Archiv für Kategorie Unterhaltung

Admin’s Alptraum

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Wolfsjagd (Jim Butcher)

Wolfsjagd ist der zweite Teil der Buchreihe um den Magierdetektiv Harry Dresden. Den ersten Teil las ich vor gut einem Jahr und war mehr als begeistert ob der schrägen Ideen und der verrückt-spassigen Story. Der zweite Teil ist leider deutlich schlechter.

Inhalt: In Chicago geschehen grausige Morde – alle Opfer werden regelrecht zerfleischt. Dresden beginnt zu ermitteln und stößt dabei auf einen wahren Zoo verschiedener Werwölfe die in der Stadt ihr Unwesen treiben. Bei seinen Ermittlungen gerät er natürlich zwischen die Fronten und muss sich einer lebensgefährlichen Situation nach der anderen stellen bis er endlich alle Bösewichtwölfe zur Strecke gebracht hat.

Meine Meinung: So humorig wie der erste Band war, so trist ist der zweite. Endlose, immer wiederkehrende Monologe des Ich-Erzählers wechseln sich mit “Actionszenen” ab, die irgendwie auch immer gleich sind ab. Es gibt keine neuen Facetten an Dresden zu entdecken, inhaltlich gibt es kaum Überraschungen  und falls es diese gibt, sind diese so abstruß, dass man gerne darauf verzichtet hätte. Wenn der dritte Band der Reihe (den ich mir gleich mitbestellt habe) einen ähnlichen qualitativen Abstand zum zweiten aufweist wie dieser zum ersten, dann kann ich das Buch gleich in die Altpapiertonne geben. Oder zu Ebay.

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MacBook: rotes Leuchten aus dem Kopfhörerausgang

Nein. Ich nehme keine Drogen. MacBooks haben tatsächlich eine rote Lampe im Innern der Kopfhörerbuchse. Ich konnte es erst selbst kaum glauben und starrte dementsprechend ungläubig 30 Sekunden auf die dämonisch rot glimmende Festtagsbeleuchtung in der Klinkenbuchse bevor ich”Macbook leuchtet rot” in Google tippte und so erfuhr, dass das ein Bug UND ein Feature ist. Gleichzeitig!

Bug deswegen, weil die Buchse wohl kaputt ist und Feature, weil das MacBook einen digitalen optischen Ausgang besitzt der aktiviert wird sobald ein entsprechender Stecker in der Buchse steckt – wusste ich noch gar nicht. Kommen wir zum Bug zurück: im Innern der Buchse gibt es irgendeinen Kontakt der nun eben keinen Kontakt mehr herstellen kann und somit sagt: “Hallo, da steckt ein Lichtwellenleiter” Nebeneffekt: aus den internen Lautsprechern kommt auch kein Ton mehr. Doof.

Abhilfe!? Man nehme einen Klinkenstecker, stecke ihn in die Buchse und wackle etwas hin- und her, vor und zurück – Herren sind bei dieser Übung  klar im Vorteil. Damit löst man -lt. der User des MacUser Forums- den verklemmten Kontakt, das Leuchten hört auf und die internen Lautsprecher sprechen wieder laut.

Nach etwas Klinkensteckenstöpseln war an meinem MB wieder alles wie normal!

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Edge of Space

Kann man das bei einem dieser Erlebnis-Kauf-Typen buchen? Wenn ja: wer schenkt es mir zum 30.?

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Gelesen: Die Henkerstochter (Oliver Pötzsch)

“Die Henkerstochter” ist ein fiktiver, historischer Roman der kurz nach dem 30jährigen Krieg in Bayern spielt: In Landsberg am Lech wird die Leiche eines Jungen angeschwemmt. Der Bub wurde mit mehreren Messerstichen getötet und es findet sich ein rätselhaftes Symbol an seinem Schulterblatt. Schnell ist klar: hier ist Hexerei am Werk! Der aufgebrachte Mob stürmt das Haus der hiesigen Hebamme und will kurzen Prozess machen, wird aber vom Henker abgehalten*. 

Ausgerechnet der Henker ist einer der wenigen die glauben, dass die Hebamme unschuldig ist. Zusammen mit seiner Tochter und dem Medicus der Stadt beginnt er Nachforschungen anzustellen und findet bald Ungereimtheiten. Als weitere Kinderleichen auftauchen, andere Kinder verschwinden und auch noch der Stadl der Stadt brennt, spitzt sich die Situation weiter zu…

Schaut man auf Amazon die Bewertungen über dieses Buch an, könnte man eigentlich glauben, dass die Henkerstochter allerbester Lesestoff ist. Ich bin nicht ganz dieser Meinung. Zwar ließt sich das Buch gut und man hat den Eindruck, dass der Autor sich in die Geschichte der Hexenverbrennung gut eingearbeitet hat, aber irgendwie ist das Buch an einigen Stellen etwas langatmig geschrieben. Das Verhältnis Seitenzahl zu Spannung ist teils nicht ganz ausgewogen. Wenn der Autor zum vierten Mal einen bestimmten Sachverhalt erklärt (Warum wollen die Landsberger nicht den Tross des Kurfürsten in der Stadt haben?) und dabei quasi den gleichen Wortlaut benutzt, nervt es schon ein wenig… 

Trotzdem: Guter Lesestoff! Von mir gibt es daher 8 von 10 Punkten!

