Mein toller neuer Internetanschluss entwickelt sich langsam zu einem wirklichen Dauerbrenner. Nachdem ich in der letzten “Folge” gekündigt hatte und auch herausgefunden habe, dass mein Kündigungsschreiben tatsächlich angekommen und nicht verschlampt wurde ereignete sich gestern etwas Neues: mein Handy klingelt und eine freundliche Mitarbeiterin des Anbieters mit stark osteuropäischem Akzent und bayrischem Namen war an der Strippe.
Die gute Frau entschuldigte sich erst mal und eröffnete mir, dass sie (also der Anbieter) das Schreiben in dem mir das Sonderkündigungsrecht ausgesprochen wurde verschlampt hätten. “Normalääärweisä scännen wir solchä Schreibän immer aaain, abär das wurde irgändiwie vergässän”. Deswegen bat sie mich das Schreiben zu ihnen zu faxen.
Von mir aus. Das ist eigentlich nicht mein Problem aber ich bin ja ein netter Mensch
Ich fragte sie, ob sie mir eine Mail mit der entsprechenden Faxnummer schicken könnte, weil ich gerade nichts zum Schreiben hätte. Darauf folgte der wie immer extrem komplexe Austausch meiner Mailadresse. “hk – also so wie meine Initialien – @ Holger Minus meinNachname Punkt de”. Nach schon drei Versuchen hatte die Dame alles notiert und augenscheinlich auch richtig und fragte abschließend:
“Schraibt man das alläs zusammän?”
Oh Gott. Solch kompetente Mitarbeiter sind der Traum einer jeden Firma…
Bleibt abschließend zu sagen, dass ich noch immer keine Mail von der guten Dame bekommen habe. Wahrscheinlich fand sie das @-Zeichen nicht oder so!