Tag Archive for 'geekig'

Webcam-Wallpaper per Cronjob updaten

Unter Ubuntu/Linux kann man sich sehr einfach ein kleines Shell-Script stricken, das alle paar Minuten das Bild einer Webcam, das wiederum als Wallpaper verwendet werden kann, auf den Rechner lädt. Das nette am Ubuntu Desktop ist, dass er automatisch bemerkt, dass das Bild verändert wurde und es auch neu lädt. Windows ist hier (glaube ich) nicht so clever…

Was braucht man also?

1. Ein kleines Shell-Script, nennen wir es mal wallpaper.sh, das etwa so aussehen kann:

#!/bin/sh
cd /pfad/zum/ordner/wo/das/bild/hin/soll
wget -Owallpaper_tmp.jpg http://www.camserver.tld/bild.jpg
mv wallpaper_tmp.jpg wallpaper.jpg

2. Jetzt muss man nur noch einen Cronjob anlegen, der das Script alle paar Minuten anstößt. Man editiert also die /etc/crontab und fügt folgendes hinzu:

*/5  * * * * USERNAME /pfad/zu/script/wallpaper.sh

(*/5 bedeutet, dass alls 5 Minuten das Skript gestartet wird)

crontab speichern, Wallpaper im Desktop-Manager von Ubuntu einstellen, Fertig.

The Day the Router died

(Songtext)

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Identity Management für Blogs

Wie vielleicht der ein oder andere im Laufe der Zeit bemerken dürfte, habe ich eine neue Funktion eingebaut: Ein OpenID Identity Management System für Kommentare :-)

Statt euren Namen, URL und Mailadresse zum Kommentieren einzutippen, reicht ab jetzt eure OpenID-Identität - das ist im Grunde genommen nur eine Art URL, die zu einem Identity Management Provider zeigt.

Aha, und was bringt mir das jetzt?? Identity Management wird sicherlich ein Thema sein, das in der Zukunft immer dringender gebraucht wird und immer häufiger eingesetzt wird. Jeder hat heute schon zig Logins und Passworte für zig Online-Dienste, Webseiten usw… Durch solche IDM-Systeme können wir uns mit einem einzigen Login auf zig Seiten einloggen! Die Verwaltung der Passworte usw. überlässt man einfach dem IDM. Das ist nicht nur einfacher für den Benutzer, sondern auch sicherer.

Woher bekommt man so eine komische Identität? Wer z.B. einen Blog bei Wordpress.com schreibt, hat schon eine OpenID-Identität - Wordpress.com ist nämlich ein OpenID Provider! Ihr braucht also nur noch  die URL eures Blogs einzutippen …

openid1

… und werdet beim Abschicken des Kommentars zu Wordpress.com weitergeleitet. Dort müsst ihr bestätigen, dass ihr der Übermittlung eures Namens und eurer Mailadresse an meinen Blog zustimmt, …

openid2

… und das Kommentar ist unter eurem Namen samt URL gepostet.

 openid3

Nett!

Wer übrigens kein WP.com Blog hat, kann sich z.B. auf https://www.myopenid.com/ eine ID anlegen! (Sehr cooles System…)

Noch zwei Links zum Thema:

PortableApps: Toolsammlung für den USB-Stick

papps Tobias hat mir heute Nachmittag etwas sehr nettes gezeigt: PortableApps.

PortableApps ist eine Sammlung verschiedener Tools für den USB-Stick. Unter anderem findet sich darin Firefox, Thunderbird, Gimp, VLC, 7Zip, OpenOffice, ein PDF Viewer und sonstiges Tool-Gedöns für (fast) alle Anwendungsbereiche. Die komplette Liste kann auf der Apps-Homepage nachgelesen werden.

Nett daran ist v.a., dass ein Windows Startleisten-artiges Programm zur Sammlung gehört, über das alle Apps und sonstigen Files auf dem Stick bequem aufgerufen werden können.

Das 90MB Package, das alle Programme enthält, ist nach dem Entpacken übrigens gute 250MB groß, … Meine Idee das Zeugs auf den alten USB-Stick (=128MB) zu packen war also etwas utopisch :D Es enthält übrigens nicht alle PortableApps Tools, sondern nur eine Auswahl. Die restlichen Tools müssen von der Seite heruntergeladen werden und manuell auf dem Stick installiert werden.

