Acknowledgements

Ich habe gestern in einer Dissertation gelesen und bin auf die folgende, etwas ungewöhnliche Danksagung gestoßen:

Thanks foremost to my family for supporting me through the ordeal of completing a dissertation.
[...]
Finally, thanks to 100mg/day of Sertraline HCl, for letting me keep my head above
water.

hmmmmm, …

Mission: Internet-Anschluss III

oder: Wären wir mal besser auf den Bäumen geblieben.

Also damals, als die ersten Primaten beschlossen den Schutz der Baumkronen* zu verlassen, sich auf zwei Beinen fort zu bewegen um so nach einigen Jahrmillionen Trial und Error zum Homo Sapiens, der Krone der Schöpfung, zu werden. Dann wäre uns viel erspart geblieben: Casting Shows, der Klimawandel und auch Angestellte von Telefon-Firmen, weil es einfach gar keine Telefone gäbe.

Nachdem ich mit meinen neuen Freunden beim Telefon-Anbieter das gefühlt 20. Mal telefoniert hatte, um mich nun darüber zu beschweren wie schlecht das DSL ist statt wie bisher darüber keines zu haben, wurde ich tatsächlich prompt von einem Herrn, der bei der Technik arbeitet, zurück gerufen. “Ja wie ich denn auf die Idee käme einen 18MBit Anschluss im den bayrischen Outback kurz vor Tschechien bestellen zu können. Sowas kann einfach nicht tun.” Ich erzählte dem guten Mann, dass da die Dame vom allgemeinen Support, die ich noch vor der Bestellung angerufen habe, anders klang: “Jaaaaaa… die 18MBit sind überhaupt kein Problem. Ich habe hier noch einen anderen Kunden direkt bei ihnen in der Nachbarschaft, der auch die 18 hat…” Der Techniker fragte mich dann, ob ich noch den Namen der Dame wüsste, was natürlich nicht der Fall war. Warum er das denn wissen möchte, fragte ich. “Weil ich morgen gerne in den Vertrieb runter gehen und der in den Hintern treten würde, weil sie da völligen Bockmist erzählt hat.” Das war O-Ton.

Der Techniker erklärte mir dann noch, dass ich an einer 4,8 km langen Leitung hängen würde und es fast schon ein Wunder wäre, dass da DSL überhaupt tut. Die Leitung ist jetzt auf 3,5 MBit eingestellt. läuft stabil und mein Vertrag hätte er auf 6Mbit heruntergegradet, damit ich den Aufpreis für 18Mbit nicht zahlen bräuchte! Wie gnädig. Ich bin begeistert. Über das Problem mit dem Wildbach in der Telefonleitung wusste er nichts zu berichten, das muss noch anderweitig untersucht werden…

Ich bin wirklich restlos begeistert. Restlos…

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* wahrscheinlich war es schon ein Fehler aus der Ursuppe zu steigen…

Mission: Internet-Anschluss II

oder: Warum muss ein Telefontechniker ins Haus kommen, um einen Anschluss zu schalten.

Das Leben kann so schön sein, wenn man einen Internet-Anschluss hat. Mac aufklappen und online-sein statt mühsamer und fehleranfälliger Einwahl per Bluetooth und UMTS… Dahin kann es aber ein langer Weg sein…

Gestern kam endlich der lang ersehnte Disponent und verrichtete seine Arbeit. Da ich nicht so recht verstanden habe, wieso so ein Mensch überhaupt vorbei kommen muss, schaute ich ihm natürlich genau auf die Finger und ließ mir erklären, was die Jungs machen. Zunächst erfuhr ich, dass er gar nicht von der Magentafarbenentelefonexmonopolfirma ist, sondern ein freischaffender Telefontechniker. Er sei billiger als die echten Magentatechniker und nur echte Magentakunden bekommen echte Magentatechniker. Joh…. Das wird wohl auch der Grund sein, wieso das so lange gedauert hat.

