Internet mobil mit dem HTC Desire

Die Blogs und Foren sind voll plärrender Menschen die ums Teufel komm raus ihr Android Telefon zu einem WLAN Hotspot machen wollen um darüber mobil zu surfen. Alternativ wird dazu auch gerne eine Internetfreigabe per Bluetooth gewünscht. Da werden dann Telefone mit wildesten hacks gerooted bei denen man die Garantie verliert…. Das ist doch völliger Blödsinn… Per USB-Kabel geht es einfacher und schneller – -wenn auch weniger cool- wie ich gerade herausgefunden habe.

Notebook und Android per USB-Kabel verbinden. Im Handy “Internetfreigabe per USB-Kabel wählen” und -zumindest unter Ubuntu- ist man jetzt schon online. Einfacher geht es nun wirklich nicht. Dazu tankt das Handy zeitgleich Energie und verbrezelt nicht als WLAN Hotspot haufenweise Strom…

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Dropbox App für Android verfügbar

Die lange erwartete App für Dropbox steht nun im Android Market zur Verfügung, siehe dazu auch diesen Blogeintrag: http://www.dropbox.com/anywhere

Alles in allem bin ich etwas enttäuscht. Die App bietet zwar vollen Zugriff auf alle Daten der Dropbox, man kann auch recht bequem Daten zur Dropbox aus diversen Anwendungen hochpumpen ABER: man kann nicht Daten auf das Android Device syncen. Ich hätte mir z.B. die Funktion gewünscht, dass man sich Dateien oder Ordner auswählen kann, welche entweder täglich, alle paar Stunden oder manuell auf das Gerät kopiert werden würden – dies wäre z.B. für Todo-Listen, Notizen usw praktisch und dies würde den Einsatz von weiteren Diensten überflüssig machen.

Ich gehe aber davon aus, dass diese erste Release (0.9.7) bald mit neuen Funktionen angereichert werden wird und wohl solche elementaren Dinge nachgezogen werden.

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HTC Desire – (Noch) eine erste Meinung

Seit gestern Abend bin ich stolzer Besitzer eines chicen HTC Desire Android Smartphones – oder sollte ich besser: “Phone-Computer” sagen? So ganz sicher bin ich mir hier nicht mehr, wenn ich mir z.B. die gigantische Auflösung des Displays von 800×480 Punkten  bzw. den 1Ghz schnellen Prozessor in Erinnerung rufe.

Die wohl entscheidende Frage, die man sich vor dem Kauf stellen muss ist die nach dem Betriebssystem: Apple vs. Android vs. Symbian vs. Maemo (oder Meebo wie es mitterweile heißt) – ich glaube es gibt auch Telefone mit Windows drauf, das kommt mir aber nicht ins Haus.