Gasalarm

Vorhin habe ich die Tintenpatrone meines Druckers nachgetankt- noch eine Premiere in meinem Leben! Entgegen meiner Befürchtung hat sich das sogar als überraschend peacig herausgestellt. Keine verklecksten Hände, nichts ist explodiert und sogar das Drucken geht wieder. Das Refill-Kit war richtig gut durchdacht und die Beschreibung sogar verständlich. Außerdem war das Ding entsetzlich billig, da ich es als Gratis-Zugabe neulich irgendwo bekommen habe. Top! :-)
Holger war also ein ganz klein wenig glücklich und schickte freudig strahlend seinen Druckauftrag ab…

Sowas hab’ ich aber dann doch noch nicht erlebt: Von meinem Drucker her began es zu stinken! Bes-ti-a-lisch, um genau zu sein!! Nach irgendeinem Lösungsmittel, etwa so wie Nagellackentferner oder Fleckenwasser, das mit einem Schuss Diesel verfeinert worden ist. Es war nicht einmal daran zu denken den Ausdruck zu lesen - ich hatte ja schon jetzt Kopfweh!

Also: ab damit in die Waschküche, Fenster auf und erst mal trocknen und lüften lassen. Ja Pfui Teufel!!

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Zimmer lüften, weiterlernen… Es stinkt aber noch immer - oder: wieder! Und zwar aus dem Drucker. War ja klar: Die Patrone sabbert wie ein Pitbull in der Brunft und tropft fröhlich ins Gehäuse…

Liebe Nachbarn, falls jemand meinen Drucker draußen stehen sieht und zufällig das ließt: Nein, ich bin nicht völlig gaga. Ich lüfte nur meinen Drucker.

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Memo an mich: Keine Billig-Ersatzteile mehr.

Alternative Problemlösungsstrategien

Oder: Spiegel-Leser tragen mehr!

Hat jemand von euch geschätzen männlichen Lesern schon mal versucht eine brauchbare Tasche zu kaufen? Also keine Aktentasche, keine Notebooktasche, keine Reisetasche, keine Sporttasche, keine Beischlaf-Beutel (für Shorts, Shirt, Schampus, Zahnbürste und Kondome) sondern so eine Art Pendant zur weiblichen Handtasche!? Ein Ding, in das man Handy, Autoschlüssel, Regenschirm, Kippen (falls benötigt) und auch mal ein Buch und ein paar Schreibsachen werfen kann? Sozusagen die Alternative zur ausgebeulten Hosentasche?? Die Emanzipation des Mannes von der Frau (Kein: “Schatz, kannst du das mal bitte in deine Tasche tun!?”)???

Ich glaube das ist eine ab-so-lu-te Marktlücke. Zumindest in meinem geliebten Heimatland Reutlingen scheinen sämtliche Läden, in denen man sackförmige Trageprodukte mit Umhängefunktion käuflich erwerben kann, genau sowas, das mir vorschwebt, nicht zu führen. Das gibt es einfach nicht. Statt dessen drücken einem völlig schockierte Verkäuferinnen (”ein Typ will eine Tasche kaufen, das ist jetzt aber abnormal….”) alle möglichen komischen Taschen (Kulturbeutel, Bordtaschen fürs Flugzeug, usw…) oder abstrus große und nicht minder teure Rucksäcke mit etwa 32 Fächern, innenliegender Notebooktasche und außenliegendem Ipod-Fach in die Hand. Die Dinger haben dann Dimensionen, dass man locker einen zweiwöchigen Trip durch Nepal damit bestreiten könnte. Im nächsten Laden bekomme ich sogar eine Tasche in die Hand, die man nicht einfach so umhängen kann, sondern in die man einsteigen muss. “Bodybag nennt sich das”, wurde mir erklärt. Ein klassischer Fall für einen sehr misslungenen Neologismus. Ich will die Verkäuferin schon fragen, was man mit der restlichen Leiche machen soll, weil in den Bodybag ja höchstens der Kopf reinpassen würde, lasse es aber doch. Letzte Hoffnung: Internet. Dort gibt es für die Winzigkeit von 300€ cremefarbige Täschchen, die wie ein Pistolenholster unter der Jacke getragen werden können. Etwas derartig doofes habe ich noch nicht gesehen. Aber es gibt auch zugegebenermaßen recht coole Taschen aus alten LKW-Planen, die im Prinzip gar nicht verkehrt sind, aber 150€ kosten und so weiter und so weiter… Ich gebe auf. Ich schwenke die weiße Flagge. Ich beule meine Hose weiter aus.