Nun zur Frage, wieso ein Techniker kommen muss, wenn ein neuer Anschluss in einem Mietshaus geschalten wird: Es ist so, dass ein großes Wohnhaus für mehrere Familien mit mehreren Anschlüssen gesegnet ist, von denen sogar noch manche frei und ungenutzt sind. Wenn man nun als neuer Mieter sagt “Hallo, ich bin der Holger, ich möchte in der X-Straße n in Y-Hausen einen Telefonanschluss haben”, so klemmt Magenta an einen x-beliebigen freien Anschluss der zu X-Straße n in Y-Hausen führt, von mir aus an Anschluss Nr. 17, meine Telefonleitung an. Was Magenta nicht weiß ist, in welcher Wohnung im Haus die Leitung tatsächlich rauskommt bzw. ob die Leitung überhaupt zu einer Wohnung führt oder nicht schon im Hauptanschluss (ver)endet. Und dazu muss der Techniker kommen. Der prüft erst mal, ob Magenta den neuen Anschluss zufällig an den gleichen Anschluss geklemmt hat, der früher in die Wohnung führte – sagen wir mal zu Wohnung Nr. 7. Wenn nicht, legt er am Hauptanschluss des Hauses Hand an: er weiß von der Magentafarbenentelefonfirma, dass ich Anschluss 17 bekomme und verbindet diesen mit der Leitung die in Wohnung 7 führt. Früher lag von mir aus Leitung 23 in Wohnung  7. Was jetzt noch folgt ist eine Messung, also ein Test ob die Leitung ok ist und dann kann der Anschluss geschalten werden.

Es wäre natürlich auch möglich das ganze Gedöns mit dem Techniker zu umgehen. Könnte ich als Kunde “Hallo, ich bin der Holger, ich möchte in der X-Straße n in Y-Hausen einen Telefonanschluss haben und die frühere Telefonnummer der Wohnung war trallala”, so könnte Magenta nachsehen an welcher Leitung die Telefonnummer trallala hing -nämlich an Leitung 23- und meinen Anschluss an diese Leitung klemmen. Kein Telefontechniker müsste mehr kommen, ich wäre nicht angezeckt bis auf’s Letzte, hätte zwei Tage Urlaub mehr, man würde Geld sparen und nicht zuletzt wäre es klimafreundlicher, da so ein Disponent ja mit dem Auto fährt…

So, … ich muss jetzt noch bei meiner bayrischen Telefonfirma anrufen und mal fragen, wieso ich statt der bestellten 18Mbit-Leitung nur 3,5MBit bekommen habe obwohl mir telefonisch zugesichert wurde, dass dies problemlos möglich sei, da mein Nachbar auch den 18MBit Anschluss hat. Bei der Gelegenheit kann ich auch noch klären wieso der Telefonanschluss wie ein bayrischer Wildbach rauscht…

Mission: Internet-Anschluss

Warum um alles in der Welt artet eigentlich generell jede Interaktion mit jedem x-beliebigen Telekommunikationsanbieter in einem völligen Desaster aus?

Vor wenigen Tagen bin ich in meinem neuen Habitat eingezogen. 4 Wochen vorher habe ich einem mehr oder weniger lokal in München (Bayern) operierenen Telko-Anbieter den Auftrag erteilt meine Wohnung an die weltweite Datenautobahn anzuschließen und (eigentlich eher nebensächlich) noch einen Telefonanschluss dazu zu klemmen.

Am 29.12 sollte der Anschluss geschalten werden und dazu muss aus irgendwelchen Gründen extra ein Herr von einem gewissen ehemaligen Telefonmonopolisten vorbei kommen und irgendwas tun. Wer am 29. natürlich nicht kam, war der Techniker des pinkfarbenen Ex-Monopolisten. Ein Anruf  bei meinem Telko-Anbieter brachte Licht ins Dunkel: der Disponent (so die offizielle Bezeichnung dieser fahrenden, telefonanschließenden Berufsgattung) hat mich nicht gefunden. Oder das Haus, die Straße, die Ortschaft, das Land…? Also per Superexpressdringlichkeitsauftrag ein Ersatztermin für den 30. ausgemacht…