  • Der Apple-Jünger greift natürlich zum iPhone und ignoriert, dass er ein eigentlich völlig restriktives System zu einem horrenden Preis bekommt. Das System arbeitet perfekt – keine Frage – man kann nur eben keine beliebigen Applikationen installieren, z.B. solche nicht, die durch das Apple Qualitätsraster fallen – man lese hierzu auch diesen Post. Alternativ kann man das tolle iPhone auch Jailbreaken und hat ggf. einen ganzen Haufen Scherereien. Nicht ganz ideal. Dennoch: ein tolles System.
  • Der Google-Jünger greift wohl am besten zu Android. Es gibt wohl kein Smartphone Betriebssystem das derartig gut mit den bekannten Diensten Mail und Calendar zusammenarbeitet. Klar – Android wurde auch (mit) von Google entworfen. Abgesehen hiervon erhält man ein weitgehend offenes System. Man hat von Haus aus zwar keinen Root-Zugriff auf das System (vielleicht will/braucht man das auch gar nicht), man kann aber jede Applikation installieren die man möchte. Entweder geht das über den Android Store oder man lädt sich ein Programm einfach aus dem Netz, packt es auf die SD-Karte des Handies und installiert es von dort. Prima.
  • Symbian ist alt. Uralt. Und langsam. Der Rentner in der der Smartphone-OS Liga. Symbian ist offen und kann eigentlich alles was ein Smartphone können muss. Es verbindet sich mittlerweile recht brav (nach viel Frickelwerk) zu den Google Diensten und es gibt einen ganzen Haufen guter Software die man installieren kann. Zudem gibt es eine große Menge, verglichen günstiger Hardware z.B. von Nokia, die gut funktioniert. Aber: Symbian ist halt alt…
  • Maemo ist das Betriebssystem für echte Freaks. Völlig offen und auf -soweit ich weiß- Gnome basierend ist Maemo natürlich der Traum eines jeden Bastlers: Programme installieren auf der Shell über apt – saucool (und natürlich auch sehr praktisch)! Jedoch empfinde ich das Maemo OS noch irgendwie ähnlich unintuitiv wie manche Linux Distribution vor ein, zwei Jahren. So wirklich smooth und cool ist Maemo also nicht. Mir wäre das aber völlig egal gewesen (ich kam mit Symbian klar, Maemo kann nicht schlimmer sein), könnte man denn brauchbare Hardware kaufen. Außer dem Nokia N900 gibt es kein Telefon mit Maemo drauf. Mich hätte auch nicht der Preis des Telefons abgeschreckt, wohl aber die Beule in meiner Hose(ntasche) die das über 2cm dicke Handy hinterlässt.

Ich bin eigentlich abgeschweif und wollte gar nicht so viel über die verschiedenen Systeme philosophieren sonder ein paar Worte zum HTC Desire sagen:

Pro

  • Display – scharf, kontrastreich, bunt, hell, hochauflösend. Verglichen zum OLED des Desire wirkt man MacBook LED-Display wie aus der Steinzeit.
  • Software – hat man schon sein Adressbuch mit dem Adressbuch von Googlemail synchronisiert bzw. den Kalender mit Google Calendar (das ist sowohl bei Symbian als auch iPhone relativ problemlos möglich) genügen Nutzername und Passwort und alle Daten landen in 5 Sekunden auf dem Desire und man hat Zugriff auf seine Mails. Phantastisch. Die Facebook-Nutzer können auch noch ihren Account angeben und das Desire verknüpft Facebook-Buddies mit Kontakten und lädt gnadenlos Facebook-Profilbilder runter und steckt diese in sein Adressbuch. Gruslig. Aber cool. Hat man erst einmal Besitz ergriffen kann das Desire nach Gusto mit neuen Applikationen aufgerüstet werden oder optisch umgestaltet werden. Wer hier nicht ausreichend Spielraum hat, dem ist nicht zu helfen.
  • Hardware – Eine vergessene Funktion solcher Handies ist das Telefonieren. Das kann das Desire auch und – ich bin sehr überrascht: das Desire bietet eine bessere Sprachqualität als das E71! Haptisch macht das Desire auch viel her, stinkt aber an Geräten der Nokia E-Serie ab. Edelstahl ist eben besser als Kunststoff… Dennoch bin ich von der Verarbeitung des Desire stark angetan.
  • Image – So lustig es klingt, das ist natürlich auch ein Faktor. Natürlich nicht für Menschen im gesetzten Alter wie mich, aber für andere schon ;-) Ich habe den Eindruck, dass dieses Ding einen mindestens so großen Haben-will-Faktor hat wie das iPhone – zumindest unter normal denkenden, nicht Apple-Süchtigen Menschen.
  • Kamera – die funktioniert richtig gut. Man kann sie natürlich nicht mit einem Photoapparat vergleichen, diese ist aber die beste Kamera an einem Handy, die ich je hatte.