Eine Stunde später sehe ich auf Spiegel online, dass Spiegel jetzt auch Taschen, Radios und Armbanduhren verkauft! Eine der Taschen gefällt mir sogar! Der Preis stimmt auch - ich meine für 19,90€ kann man doch nichts sagen!? Und zusätzlich bekommt man auch noch 13 Ausgaben vom Spiegel geschenkt. Gut. Die hätte ich jetzt nicht gebraucht, aber einem geschenkten Barsch, schaut man ja nicht ins Maul. Also: gleich mal bestellt…!

Letzten Freitag kam dann meine Tasche in einem winzigen Transport-Karton…

… und siehe da: Das Ding ist tatsächlich ganz passabel.

Wichtiges Memo an mich: Manchmal muss man ein Problem einfach etwas anders angehen, um es zu lösen! *lach*

Browser-Startseite als Wallpaper

Gestern Abend habe ich im sw-guide Blog einen Eintrag zum Thema “selbstgebastelte Browser-Startseite” gelesen. Die Essenz des Artikels ist, dass man sich eine HTML-Seite zusammenbasteln kann, die lokal auf dem Rechner abgelegt wird und vom Browser beim Start angezeigt wird. Auf dieser Seite kann man (nötige HTML-Kenntnisse vorausgesetzt) Suchboxen irgendwelcher Suchmaschinen, Links zu den Lieblingsseiten, Online-Banking, seinem Blog oder was auch immer integrieren. Der Vorteil dieser Methode zu den Startseiten-Diensten wie z.B. netvibes ist lt. Autor des Blogs, dass die lokale Startseite ohne langsamen HTTP-Zugriff aufgerufen werden kann.

Im seinem Artikel, ist übrigens ein Zip-Archiv mit einem entsprechenden Beispiel, wie so eine Seite geschrieben werden kann, zu finden.

Ich finde, dass eine lokale gespeicherte Startseite eigentlich eine ganz nette Idee ist, wobei ich allerdings glaube, dass das Argument der schnelleren Ladezeit in Zeiten von DSL-Anschlüssen mit mehreren Megabit Bandbreite relativ viel an Schlagkraft verliert. Zudem ist es wesentlich einfacher sich eine Browser-Startseite bei netvibes zu basteln, als “per Hand”. Mich hat dieser Artikel aber zu einem eigenen Artikel “inspiriert”: Warum sollte man nicht so eine Startseite als Desktop-Wallpaper “missbrauchen”? Und was passiert, wenn man das macht?

Relativ wenige Leute wissen nämlich, dass man auf dem Desktop von aktuellen Windows-Betriebssystemen (98, ME, 2000, XP, Vista) nicht nur Bilder, sondern auch HTML-Seiten anzeigen kann. Ich habe das mit den oben erwähnten Beispiel-Dateien einmal versucht.

Schritt 1: Icons vom Desktop ausblenden

Icons lassen sich ganz einfach durch einen Rechtsklick auf den Windows-Desktop ausblenden. Die entsprechende Funktion “Desktopsymbole anzeigen” findet sich im Untermenü “Symbole anordnen nach”.

tutneu

Dieser Tipp stammt von Rolf (Danke!!). Meine ursprüngliche Methode zum Absblenden von Icons war ganz geringfügig weniger elegant…

Zunächst braucht man den Registry-Editor. Dieser kann durch “Start” –> “Ausführen” –> “regedit” –> “OK” aufgerufen werden. ACHTUNG! WIE BEI ALLEN ÄNDERUNGEN AN DER REGISTRY GILT: HIER IST VORSICHT GEBOTEN!