Wer natürlich am 30. nicht erschien war der Disponent. Logisch, oder? Dis-po-nent – die Bezeichnung muss man sich übrigens echt mal auf der Zunge zergehen lassen! Ein weiteres Telefonat brachte ans Licht, dass ich abermals nicht gefunden wurde. Vielleicht sind Disponenten blind, können nicht lesen oder arbeiteten früher beim Paketdienst?! Ein weiterer Ersatztermin konnte mir auch nicht genannt werden, dafür bekam ich das Versprechen gleich am 4.1. angerufen zu werden und einen Ersatz-Ersatz-Termin zu bekommen.

Pustekuchen. Am 4. rief keiner an. Also rief ich am 5 an. Aussage: Wir versuchen für Freitag 8.1. einen Termin zu machen. Das hat aber irgendwie nicht geklappt. Anruf am 11.1.: Ja wir wissen auch nicht, wann das klappt… Aber wir klären das gleich ab und rufen noch heute zurück. Ich rief dann tags darauf am 12.1. zurück uuuuuuund: Am 14., morgen, ist mein großer Tag. Tadaaa! Morgen bekomme ich ein neues Internet. Juhuuu.

Merke also: auch wenn du extra NICHT bei dem gewissen Ex-Monopolisten orderst, kannst du indirekt doch mit denen Ärger bekommen…

PS: Prognose der Verkackwahrscheinlichkeit morgen: 90%

One Night in Paris (Reloaded)

Ich muss noch zwei Sätze zu meinem/unseren Paris-Erlebnis nachschieben. Der Flug um 12 Uhr irgendwas wurde selbstredend auch gestrichen und irgendwie sah es so aus, als dass an diesem Tag überhaupt nichts mehr fliegen würde. Zumindest nicht von Charles de Gaulle weg. Also ab zum Gare de l’Est und ein Ticket für einen zug besorgt. Das war aber gar nicht so einfach, weil ein paar Menschen wohl die gleiche Idee hatten. Die nächsten drei Züge waren inkl. erster Klasse ausgebucht. 16 Uhr irgendwas hätte es für 300 EURO ein erste Klasse Ticket gegeben (zu teuer) und so sind wir gegen halb 6 mit dem TCG erst aus Paris losgekommen.

Angenommen ich wäre das Staatsoberhaupt eines (arabischen) Schurkenstaates und hätte einen Groll gegen Frankreich, so würde ich das Land beim ersten Schneefall angreifen. Das dürfte wohl ähnlich kompliziert sein, wie einem Kleinkind den Schnuller zu entreißen, da die Luftabwehr nicht aufsteigen kann, da das Rollfeld eingeschneit ist… “Mon Général! Wir können nischt startän. Wir aben die Schlüssel der Räumfahrzeuge verlorän”.

Ein echtes Trauerspiel!

One Night in Paris

Dieser Winter mag mich nicht. Nachdem wir schon im Oktober irgendwo in den bayrischen Alpen eine Nacht “eingeschneit” wurden ist das selbe nun auch in Paris geschehen. Nachdem es heute dreizehn Millimeter in Paris geschneit hat, brach auf dem weltschlechtesten Flughafen das volle Chaos aus und nach 19:00 wurden mehr oder weniger alle Flüge gestrichen. So sitzt man nun -nachdem man fabelhafte 5 Stunden in der Schlange stand, um einen anderen Flug zu ergattern- am Flughafen fest und darf hier in der eisigen Halle übernachten. Statt 20:45 fliege ich 12:45 los. Supi

Und noch eine DPA-Meldung zum Thema: Klick

Schornsteinfeger, Take 4

Gestern, 10:15, klingelt mein Handy und eine sonore und gleichermaßen vorwurfsvolle Stimme tönt mir entgegen:

Anrufer: “Sie haben mir eine Nachricht hinterlassen und wollten heute um 10 kommen”.

Ops, habe ich einen Termin verpasst? Blick auf den Kalender: da steht “Meeting mit X und Y um 9 Uhr” und X und Y sitzen bereits seit einer Stunde neben mir. Es handelt sich also nicht um diesen Termin. Ich bin beruhigt.

