Android 2.2 – Applikationen auf SD-Karte schieben

Eines der Highlights von Android 2.2 (Codename “Froyo”) ist bekanntermaßen die Möglichkeit endlich Applikationen vom internen (kleinen) Speicher auf die externe (große) MicroSD-Karten zu verschieben. Nun sind quasi beliebig viele Apps auf dem Droiden denkbar. Mittlerweile unterstützen auch viele Applikationen dieses neue Feature und dem fröhlichen Verschieben steht nichts mehr im Wege. Eigentlich… Leider hat Froyo nämlich selbst keine Möglichkeit anzeigen zu lassen, welche Applikationen diese nötige Unterstützung mitbringen. Somit muss der Benutzer sich durch die Anwendungsliste klicken und selbst prüfen, ob die App verschoben werden kann oder nicht.

Abhilfe schafft hier eine kleine App namens “App2SD”. App2SD durchforstet die installierten Anwendungen nach geeigneten Kandidaten und schlägt das Verschieben vor. Aktualisiert man seine Apps, so prüft App2SD automatisch nach, ob die Aktualisierung jetzt die nötige Funktion mitbringt. Sehr nett.

Link zum Download im Market: market://search?q=pname:com.a0soft.gphone.app2sd

“Springen” des Android Music-Players verhinderm

Auch wenn der Music-Player eines Android-Handies nicht ganz so nett gebaut ist wie der eines iDings, so kann man doch damit recht vernünftig Musik hören. Dummerweise springt der Player teils nach einigen Sekunden während der Wiedergabe zum nächsten Titel. Nein, ich habe keine Anspiel-Funktion aktiviert! Bei mir tritt das auf, wenn ich den Androiden per Klinkenkabel mit meinem Autoradio verbunden habe.

Das Verhalten ist eigentlich gar kein Bug, sondern eher ein Feature: der Android kann normalerweise über eine Kabelfernbedienung am Headset gesteuert werden. Vermutlich ist mein Kabel nicht gescheit geschirmt und so werden irgendwelche Signale, die in das Kabel sauigeln, fehl interpretiert.

Die Lösung ist -wenn man sie kennt- einfach: durch die Installation von “Block Headset” aus dem Android Market kann man durch einen Touch die Steuerung des Players durch diese Signale an und abschalten.

Wirkt wahre Wunder =)

Simyo MMS mit Android

Vor zwei Wochen habe ich sicherlich zwei Stunden herumgesucht, wie man mit einem Android Handy MMS über Simyo empfangen kann. Die Anleitungen aus den Foren und die damals auf simyo.de gefundene Anleitung funktionierten nicht.

Eben habe ich nochmals kurz damit herumgespielt und diesen Eintrag auf der Simyo-Homepage gefunden uuund: MMS Empfang funktioniert. Heureka!

Ich musste tatsächlich Internet und MMS APN exakt so konfigurieren, wie beschrieben. Zunächst empfieng mein Android die MMS so auch nicht gescheit – die Notifikation wurde angezeigt, aber die Inhalte der MMS wurden nicht geladen. Dann erinnerte ich mich noch an einen Tipp aus einem der Foren: Man soll statt der “bloßen” IP des MMS-Proxy 212.23.97.153 die IP mit führenden Nullen angeben: 212.023.097.153

Seit dem empfange ich recht zuverlässig MMS… (Auf der mobil.bahn.de Seite kann man das leicht testen, da man sich hier kostenlos Test-MMS zuschicken lassen kann)

Laaaaangsam

Der Blog läuft derzeit mit einer affenartigen Geschwindigkeit, so dass sogar Schweizer grün vor Neid werden: Scheinbar hat mein Hoster Goneo seit Tagen recht massive Probleme. Ich kann mir ja nicht helfen, aber der Umzug auf die “erweiterte Serverlandschaft” hat dem Blog nicht gut getan. Überhaupt nicht. Um aus meiner Mailbox zu zitieren:

27.05.2010 – Ihre im Rahmen der Performance-Plus-Offensive in die erweiterte goneo-Serverlandschaft integrierten Homepage-Daten wurden nun vollständig erfolgreich in die neue Serverlandschaft integriert. Der Umzug ist somit vollständig abgeschlossen.

Eine Glanzleistung…

1und1 mit Android (Sipdroid) nutzen

Ich weiß nicht mehr, wie oft ich es versucht habe Sipdroid dazu zu überreden mit meinem 1und1 VoIP Account zu kommunizieren. Zwecklos. Heute bin ich über eine Alternative gestolpert, die mir mit kleinen Abstrichen gut gefällt. Hierzu ist es zunächst nötig bei pbxes.org einen kostenlosen Account anzulegen. pbxes.org stellt eine Art “virtuelle Telefonanlage” dar, mit der diverse SIP-Accounts in einem Profil zusammengeführt werden können. Anstelle dessen, dass man sich per Sipdroid zu dem echten SIP-Account verbindet, verbindet man sich zu seiner virtuellen Telefonanlage. Hier haben wir aber auch schon den Punkt, der mir nicht gefällt: man muss seine Zugangsdaten an einen weiteren Dienst geben. Aber sei’s drum.

Wie funktioniert das Ganze nun?