Im Registry-Editor navigiert man zum Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\ Software\ Microsoft \Windows \CurrentVersion \Explorer \Advanced und ruft dort den DWORD-WERT “HideIcons” auf. Der Wert wird auf “1″ gesetzt und der Editor geschlossen.

tut_1

Falls der Wert noch nicht existiert, legt man ihn einfach im Editor mittels “Bearbeiten” –> “Neu” –> “DWORD-Wert” an.


Jetzt muss Windows neu gestartet werden - vielleicht gibt es auch einen Trick, um die in der Registry gemachten Änderungen zu übernehmen, ich kenne diesen aber nicht. Nachdem Windows wieder läuft, ist der Desktop wie gewünscht leer.

(Die Icons werden übrigens wieder angezeigt, nachdem der oben geänderte HideIcons-Wert zurück auf 0 gesetzt und die Maschine neu gestartet wurde. Evlt. ist es auch eine gute Idee die Position der Desktop-Icons zu speichern bevor man irgendwelche Änderungen durchführt. Wie das geht, steht z.B. hier geschrieben)

Schritt 2: HTML-Wallpaper einbinden

Das Einbinden des Wallpapers funktioniert vollkommen äquivalent zum Einbinden eines herkömmlichen JPEG-Wallpapers. Dazu wählt man die einzubindende HTML-Seite durch “Eigenschaften der Anzeige” –> “Desktop” –> “Durchsuchen” aus und “übernimmt” die Änderungen. (Verwendet man den Beispielcode vom sw-guide Blog, muss die index.html Seite eingebunden werden.) Das war’s schon.

tut_2

Ein Blick auf den Desktop zeigt: Die HTML-Seite wird wie gewünscht angezeigt. Das ganze sieht etwa so aus (ich habe schon einige Änderungen an der Seite vorgenommen. Die Ansicht weicht also von der unveränderten HTML-Startseite leicht ab):

tut_3

Auf dem Wallpaper angeklickte Links bzw. Ergebnisse von über das Wallpaper gestarteten Suchanfragen, werden im Standard-Browser des Systems angezeigt.

So ein HTML-Wallpaper ist eigentlich schon ganz witzig und sorgt sicher bei einigen Menschen für (leichte) Verblüffung. Da geht aber noch mehr.

Schritt 3: Anpassungen

Auf dem Wallpaper lassen sich natürlich auch Links einbinden, die auf den lokalen Rechner oder andere Rechner im Windows-Netzwerk zeigen. Somit lassen sich über das Wallpaper bequem (Netzwerk)Ordner aufrufen. Die Ordner werden nach dem Klick auf den entsprechenden Link wie gewohnt im Standard-Windows Ordnerfenster angezeigt.

Ein entsprechendes Stück HTML-Quellcode für diese Funktionalität könnte z.b. so aussehen.

<ul>
<li class="linktitle">Laufwerke:</li>
<li><a href="//C:">Windows-Partition (C)</a></li> |
<li><a href="//D:">Daten (D)</a></li> |
<li><a href="//L:">USB-Drive (L)</a></li>
</ul>

<ul>
<li class="linktitle">Ordner:</li>
<li><a href="///d:/Eigene%20Daten">Eigene Dateien</a></li>|
<li><a href="//pfad/nach/foo">Foo</a></li> |
<li><a href="//pfad/nach/bar">Bar</a></li> |
<li><a href="//pfad/nach/baz">Baz</a></li>
</ul>

Die Startseite kann aber nicht nur irgendwelche Dinge aufrufen, sondern natürlich auch anzeigen. Z.B. könnte recht einfach ein Link zu einem aktuellen Satellitenbild eingebunden werden. Da das Bild evlt. alle paar Stunden aktualisiert wird, sollte sich das Desktop-Wallpaper evtl. auch selbst regelmäßig aktualisieren. Das kann z.B. durch einen meta refresh Tag im Header der HTML-Seite geschehen.

<meta http-equiv="refresh" content="300;url=file://pfad/zur/startseite">

Der Tag sorgt dafür, dass die Verlinkte Datei alle 300 Sekunden neu geladen wird. Alternativ ist es übrigens auch möglich andere Webseiten, z.B. netvibes über einen IFrame auf dem Desktop einzubinden. Das funktioniert tatsächlich. Ich habe das vor etwa einem Jahr spasseshalber mit dem Webinterface von Gmail versucht. Es war problemlos möglich Emails über als Wallpaper zu lesen und schreiben.

