Blog 2.0?

Das Blöde an den vielfältigen Web 2.0 Diensten ist, dass alles was man so produziert und in die Welt hinaus broadcasted auf verschiedenen Plattformen mit unterschiedlichem Publikum landet. Der heimische Blog, der noch am ehesten von Bekannten und Freunden gelesen wird, hat von diesen Beiträgen in der Regel nichts. Genau aus diesem Grund behaupten auch manche, dass der klassische Blog tot sei. Fragt sich aber: was bitte ist der Blog 2.0? 

Vor ein paar Tagen bin ich über eine Klasse von Programmen gestoßen, die für mich bis dato Neues war. Diese Programme schimpfen sich “Lifestream” und versuchen das oben beschriebene “Problem” zu lösen. Livestreams kann man sich als eine Art Aggregation aller persönlicher Nachrichtenströme vorstellen, die man so in die Welt posaunt. In so einem Lifestream kann man z.B. seine Ergüsse auf Twitter-, Qype-, Flickr-, YouTube- und so weiter vereinen. Jeder Dienst der irgendwie einen RSS-Feed ausspuckt, kann in den Lifestream eingespeist werden.

Für das gute alte WordPress gibt es ein LifeStream Plugin (das auch genau so heißt). Das Plugin erzeugt auf einer vom Blog separierten Seite oder in der Sidebar eine Mixtur aller empfangener Ströme. Ich habe kurz damit herumgespielt und für nett aber auch nicht wirklich genial befunden. Netter wäre es doch Blogbeiträge und per Feed empfangenes Zeug einheitlich darzustellen.

Die einzige mir bekannte Software, die verschiedene Feeds in einer blogähnlichen Darstellung aufbereiten kann nennt sich Sweetcron. Sweetcron ist ähnlich wie WordPress ein PHP Script das auf dem eigenen Webspace mit mysql im Rücken läuft. Einmal eingerichtet lassen sich verschiedene Feeds in den LifeStream einspeisen. In festgelegten Intervallen pollt Sweetcron die Feeds und posted den neuen Beitrag im LifeStream. Eigentlich ziemlich fancy. Zusätzlich können in Sweetcron wie in WordPress eigenständige Blog-Beiträge verfasst werden und so der LifeStream “aufgewertet” werden.

Bislang erscheint mir die aktuelle Version von Sweetcron noch recht experimentell und mit wenig Features ausgestattet zu sein. Auch wird man den für WordPress verfügbaren Zoo an Plugins bzw. bunten Blumenstrauß an Templates vermissen. Trotzdem: die Funktionalität ist cool und ich bin mir sicher, dass man entweder bald mehr LifeStreams finden wird oder Blogs LifeStream-fähig werden.

Die Klapsmühle hat Geburtstag!

Mai, …! Ich bin überwältigt. ,-) Gerade frage ich mich (aus welchen Gründen auch immer) wie lange ich meinen Blog denn nun auf “vernünftigem” Webspace mit einer “vernünftigen” URL hoste und stelle was fest? Der Blog wird heute genau 1 Jahr alt! Da steht’s! Oder besser gesagt: die Domain wird ein Jahr alt, denn den Blog gab es ja früher schon einige Zeit unter dem schönen Namen “Sammelsurium” und ganz kurz auch auf der Fehlkauf-Umlaut-Domain die-klapsmühle.de.

Ich finde es außerdem in zunehmendem Maße verblüffend, wie viele Leute das Zeugs das ich von mir gebe täglich lesen. Täglich sind das nämlich immerhin gut 200 Leute bzw. Zugriffe oder Page Impressions, wie es so schön auf neubayrisch heißt. Seltsam allerdings, dass umgekehrt so wenige Kommentieren (wobei das in letzter Zeit ja auch etwas zugenommen hat). Danke übrigens an die Spammer! Seit dem ersten Spam, der mich damals ja sehr erfreut hat, sind mittlerweile weitere 8036 Spams eingegangen. Jungs, macht weiter so, ich find’ euch klasse. Sorry übrigens, dass ich noch nie bei euch Viagra, Extensions für gewisse Körperteile oder eine Fettabsaugung gekauft habe.

stats

Dann ab in’s nächste Jahr. Mal schaun was ich 2010 zu berichten habe ;-)