Ich: “Helfen sie mir mal* – wer sind sie denn und um was geht es?”

Anrufer: “Mein Name ist Brunner** und sie haben mir eine Nachricht hinterlassen!”

Ich: “Ööööh? – Wegen was?”

Anrufer: “Na sie wollten vorbei kommen”

Ich (leicht gereizt): “Ja aber weswegen?”

Anrufer (auch leicht gereizt): “Um meinen Kamin zu kehren natürlich!!!”

Ich (genervt): “Oh nääääh – nicht schon wieder!”  …

Nun folgte eine kurze Episode in dem ich dem Menschen erkläre, dass “laufend” bei mir Menschen anrufen, deren Kamin ich kehren soll und ich nicht der Kaminkehrer bin. Ich glaube ich muss langsam aber sicher mal bei meinem “Kollegen” anrufen und den zusammenstauchen *argh*

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* diese Floskel muss ich mir dringlichst abgewöhnen.
** Name von der Redaktion geändert

Die Schweinegrippe-Impfparty

Der Impfstoff für die Schweinegrippe wird ja in Fläschchen geliefert, die genügend “Stoff” für 10 Personen enthalten. Trotz des Konservierungsstoffs, der übrigens unglaublich gesunde Quecksilbersalze enthält, bleibt der Saft nur sehr kurz frisch. Meine beste Hausärztin von allen kam daher auf die tolle Idee eine Schweinegrippenimpfparty zu veranstalten, damit das feine Impfstöffchen innerhalb von 30 Minuten unter (oder besser: in) das hypochondrierende Volk gebracht und so garantiert nicht sauer wird.

Bei der Impfparty trafen sich also 10 fremde Menschen im Wartezimmer der Ärztin ihres Vertrauens und warteten eine gewisse Zeit gemeinsam auf den “Piek”. Der Info-Flyer vom Bundesgesundheitsministerium, den man in die Hand gedrückt bekommen hat, unkt von den fiesesten Nebenwirkungen der Impfung aber auch den fiesesten Auswirkungen der Scheinegrippe und gibt viel Gesprächsstoff für die Wartenden vor. Man fühlt sich irgendwie so, als hätte man die Wahl zwischen Erhängen und Erschießen. Nach nur 5 Minuten existiert daher im Wartezimmer eine Solidargemeinschaft, die es so wohl nur bei Sklaven im alten Rom vor 2500 Jahren gab die sich Gladiatoren oder Löwen (oder beidem) stellen mussten oder meinetwegen auch in bei Kandidaten einer Castingshow in der Neuzeit kurz vor dem Recall.

Der erste wird aufgerufen und kommt schon nach 2 Minuten wieder zurück. “Dös war gor nicht so schlimm ned. Bloß oan klona Pieksa”. Ok. Der Zweite geht raus, kommt zurück. Er lebt auch. Der dritte geht raus und … ist nach 5 Minuten noch immer nicht wieder da. Einer meint: “Den hot’s umg’haut. Jetzt kimmt glei’ da Kraonkenwog’n”. Nervöses Lachen. Einer meint zu seinem 7-jährigen Sohn: “Jetzt darfst’ vier Woch’n koan Schweinsbrot’n mehr essen”… Der Nachwuchsbayer kontert: “Dann ess’ i hoit a Schnitz’l”. So geht es weiter, bis auch der letzte geimpft ist… Sehr vergnüglich.

Wie bei jeder guten Party, hat man übrigens auch noch tags darauf etwas davon. Normalerweise hat man zwar eher einen Kater und zünftiges Kopfweh, von einer Schweinegrippenimpfparty bekommt man zünftiges Armweh. Ohne zu übertreiben: Oberarm und Schulter fühlen sich jetzt so an, als hätte ich ein ganzes Schwein gespritzt bekommen oder alternativ, als ob Nikolai Valujew mir eine reingehauen hätte. Merke: der Wirkverstärker eines Impfstoffs wirkt wie ein Schlagring…

Update: Die Impfung schlägt nicht nur auf den Arm, sondern auch auf den Kopf. Uumindest meinen.