  1. Man registriert den pbxes Account, Bsp: meinaccount
  2. Nun richtet man eine Nebenstelle ein: Durchwahl z.B. 123, Passwort z.B. pass und einen beliebigen Displaynamen – ich glaube dieser ist auch nicht weiter wichtig
  3. Nun stellt man den Sip-Account ein: Name 1und1, Username: 49xxyyyyyyyy, Pass: das 1und1-Passwort, SIP server: sip.1und1.de)
  4. Jetzt wird die eingehende Wahlregel spezifiziert. Dazu musste ich nichts einstellen, wichtig ist, dass bei “Außerhalb der Geschäftszeiten” und “Während der Geschäftszeiten” die oben angelegte Nebenstelle 123 eingetragen ist. Das war bei mir allerdings automatisch so.
  5. Jetzt kommt die ausgehende Wahlregel: hier wird nur ein Name für die Regel vergeben und im Dropdownmenü den unter 3 festgelegten Namen 1und1 eingetragen.

Nun kann über den Android Market Sipdroid installiert werden (falls noch nicht getan). Dort muss nur den pbxes Username meinaccount gefolgt von einem “-” und der Durchwahl 123 als Benutzername (also meinaccount-123) und das entsprechende Passwort pass eingeben. Und siehe da: das grüne Lämpchen, das den Status von Sipdroid verkündet, leuchtet grün.

Ich bin mal gespannt, was morgen passiert, wenn ich im Büro aufschlage und mich über das dort vorhandene WLAN einloggen möchte =)

Tippen war gestern

Das tippen auf Touchscreens ist eine etwas nervige Sache. Es gibt aber mittlerweile neue Techniken wie man schneller Texte eingeben kann: stattz tippen streicht man in der Reihenfolge der Buchstaben im Zickzackkurs über den Bildschirm. Dabei ist es sogar nicht nötig sehr präzise zu sein! Für Android gibt es derzeit eine Beta Version von Swype und eine kostenlos Version von SlideItt. Das erste Programm ist derzeit nicht auf Deutsch verfügbar, sondern nur auf Englisch. Allee sieht etwas weniger hübsch aus, hat dafür aber auch ein deutsches Wörterbuch integriert. D.h. Wer Text stattz tippen durch wischen eingeben möchte sollte schnell SlideIT testen.

Einziger Nachteil: es schleichen sich oft falsche Worte ein. Das heisst man sollte alles Korrektur lesen was man eingibt.

yaVDR 0.2

Die neue Version 0.2 von yaVDR (einer speziell als Home Theater Betriebssystem zusammenkonfigurierten Ubuntu Distri) wurde gestern veröffentlicht – genau einen Tag nachdem ich die alte Version 0.1.1 auf meinem HTPC installiert habe. (Danke auch!)

yaVDR 0.1 war noch sehr gewöhnungsbedürftig und funktionierte in vielen Punkten nicht so, wie ich mir das gewünscht habe. Das Update auf 0.1.1 brachte schon große Verbesserungen mit wie ich gestern festgestellt habe, daher freue ich mich auf 0.2.

3gp-Videos nach mpeg, avi, … umwandeln

Handies speichern Videos bevorzugt im 3gp Format ab. Das wenig charmante daran ist, dass die Weiterverarbeitung am PC oder Mac nicht klappen mag, da die wenigsten Programme mit dem Video- (und teils auch Tonformat) umgehen können. Ein Konverter muss her.

Der einzige Open Source Konverter den ich finden konnte heißt Mobile Media Converter von MikSoft. Toll ist v.a., dass das Programm für Windows, Mac und Linux verfügbar ist.

Download hier

Internet mobil mit dem HTC Desire

Die Blogs und Foren sind voll plärrender Menschen die ums Teufel komm raus ihr Android Telefon zu einem WLAN Hotspot machen wollen um darüber mobil zu surfen. Alternativ wird dazu auch gerne eine Internetfreigabe per Bluetooth gewünscht. Da werden dann Telefone mit wildesten hacks gerooted bei denen man die Garantie verliert…. Das ist doch völliger Blödsinn… Per USB-Kabel geht es einfacher und schneller – -wenn auch weniger cool- wie ich gerade herausgefunden habe.

Notebook und Android per USB-Kabel verbinden. Im Handy “Internetfreigabe per USB-Kabel wählen” und -zumindest unter Ubuntu- ist man jetzt schon online. Einfacher geht es nun wirklich nicht. Dazu tankt das Handy zeitgleich Energie und verbrezelt nicht als WLAN Hotspot haufenweise Strom…

Dropbox App für Android verfügbar

Die lange erwartete App für Dropbox steht nun im Android Market zur Verfügung, siehe dazu auch diesen Blogeintrag: http://www.dropbox.com/anywhere

Alles in allem bin ich etwas enttäuscht. Die App bietet zwar vollen Zugriff auf alle Daten der Dropbox, man kann auch recht bequem Daten zur Dropbox aus diversen Anwendungen hochpumpen ABER: man kann nicht Daten auf das Android Device syncen. Ich hätte mir z.B. die Funktion gewünscht, dass man sich Dateien oder Ordner auswählen kann, welche entweder täglich, alle paar Stunden oder manuell auf das Gerät kopiert werden würden – dies wäre z.B. für Todo-Listen, Notizen usw praktisch und dies würde den Einsatz von weiteren Diensten überflüssig machen.

Ich gehe aber davon aus, dass diese erste Release (0.9.7) bald mit neuen Funktionen angereichert werden wird und wohl solche elementaren Dinge nachgezogen werden.