… behauptet wenigstens die Image Kampagne vom Ländle! ![]()
Archive for the 'Wahnsinn' Category
Hilf Himmel: Es gibt eine bayrische Übersetzung der Wikipedia…
Beispiel: “Ois an Kompiuta bezeichnet ma a Kistl aus Blech oda Blastigg, in dem an Haufa Elektronigg drinsteggt. Zu am Computer g’heat a Buidschiam oda sunst irgand a Ausgabegerät (in da Fachsprach nennt ma des “Peripheriegerät”), wos oahm de Ergebnis vo de Berechnungan, de im Kistl g’macht woan san, ozoang duat. Um de Rechnungen ins Kistl einzumbringa, is a Eingabegerät notwendig. Heitigndogs is des im Regelfoi a Maus und a Tastatua.”
Herr schmeiß Hirn herab!
Gestern beim Abendessen klingelte mein Handy. Böses Ding. Ich will mein gutes Nichtmensaessen essen. Dran war eine ältere Dame, die offenbar einen Schornsteinfeger sprechen wollte. Strange. Dieses Happening hatten wir doch schonmal. Damals aber kurz nach 6 in der Früh… Dann doch lieber beim Abendessen.
Die Dame war glaube ich schon etwas Altersstarrsinnig, weil sie sich selbst nach dem dritten STOP nicht abbringen ließ, mir ihr leid zu klagen. Naja, jetzt weiß ich wenigstens, was Frau Else Kächele* aus Ulm morgen Mittag so macht.
Nachdem ihre Verbaldiarrhoe erst einmal gestillt war, löste sich das Rätsel, wieso “ständig” Menschen für den Schornsteinfeger bei mir anrufen auch endlich auf. Der Feger hat wohl fast die gleiche Nummer wie ich, nur eben mit einer 6 am Schluss und nicht mit einer 8. Und offenbar verschickt der gute Herr nette Postkärtchen, mit denen er seinen werten Besuch avisiert (”legen sie 68€ abgezählt bereit”) und darauf ist auch ein Stempelabdruck mit Name, Adresse und seiner Handynummer aufgebracht. Scheinbar ist der Stempel mittlerweile so verwantzt, dass kein Mensch mehr die letzte Ziffer hinten entziffern kann. Super. Und da “6″ und “8″ sich sowieso ähnlich sehen, landen ab und an Menschen bei mir. Ganz große Nummer!
Ich glaube ich brauche eine neue Handynummer. Die alte von Dieter Bohlen oder Gunter Sachs wäre toll. Da rufen sicher ständig tolle Frauen an
Nicht so alte Schachteln, wie bei mir…!
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* Name von der Redaktion geändert
Heute habe ich eine vortreffliche neue Möglichkeit kennen gelernt, wie man eine am Vormittag auf’s gründlichste geputzte und wohlriechende Küche in ein stinkendes Schlachtfeld verwandeln kann.
Dazu braucht man nur folgendes:
- ein Glas mit Schraubverschlüss
- 2 Knollen frischen Knoblauch
- Olivenöl
- einen Kühlschrank
- 6 Wochen Zeit
… und den guten Vorsatz Knoblauch durch Einlegen in Öl zu konservieren.
Liebe Leser: das ist eine denkbar blöde Idee.
Heute beim Öffnen des “konservierten” und an und für sich wunderbar appetitlich aussehenden Knoblauchgläschens passierte nämlich folgendes: zuerst gab es einen “Plopp”, dann ca. 3 Sekunden später begann der Inhalt des Glases zu sprudeln(!). Zuerst blubberte es nur ein wenig aus einzelnen Zehen, dann blubberte schlagartig die ganze Füllung des Glases. Etwa so, als ob man eine Flasche mit Hefeweizen schüttelt und dann den Kronkorken abmacht. Der geübte Hefeweizentrinker weiß, was jetzt kommt: Schaum. Und exakt den, produzierte auch das Knoblauchglas. Olivenölschaum mit giftigem Knoblauchgammelgas in den Bläschen. Da weder meine Freundin noch ich jemals explodierende Knoblauchdauerkonserven erlebt haben, standen wir beide staunend und mit heruntergeklappter Kinnlade andächtig vor dem auf die Küche schäumenden Glas…
Was ist eigentlich das olfaktorische Pendant zu “Ohren betäubend” oder “Nerven erfetzend”? Nasenschleimhaut zerfressend? Genau so stank jedenfalls das Zeugs… Zum Ko**en!