Wordmobi – Blogging with a mobile phone

I always wanted to have an application that allows me to blog from my mobile phone. Unfortunately Nokia doesn’t ship its handsets with such an application – other manufacturers do so (sometimes). Up to now I only knew an application called ShoZu. ShoZu isn’t only a software you install on your mobile, ShoZu is also an online service that acts as some sort of “proxy” between your mobile and your blog. So the ShoZu client doesn’t publish directly to the blog, but it sends the post to the online service and the service pushes the post to the blog. This might have some oppertunities as the support of a plethora of blogging engines and other social networking sites but also requires that you hand over the password to your blog to the ShoZu service. A pretty odd feeling…

Well, I tested ShoZu with a test blog hosted on wordpress.com and found out, that the software works well. But somehow it is also very bloated and not really easy to understand. It also adds some functionality to parts of the mobile as the camera. Sometimes – I couldn’t figure out exactly when- ShoZu comes to life and asks if you want the publish the picture taken a moment ago on your blog. Unfortunately you can’t control this, so I deinstalled Shozu pretty fast.

Some time ago I read about a Python based WordPress client for Symbian. (Python is a programming langauge that is, like Java, more or less platform independant. Like for Java, Python runtime environments exist for multiple Symbian S60 based mobiles). I don’t know really why, but I didn’t test the software called Wordmobi up to now. Today I installed Python (click here to read more) and Wordmobi and I got a really good first impression.wm1

After setting up the connection to my blog (btw: wordmobi only works for WordPress blogs) I entered the “Posts” menu and was able to  update the list of available posts on my blog:

wm5This works pretty well. You can even edit and republish existing posts. Cool. The next step was to test if the creation of new posts works, too.

wm3Well, it seems so. You can also add stuff like lists or images to a post. If you select “image” Wordmobi asks if an existing picture should be selected or if you want to take a new one. I took a new one and it worked! wm4

For me, Wordmobi is the first application that I really can use to write short posts using my mobile. I don’t know if this is really a thing you want (and need) to do, but I feel that this could be fun *g* Btw: you can see the test post I wrote here.

Upgrade auf 2.5

Ich upgrade jetzt auf 2.5. Ich bitte die Leser das Rauchen einzustellen und die Sicherheitsgurte anzulegen. Es könnte etwas holpern…

… 2 Minuten später …

So, fertig. Das war ja peacig. Wer übrigens nicht weiß, wie man upgraded, kann hier nachlesen. Und wer einen Fehler findet, meldet ihn bitte in den Kommentaren.

Importiert

Ich habe heute alle Beiträge und Bilder vom alten Blog importiert, die ich noch finden konnte… Die alten Beiträge liegen in der Kategorie “Sammelsurium”. Sortiert werden sie nicht, dafür sind sie getaggt. (Taggen von massig vielen Posts geht übrigens super fix mit dem Plugin Simple Tags)

Noch ein Nachtrag: die alten Kommentare habe ich aus der Datenbank -zwecks Verschlankung- gewaschen…

http://die-klapsmuehle.org

Umlautdomains sind ein bisschen sch***e. Daher gibt es jetzt zusätzlich die Domain die-klapsmuehle.org :-) Das ist jetzt auch die “Haupt-URL” von diesem Blog. Bookmarkt, feedreadert und bloglistet bitte die und nur die!
Ergo: Damit sollte es wohl keine Probleme mehr geben.

PS: Ich bin echt baff: In zwei Stunden eine Org-Domain registrieren und sie durchs DNS laufen zu lassen.

Linktausch leicht gemacht: Blogfever

Seit einigen Tagen sieht man auf deutschen Blogs dann und wann ein Blogfever-Widget. Blogfever ist eine Art Credit-basierter Linktauschdienst, also eine Möglichkeit, wie man einen Blog bekannt(er) machen kann. Blendet man Links zu fremden Blogs bzw. fremden Beiträgen in seinem eigenen Blog ein, verdient man Credits; werden auf fremden Blogs Links zum eigenen Blog angezeigt, kostet das umgekehrt Credits.

Hierfür muss man im Grunde genommen nichts anderes tun, als ein paar Zeilen Code, die man von der BV-Webseite bekommt, in einem Text Widget (siehe links) einzubauen. Und fertig. Ich bin ja mal gespannt, ob die Besucherzahlen hier demnächst in die Höhe schnellen.