Contra – hier habe ich relativ wenig zu bieten

  • Display – in hellem Sonnenlicht ist das Display relativ schleht ablesbar. Ich habe allerdings noch kein Handydisplay gesehen, welches wirklich gut in hellem Sonnenlicht funktioniert hat. Dennoch: Das Display des E71 ist glaube ich hier einen Tick besser.
  • Lautsprecher – Nicht optimal, aber okay. Guter Sound kommt aus der Hifi-Anlage ;-) Die Verständlichkeit beim Freisprechen ist aber gut.

Mein Fazit: Spielkinder mit einem Hang zu völlig unnötigen aber saucoolen Goodies sollten zugreifen.

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HTC desire – t-mobile branding

Das iPhone scheint mit dem neuen desire von HTC einen ebenbürtigen Gegner gefunden zu haben. Momentan kostet das Handy bei Amazon noch etwa 480 Euro. Zu viel…

Mit den einschlägigen Suchmaschinen findet man t-mobile ware für 399 Euro. Die grosse Frage ist nun: kann man so ein Handy kaufen??

Ja. Das branding ist sehr dezent: keine Logos auf dem Gehäuse und nur minimale settings in der Software. Netlock gibt es auch keinen. Man kann also guten Gewissens zu der t-Mobileware greifen.

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GPS Tracking: Nokia Sports Tracker

Bislang war ich mit meinem altgedienten Programm zum Aufzeichnen von Wegen per GPS sehr zufrieden. GpsPyLog hat aber leider den entscheidenden Nachteil, dass es eine Python Applikation für Symbian ist, die gefühlte 10 Komponenten umfasst welche alle erst per symbiansigned.com signiert und dann einzeln installiert werden wollen. Das nervt, v.a. dann, wenn man zu der Gattung Mensch gehört, die jedes Firmware-Update auf sein Handy klopft.

Ich weiß nicht wie und warum ich bis dato nie den Nokia Sports Tracker ausprobiert habe (wahrscheinlich wegen der Vokabel “Sport” im Namen!?) aber das Programm ist großartig. Es zeichnet nicht nur einen GPS Trace der Strecke auf, sondern zeigt auch noch zig Informationen auf dem Display des Handies an. Nachdem man am Ziel angekommen ist hat man die Wahl ob man entweder die aufgezeichnete Strecke auf den Sports Tracker Server lädt oder (logisches oder) ob man doch lieber eine Datei im KML-, GPX- oder welches-Format-auch-immer exportiert und auf’s Notebook per Bluetooth schicken lassen will. Sehr nett.

Die Sports Tracker Seite selbst ist ein nettes Mockup mit Google Maps. Rechts auf der Seite wird ein Diagramm Zeit – Geschwindigkeit angezeigt. Klickt man auf das Diagramm kann man z.B. herausfinden wo man am langsamsten war.

Rechts daneben erscheint dann auf der Karte eine Markierung an entsprechender Stelle.

Durchaus sehr, sehr chic =)

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Was ist eigentlich Cloud Computing?

Der ominöse Begriff “Cloud Computing” ist ja in aller Munde. Aber was ist CC eigentlich? Eine witzige Erklärung findet sich in diesem Video

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Porto für Emails!

Ich glaub’ es nicht: jetzt will die Regierung auch noch Porto auf Email erheben. Ab Sommer soll eine Mail 1 Cent kosten. Für den Rest des Jahres soll man sich hier eine 50%ige Ermäßigung holen können.

Ich glaub ich wandere aus!

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Tanzverbot!

Ich wusste bis gestern gar nicht, dass Deutschland noch so rückständig ist. In vielen Bundesländern (darunter natürlich Bayern) herrscht an Karfreitag und vielen weiteren Feiertagen Tanzverbot! Diskotheken, Gaststädten usw ist es gesetzlich verboten “über den Schankbetrieb hinaus” Leistungen anzubieten.

Wiki-Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Tanzverbot

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Rezept: Crème Brûlée

Crème Brûlée ist einer der Nachtische die ich wirklich gerne esse – ansonsten hab ich es nicht so mit dem süßen Zeugs. Gestern haben wir das endlich einmal selbst gekocht. Fazit: Sehr lecker und außerdem quasi idiotensicher herstellbar.