Eine halbe Flasche Spühli, eine Rolle Küchentücher und diverse Spritzer Spiritus später, war die Arbeitsfläche von der Küche auch wieder sauber, ölfrei und in einem geruchlichen Zustand, der als halbwegs “neutral” bezeichnet werden konnte.
Wichtiges Memo an mich: Knoblauch nicht in Olivenöl einlegen. Es sei denn, man möchte zu hause Tränengas produzieren.
Die Tage war ich Mittags mit meinem Kollegen beim Bäcker, um etwas Essbares zu organisieren. In der Mensa gab es nämlich nichts, was in diese Kategorie auch nur ansatzweise gepasst hätte…
Beim Bestellen machte ich wahrscheinlich schon den ersten Fehler: Ich bestellte statt einer “Laberkassemmel” einen “Läberkäswecken” und statt einer “Brez’n” “a Brätzl”. Blöd. Die erzbayrische(?) Bäckereifachverkäuferin schaute jetzt noch einen ticken grießgrämiger drein als wenige Augenblicke vorher.
Nach zwei Minuten knallt die “Dame” (?) die Leberkässemmel auf den Tresen und guggt mich mit einem Gesichtsausdruck, den ich hier nicht beschreiben will, fragend an und sagt nichts. Ich: “Und dann noch bitte meine Bretzel”. Das Weib schnaubt (!), verdreht (!!) die Augen und sagt im Umdrehen “Des hätt’st ja au glei sog’n können”(!!!). Die ersten Mitkunden werden schon auf das kleine Schauspiel aufmerksam. Ich (relativ scharf): “Gute Frau, das habe ich ihnen vorhin schon gesagt. Außerdem: was ist Ihr Problem?”. Sie antwortet nicht. Ihre Kollegin beginnt sich bei mir für die “Szene” zu entschuldigen. Das Bäckerweib knallt die Brezel auf die Theke und guggt mich wieder wortlos und mit dem selben Blick wie vorhin an. Nach einigen Sekunden sage jetzt doch etwas genervt: “Was macht das?”. Sie: “Ja wos hos’t den scho zahlt?”. Ich: “Nichts!? Ich will ja zahlen?! Warum hätte ich schon was gezahlt haben sollen? Und außerdem: Sie bedienen mich ja gerade.”.
Mittlerweile gibt es doch schon eine Reihe von Beobachtern dieser Szene. Zwei Frauen hinter mir drehen sich um und sagen deutlich hörbar: “Wir gehen zum andern Bäcker”. Die Kollegin entschuldigt sich nochmals bei mir und in die Runde und kassiert mein Essen, weil die andere es vorgezogen hat zu ihrem Leberkäs zurück zu gehen.
Beim Gehen ruft die dritte Kollegin auch noch ein “Entschuldigung” hinter mir her…
Wenn ich nicht solchen Hunger gehabt hätte, hätte ich spätestens nach den verdrehten Augen den Laden verlassen… Sowas habe ich glaube ich echt nicht erlebt.
Ich sitze gerade an einem Dokument, das ich demnächst an einen Projektpartner verschicken werde. Momentan bin ich in der finalen Korrekturphase. Eben fiel mir wieder das Wort auf, das ich schon die letzten zwei Tage immer wieder misstrauisch beäuge, weil ich mir nicht so recht sicher bin, ob das richtig geschrieben ist.
Die Aussage des Satzes sollte sein, dass irgendwas passiert, wenn man auf einen Knopf auf dem Bildschirm drückt. Was schreibe ich?
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Man muss auf einen Hintern auf dem Bildschirm drücken. Sehr gut Holger…
Merke also:
- Knopf = button
- Hintern = bottom
Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit habe ich durch das Radio etwas neues gelernt. Ok, “gelernt” ist vielleicht übertrieben, “erfahren” trifft es wohl eher: Man kann Wetterpatenschaften kaufen!
Eine Wetterpatenschaft für ein Hochdruckgebiet kostet ca. 300€ und für ein Tiefdruckgebiet immerhin noch ca. 200€. Als Gegenleistung für die 2, 3 Hunderter darf der Käufer sich einen Namen aussuchen. Lt. Radio hat das aktuelle hoch “Volker” seinen Namen dank eines heute Geburtstag habenden Volker aus Pfullingen.
Wäre ich dieser Volker, würde ich mich ja schön ärgern. Für 300 Steine könnte man sich viele nette Dinge kaufen, die auch noch länger halten als bis zum nächsten Wetterwechsel. Nun denn!
