Tag Archive for 'gemüse'

Spargel aus dem Backofen

Spargel im Backofen zu backen klingt auf den ersten Blick nicht gerade straight forward, sondern eher etwas gaga. Bei näherer Betrachtung leuchtet aber ein, wieso die Idee doch sehr gut ist…

Wie funktioniert’s?

  • 500g Spargel
  • Salz
  • Zucker
  • Zitronensaft
  • 50g Butterflocken

Der geschälte, rohe Spargel wird auf ein großes Stück Alufolie gelegt und durchaus reichlich gesalzen, gezuckert und mit etwas Zitronensaft besprenkelt. Last but not least kommen 50g Butterflocken darüber. Alufolie umklappen und zu einem Päckchen zusammenfalten. Dabei darauf achten, dass die Kanten richtig schön fest zusammengefaltet werden, damit ein mehr oder weniger Luft- und Dampfdichtes Bündel entsteht.

Im auf 200°C vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten garen.

Wichtig ist übrigens, dass der Spargel dünn ist. Findige Mathematiker könnten sicherlich einen exponentiellen Zusammenhang zwischen Spargeldicke und Garzeit herleiten ;-) Falls man dicke Spargelstangen gekauft hat (so wie ich), kann man die Dinger bei dieser Garmethode auch bedenkenlos halbieren oder vierteln. Gar kein Problem.

Warum tut’s?

Spargel besteht überwiegend aus Wasser. Wirft man den Spargel in literweise Kochwasser, laugt er aus. Resultat ist, dass der Spargel wässrig schmeckt und das Spargelwasser nach Spargel. Blöd. Alternativ ist Dämpfen zwar auch eine gute Garmethode, aber hier kann man den Spargel nicht so schön wie oben beschrieben salzenzuckernsäuernbuttern. In der Alufolie gart der Spargel quasi im eigenen Saft, nimmt ziemlich nett den Buttergeschmack auf und bleibt zudem noch angenehm knackig.

Rezept: Pot aux Poissons et Légumes

Mann! Heute morgen bin ich ja enorm francophil. Aber Fischpott mit G’müs klingt einfach nicht so nett.

Die Fischpfanne macht ein bisschen Arbeit, schmeckt aber sehr gut und ist dazu auch noch schrecklich* gesund. Wer keinen Fisch mag, kann das Gericht auch problemlos ohne Fisch kochen. Dann hat man so eine Art Ratatouille. Auch lecker.

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Zutaten (für 2 - 3 Personen):

  • 400g festes Fischfilet (z.B. Seelachs)
  • 1 Limette (Zitrone geht auch. Die ist aber wesentlich dominanter und saurer)
  • 1TL Kräuter der Provence
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 kleine Zucchini
  • 1 kleine Aubergine
  • 1/2 gelber Paprika
  • 1/2 roter Paprika
  • 3 Tomaten (je nach Größe)
  • etwas Tomatenmark
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Step 1: Das Fischfilet wird erst von restlichen Gräten befreit, abgespühlt, trocken getupft und dann in Würfel geschnitten. In einen Topf geben und mit dem Saft der Limette, Kräutern und Olivenöl mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Derweil:

Step 2: Gemüse vorbereiten: Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Paprika in feine Streifen. Halbierte Zucchini in Scheibchen schneiden. Aubergine in kleine Würfelchen (Falls das Ding schon recht groß ist das schwammige Innenleben rausschneiden und ab in den Biomüll) Tomaten häuten und würfeln.

Step 3: Zwiebel und Knoblauch in recht viel Olivenöl anbraten. Nach ca. 3 Minuten die Aubergine dazu geben und ebenfalls 3 Minuten anbraten. Dann den Paprika dazu und wieder 3 Minuten braten. Zuletzt die Zucchini dazu und … ja genau: braten. Last not least die Tomaten und das Tomatenmark dazu. Deckel drauf und noch ca. 10 Minten leicht köcheln lassen…

… nach dieser Zeit das Gemüse mit Salz, Pfeffer, ggf etwas gekörnter Gemüsebrühe und Kräuter der Provence abschmecken. Runter vom Herd.

Step 4: Eine beschichtete Pfanne stark erhitzen. Erste Hälfte des Fischs scharf von allen Seiten anbraten - insgesamt ca. 5 Minuten. Fisch in den Topf auf das Gemüse geben. Zweite Hälfte ebenfalls von allen Seiten anbraten lassen. Die Marinade in die Pfanne geben und kurz aufkochen lassen. Fisch samt Marinade zum Gemüse geben. Deckel drauf und noch 5 Minuten ziehen lassen - nicht mehr kochen.