Zutaten:

  • 1 Becher Sahne (250g)
  • 2 Eigelb
  • 20g Zucker
  • 1/2 Vanilleschote

Zubereitung:

  • Eigelb mit dem Zucker und dem Mark der Vanilleschote in einer Schüssel glatt rühren
  • Sahne mit der ausgekratzten Schote aufkochen
  • Heiße Sahne nach und nach mit der Ei/Zucker/Vanillemischung mit dem Schneebesern verrühren
  • Mischung in flache Förmchen füllen
  • 1 Stunde bei 90°C im Ofen stocken lassen
  • Kalt werden lassen, abdecken, im Kühlschrank vollends durchkühlen lassen
  • Feinen (!) braunen Zucker auf die Creme streuen
  • Mit der Lötlampe abflämmen

Der Zucker muss übrigens tatsächlich sehr fein gemahlen sein. Unserer war eher einen Ticken zu grob und wurde etwas zu dunkel bevor er richtig geschmolzen ist…

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Eine Wand farbig und mit weißem Rahmen streichen

Unser semi-komplettes Wohnzimmer hat(te) leider noch immer die Athmosphäre einer Lagerhalle und wirkt(e) sehr steril. Als probate Gegenmaßnahme bot sich an die Essecke farblich vom restlichen Zimmer zu trennen: am besten mit einem schönen satten Rotton. Wie sagt Tine Wittler so schön? Man muss Wohnräume von einander farblich abgrenzen *g*

Als ich im Internet herumgesucht habe wie man die Wand rot bekommt und einen weißen Rahmen (eben die Original-Wandfarbe) drum herum lässt fand ich keine gute Anleitung. Daher schreibe ich eine auf.

Ich habe mir ein 7cm breites Tesakreppband besorgt das akribisch genau an die Stellen geklebt wurde, die später weiß bleiben sollten. Bei uns ist das eben unterhalb der Zimmerdecke, oberhalb der Holzleisten am Fußboden und neben dem Fenster resp. der Tür. Das Problem ist, dass so eine Wand (v.a. wenn man Rauhfasertapete hat) nicht glatt ist und das Kreppband die Unebenheiten nicht 100%ig ausgleicht. Der Typ im Baumarkt hatte hier einen guten Ratschlag: Zunächst streicht man die Kante mit weißer Farbe und zwar so, dass man die Farbe gegen das Kreppband und in die Löcher schmiert. So “dichtet” man quasi die Unebenheiten mit Weiß ab und verhindert, dass Rot eindringt. Nach ca. einer Stunde ist die Farbe schon wieder überstreichbar.

Nun streicht man – am besten mit einer kleinen Rolle- vom Kreppband weg den äußeren Rand mit der (roten) Farbe und rollt die Flächen mit der großen Rolle aus. Sobald man damit fertig ist muss das Kreppband vorsichtig von der Wand gezogen werden, da sonst die Farbe trocknet und beim Abreißen ggf. ausbricht. Dank der Dichtung mit weißer Farbe wurde meine Kante absolut perfekt. :-)

Rot ist übrigens überhaupt nicht so schlimm zu verarbeiten wie viele behaupten. Im Internet finden sich wahre Horrorstories, in denen zu lesen ist, dass die Wand selbst nach x-fachem Streichen nicht rot sondern noch immer scheckig sei. Mein erster Anstrich war auch noch leicht streifig (siehe Bild), daher habe ich heute morgen mit verdünnter Farbe nachgestrichen. Abgeklebt habe ich dazu nicht mehr, sondern nur vorsichtig bis kurz vor die Kante gestrichen.

Wenn man sich jetzt noch Gardinen samt dunkelbraunem Tisch und Stühlen und zwei chicen schwarz/weiß-Photos an die Wand dazu denkt und das Regal subtrahiert, sieht das später mal ganz brauchbar aus. :-)

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