Heute bricht die obligatorische Bilderflut über den Blog herein, die immer nach Urlauben und Trips irgendwohin ansteht! Heute auf der Speisekarte: Kreta. Dank meines neuerlichen Problems mit dem File Upload kann ich gerade nicht bequem viele Bilder uploaden. Schade. Die kommen aber später…
Abgesehen von Erholung, einem leichten Sonnenbrand und 2, 3 Kilo mehr auf der Waage hat mir der Urlaub auf der größten griechischen Insel ein paar neue Kenntnisse über unsere europäischen Nachbarn vermittelt:
- Die sprichwörtlichen spanischen Dörfer sind absolut harmlos, wenn man sie mit griechischen vergleicht.
- Kretische “Großstädte” (Chania, Heraklion, …!!) sind für jeden Autofahrer ein Alptraum. Auch für leidgeprüfte aus München.
- Kretische Inselautobahnen haben mehr Kurfen als die Nordschleife der Nürburgrings.
- Der Kreter an sich fährt wie die gesenkte Sau. Dagegen hat aber die Polizei etwas und stellt irrwitzige Tempolimits auf (30 auf der Autobahn – Hallo…?). Dagegen hat der Kreter aber auch etwas: seine Schrotflinte! Es gibt daher auf der Insel keine 3 nicht durchsiebten Schilder!
- Griechen sind -sorry- verdammte Messies: Es sieht überall so ähnlich aus, wie wenn in Köln die Müllabfuhr 3 Wochen gestreikt hat. Auto kaputt? Dann lässt man es so lange auf der Straße stehen, bis es quasi kompostiert ist. Hausmüllentsorgung? Dafür kommt der nächste Parkplatz gerade recht. Alternativ verbrennt man das Zeug auch gerne auf dem Hof. *hust*
- Knappe 30 Kilometer Luftlinie von Nordküste zu Südküste reichen aus, um in eine komplett andere Klimazone (eine Bessere!) zu kommen. Merke unbedingt: Ist im Norden schlechtes Wetter, fahr’ in den Süden!
- Griechische Rentner begnügen sich nicht etwa mit aus dem Fenster guggen. Nein: sie erlegen Touristen, zerren sie durch’s Dorf, erklären dabei die Sehenswürdigkeiten auf griechisch** und klauen für Trauben vom Nachbarn.
- In jedem Dorfladen wird hausgebrannter Raki mit ca. 50 Umdrehungen verkauft. Prost!
- Ab November schließt ein Großteil der Hotels. Merke also: Kreta eignet sich nicht für den Winterurlaub.
Mein Fazit von dem Urlaub ist, dass Kreta mindestens eine Reise wert ist. Schätzungsweise könnte man dort auch gut und gerne ein halbes Jahr dort verbringen, wenn man die ganze Insel anschauen möchte. Ich würde jedenfalls sofort wieder hin fahren; Optimisten wissen bekanntermaßen: “Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub”
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* Ergo: streite dich nie mit einem Kreter. Er könnte dich für Zielübungen benutzen
** Ergo: man versteht nur spanische griechische Dörfer