Am Freitag hatte ich einen Termin an meiner zukünftigen “Wirkungsstädte”. Dummerweise liegt die so weit außerhalb von der Münchener Innenstadt, dass man nicht wie sonst möglich mit der “City-Option” des Bahntickets nach Ankunft in München mit der S/U-Bahn anschließend weiter fahren kann. Man muss statt dessen ein Außenraum-Ticket kaufen. So ein Ticket habe ich mir natürlich auch besorgt, aber -wohl dank extremer Müdigkeit- nicht an den komischen blauen Ka-Tsching Stempeldingern am Abgang zur S/U-Bahn entwertet.
Dumme Sache. Weil mich hat natürlich auf der Heimfahrt ein netter “die-Fahrkarten-bitte-Mensch” kontrolliert. Blöderweise zeigte der sich auch relativ wenig einsichtig und beharrte darauf, dass ein nicht gestempeltes Ticket kein gültiges Ticket wäre und fing schon an mich aufzuschreiben und mir ein 40€ Ticket zu verpassen. Welch Logik dahinter steckt, dass wenn man ein Ticket an einem Automaten kauft, das erst noch entwertet werden muss, ist mir ehrlich gesagt nicht ganz einsichtig… Aber von mir aus.
Mal davon abgesehen, dass ein 40€ Knöllchen ärgerlich ist, finde ich den Tonfall und das Verhalten dieser ach so wichtigen Menschen schlicht und einfach zum Kotzen. Hallo? Ihr habt einen “Schwarzfahrer” erwischt. Nicht Osama bin Laden oder einen andere Top-Terroristen-Liste. In diesem Fall war es zudem wohl eher ein Graufahrer… Ihr habt auch nicht Aids geheilt oder den Krebs besiegt oder eine ewig sauber brennende Energiequelle erfunden. Meine Herrn… Ich hatte daher auch kurzfristig Gewaltphantasien, die jeden Actionfilm in die Kategorie Ü18 gehoben hätten… (Am Vortag hatte ich zufällig “Blade” mit Wesley Snipes gesehen; der Film sorgte für sehr VIEL Inspiration…)
Glücklicherweise ist mir dann aber noch eine Idee gekommen, wie ich mich aus der Situation herauswieseln kann: Ich habe dem Herrn mein Bahnticket von der Herfahrt unter die Nase gehalten. Welches - da wir mittlerweile im Innenraum Münchens waren - auch wieder gültig war. Der Rächer der nicht entwerteten Tickets begann dann zu Fluchen “Warum hoben’s des ned glei’ g’sogt?”. Ich hätte am liebsten geantwortet: “Weil mir erst eben die Idee gekommen ist, wie ich sie verarschen kann und weil wir erst seit eben wieder im Innenraum sind”. In manchen Momenten ist aber Schweigen Gold
und so kam ich auch mit einem leichten Schreck davon *g*
Merke also: An Automaten gekaufte Tickets unbedingt entwerfen. Und zwar an der dafür vorgesehenen Stelle. Steckt man den Streifen wahrscheinlich falsch rum rein, ist es sicherlich auch nicht okay *g*
Klasse sache: Leichte Stromstöße direkt ins Hirn, sollen lt Heise.de (bzw. einem Forscher, über den berichtet wird) die Hirnleistung steigern. V.a. lernen soll leichter/schneller gehen.
Hätte ich das mal gewusst beim Studium. Ich werde das aber glaube ich, mal an ein paar Studenten ausprobieren *g*
Bei meinem letzten glorreichen Telefon-Marathon mit dem magentafarbenen Ex-Telefonmonopolisten habe ich in Erfahrung gebracht, dass es bis zu 6 Tagen dauern kann, bis ein neuer DSL-Anschluss geschalten wird, nachdem der vorhergehende DSL-Anbieter aus der Leitung gegangen ist.
Ich habe aber noch immer keinerlei schriftliche Auftragsbestätigung seitens der T-Com bekommen und noch immer keine definitive Zusage, wann und ob das DSL steht. Also habe ich eben nochmals angerufen. Diesmal war ein netter Herr mit Migrationshintergrund aus einer der Exrepubliken Yugoslaviens am Apparat. Der erzählte mir: “DähEsssLlll wirrrrd am zeeeehnte Juuuulli geschaltän”.
Okay?
Stand letzte Woche war: 1.7. Abschaltung altes DSL + höchstens 6 Werktage Bearbeitungsdauer = allerspätestens Dienstag, 8.7. habe ich wieder DSL. Und jetzt sollen es noch zwei Tage mehr sein!?
Ja danke.

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