Das Genre der High-Tech-Thriller kreist immer wieder gerne um das Thema, dass irgendwelche Geräte/Systeme/Computer (künstliche) Intelligenz entwickeln und sich gegen ihren Schöpfer, den Menschen, richten. “Das System” von Karl Olsberg ist ein weiterer Kandidat aus dieser Reihe.
Story: Statt dessen, dass Cyborg Armeen die Menschheit Terminator-Like ausradieren, ist “Das System” wesentlich subiler. Die Gefahr ist hier ein intelligenter Super-Wurm, der sich auf vielen tausend Rechnern im Internet installiert hat und eine Schwarm-Intelligenz bildet. Pandora, so der Name der künstlichen, verteilten Intelligenz, sieht sich plötzlich von den Menschen bedroht und versucht sich selbst zu schützen… Etwas “unpraktisch” hierbei ist für die Menschheit, dass heute leider alles über Computer gesteuert wird und zudem vom Internet aus zu erreichen ist… Somit ist Pandora ein scheinbar übermächtiger Gegner!
Hintergrund: Der Autor Olsberg ist Informatiker und hat über künstliche Intelligenz promoviert. Dementsprechend wenig völlig aus den Fingern gesogenen Blödsinn findet man in diesem Buch*. “Das System” ist natürlich sehr phantastisch, aber das präzise Wissen über die Materie, lässt das Buch sehr real und plausibel klingen.
Ich habe gerade sehr viel Spaß beim Lesen und kann das Buch schon jetzt weiter empfehlen!
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* so wie z.B. in Dan Browns Cyber Thriller Diabolus…
Oder: “Indiana Jones und die kleinen, grünen Männchen”.
Was habe ich mich gefreut, als es hieß, dass ein vierter Teil der Indiana Jones Trillogie gedreht werden würde! Also jetzt der Indiana Jones Tetralogie. Ohne großartig nachzudenken und nachzulesen bin ich daher gestern (Freunding im Schlepptau) in den Film gegangen und habe leider einen eher durchschnittlichen Indy gesehen.
Anfänglich ist der Film tatsächlich unterhaltsam - so ähnlich wie die bisher bekannten Indy-Filme eben nun mal sind. Unterhaltsam, spassig und völlig abgedeht. Aber das ist ja eigentlich der Spaß an diesen Filmen. In den bisherigen Filmen hielt sich der Level des Abgedrehtseins auch halbwegs in erträglichen Grenzen: mal wurde die Bundeslade gesucht (Jäger des verlorenen Schatzes), dann irgendwelche heiligen Steine (I.J. und der Tempel des Todes) und zuletzt die Suppenschüssel von Jesus (I.J. und der letzte Kreuzzug).
Im jetzigen Film versucht Indy einen geheimnisvollen Kristallschädel an irgendeinen geheimnisvollen Ort zurück zu bringen, um böses, böses Unheil von der Welt abzuwehren. Okay, von mir aus. Da in dieser Art von Film Action und Spaß Hauptsache ist und beides stimmt, wird man (anfangs) gut unterhalten.
Gegen Ende des Films kippt aber der Spaß: man bekommt nämlich verklickert, dass der Kristallschädel der Schädelknochen eines Außerirdischen ist und der geheimnisvolle Ort, an den der Schädel zurück gebracht werden muss, ein UFO. Das war mir persönlich irgendwie des Guten zu viel.
Freundin hat sich wohl schon früher ausgeklinkt. Auf mein entnervtes Gebrabbel beim verlassen des Kinos “wieso muss man grüne Männchen in einen Indy einbauen”, bekam ich nur verwirrte Blicke und ein “Grüne Männchen? Da muss ich geschlafen haben” zurück
Fazit: Es hätte so schön sein können. Leider war es aber nur ziemlich mau!
Gestern Abend bin ich beim ziellosen herumguggeln (gucken + googeln = guckeln) auf einen für mich bis dato neuen Dienst myspass.de gestoßen. Hinter dem etwas sinnfreien denglischen Namen steckt ein Angebot, das von Brainpool stammt. Brainpool wiederum ist die Produktionsfirma von allerlei mehr oder weniger witzigen Comedy-Angeboten, die uns die privaten Fernsehsender Freitagabends um die Ohren hauen.
Konkret verwurstet myspass.de also etwas ältere comedy Sendungen aus dem Fernsehen und stellt diese zum download bzw. anguggen über Flash zur Verfügung. Wer also ab und an gerne etwas Zeit mit sinnlosen Fernsehsendungen tot schlägt, ist hier also gut aufgehoben 
Mein Selbsterhaltungstrieb ist momentan scheins etwas angeschlagen. So bin ich auch heute Abend in der Sneak Preview gelandet. Und man sehe und staune: Der gezeigte Film war gut! Für eine Sneak geradezu phänomenal gut *g* (Ich glaube ich muss nächsten Montag nochmals mein Glück herausfordern. *)
“Die Welle” (also das Buch zum Film) kennt wohl jeder, der so round about 1990 - 1995 in einer weiterbildenden Schule herum gehangen hat. Der Schmöker war wohl eines der bekanntesten Jugendbücher dieser Zeit. Und ich vermute auch mal, dass wohl kein Schüler es geschafft haben dürfte, nicht wenigstens ein Referat im Deutschunterricht über das Buch über sich “ergehen” zu lassen.
Ich war heute im Kino ziemlich überrascht, wie gut der Film funktioniert. Der eigentlich völlig anarchische Lehrer (gespielt von Jürgen Vogel [klasse!]) wird während eines Experiments für eine Projektwoche zum “Diktator” und rutscht ohne es zu merken und ohne eigentlich etwas Böses zu wollen in etwas hinein, das er nicht mehr kontrollieren kann - die Welle macht sich selbständig… Es ist auch schön zu sehen, wie die Schüler im Laufe des Films zu etwas werden, was sie nur wenige Tage früher für unmöglich gehalten hätten: Hörige, Marionetten, …
“Diktatur? Das ist etwas, was heute nicht mehr passieren kann. Dazu sind wir zu aufgeklärt“.
Mich hat der Film -trotz ein paar kleiner Längen hier und da- recht gut unterhalten. Ich denke, dass auch das Kinopublikum das so gesehen hat. Keiner ist gegangen und einige haben nach dem Film auch geklatscht.
Fazit: Die Welle war zwar kein Tsunami, aber dafür ein ganz ordentlicher Brecher.
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* Ist Samstag mal wieder ein Jackpot im Lotto zu knacken!?
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