Zu dem Gericht passt entweder Reis oder auch lecker Baguette.

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* vermute ich einfach mal ;-)

Rezept: Maultaschen/Spinat - Gratin

Ganz, ganz große Küche heute ;-) Ein Baukasten-Rezept*, das aus verschiedenen fertigen Sachen besteht: Maultaschen vom Metzger, Spinat von Iglo der Tiefkühltheke und Bechamel-Sauce von … nein, die war sogar selbst gemacht! Für Kochfaule und Unfähige gibt es die übrigens auch zu kaufen. Schmeckt aber so ein bisschen nach altem Kartoffelsack.

Zutaten (für 2 - 3 Portionen):

  • Maultaschen, ca. 6 - 8 Stück (je nach Gewicht)
  • 3 Blöcke gefrorener Blattspinat - das sind ca. 300g
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Zwiebel
  • 20 - 30g Butter
  • 3 TL Mehl (ca. 20g)
  • ca. 200ml Milch
  • ca 40g Parmesan
  • ein Schuss Sahne
  • ein Spritzer Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 100g Gratin Käse

Zubereitung:

Step 1: Knoblauch und Zwiebel Schälen und in etwas Öl oder Butter glasig dünsten. Wenn beides so weit ist den aufgetauten und etwas ausgedrückten Spinat dazu geben und ca. 5 Minuten erhitzen. Dann und wann umrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat würzen. Im Spinat-Topf sollte nicht zu viel Flüssigkeit sein!

Step 2: Butter in einem Töpfchen verlaufen lassen und Mehl dazu geben. Rühren und kurz durchkochen lassen. Dann die Milch angießen und sofort mit einem Schneebesen verrühren. Sahne dazu. Parmesan dazu - jetzt nicht mehr kochen lassen! Und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Der Spritzer Zitrone ist optional.

Step 3: Die Maultaschen ein dicke Scheiben schneiden und die Hälfte davon in eine Auflaufform legen. Hälfte des Spinats darüber geben. Zweite Hälfte der Maultaschen und die zweite Hälfte des Spinats in die Form. Die Bechamel-Sauce darüber geben. Käse darauf stereuen und ab in den Ofen.

Nach ca. 20 - 25 Minuten bei knapp 200 Grad Ober/Unterhitze sollte das Gratin fertig sein.

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* Wobei Rezept hier auch etwas hoch gegriffen ist

Rezept: Tomaten-Zucchini-Kuchen

Vor einiger Zeit habe ich in Roberts Blog eine Überschrift für ein Rezept für Tomaten-Zucchini-Wähe gefunden. Wähe? Sagte mir nichts. Daher wurde ich neugierig… Wähen sind dünne Blechkuchen mit einem Mürbeteigboden. In diesem Fall mit einem salzigen und eben mit Tomaten, Zucchini und anderem belegt. Klingt gut.

Da ich aber eigentlich kein großer Freund von salzigem Mürbeteig bin (zu fett, zu bröselig), habe ich auf anraten meiner Freundin einmal einen Quark-Öl-Teig ausprobiert. Konsistenz- und fetttechnisch ist der irgendwo zwischen Hefeteig und Mürbeteig angesiedelt.

Zutaten (für 2 - 3 Portionen)

  • Für den Teig*:
    • 150g mageren Quark
    • 1/2 TL Salz
    • 1 Ei
    • 6 EL Öl
    • 250g Mehl
    • 1 Päckchen Backpulver
  • Für den Belag:
    • 1 - 1 1/2 Zucchini
    • 3 - 4 Tomaten (je nach Größe)
    • Schnittlauch
    • 100 - 150g gekochter Schinken
    • 1 - 1 1/2 Becher Sahne (125 g)
    • 1 Ei
    • Salz
    • Pfeffer
    • 100g Parmesan

Zubereitung:

Step 1: Quark, Öl, Salz und Ei werden in einer Rührschüssel mit einem Schneebesen zu einer homogenen Masse verrührt. Dann ca. die Hälfte des mit Backpulver vermischten Mehls dazu sieben und verrühren. Wenn wieder eine homogene Masse entstanden ist, den Rest des Mehls dazu sieben und mit dem Knethaken vom Handrührgerät ca. 3 Minuten kräftig kneten. Der Teig ist fertig, wenn eine glatte Masse entstanden ist.

