu Dropbox:

  • Spideroak ist im Grund ein Backup-Dienst der zusätzlich Dateien zwischen Geräten synchronisieren kann und auch Shares bietet. D.h. man erzeugt ein Spideroak-Konto und pumpt zunächst seine kostbarsten Daten dort hin. Ein Konto kann übrigens zum Backup verschiedener Rechner genutzt werden. Optional kann man basierend auf diesen Backups Synchronisationen zwischen Geräten und Shares erzeugen.
  • Die Uploads erfolgen verschlüsselt. Das hierzu benutzte Passwort wird auf einem eigenen Client, d.h. nicht von den Spideroak-Servern, erzeugt. Dieses Passwort ist somit Spideroak nicht bekannt, was natürlich auch heißt, dass die Daten weder von Spideroak noch einem Angreifer auf den Dienst entschlüsselt werden können. Voraussetzungen dafür sind natürlich, dass a) der Client nicht nach Hause telefoniert und b) man sich nicht auf der Weboberfläche des Dienstes einloggt und dort sein Passwort Preis gibt. Nachteil: Vergisst man das Passwort, kann man es sich nicht von Spideroak zurück holen.
  • Man kann genau steuern welche Ordner zwischen Geräte gesynct werden. Dropbox hat -soweit das nicht in letzet Zeit geändert wurde und ich es nicht mitbekommen habe- das Paradigma One-Folder-For-All. Die Metapher “ich werfe mein Zeugs dort rein und irgendwann liegt es an der selben Stelle auf all meinen Geräten”  ist einerseits sehr eingänglich, andererseits aber auch sehr limitierend. Mit Spideroak kann man genau steuern, dass Ordner X von Rechner A mit Ordner Y auf Rechner B synchronisiert wird.
  • Da man relativ komplizierte Backup-, Sync- und Sharing-Spielereien mit Spideroak einrichten kann, ist eine mächtigere UI als die von Dropbox nötig. Diese ist zudem wie ich finde unnötig kompliziert gestaltet und mit diversen Anzeigen überfrachtet die man gar nicht bräuchte.
  • Ich habe den Eindruck, dass Spideroak wahnsinnig langsam ist. Der Upload dauert natürlich deswegen so lange, da man zu Hause nur eine verhältnismäßig lahme DSL-Verbindung hat und es einfach dauert 1GB Zeugs in die Cloud zu pushen. Die Download-Rate der Server ist allerdings nicht schneller als meine DSL-Leitung höchlädt… Zudem kommt, dass es eine ganze Weile dauert, bis die Clients auf zwei Rechnern “merken”, dass es etwas zu tun gibt… “Mal eben schnell” kleine Dateien zwischen zwei Rechnern austauschen dauert mit Spideroak gefühlt 2- bis 3-fach so lange verglichen zu Dropbox.

Fazit: Noch keines. Ich probiere den Dienst jetzt aus. Dropbox ist für mich noch nicht gestorben. Ich sehe aber viele entscheidende Vorteile (Sicherheit, Funktionsumfang) bei Spideroak, dafür gibt es ein paar Einschränkungen (Benutzbarkeit, Geschwindigkeit).

GPX Track Export for MiniHomer on MacOS

As I’ve written some days ago, I bought a MiniHomer GPS Device. Unfortunately the ntrip Beta software for Mac is not able to export the Tracks to GPX files. I discovered that the ntrip software uses a SQlite database which you can export to anything you want. So I wrote a little converter that inputs the SQlite DB of ntrip and outputs lovely GPX track files.

You can download the script here.

How to use:
1. Place script to folder with ntrip SQlite Database. If you want to place the script elsewhere, adjust pathToDB setting.

pathToDB = "trip.sqlite"

2. Adjust pathtoOutputFldr in Settings section to tell the script where to output files

pathtoOutputFldr = "/Users/xxx/Desktop"

3. Run script in terminal.

4. Enjoy home brewn GPX files with any application