Wie man das Brummen beim Telefonieren über eine FritzBox abstellt

Mein analoger Telefonanschluss wird langsam zu einem echten Ärgernis. Nachdem ich von Anfang an schon ein Rauschen auf der Leitung hatte, hörte ich plötzlich auch noch ein lautes Brummen. Telefonieren war so eine echte Qual. Ich schob das neue Problem (leicht Betriebsblind) natürlich sofort auf den Telefonanschluss.

Heute habe ich herausgefunden, dass das Brummen nur dann auftritt, wenn ich meinen Drucker und/oder meinen eeePC an der Box angeschlossen habe. Nun war guter Rat teuer.

Ein Mensch in einem Forum lieferte die zündende Idee nebst dem nötigen Hintergrundwissen: Das Phänomen nennt sich wohl Brummschleife und kann dann auftreten, wenn ein ungeerdetes Gerät an ein anderes ungeerdetes Gerät angeschlossen wird. Leider haben alle Geräte die an der FritzBox hängen nur zweipolige Stromstecker und die Fritzbox auch. Sind somit alle nicht geerdet, die Störung kann nicht “abfließen” und man hat die böse Brummschleife.

Die Lösung ist genau so simpel wie das Brummen lästig: Man nimmt ein Kupferkäbelchen, z.B. eine Litze aus einem Klingeldraht oder LAN-Kabel und isoliert es erst einmal größflächig an beiden Enden ab. Das eine Ende wickelt man um ein blankes Stück der Heizung (welche geerdet ist) und das andere Ende wickelt man um den blanken Teil an einem USB- oder LAN-Stecker. Somit kann das ganze System einfach geerdet werden und das Brummen verschwindet.

Ich frage mich jetzt: wenn die Lösung so einfach ist, wieso liefert AVM die FritzBox nicht mit geerdeten Netzteilen aus, die wiederum über dreipolige Anschlüsse mit der FritzBox verbunden werden? Ich bin garantiert nicht der Erste, bei dem dieses Brummen auftritt, im Gegenteil: Das Problem ist seitens AVM bekannt, denn ich habe vom Support auf meine Anfrage prompt ein vorgefertigtes PDF mit Lösungsvorschlägen bekommen, das im Grunde genommen auch eine Erdung der FritzBox empfielt. Das wird aber nicht direkt so geschrieben, sondern es wird empfohlen einen PC über ein LAN-Kabel mit der FritzBox zu verbinden. Die Störung, so heißt es weiter, würde dann über den Computer abgeleitet werden. Warum? Weil der Computer in der Regel über einen dreipoligen Stromanschluss (Schukostecker) verfügt, der eine Erdung ermöglicht, und so die Störung ableiten kann.

Ich bin ein wenig verblüfft, dass an sich wirklich hochwertige Hardware die ansonsten perfekt funktioniert in so einem winzigen Detail nicht entsprechend ausgestettet ist.

Performanceprobleme eeePC hinter FritzBox mit WPA2?

Kollege Tobias bat mich seinen Beitrag zum obigen Thema zu verlinken, da ich -seiner Meinung nach- den höheren PageRank hätte und so mehr Leute auf seine Frage eingingen. Ich quote seine Frage zusätzlich – wäre schön, falls ihm/uns wer antwortet:

Ich habe einen eeePC 4G mit Ubuntu 9.04 UNR installiert. Betreibe ich ihn an einer Fritz!box 7270 fallen folgende Dinge auf:

Netzwerkverbindunge sehr langsam
Pings mit über 20 ms (Teilweise bis zu 6 Sekunden)
Gelegentlich keine DNS Auflösung möglich

Nachdem ich die Frtiz!box von WPA2 auf WPA gestellt hatte, war es etwas besser. Hier kommt das Größte Problem: Dies tritt nur bei zwei von drei getesteten eeePCs auf! Und lässt sich somit nicht sicher reproduzieren!

Sollte irgendjemand über Google oder sonstwie hierher kommen und dasselbe Problem habe, bitte ich um einen Kommentar!

Abschließend muss ich noch sagen, dass mein eeePC zwar auch hinter einer FritzBox läuft, diese aber WEP “Verschlüsselung”* verwendet wird. D.h. 2 von 2 eeePCs hinter einer WPA-FritzBox scheinen betroffen zu sein.

Falls also jemand etwas zu berichten hat, tue es bitte hier: Klick!

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* Ja, WEP. Ich kann nix dafür! Ich benutze (erlaubterweise) den DSL-Anschluss vom Nachbarn mit und habe keinen administrativen Einfluss auf die Box ;-)