Step 2: Tomaten und Zucchini waschen. Tomaten in ca. 0,5cm dicke Scheiben schneiden, Zucchini etwas dünner. Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden (ca. 2EL voll). Schinken vierteln. Parmesan reiben. Ei und Sahne verquirlen, salzen, pfeffern.

Step 3: Den Teig auf einem ausgefetteten Backblech drappieren und mit dem Schinken auslegen. Dann abwechselnd eine Reihe Tomaten auf den Kuchen legen, eine Reihe Zucchini, wieder eine Reihe Tomaten… bis eben der ganze Kuchenboden belegt ist. Gemüse leicht salzen und pfeffern, Schnittlauchröllchen darüber verteilen und dann die Sahne/Ei Masse darüber löffeln.

Step 4: Kuchen bei ca. 180 - 200 Grad im vorgeheizten Ofen auf dem untersten Einschub insgesamt 30 Minuten backen. Nach den ersten 15 Minuten der Backzeit Käse auf den Kuchen streuen und dann fertig backen.

Ich habe bei dem Teig gleich zwei Fehler gemacht. Erstens habe ich keinen Magerquark verwendet (Supermarkt hatte keinen mehr) und zweitens habe ich den Teig zu heiß (bei 220) Grad gebacken. Der fette Quark hat den Teig zu weich gemacht, daher wurde der Boden nicht knusprig und zudem wird der Quark wohl wegen des Eiweiß beim Backen schnell braun und entwickelt einen etwas eigenartigen, muffigen Geschmack.

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* die Teigmenge reicht für ein normalgroßes, viereckiges Backblech. Wir haben den Teig nicht ganz so groß ausgewellt, sondern nur auf 2/3 der Größe.

Rezept: Pesto alla Genovese mit Cappellini

Als ich vor ein paar Jahren das erste Mal Pesto alla Genovese mit Nudeln gegessen habe, habe ich mir eigentlich geschworen, dass ich das Zeug nie wieder anrühren werde. Grasig, langweilig, fad, … Damals kam der Pesto aus dem Supermarkt, hergestellt von einem bekannten Hersteller von Pasta aus Italien ;-) Gestern habe ich das Pesto selber gemacht und siehe da: das schmeckt gleich ganz anders: Besser! Viel besser!! Um nicht zu sagen “genial”. Nach Basilikum, Knoblauch und Käse. Sehr cremig. Und ganz leicht harzig wegen der Pinienkerne.

Ich glaube bei dem Rezept kann man nichts großartig falsch machen und ein festes Mischungsverhältnis scheint es auch nicht zu geben. Meine Mischung geht wie folgt:

Zutaten (Menge reicht für 3 Portionen Nudeln)

  • Für den Pesto:
    • 50g Basilikumblätter (2 gute Hände voll)
    • 50g Parmesan
    • 50g Pinienkerne (1 Packung) *
    • etwa 50ml Olivenöl
    • 1 - 3 Zehen Knoblauch (je nach Größe und Geschmack)
    • Salz
    • Pfeffer
  • außerdem:
    • 300g Cappelini (sehr dünne Spaghetti; heißt glaube ich auf Deutsch übersetzt so viel wie “Härchen”)
    • Salz
    • Wasser

Die Zubereitung ist denkbar einfach:

Step 0: Wenn man wie ich keinen genügend großen Mörser hat und den Pesto in einem Zerhacker/Blender/Mixer (oder wie das Teil auch immer heißt) zubereiten muss, empfielt es sich die Schüssel und das Hackmesser des Mixers erst in den Kühlschrank zu stellen und zu kühlen. Der Grund ist einfach der, dass beim Mixen Reibung entsteht und die Paste warm wird und so Aroma schnell flöten geht. Die kalte Schüssel kühlt die Paste so ein bißchen.

Step 1: Erst werden die Pinienkerne in einer Pfanne vorsichtig (!) geröstet. Wenn die Pfanne erst mal heiß ist, geht das sehr fix. Aufpassen! Sonst sind die teuren Kerne sehr schnell unbrauchbar. Abkühlen lassen, ggf. nochmals kurz in den Kühlschrank stellen. Basilikumblätter vom Stängel zupfen, verlesen und waschen. Nach dem Waschen in einer Salatschleuder oder in einem Küchentuch eingewickelt trocken schleudern. Knoblauch schälen. Parmesan reiben.

Step 2: Basilikum, Parmesan, Pinienkerne und 1 Knoblauchzehe mit ca. 4EL Öl, etwas Salz und Pfeffer sehr fein purieren. Kosten. Ist die Paste noch zu grasig, fehlt noch Öl. Ggf. auch noch etwas Knoblauch dazu tun und Salz / Pfeffer.