Backup eines Blogs anlegen / Blog umziehen

In SimpleSpark habe ich heute einen ziemlich interessanten Dienst gefunden: BlogBackupOnline. BBO macht (unter anderem) genau das, was der Name sagt: ein Backup eines Blogs (WordPress, blogger.com, Windows Live Space, Livejournal, etc) anlegen und das online und voll automatisch. Dazu einfach die URL des Blogs eintragen, auf Backup klicken, warten, fertig.

Das Nette daran ist, dass man BBO so einstellen kann, dass es alle 24 Stunden ein neues Backup zieht. Feine Sache!

Ein Backup lässt sich aber auch sehr einfach im Fall der Fälle mit nur wenigen Klicks wiederherstellen (Restore). Hierzu muss man die URL der Blog-Engine, Benutzername und Passwort eintragen.

BBO ist also auch sehr gut dazu geeignet ein Blog von A nach B “umzuziehen”, da die Backup-Adresse nicht mit der Restore-Adresse übereinstimmen muss!

Eine etwas weniger legale und feine Anwendung, die mir jetzt spontan noch einfällt, ist, dass man mit BBO auch einfach den kompeltten Inhalt eines Blogs “klauen” kann. Um ein Backup anzulegen, braucht man ja nur (!) die URL. Kein Passwort, kein Benutzername. D.h. jeder kann von jedem Blog ein Backup ziehen. Dann besorgt man sich noch einen eigenen Blog, stellt das geklaute Backup darauf wieder her und schwupps hat man viele tolle (?) Einträge gestolen…

Großer Nachteil gegenüber “normalen” Datenbankbackups: Das mit BBO erstellte Update “kennt” keine Kategorien. Alle Artikel werden in die “Allgemeines”-Kategorie gepackt.

Stöckchen-Alarm: Webspace-Stöckchen

Der Ecki hat mir ein Stöckchen an den Kopf gepfeffert und bringt mich damit in eine furchtbare Situation: beantworten kann ich das Stöckchen, aber ich habe (noch) keine Ahnung, an wen ich das Ding weiterwerfen soll…

Seit wann hast du einen eigenen Webspace/(v)Server?

Ich habe zwar ein paar (kostenlose) Webspace-Accounts, aber dieser Blog wird von wordpress.com gehostet. Heißt also, dass ich einen “fertigen” Blog einfach nur mit Inhalt fülle und gar nicht großartig in Templates / Add-ins usw. eingreifen kann (muss). Ich kann nur das auswählen, was von wordpress.com angeboten wird…

Warum ich nicht selbst hoste? wordpress.com hat viele Nachteile (wenig flexibel, man kann nicht alles machen, was man will) ist aber außerordentlich zuverlässig und meist schnell für ein kostenloses Angebot!

Um auf die Frage zurück zu kommen: Seit etwa März 2007

Wer ist dein Anbieter?

wordpress.com :D

Wie zufrieden bist du mit deinem Anbieter?

Um ganz einfach und problemlos einen Blog zu hosten -v.a. für Leute, die mit Servern, php und Stylesheets nichts am Hut haben- ist das die ideale Lösung. Zudem ist die Zuverlässigkeit sehr gut.

Hast du vorher schon woanders was laufen gehabt?

Ich hab’ immer was am laufen. ;-)

Ja. Nur eben auf kostenlosen Webspaces verschiedener Anbieter wie: kilu3.de / funpic.de/org / awardspace.com, etc. Die wurden mir aber zu doof (Werbung, langsam, Ausfälle, …) Außerdem hatte ich kurz einen Google Blogger.com Blog gehabt (quasi so wie wordpress.com) aber das hat mir nicht gefallen.

Was betreibst du genau (was für ein System)?

Ein Sammelsurium verschiedener Themen auf einem WordPress-Blog ;-)

Was läuft alles bei dir auf dem Webspace/(v)Server?

Antwort entfällt, weil es technisch einfach nicht möglich ist.

Aber um Ecki zu zitieren…

[...] Außerdem die Datenbanken für das Blog und das Forum des Club Thing. [...]

… jetzt frag’ ich mich so langsam, ob meine Lieblings-Anna den Ecki kennt… Weil die erzählt auch immer vom Club Thing aus Metzingen…

Was würdest du gern noch zum Laufen bringen?

