Rezept: Käsekuchen

Zwischendurch einmal wieder ein Rezept eine Zutatensammlung für einen lecker Käsekuchen…

Mürbteigboden:

  • 200g Mehl
  • 100g Butter
  • 100g Zucker
  • 1 Ei
  • 1Tl Backpulver

Füllung:

  • 3 Eigelb
  • 125g Zucker
  • 1P Vanillezucker
  • 1P Vanillezucker
  • 1P 40% Quark / 1P 20% Quark
  • 1/4l Milch
  • 3 Eiweiß zu Schnee geschlagen
  • 1 Dose Mandarinen

1 Stunde bei 180° backen, im ausgeschalteten Ofen etwas herunterkühlen lassen. Dann vorsichig (!) auf einen Rost schieben und auskühlen lassen.

Tarte aux Cerises et Chocolat Schoko-Kirschkuchen

Wie einfache Dinge doch plötzlich cool klingen, wenn man sie in eine Sprache übersetzt, die keiner so richtig versteht. *g*

Heute seit langer Zeit ein neues Rezept und zwar für den denkbar einfachsten Kirschkuchen mit lecker Schokolade im Teig:

  • 200g Butter / Margarine
  • 170g Zucker
  • 4 Eier
  • 100g Schokolade (gerieben)
  • 125g Haselnüsse (gerieben)
  • 3 EL Rum
  • 150g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 1 Glas Kirschen (abgetropft)

Warme Butter / Margarine erst schaumig rühren, dann Zucker einrieseln lassen und weiterquirlen. Dann Eier dazu und ein paar Minuten weiter rühren, bis die Masse schaumig wird. Schokoladenraspel, Haselnüsse und das Mehl (mit Backpulver durchsieben) unterrühren. 3EL Rum dazu und wenn nötig noch ein paar Schlucke Milch. Teig in eine gefettete runde Springerform geben und die Kirschen darauf verteilen.

Ca. 50 Minuten bei 180°C (Ober/Unterhitze) backen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

… und ich frage mich mal wieder, was man machen muss, damit Essen auf Photos lecker aussieht. Das scheint eine halbe Kunst zu sein!

Rezept: Tomaten-Zucchini-Kuchen

Vor einiger Zeit habe ich in Roberts Blog eine Überschrift für ein Rezept für Tomaten-Zucchini-Wähe gefunden. Wähe? Sagte mir nichts. Daher wurde ich neugierig… Wähen sind dünne Blechkuchen mit einem Mürbeteigboden. In diesem Fall mit einem salzigen und eben mit Tomaten, Zucchini und anderem belegt. Klingt gut.

Da ich aber eigentlich kein großer Freund von salzigem Mürbeteig bin (zu fett, zu bröselig), habe ich auf anraten meiner Freundin einmal einen Quark-Öl-Teig ausprobiert. Konsistenz- und fetttechnisch ist der irgendwo zwischen Hefeteig und Mürbeteig angesiedelt.

Zutaten (für 2 – 3 Portionen)

  • Für den Teig*:
    • 150g mageren Quark
    • 1/2 TL Salz
    • 1 Ei
    • 6 EL Öl
    • 250g Mehl
    • 1 Päckchen Backpulver
  • Für den Belag:
    • 1 – 1 1/2 Zucchini
    • 3 – 4 Tomaten (je nach Größe)
    • Schnittlauch
    • 100 – 150g gekochter Schinken
    • 1 – 1 1/2 Becher Sahne (125 g)
    • 1 Ei
    • Salz
    • Pfeffer
    • 100g Parmesan

Zubereitung:

Step 1: Quark, Öl, Salz und Ei werden in einer Rührschüssel mit einem Schneebesen zu einer homogenen Masse verrührt. Dann ca. die Hälfte des mit Backpulver vermischten Mehls dazu sieben und verrühren. Wenn wieder eine homogene Masse entstanden ist, den Rest des Mehls dazu sieben und mit dem Knethaken vom Handrührgerät ca. 3 Minuten kräftig kneten. Der Teig ist fertig, wenn eine glatte Masse entstanden ist.