Step 3: Cappellini in gut gesalzenem Wasser abkochen (ca. 4 Minuten), abgießen, nicht abtropen lassen und sofort zurück in den Pasta-Topf. Den Pesto unter die Nudeln geben und vermengen. Zu diesem Nudelgericht außnahmsweise kein Rotwein, sondern einen leichten, fruchtigen Weißwein (Soave).

Sollte etwas Pesto übrig bleiben, in ein kleines Glas geben und mit einer Schicht Olivenöl bedecken. So kommt keine Luft an den Pesto!

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* Gibt es neuerdings auch bei Aldi für 1,30€ - für Pinienkerne also billig. Wem das trotzdem zu teuer ist, kann die Pinienkerne geschmacksmäßig und konsistenztechnisch am ehesten durch Walnusse ersetzen. Allerdings schmecken Pinienkerne sehr gut und da das Rezept an sich billig ist, sollte man sich hier die Kerne leisten können =)

Rezept: Schweinefilet im Speckmantel auf einem "Kräuterbeet" und Sommergemüse

Ich will ja nicht unbescheiden sein, aber das Mittagessen, das ich heute gebaut habe, war fantastisch. Derart zartes und aromatisches Fleisch habe ich bisher noch nie gegessen.

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(Leider mal wieder nur mit Handy-Cam und daher nicht so hypsch, wie eigentlich gewollt…)

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Rezept: Gemüse-Tajine mit Bulghur und Harissa

Vielleicht sollte ich erst einmal erklären, was die ganzen unbekannten Begriffe bedeuten:

Tajine (gesprochen “Taschinn” [oder so ähnlich]) ist so eine Art arabischer Römertopf, in dem allerlei Schmorgerichte zubereitet werden. Die darin zubereiteten Gerichte werden ebenso als Tajine bezeichnet. Heute geht es also um ein Gemüse-Schmorgericht.

Bulghur oder arabisch Burghul ist eine Art zerkleinerte Version des mittlerweile hier relativ bekannten Zartweizens (Ebly). Also vorgekochter Weizen, der grob zerstückelt und danach getrocknet wurde. Der Geschmack ist leicht nussig-süß, ansonsten relativ neutral. Das Zeug gibt es in vielen Supermärkten in der Abteilung für ausländische Spezialitäten oder ggf. auch in türkischen Süupermärkten zu kaufen. Die Zubereitung unterscheidet sich von Reis kaum.

Harissa ist eine ungeheuer intensive Gewürzpaste, die aus (getrockneten) Chilischoten, Knoblauch, Olivenöl, Salz, Koriander, Curmin und ggf. Minze und weiteren Zutaten besteht. Die Zutaten werden einfach in einen Mixer geworfen und so lange püriert, bis eine Paste entsteht. Ich habe meine nach diesem Rezept hergestellt. Harissa dient zum Würzen beim Kochen bzw. wird auch zum Nachwürzen bei Tisch gereicht. Ich persönlich finde den Geschmack superlecker, ich weiß aber, dass viele Leute Curmin (bitter-scharf, extrem intensiv) nicht mögen. Daher muss man damit sicher vorsichtig sein.

Das Rezept ist übrigens mein erster Versuch mit der marokkanischen Küche - oder das, was ich dafür halte. Das Rezept ist also nicht “original”marokkanisch, sondern eher marokko-style ;-)

(Schmeckt viel besser, als es aussieht. Farben kommen dank Handy-Cam nicht gut raus :-( )

Zutaten (für zwei Personen):

  • Für die Tajine:
    • eine mittelgroße Zucchini
    • eine mittelgroße Aubergine
    • zwei Tomaten
    • eine Karotte
    • eine rote Paprikaschote
    • zwei kleine, weichkochende Kartoffeln
    • eine große Zwiebel
    • ein oder zwei Knoblauchzehen
    • Harissa
    • ca. 200ml Brühe
    • Koriandersaat
    • Zimt
    • Curmin (Kreuzkümmel)
    • (ein Teelöffel Honig)
    • Olivenöl
  • Für den Bulghur:
    • 125g Bulghur
    • 500ml Brühe
    • eine kleine Handvoll Rosinen
    • ein paar Mandeln

Zubereitung:

Step 1: Zuerst das Gemüse waschen, ggf. schälen und klein schneiden.

