Überraschenderweise besitzt das Galaxy Nexus eine Benachrichtigungs-LED. Noch überraschender ist aber, dass diese partout verpasste Anrufe nicht anzeigt. Man kann das Problem -bis es endgültig gelöst ist- mittels eine App umschiffen. Diese gibt es kostenlos im Android Market!
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Ice Cream Sandwich für HTC Desire (Android 4.0)

Kaum zu glauben aber wahr: kaum zwei Wochen nachdem die Quellen für Android 4 von Google frei gegeben wurden ist schon das erste Custom ROM basierend auf Ice Cream Sandwich für das HTC Desire verfügbar. Nachdem die ersten Versionen schon sehr experimentell waren, ist nun die erste Beta verfügbar.
Abgesehen von der Kamera und Multitouch (z.B. in Google Maps) funktioniert alles. Geschwindigkeit ist verglichen zu Androide 2.3.x nicht großartig schlechter geworden. Alles in allem also sehr positiv…
Informationen und Download im entsprechenden Thread bei XDA Developers.
Viewsonic Viewpad 10s
Mir träumt es ja schon längere Zeit von einem Tablet-PC. Das iPad ist mir zu teuer und die meisten Android-Alternativen auch. Vor ein paar Tagen bin ich über ein interessantes Gerät für gerade mal 200 Euro gestolpert: Das Viewsonic Viewpad 10s. Also her damit!
Klarer und offensichtlicher Haken an dem Gerät: Android 2.2 – das ist aber nicht weiter schlimm, denn man kann auch hier alternative ROMs aufspielen und kommt so in Genuss von Android 3.2 (vermutlich auch 4, da es eine überraschend große Community gibt, die ROMs für das Gerät bereit stellt) und erhält dann vollen Zugriff auf den Android Market. Bei Tablets ohne 3G, wir erinnern uns, gibt es keinen Android Market.
Beim Auspacken und Testen heute Morgen sind mir allerdings gleich eine ganze Reihe weiterer Probleme aufgefallen:
- Verarbeitung: Das Gehäuse des ViewPad besteht aus schwarzem Hochglanzkunststoff. Der ist unfassbar grabbelig und auch nicht stabil. Hält man das Gerät in einer Hand und tippt mit der anderen auf dem Display knarzt es.
- Display: Ich habe noch nie ein derart blickwinkelabhängiges Display erlebt wie dieses. Tablet flach auf den Tisch legen und irgendwas lesen? Geht kaum. Zudem zieht es Fingerabdrücke quasi magisch an und interessanterweise lassen sich diese quasi nicht wegputzen. Die Helligkeit reicht für helle Umgebungen (ein Zimmer in das seitlich die Sonne scheint) fast nicht aus. Zudem kommt, dass das Display äußerst stark spiegelt.
- Bisher dachte ich, die alternativen Android Markets wären nutzbar. Nein. Ohne den “echten” Android Market von Google ist man aufgeschmissen. Der auf dem Gerät installierte Market enthält zwar auch Software, aber leider nicht die, die man haben möchte.
- Mit einem hätte ich nicht gerechnet: der schlechten Darstellung von Schrift. Ein Buch in Aldikio lesen oder ein PDF im Acrobat Reader kann man vergessen. Vermutlich kann Android 2.2 so etwas wie Kantenglättung bei Schriften nicht. Möglich, dass das bei 3.x anders ist. Getestet habe ich das aber nicht.
Die Verarbeitung stört mich gar nicht so. Was stört ist das Display… Ein Tablet das nicht zu lesen ist, wenn es auf dem Tisch liegt, nutzt nicht… Das ist sehr schade, da die sonstige Hardware sehr ordentlich ist. Google Maps reagiert z.B. ähnlich schnell wie auf einem iPad und auch alle anderen Anwendungen laufen schnell und die Animationen ruckelfrei.
Mein Viewpad geht daher zurück. Adios!