Step 2: Tomaten und Zucchini waschen. Tomaten in ca. 0,5cm dicke Scheiben schneiden, Zucchini etwas dünner. Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden (ca. 2EL voll). Schinken vierteln. Parmesan reiben. Ei und Sahne verquirlen, salzen, pfeffern.

Step 3: Den Teig auf einem ausgefetteten Backblech drappieren und mit dem Schinken auslegen. Dann abwechselnd eine Reihe Tomaten auf den Kuchen legen, eine Reihe Zucchini, wieder eine Reihe Tomaten… bis eben der ganze Kuchenboden belegt ist. Gemüse leicht salzen und pfeffern, Schnittlauchröllchen darüber verteilen und dann die Sahne/Ei Masse darüber löffeln.

Step 4: Kuchen bei ca. 180 – 200 Grad im vorgeheizten Ofen auf dem untersten Einschub insgesamt 30 Minuten backen. Nach den ersten 15 Minuten der Backzeit Käse auf den Kuchen streuen und dann fertig backen.

Ich habe bei dem Teig gleich zwei Fehler gemacht. Erstens habe ich keinen Magerquark verwendet (Supermarkt hatte keinen mehr) und zweitens habe ich den Teig zu heiß (bei 220) Grad gebacken. Der fette Quark hat den Teig zu weich gemacht, daher wurde der Boden nicht knusprig und zudem wird der Quark wohl wegen des Eiweiß beim Backen schnell braun und entwickelt einen etwas eigenartigen, muffigen Geschmack.

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* die Teigmenge reicht für ein normalgroßes, viereckiges Backblech. Wir haben den Teig nicht ganz so groß ausgewellt, sondern nur auf 2/3 der Größe.

Rezept: Zitronenkuchen

Heute haben wir ein “top” Rezept für einen Zitronenkuchen ausprobiert. Er stammt (mal wieder) aus dem Fernsehen. Scheinbar sollte man aber dem Fernsehen auch bei Rezepten nicht alles abnehmen, weil der Guss oder die Deko von diesem Kuchen, so wie er im Fernsehen gezeigt wurde, nicht essbar ist. Wir haben dummerweise noch die Original-Version gebacken, ich beschreibe aber gleich die “verbesserte” Version = ) Was an der TV-Version schlecht ist, beschreibe ich ganz unten.

Ich habe mich im Nachhinein tatsächlich gefragt, ob es nicht nur in der Sendung gebacken wurde, sondern auch tatsächlich probiert wurde.

Zutaten für den Mürbteig:

  • 200g Mehl
  • 100g kalte Butter
  • 60g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz

Alle Zutaten zuerst mit dem Knethaken vom Handrührer und dann mit den Händen zu einem relativ festen Teig zusammenkneten. Im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Eine runde Springform mit dem Teig auslegen und einen ca. 3cm hohen Rand machen.

Zutaten für die Füllung:

  • 2 Eier
  • 150g Zucker
  • Saft einer Zitrone
  • abgeriebene Schale zweier Zitronen
  • 500g Ricotta (= 2 Becher)

Zuerst Eier und Zucker schaumig schlagen. Dann erst den einen, dann den anderen Becher Ricotta unterheben. Schließlich Zitronenschale und -saft dazugeben.

Ricotta-Masse auf den Mürbteig geben und 45 Minuten bei 180°C im vorgeheizten Ofen backen.

(Diese Füllung ist übrigens auch “roh” sehr lecker. Wer sich nicht davor scheut Eier roh zu verzehren, könnte daraus ein superklasse Creme-Dessert machen…)

Nach dem Backen und Abkühlen:

Zutaten für den Guss:

  • 2 Zitronen
  • 120g Zucker
  • 10 Esslöffel Wasser
  • 1 TL Speisestärke in 2 EL Wasser aufgelöst

Jetzt kommt endlich der abgewandelte Teil:

Die Schale der Zitronen mit einem scharfen Messer bis ans Fruchtfleisch abschneiden (quasi so, als ob man sie filettieren wollte). Die geschälten Zitronen dann in relativ dünne (~4mm) Scheibchen schneiden.