Step 2: Knoblauch mit Zwiebeln in einem guten Schwung Olivenöl andünsten. Dann ca. 1 EL Harissa dazu geben und etwa 1 Minute weiterdünsten. Danach die Kartoffeln und Karotten dazu geben, 4, 5 Minuten dünsten. Dann Zucchini und Aubergine dazu geben, wieder 4, 5 Minuten dünsten. Zum Schluss den Paprika dazu geben, mit Brühe auffüllen und die enthäuteten Tomatenstücke dazu. Jetzt:

Step 3: Den Bulgur in ca. 500ml kochende Brühe einrühren. Der Bulghur ist sehr pflegeleicht und braucht nicht großartig gerührt werden. Einfach Deckel drauf und 10 Minuten bei leichter Hitze quellen lassen. Nach 10 Minuten die Rosinen dazu geben und jetzt den Deckel nicht mehr drauf tun. Das restliche Wasser soll mehr oder weniger verkochen. Wenn der Bulghur gar (weich) ist und die Flüssigkeit verkocht ist, die grob zerhackten Mandeln dazu geben.

Step 4: Den Gemüseeintopf vollends mit Salz, Curmin, Zimt und Koriander abschmecken. Ein Teelöffel Honig rundet das ganze ab und dämpft auch etwas die schärfe des Harissa.

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Rezept: Marinierter Rotbarsch mit buntem Gemüse und gelben Reis

Ich glaube dieses Gericht würde ich kochen, wenn ich bei irgendwelchen Frauen Eindruck schinden müsste. Optisch ist das Gericht ein absoluter Hingucker und geschmacklich hervorragend.

Rezept für zwei Personen

Für den Fisch:

  • 4 Stück Rotbarschfilet, zusammen etwa 300 - 400 Gramm
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer
  • Basilikum, Rosmarin, Oregano

Step 0: Aus Olivenöl, Zitronensaft, gehacktem Knoblauch, Pfeffer und Kräutern der Provence eine Marinade herstellen. Den Fisch hineingeben, mit der Marinade umhüllen und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Für das Gemüse und den Reis:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Karotten
  • 2 Zucchini
  • je 1 kleine rote und gelbe Paprika
  • 100ml Rotwein
  • 2 ELOlivenöl
  • 1 Dose guter, stückiger Tomaten
  • Basilikum, Rosmarin, Oregano
  • 1 1/4 Tassen Basmati-Reis
  • 1/2 TL Curcuma-Pulver

Step 1: Zwiebel in feine Ringe schneiden, Knoblauch fein zerhacken. Karotten und Zucchini in dünne Scheibchen schneiden, Paprika ebenfalls in kleine Stücke schneiden (Karotte: 2mm, Zucchini und Paprika: 4mm).

Step 2: Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl ganz leicht braun anschwitzen. Karottenscheibchen dazu und mit ca. 1 TL Zucker süßen und 2 Minuten braten. Zucchini dazu und alles weitere 2 Minuten braten lassen. Gleiches Spiel mit den Paprika. Jetzt gut Salzen und mit Wein ablöschen. Tomaten dazu und langsam köcheln lassen.

Step 3: Reis zubereiten. Wie das geht steht auf der Packung. Die Kochzeit ist aber egal welchen Reis man nimmt immer 50% länger… Ins Kochwasser Curcuma geben. Das Zeug kostet kaum etwas und schmeckt noch weniger, es macht aber eine wunderschöne gelbe Farbe.

Step 4: Wenn der Reis und das Gemüse gar sind, wird der Fisch kurz in etwas heißer Butter samt der Marinade angebraten und dann die Herdplatte ausgestellt. Nach 5 Minuten sollte der Fisch durch sein.

Alles schön auf einem Teller anrichten und mit Rotwein trinken. Ja Rotwein. Der passt dazu, finde ich, wunderbar.

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Rezept: Spinat-Auflauf

Zur Abwechslung mal ein Rezept, das ohne tote Tiere auskommt. Dafür müssen ein paar unschuldige Spinatpflanzen ihr Leben aushauchen.
Die Welt ist einfach schlecht!