Der Tag der offenen Tür

Am Samsag war hier an der Uni der jährliche berühmt-berüchtigte Tag der offenen Tür. Berühmt deswegen, weil halb Bayern nach München reist, um die spitzeste Speerspitze der weltweiten Forschung “live” zu begutachten. Berüchtigt, weil die armen wissenschftlichen Mitarbeiter um ihren freien Samstag gebracht werden und (noch viel schlimmer!) mit echten Menschen (von draußen) reden müssen.

Mir fiel irgendwann auf, dass es im Grunde genommen genau 6 Typen von Tag-der-offenen-Tür-Besuchern gibt:

  • Kinder: Sie gucken was es gibt, drücken auf den Knopf, sehen dass das Licht angeht, freuen sich und gehen wieder. Das sind die besten Besucher!
  • Abiturienten: Sie sind wie Kinder, wollen aber zusätzlich eine komplette Studienberatung und das auch noch von mir. Bayern wird daher wahrscheinlich in den nächsten Jahren einen Schwund an Informatik-Studienbeginnern erleben, da ich den Kinderchen von n-dimensionaler Analysis und linearer Algebra erzählt habe. Lustig, wie blass Abiturienten werden können.
  • Studenten: Von denen gibt es zwei Subkategorien: Informatiker und Nicht-Informatiker. Die Informatik-Studenten kommen nicht, weil sie wissen was Informatik ist. Und die Nicht-Informatiker kommen nicht, weil sie Informatik nicht interessiert. Eine alternative Erklärung warum kaum Studenten da waren ist, dass es einfach zu früh war – die lange Nacht der Universitäten wäre das bessere Motto… :-)
  • Otto-Normalbürger: Die kommen gern in Begleitung ihrer Kinder und wollen wenigstens noch anstandshalber hören, warum das Licht angeht. Man erzählt ihnen eine Geschichte vom Klapperstorch, sie sind erfreut und gehen. Klasse!
  • Menschen mit viel Wissen, also “echte” Informatiker mit “wirklichen” Berufen die “reale” Probleme lösen (oder artverwandtes Volk). Diese drücken erst gar nicht auf den Knopf, sondern wollen nur wissen, warum das Licht angeht und fragen auch noch, was der Vorteil ist das Licht so anzumachen und nicht so oder noch schlimmer: Sie diskutieren, warum man überhaupt Licht braucht. Sehr lästig, …
  • Menschen mit gefährlichem Halbwissen: Das sind die absolut schlimmsten. Die drücken auf den Knopf, wollen wissen warum das Licht angeht, verstehen es aber nicht und wollen mit ihrem (gefährlichen Halb-) Wissen von ihrem Nichtverständnis ablenken. Er: Ja und was passiert, wenn so ein öffentlicher Schlüssel in die falschen Hände gerät? Ich: Nichts. Er: Ja doch, dann kann der Angreifer doch seine Mails mit meinem Schlüssel signieren… Ich: Nein. Signiert wird mit dem geheimen Schlüssel. Er: Aber den kennt doch niemand. Der ist doch geheim. Ich: Doch. Der Eigentümer kennt den. Er: Dann verschlüsselt halt der Angreifer seine Mails mit meinem öffentlichen Schlüssel. Ich: Ja und was soll dann passieren? Er: Dann kann niemand mehr meine Mails lesen Ich: Hööööööööööööööööööööööh? Sehr, sehr lästig…

Subsummierend muss ich meinen nicht vorhandenen Hut vor allen Menschen, die öfter als ein Mal im Jahr einen “Tag der offenen Tür” haben oder gar auf einer Messe arbeiten, ziehen… Vergleichbar kaputt kam ich vor ein paar Jahren nach 14 Stunden Festplatten-in-Anlagen-bei-einem-Kunden-wechseln nach Hause. Damals war ich aber wenigstens nicht heiser…