Android 2.2 – Applikationen auf SD-Karte schieben
Eines der Highlights von Android 2.2 (Codename “Froyo”) ist bekanntermaßen die Möglichkeit endlich Applikationen vom internen (kleinen) Speicher auf die externe (große) MicroSD-Karten zu verschieben. Nun sind quasi beliebig viele Apps auf dem Droiden denkbar. Mittlerweile unterstützen auch viele Applikationen dieses neue Feature und dem fröhlichen Verschieben steht nichts mehr im Wege. Eigentlich… Leider hat Froyo nämlich selbst keine Möglichkeit anzeigen zu lassen, welche Applikationen diese nötige Unterstützung mitbringen. Somit muss der Benutzer sich durch die Anwendungsliste klicken und selbst prüfen, ob die App verschoben werden kann oder nicht.
Abhilfe schafft hier eine kleine App namens “App2SD”. App2SD durchforstet die installierten Anwendungen nach geeigneten Kandidaten und schlägt das Verschieben vor. Aktualisiert man seine Apps, so prüft App2SD automatisch nach, ob die Aktualisierung jetzt die nötige Funktion mitbringt. Sehr nett.
Link zum Download im Market: market://search?q=pname:com.a0soft.gphone.app2sd
“Springen” des Android Music-Players verhinderm
Auch wenn der Music-Player eines Android-Handies nicht ganz so nett gebaut ist wie der eines iDings, so kann man doch damit recht vernünftig Musik hören. Dummerweise springt der Player teils nach einigen Sekunden während der Wiedergabe zum nächsten Titel. Nein, ich habe keine Anspiel-Funktion aktiviert! Bei mir tritt das auf, wenn ich den Androiden per Klinkenkabel mit meinem Autoradio verbunden habe.
Das Verhalten ist eigentlich gar kein Bug, sondern eher ein Feature: der Android kann normalerweise über eine Kabelfernbedienung am Headset gesteuert werden. Vermutlich ist mein Kabel nicht gescheit geschirmt und so werden irgendwelche Signale, die in das Kabel sauigeln, fehl interpretiert.
Die Lösung ist -wenn man sie kennt- einfach: durch die Installation von “Block Headset” aus dem Android Market kann man durch einen Touch die Steuerung des Players durch diese Signale an und abschalten.
Wirkt wahre Wunder =)
Simyo MMS mit Android
Vor zwei Wochen habe ich sicherlich zwei Stunden herumgesucht, wie man mit einem Android Handy MMS über Simyo empfangen kann. Die Anleitungen aus den Foren und die damals auf simyo.de gefundene Anleitung funktionierten nicht.
Eben habe ich nochmals kurz damit herumgespielt und diesen Eintrag auf der Simyo-Homepage gefunden uuund: MMS Empfang funktioniert. Heureka!
Ich musste tatsächlich Internet und MMS APN exakt so konfigurieren, wie beschrieben. Zunächst empfieng mein Android die MMS so auch nicht gescheit – die Notifikation wurde angezeigt, aber die Inhalte der MMS wurden nicht geladen. Dann erinnerte ich mich noch an einen Tipp aus einem der Foren: Man soll statt der “bloßen” IP des MMS-Proxy 212.23.97.153 die IP mit führenden Nullen angeben: 212.023.097.153
Seit dem empfange ich recht zuverlässig MMS… (Auf der mobil.bahn.de Seite kann man das leicht testen, da man sich hier kostenlos Test-MMS zuschicken lassen kann)
1und1 mit Android (Sipdroid) nutzen
Ich weiß nicht mehr, wie oft ich es versucht habe Sipdroid dazu zu überreden mit meinem 1und1 VoIP Account zu kommunizieren. Zwecklos. Heute bin ich über eine Alternative gestolpert, die mir mit kleinen Abstrichen gut gefällt. Hierzu ist es zunächst nötig bei pbxes.org einen kostenlosen Account anzulegen. pbxes.org stellt eine Art “virtuelle Telefonanlage” dar, mit der diverse SIP-Accounts in einem Profil zusammengeführt werden können. Anstelle dessen, dass man sich per Sipdroid zu dem echten SIP-Account verbindet, verbindet man sich zu seiner virtuellen Telefonanlage. Hier haben wir aber auch schon den Punkt, der mir nicht gefällt: man muss seine Zugangsdaten an einen weiteren Dienst geben. Aber sei’s drum.