Für 2 - 3 Personen:

Man nehme:

  • 1 Packung TK-Blattspinat
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Tomaten oder sonnengetrocknete Tomaten in Öl
  • 1 Becher Sahne
  • 1/2 Becher Milch
  • 2 Eier
  • ca 125g Nudeln
  • 1 Feta-Käse (geriebener Edamer, Gouda, etc. ist sicher auch gut)
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:

Step 0: TK-Blattspinat auftauen lassen. Das braucht verwunderlich lange…

Step 1: Was den aufmerksamen Leser kaum verwundern wird: Zwiebel und Knoblauch schälen, in Würfel schneiden bzw. fein hacken. Beides in etwas Butter in einem Topf ein paar Minuten anschwitzen. Spinat gut ausdrücken, rein in den Topf damit und ca. 5 Minuten dünsten. Frische oder eingelegte Tomaten klein schneiden, in den Topf werfen und kurz mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Evtl. 1/2 TL gekörnte Gemüsebrühe zum würzen verwenden. Macht sich ganz gut.

Step 2: Nudeln in reichlich Salzwasser ziemlich bissfest kochen. Die Nudeln also lieber etwas zu früh als zu spät abgießen; sie garen im Ofen noch gut nach.

Step 3: Eier, Sahne und Milch mit Salz, Pfeffer und Muskat gut verquirlen. Feta kleinschneiden.

Step 4: Nudeln in eine kleine Auflaufform füllen, ein Teil des Feta darauf geben und mit dem Spinat bedecken. Restlichen Feta darauf verteilen und mit der Ei-Sahne-Milch-Masse übergießen. Ca. 25 Minuten im auf 200°C vorgeheizten Ofen backen.

Rezept: Auberginenmuß

Mein Hirn ist noch ein wenig offline, daher muss ich bevor ich anfange an meiner DA herum zu tippen, erst mal etwas “einfaches” - zum warm werden - schreiben. Da kommt mir das Rezept zum Auberginenmuß vom Abendessen am Freitag gerade recht.

Für Raucher ist vielleicht noch die Info interessant: Auberginen enthalten nach den Tabak-Pflanzen das meiste Nikotin. Steht zumindest in der Wiki. Allerdings ist das Nikotin vor allem in den Blättern der Pflanze enthalten und nicht in der Frucht.

Für zwei Personen

Man nehme:

  • eine kleine Zwiebel
  • zwei Knoblauchzehen
  • zwei kleine, junge Auberginen (zusammen ca. 500 - 600g)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • etwas Chili (wer mag)
  • 3 - 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Sardellenpaste (wer mag)
  • 1 Schluck Weißwein
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Step 1: Wie gewöhnlich werden Zwiebeln und Knofi in 3 - 4 EL Öl angeschwitzt. Das Pellen und zerhacken nach Möglichkeit nicht vergessen. Ganze Zwiebeln braten dauert einfach zu lange. Außerdem schmeckt die Schale nicht. 4 EL OL sind natürlich relativ viel Stoff, aber die Auberginen werden das Öl später brauchen.

Step 2: Man zieht den Auberginen zunächst die Haut bei lebendigem Leibe ab. Das geht mit einem Kartoffelschäler recht flott. Dann schnibbelt man die nackigen Auberginen in Würfelchen. Die Auberginenwürfel werden nun bei milder Hitze mit den Zwiebeln und dem Knoblauch gegart. Das dauert etwa 15-20 Minuten.
Alternativ kann man die Auberginen vorher im Ofen garen: dazu piekt man die Dinger kräftig mit einer Gabel ein, wickelt sie in Alufolie und wirft die Aluberginen für ca. eine Stunde in den 200°C heißen Backofen. Das Einpieken ist -wie ich ein paar Mal gelesen habe- wichtig, weil sonst die Aubergine durch die Hitze und den sich bildenden Druck explodiert. Könnte allerdings lustig sein… Wenn die Stunde vorbei ist, Auberginen auspacken, halbieren und das Innere (das jetzt hoffentlich weich ist) mit einem Löffel herausschaben und in den Zwiebel / Knopi Topf packen. Die Auberginen-Pelle brauchen wir nicht mehr - der Mülleimer freut sich darüber.

Step 3: Zu der entweder im Topf oder Backofen gegarten Auberginenmasse kommen die Gewürze (Pfeffer: reichlich!), Wein und Zitronensaft. Mit der Sardellenpaste unbedingt sparsam sein. Ein Wenig davon in manchen Gerichten schmeckt sehr gut; zu viel ist enorm widerlich. Alles mit dem Stabmixer fein purieren* und entweder zu frisch aufgebackenem Fladenbrot oder Gnocci essen. Zur Fladenbrot-Variante schmeckt etwas Feta lecker.

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* Wer große und somit ältere Auberginen gekauft hat, sollte das Pürieren sein lassen. Dabei werden die Kernchen in der Aubergine zerstört und Bitterstoffe freigesetzt. In dem Fall einfach mit einer Gabel o.Ä. fein zerdrücken