Antwort entfällt, weil es technisch einfach nicht möglich ist.

Die erste Webanwendung die du installiert hast?

Oh je… Ich vermute ein Woltlab Burning Board 1.irgendwas…

Deine liebste Webapplikation?

Mich faszinieren Wikis. Ich finde die Dinger saupraktisch, um Notizen / Ideen / Wissen zu verwalten. Ich habe so ein Ding mittlerweile auf dem Notebook laufen und füttere es mit allen möglichen Infos.

Mein Wiki-Wahn geht mittlerweile so weit, dass ich meinen Chef in der Firma damit angesteckt habe und dort gerade ein Intranet-Wiki aufbaue. =)

Was machst du so am liebsten, wenn du an der Kiste bastelst?

In den letzten Monaten habe ich v.a. an meiner Diplomarbeit gebastelt und dabei einen SIP Server (VoIP-Server) mit einem Peer-to-Peer Netzwerk über einen eigens in Python programmierten Proxy gekoppelt. Dann habe ich noch eine verteilte Test-Anwendung geschrieben und das Ganze auf 20 Rechnern getestet. Nichts besonderes also :D

Ansonsten: Neue Programme testen, Bildbearbeitung, Surfen und mein Langzeit-Projekt: das WLAN vom Nachbarn hacken :D

Wie bist du an’s Web-Design gekommen?

Gar nicht. Ich bin zwar “nebenamtlicher” Medienwissenschaftler aber mit Webdesign habe ich nichts am Hut. Höchstens mit php-Programmierung…

Was nervt dich??

Wieder ein Zitat:

Stille. Man schreibt einen Artikel, den man persönlich echt toll findet, wichtig für zumindest einen Teil der Welt und nichts passiert. Keine Kommentare, keine Trackbacks, nichts.

Stimmt! V.a. wenn man sieht, dass täglich über Monate hinweg 20, 30, 40, … Leute via Google auf ein mühe- und liebevoll geschriebenes Tutorial stoßen, wahrscheinlich ein paar Infos zu einem Problem mitnehmen und keiner sagt mal “Gut beschrieben” oder “Hey, das kann man auch anders machen”, etc…

Was war dein größter persönlicher Erfolg?

Vielleicht das Angebot für die Promotions-Stelle neulich. Wobei ich mir da noch nicht so sicher bin.

Was ist in deiner Werkzeugkiste?

In meiner Notebook-Tasche!? USB-Stick, WLan-Stick, Ersatz-Handy, Rohling, Stift, Papier und Kabel.

Und wie geht es weiter??

Das weiß ich gerade auch nicht… :D Ach doch: Christian bekommt das Stöckchen! Hoffen wir, dass er es auch findet.

Interessieren würde mich, was Holger vom Sammelsurium zur Thematik zu sagen hat. Schließlich hat der eben erst das Theme geändert. Ätsch.

Dank wordpress.com war das nur ein einziger Mausklick *lach*

Per Mail bloggen? (Mail to Blog)

Viele Blogger sind ganz darauf versessen per Mail bloggen zu können. Der Sinn ist wohl der, dass man so auch recht bequem mit Handies oder PDA Einträge von Unterwegs schreiben kann (“Mob(ileb)log”).

Manche Blogs-Engines können schon von Haus aus Mail empfangen (selbst gehostete WordPress-Installationen können das z.B. – einen entsprechenden Webspace vorausgesetzt), viele andere Blog-Engines (oder das auf wordpress.com gehostete WP) können das nicht. Und hier setzt blogmailr (Nein: Das “e” habe nicht ich vergessen) an:

Man registriert erst dort einen neuen Account, legt im Account sein Blog an (Host / Nutzer /Passwort) und bekommt vom Dienst eine bestimmte Mailadresse (etwa so: sd8asl2948k3sfsdif@blogmailr.com) für diesen Blog zugewiesen. An diese Adresse kann man dann Mails schicken und der Dienst postet den Text samt angehängter Bilder im entsprechenden Blog.

Nice to have…(?)

Warum zum Geier ääääh: Geir meinen meinn eigentlich 95% der Web 2.0 Dienste einn Namn habn zu müssn, bei dem hintn ein “e” fehlt!? Ich glaube ich lasse mich demnächst in Holgr 2.0 umtaufn…