Wie funktioniert das Ganze nun?
- Man registriert den pbxes Account, Bsp: meinaccount
- Nun richtet man eine Nebenstelle ein: Durchwahl z.B. 123, Passwort z.B. pass und einen beliebigen Displaynamen – ich glaube dieser ist auch nicht weiter wichtig
- Nun stellt man den Sip-Account ein: Name 1und1, Username: 49xxyyyyyyyy, Pass: das 1und1-Passwort, SIP server: sip.1und1.de)
- Jetzt wird die eingehende Wahlregel spezifiziert. Dazu musste ich nichts einstellen, wichtig ist, dass bei “Außerhalb der Geschäftszeiten” und “Während der Geschäftszeiten” die oben angelegte Nebenstelle 123 eingetragen ist. Das war bei mir allerdings automatisch so.
- Jetzt kommt die ausgehende Wahlregel: hier wird nur ein Name für die Regel vergeben und im Dropdownmenü den unter 3 festgelegten Namen 1und1 eingetragen.
Nun kann über den Android Market Sipdroid installiert werden (falls noch nicht getan). Dort muss nur den pbxes Username meinaccount gefolgt von einem “-” und der Durchwahl 123 als Benutzername (also meinaccount-123) und das entsprechende Passwort pass eingeben. Und siehe da: das grüne Lämpchen, das den Status von Sipdroid verkündet, leuchtet grün.
Ich bin mal gespannt, was morgen passiert, wenn ich im Büro aufschlage und mich über das dort vorhandene WLAN einloggen möchte =)
Tippen war gestern
Das tippen auf Touchscreens ist eine etwas nervige Sache. Es gibt aber mittlerweile neue Techniken wie man schneller Texte eingeben kann: stattz tippen streicht man in der Reihenfolge der Buchstaben im Zickzackkurs über den Bildschirm. Dabei ist es sogar nicht nötig sehr präzise zu sein! Für Android gibt es derzeit eine Beta Version von Swype und eine kostenlos Version von SlideItt. Das erste Programm ist derzeit nicht auf Deutsch verfügbar, sondern nur auf Englisch. Allee sieht etwas weniger hübsch aus, hat dafür aber auch ein deutsches Wörterbuch integriert. D.h. Wer Text stattz tippen durch wischen eingeben möchte sollte schnell SlideIT testen.
Einziger Nachteil: es schleichen sich oft falsche Worte ein. Das heisst man sollte alles Korrektur lesen was man eingibt.
3gp-Videos nach mpeg, avi, … umwandeln
Handies speichern Videos bevorzugt im 3gp Format ab. Das wenig charmante daran ist, dass die Weiterverarbeitung am PC oder Mac nicht klappen mag, da die wenigsten Programme mit dem Video- (und teils auch Tonformat) umgehen können. Ein Konverter muss her.
Der einzige Open Source Konverter den ich finden konnte heißt Mobile Media Converter von MikSoft. Toll ist v.a., dass das Programm für Windows, Mac und Linux verfügbar ist.
Download hier
Internet mobil mit dem HTC Desire
Die Blogs und Foren sind voll plärrender Menschen die ums Teufel komm raus ihr Android Telefon zu einem WLAN Hotspot machen wollen um darüber mobil zu surfen. Alternativ wird dazu auch gerne eine Internetfreigabe per Bluetooth gewünscht. Da werden dann Telefone mit wildesten hacks gerooted bei denen man die Garantie verliert…. Das ist doch völliger Blödsinn… Per USB-Kabel geht es einfacher und schneller – -wenn auch weniger cool- wie ich gerade herausgefunden habe.
Notebook und Android per USB-Kabel verbinden. Im Handy “Internetfreigabe per USB-Kabel wählen” und -zumindest unter Ubuntu- ist man jetzt schon online. Einfacher geht es nun wirklich nicht. Dazu tankt das Handy zeitgleich Energie und verbrezelt nicht als WLAN Hotspot haufenweise Strom…
