Ich gehöre gewiss nicht zur Sorte der radikalen Klassik-Bond-Fans, aber gefallen hat mir der neue Film dennoch nicht. Der letzte war schon mutig, aber im positiven Sinne. Bond war plötzlich ein Mensch aus Fleisch und Blut. Daher habe ich mich auf die Fortsetzung gefreut. Der Neue ist aber leider nichts anders, als eine nette Sequenz von Actionsequenzen, die mehr oder minder mit etwas wirrer Story zusammengeklebt wurden. James, schalt’ mal einen Ganz zurück.
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Angelesen: Die Henkerstochter
(von Oliver Pötzsch)
Nach den vielen Krimis endlich mal wieder ein historischer Roman. “Die Henkerstochter” beschreibt das Leben einer Familie von Henkern – mal was anderes! Ich habe 50 Seiten gelesen und finde das Buch bisher richtig gut, habe aber noch keine Ahnung, wohin sich die Story entwickeln wird…
Mehr in Kürze!
Fitzeck: Der Seelenbrecher
Wow – Welch Titel!
“Der Seelenbrecher” ist mir aufgefallen, da er momentan auf Platz 4 der Amazon Bestsellerliste steht. Da sich der Klappentext auch gut gelesen hat, habe ich sofort zugeschlagen.
Worum geht’s? Die Story spielt in einer psychiatrischen Klinik irgendwo im Umfeld von Berlin. Es ist der 23. Dezember und wie es sich so gehört ist die Klinik durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten. Zusätzlich geht auch noch die Telefonleitung über den Jordan, als ein Krankenwagen einen Patienten anliefert und dabei, dank Glatteis, gegen den Anschlusskasten schüsselt. Logischerweise ist der Patient ein übler Irrer, der nach und nach Ärzte und Patienten der Klinik dezimiert. Das “besondere” an dem werten Herrn ist, dass er die Fähigkeit besitzt Menschen ohne äußere Gewalteinwirkung langsam zu töten und zwar, in dem er ihre Seele “bricht”. (Daher also der Titel…)
Ganz ehrlich: Ich fand das Buch zwar gut, spannend und ansprechend geschrieben aber auch sehr klischeehaft und an den Haaren herbeigezogen. Daher hielt sich mein Spaß beim Lesen in verhältnismäßig engen Grenzen. Schade!
Last not least bleibt übrigens noch zu sagen, dass am Ende natürlich alle völlig anders kommt als man so denkt…
Ausgelesen: Sturmnacht – Die dunklen Fälle…
… des Harry Dresden. Von Jim Butcher.
Dieses Buch macht so richtig Spaß – zumindest mir. Die Sturmnacht hat sich nämlich nach den paar Seiten, die ich neulich angelesen hatte, zu einem spannenden und außerst humorigen Roman entwickelt, der die altehrwürdige Zunft der Magier gehörig auf die Schippe nimmt. Butcher sorgte so bei mir für einige nette Lacher.
Für mich war das Genre “humoriger Fantasi-Krimi” eine willkommene Abwechslung im Lesealltag und wurde daher für “gut” befunden
Die Fortsetzung wird auf alle Fälle bestellt und gelesen. Blöderweise ist der Urlaub jetzt aber vorbei und das Lesen wird von unpraktischen Arbeitstagen unterbrochen.
Doof.
Angelesen: Sturmnacht – Die dunklen Fälle des Harry Dresden
(von Jim Butcher)
Der Klappentext von diesem Buch ließt sich so richtig schön bekloppt äh ungewöhnlich: Harry (nein, nicht Potter) ist der einzige in den gelben Seiten von Chicago eingetragene Magier. Seine Arbeit hat allerdings nichts mit Feuerkelchen, toten Heiligtümern oder fliegenden Besen zu tun, nein: er ist eine Art “Berater” der Polizei bei “ungewöhnlichen” Todesfällen. Ungewöhnlich heißt hier, dass Magie im Spiel war oder auch irgendein Vertreter aus dem Sortiment der allgemein bekannten Untoten. Vampire, Werwölfe und so…
Die ersten paar Seiten die ich gelesen habe, erschienen mir etwas hölzern, aber irgendwie recht witzig. Ich glaube, dass sich die Geschichte als ziemlich spannend und “neu” entwickeln könnte.
Ausgelesen: Kalte Asche
(von Simon Beckett)
Wie vor ein paar Tagen berichtet, bin (war) ich dabei “Kalte Asche” zu lesen und bin jetzt (endlich) durch. Irgendwie kam ich nicht so wirklich oft zum Lesen…
Die “Kalte Asche” ist wenn man sie zum Vorgänger “Die Chemie des Todes” vergleicht leider etwas … fade. So hochgradig spannend und fesselnd wie der Vorgänger ist das Buch nicht und auch das Strickmuster ist irgendwie ähnlich. Beckett schafft es zudem auch leider nicht neue Facetten aus seinem Protagonisten Dr. Hunter herauszuholen.
Ich bin mal sehr gespannt, was im folgenden Buch geschehen wird und ob Beckett wieder einen drauf packen kann oder ob der dritte Aufguss des Themas dann nicht doch langweilig wird.
Von mir bekommt die Asche “solide” 6 von 10 Punkten.
Spruch des Tages
Ubuntu is an ancient African word meaning ‘I can’t configure Debian’.
Angehört: Charlotte Roche – Feuchtgebiete
Angehört bedeutet hier etwa das gleich wie “angelesen” oder “antesten”: also einige Kapitel gehört, um zu entscheiden, ob der Hype um das Buch gerechtfertigt ist oder nicht.
In diesem Fall ist er es glaube ich eher weniger. Wer’s nicht glaubt, kann ja mal ein paar richtige Rezensionen bei Amazon lesen…
Die Legende vom Beowulf
Phantasievolles, effektreiches “Pseudo-Animations“ Heldenepos. Sehr sehenswert! 9/10 Punkte
Angelesen: Kalte Asche
(von Simon Beckett)
Die “Kalte Asche” ist der Nachfolger von einem meiner Lieblingsbücher: “Die Chemie des Todes”. Wieder steht der Gerichtsmediziner Dr. Hunter im Mittelpunkt und wieder geht es um eine rätselhafte Mordserie…
Ich habe zwar erst wenige Seiten gelesen, kann aber jetzt schon vermuten, dass das Buch ähnlich gut wie sein Vorgänger wird. Klasse Schreibstil, toll recherchiert.