Zucker und Wasser in einem Topf zum Kochen bringen (= Läuterzucker) und die Zitronen darin ca. 3 Minuten leicht köcheln lassen. Die Zitronen sollen nicht garen, sondern nur den süßen Sud aufnehmen. Zitronen heraus nehmen und bei Seite stellen. In den verbleibenden Sud die Speisestärke einrühren und nochmal kurz zum Kochen bringen und anschließend vom Herd nehmen.

Die kandierten Zitronenscheiben auf dem Kuchen verteilen und die Zitronensaft-Glasur darüber geben und erkalten lassen. Fertig.

Das Rezept aus dem Fernsehen sah übrigens vor, dass die ganzen Zitronen mit Schale auf den Kuchen wandern. Das ist zwar zweifelsohne sehr dekorativ, aber ansonsten eher … suboptimal :D Beim Kochen im Läuterzucker sind unsere Zitronenscheiben erstens sehr bitter geworden und zweitens war die Schale nach den angegebenen 5 Minuten Kochen noch hart wie Bolle. Nach weiteren 5 Minuten Kochen war die Schale zwar endlich relativ weich, aber das Fruchtfleisch war komplett zerkocht bzw. hatte sich ganz aufgelöst.

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Rezept: (Elsässer) Flammkuchen

Flammkuchen ist so etwas wie die elsässer Antwort auf eine Pizza. Das Original mag ich persönlich nicht so sehr. Für mich ist es irgendwie zu langweilig, trocken und “zu wenig drauf”. Hier eine Abwandlung, die so ein klein wenig in Richtung Zwiebelkuchen geht. “Neigschmeckter Flammkuchen”, quasi…

(Rezept für 2 – 3 Personen)

Teig:

Ich kann keine 100% genauen Angaben machen. Hefeteig “funktioniert” irgendwie immer ein wenig anders als beim Mal davor. Außerdem braucht man dafür irgendwie etwas Gefühl. Quasi der grüne Daumen für’s Backen ;-)

  • 280 – 300g Mehl
  • ~100ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Würfel frische Hef
  • 1/2 TL Salz
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 gute Prise Zucker

Mehl in eine Schüssel sieben, ein Mulde ins Mehl machen und die Hefe hineinbröckeln. Zucker und einen kleinen Teil des Wassers dazu geben und mit etwas Mehl bedecken (Vorteig). 10 Minuten stehen lassen, bis der Vorteig leicht anfängt zu gehen. Öl dazu geben und das restliche Wasser. Mit dem Knethaken 5 Minuten kräftig durchkneten.

Sollte der Teig zu weich oder fest sein, einfach Mehl oder Wasser dazu geben. An einem warmen Ort ca. 30-60 Minuten gehen lassen. Das Volumen sollte sich gut verdoppelt haben.
Belag:

  • 1 Becher Crème Fraiche
  • 2 – 3 Zwiebeln
  • 100g Speckwürfel
  • 100g Schinkenwürfel (nicht “Original”)
  • 50g Gouda, gerieben (nicht “Original”)
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Step 1: Zwiebeln pellen und entweder in recht feine Würfel oder Scheibchen schneiden. Ist im Grunde ganz egal. Ich mag keine halb rohen Zwiebeln auf Pizza oder Flammkuchen, daher dünste ich sie vor dem Backen 5 Minuten in etwas Öl an. Wer sie lieber noch etwas bissig will, lässt das bleiben. (Auf den echten Flammkuchen gehören rohe Zwiebeln)

Step 2: Aus den abgekühlten Zwiebeln und der Crème Fraiche, etwas Salz (Schinken und Speck bringen viel Salz!), viel Pfeffer und einer guten Portion Muskat die Masse für den Belag herstellen. (Beim Original Flammkuchen kommt die Creme Fraiche “so” auf den Teig und die Zwiebeln oben darauf.)