 

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* Ich halte nie Leute ab, die meine Arbeit machen wollen ;-)

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Coldplay Album kostenlos!

Ich mache ja eigentlich selten “Werbung” für irgendwelchen “kostenlos im Internet zu haben Krams”, hier mache ich aber eine Ausnahme: Coldplay hat ein Live-Album zum kostenlosen Download ins Netz gestellt! Darauf enthalten sind z.B. “Clocks”, “Fix You” und “Viva La Vida”. Wer es nicht glaubt kann auf der offiziellen Seite nachlesen.  

Auf der Seite des Computermagazins Chip kann das Album (ebenfalls kostenlos) bequem heruntergeladen werden.

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Hmmmm, … die kommen im Herbst nach München oder besser gesagt: Riem. Das ist 2km von meiner Wohnung weg…

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n * 99.9% Systemlast?

Mein Kollege hat mir eben einen netten Screenshot seines Rechners geschickt. Ich fand diesen so verblüffend, dass ich ihn auch mal poste. :-)

99Wie sagt Mr. Spock so schön: “Faszinierend!”.

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Kino: Slumdog Millionaire

Unfassbar: Ich war mal wieder im Kino…! :-)

Die Kritiken über Slumdog Millionaire haben uns neugierig gemacht: Ließt man sich nämlich durch die einschlägigen Foren/Blogs/Online-Magazine, kann man den Eindruck bekommen, dass der Film seit langem überhaupt DAS Kinoerlebnis ist. Deswegen hat der Streifen wohl auch die 250 Oscars und 80.000 andere Avards gewonnen.

Die Kritik zum FIlm auf filmstarts.de ist wirklich zutreffend, daher mache ich mir auch nicht die Mühe eine eigene zu schreiben. Nur so viel:

  • interessante und ungewöhnliche Geschichte
  • tolle Bilder mit aufwändigen und ungewöhnlichen Kameraeinstellungen
  • tolle Musik, die gut zur Story passt
  • die erste halbe Stunde braucht man um rein zu kommen
  • der Film ist nicht ganz leicht verdaulich
  • der Film ist tatsächlich ein Highlight im Kino seit geraumer Zeit
  • von mir gibt’s daher 9 von 10 Punkten

Habe fertig!

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Spruch des Tages

Eben auf einem Mac-Blog gelesen:

Ich bin ein Bewohner des digitalen kleinen gallischen Dorfs. Ein Mac-User. Ich habe ein Betriebssystem, das nach einem Raubtier benannt ist, nicht nach einem Rind.

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Gelesen: Der letzte seiner Art (Andreas Eschbach)

Den Schriftsteller Andreas Eschbach “kenne” ich bereits von einem anderen Buch, das ich vor einiger Zeit gehört habe: “Das Jesus Video”. Ich habe den Roman in guter Erinnerung und hatte daher eine recht hohe Erwartung, als ich an “Der letzte seiner Art” ging. 

Eschbach verwirbt in DlsA wieder sehr gekonnt Fiktion und Realität und schafft dabei eine ebenso phantastische wie auch glaubwürdige und in sich logische Geschichte: Anfang der 80er Jahre beginnt das amerikanische Militär zu begreifen, dass es nicht nur darauf ankommt ungeheuer schlagkräftige Bomben zu besitzen, sondern auch besonders hoch gedrillte Soldaten mit ungeheuren Fähigkeiten. Diese sollten in kleinen Kommando-Operationen Knaben a la Saddam Hussein oder Osama bin Laden den Gar aus machen können. Kurzerhand beschließt man eine Gruppe Junger Männer zu High-Tech “Cyborg” Soldaten mittels Implantaten, künstlichen Muskeln und elektronischen Systemen hochzurüsten.
Jahre später, viele der “gepimpten” Soldaten sind bereits tot, haben sich die wenigen übrig gebliebenen zur Ruhe gesetzt und führen ein beschauliches Leben als Frührentner. Der Held des Buchs, Dwayne, hat sich in Irland niedergelassen und verbringt seine Zeit damit der Leiterin des hiesigen Hotels nachzuträumen oder Bücher zu lesen. Als ein Anwalt samt geheimer Konstruktionspläne der Cyborg-Kämpfer bei Dwayne auftaucht und ihm den Vorschlag macht die amerikanische Regierung auf Körperverletzung zu verklagen, ist mit dem ruhigen Leben Schluss. Der Geheimdienst bekommt von der Sache Wind und beseitigt kurzerhand den Anwalt. Dummerweise hat der aber vorher Dwaynes heimlicher Flamme alle Unterlagen anvertraut, die nun zum Ziel des Geheimdiensts wird…

Die Story klingt natürlich sehr phantastisch, ist aber wie gesagt glaubhaft geschrieben und wirkt nicht konstruiert. Ich hatte beim Hören viel Spaß und wurde prima unterhalten. Ich freue mich jedenfalls auf den nächsten Eschbach, der mir in die Hände fällt.

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