Der Google “Sprachtools” Proxy

Manchmal kann es ganz nutzlich sein, wenn man in den Genuss eines Proxy-Servers kommt. Z.B. dann, wenn man auf eine Seite will, die für die eigene IP-Adresse gesperrt wurde. Das kann z.B. dann passieren, wenn man zu oft ein zu falsches Passwort eingetippt hat (wie mir eben) oder wenn man auf eine Seite möchte, die z.B. aus .de nicht erreichbar ist (gibt es auch). Oder aber man möchte einfach nicht, dass seine IP-Adresse in den Logs des Seitenbetreibers auftaucht (warum auch immer).

Möglichkeit 1 ist, dass man sich erst umständlich einen (anonymisierenden) Proxy installiert (z.B. TOR oder JAP). Den muss man aber erst runterladen, installieren, den Browser umstellen und zudem sind die Download-Raten in einer Größenordnung, die nur noch von einem 56K Modem unterboten wird. Wollen wir also nicht haben.

Möglichkeit 2 ist einfach und elegant: Man missbraucht einfach Google. Google bietet einen Übersetzungsdienst an. Der erstellt nicht nur unglaublich beeindruckende Übersetzungen von einzelnen Sätzen (Dieser Text wird jetzt mit Google Sprachtools übersetzt! Ich bin mal gespannt, wie viele Fehler da drin sind… —> This text is translated now with Google Sprachtools! I am times strained, as many errors there in it are…) sondern kann auch ganze Webseiten übersetzen. Das sieht dann z.B. so aus. Der entsprechende HTTP-Request dieses Aufrufs sieht (etwa) so aus:

http://translate.google.com/translate?u=url&langpair=de|en

Die Werte des Parameters langpair geben an, von welcher Sprache in welche Sprache übersetzt wird. Hier also von de(utsch) nach en(glisch). Der Wert des Parameters u gibt die URL der zur übersetzenden Seite an.
Da die Übersetzungsqualität eigentlich kaum vertretbar ist (es sei denn man ist ein koreanischer Hersteller von Videorecordern), ist der wohl größte Sinn in diesem Dienst die “etwas von der Norm abweichende” Benutzung als Pseudo-Proxy. Das geht einfach so, in dem man zwei gleiche langpair-Parameter vorgibt. z.B. de|de. Das sieht dann so aus:

http://translate.google.com/translate?u=url&langpair=de|de

Google lässte sich also ganz einfach als “Pseudo-Proxy” missbrauchen, in dem die gewünschte URL dem Parameter u übergeben wird und zwei gleiche langpair-Parameter verwendet werden.

Futter für den USB-Stick

Da ich nun endlich einen vernünftigen USB-Stick habe, auf den auch mehr als nur das Nötigste drauf passt, suche ich gerade nach Seiten, auf denen es für USB-Sticks optimierte Programme gibt.

Eine recht große Sammlung für Windows-Programme gibt es [hier].

Ich vermisse allerdings so ein wenig die etwas “spezielleren” Programme wie z.B.

  • Verschlüsselung: TrueCrypt > Einfach Zip-File runterladen und das, was im Unterordner “Setup Files” liegt auf den USB-Stick kopieren. “TrueCrypt Setup.exe” muss nicht ausgeführt werden! “TrueCrypt Format.exe” erzeugt ein Container-File, welches mit “TrueCrypt.exe” als Laufwerk gemountet werden kann. Das Container-File speichert man natürlich auf dem USB-Stick ab und kann darin “sensible” Daten speichern.
  • SSH-Tools: Das Putty-Toolset, welches einen SSH-Client, einen Windows SSH-Agent und ein Programm enthält, um SSH-Schlussel zu erzeugen bzw. OpenSSH-Schlüssel zu konvertieren. Passend dazu: WinSCP, ein Windows-Programm, um über ssh Dateien zwischen Windows- und Linux-Rechnern Explorer-like zu übertragen. Alle Programme sind von Haus aus “stand alone”.
  • Grafik: XNView ist ein Bildbetrachter à la Irfan View bzw. ACDSee. Von der verlinkten Seite die ZIP-Datei herunterladen und auf den Stick entpacken.

To be continued…