Step 3: Teig aufs Blech bugsieren und mit der Zwiebel/Creme Fraiche Masse bestreichen. Schinken- und Speckwürfel darauf verteilen und in den auf 250 Grad vorgeheizten Ofen schieben. Dort 15 – 20 Minuten backen. Dann den Gouda darauf geben und nochmals 5 Minuten backen.

Dazu passt leicht süßlicher Weißwein oder auch Bier.

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Rezept: Schoko-Muffins

Ein kinderleichtes Rezept für Schoko-Muffins. Zubereitungszeit: maximal 15 Minuten.

Rezept für 12 Stück:

  • 2 Eier
  • 200ml Milch
  • 30ml Sonnenblumenöl oder gut 30 Gramm geschmolzene Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 125g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Kakaopulver
  • 200g Mehl
  • 2 leicht gehäufte TL Backpulver
  • 50 – 100g Schokotropfen

Step 1: Alle flüssigen Zustaten vermischen. (An dieser Stelle noch eine Warnung: Bloß kein Olivenöl nehmen. Muffins mit Olivenöl sind meiner Erfahrung nach -zumindest verbacken- kaum genießbar. Es gibt zwar tatsächlich Rezepte in denen Schokolade und Olivenöl verwendet werden, z.B. hier, aber mir schmeckt das nicht.)

Step 2: Mehl, Backpulver und Kakaopulver unbedingt(!) sieben und mit Zucker, Vanille-Zucker und Salz vermischen.

Step 3: Trockene und flüssige Komponenten kurz mit dem Handrührgerät glatt rühen und zum Schluss die Schokotropfen unterheben.

Step 4: Teig in Förmchen füllen und bei ca. 200°C 15 Minuten bei Ober- und Unterhitze backen lassen. Dann Ofen ausstellen und nochmals 5 Minuten im Ofen weiterbacken lassen.

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Rezept: Quiche Lorraine

Nicht 100%ig das Original-Rezept, aber trotzdem gut.

Für zwei bis drei Personen

Man nehme für den Teig:

  • 100g Butter
  • 150g Mehl
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 1 Eigelb

Step 1: Aus den oben genannten Zutaten einen Mürbeteig herstellen und ca 30 – 60 Minuten in den Kühlschrank zum Ruhen stellen. Evtl. das ganze Ei nehmen und mehr Mehl nehmen, da die Teigmenge ist im Verhälnis zur Füllung etwas wenig ist.

Für die Füllung:

  • 100g Frühstücksspeck
  • 2 Zwiebeln
  • 150g Schinken
  • 1 Becher Sahne
  • 3 Eier
  • 100g geriebener Edamer / Gruyere / etc
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Step 2: Zwiebeln pellen und würfeln. Speck ebenfalls Würfeln. Schinken kleinschneiden.

Step 3: Frühstücksspeck in Würfelchen schneiden und in einer Pfanne auslassen. Der Speck kann dabei etwas braun und knusprig werden. Nach einiger Zeit die Zwiebelwürfel in die Pfanne und glasig anschwitzen. Speck / Zwiebelmasse auf einen Teller zum Abkühlen geben.

Step 4: Sahne und Eier verquirlen und mit Salz (Vorsicht: Speck / Schinken sind salzig), Pfeffer und Muskat würzen.

Step 5: Mürbeteig zwischen Klarsichtfolie ausrollen und in eine Springerform füllen. Schinken, Speck und Zwiebel darauf verteilen, Käse darauf und die Ei-Masse darauf verteilen

Bei 180°C ca. 50 – 55 Minuten im Ofen backen. Dazu Salat und Weißwein – sehr lecker.

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