Tag Archive for 'google'

Google Ad(non)sense

Gerade lese ich eine E-Mail via Gmail Web-Interface und zufällig fällt mein Blick auf die Werbung. (Ich glaube, ich sehe heute das erste Mal, dass da überhaupt Werbung eingeblendet wird. Aber in Zukunft werde ich da mehr drauf achten. Das scheint ein Quell der Erheiterung zu sein)

Ich will ja nichts sagen: Aber die Auswahl an zur Mail “passender” Werbung erscheint doch ein wenig sehr komisch. Das zur Mail passendste wäre noch der Job auf der Ölbohrplattform gewesen. Aber wie die Schamlippenverkleinerung und das Pfefferspray zu stande kommen, ist mir ein Rätsel *lach*

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Google, … you made my day ;-)

Bidirektionale Synchronisation von Google Calendar mit Sunbird

Vor einiger Zeit habe ich schon einmal über das Problem geschrieben, dass Google Calendar normalerweise nicht mit Kalender-Programmen wie z.B. dem Mozilla Sunbird auf dem PC synchronisierbar ist. Mittlerweile gibt es aber eine einfacherer Lösung, als die damals beschriebene: ein Sunbird Add-On / Extension.

Da ich mittlerweile das ganze Google Calendar / Mail / usw Gedöns nur noch über den Webbrowser benutze, kann ich leider nicht sagen, wie gut die Extension funktioniert. Falls jemand das mal testet, kann er/sie/es ja ein Kommentar schreiben? Bütttöööh :D
Herunter geladen werden kann der “Provider for Google Calendar” übrigens hier.

[Nachtrag: Heute (04.07) habe ich auf meinem Rechner Thunderbird (Mozilla Mail-Client) samt der Extensions Lightning (also ein im Mailclient integrierter Sunbird) und dem oben beschriebenen Provider for Google Calendar installiert. Der Provider lässt sich problemlos installieren und einrichten und funktioniert tatsächlich auch so man es sich vorstellt!

Aber: Wie damals (allerdings noch unter XP) hängt sich die Mozilla Kalendergeschichte auch unter Linux nach wenigen Minuten auf und konsumiert quasi den ganzen Prozessor. Irgendwas ist da glaube ich was nicht ganz hasenrein!?

]

Google Maps vs. Microsoft Virtual Earth

Ich war eigentlich bislang absolut davon überzeugt, dass Google’s Sat / Kartographie-Programm “Earth” bzw. dessen Web-Pendant “Maps” nicht zu toppen sei. V.a. in puncto Auflösung erscheinen mir die Satellitenbilder (zumindest für meine Region) sehr hoch.

Vorhin bin ich durch Zufall über den entsprechenden Dienst “Virtual Earth” von MS gestoßen. Und diehe da: die können es tatsächlich noch ein Stück besser als Google. Zwar sind die von VE angebotenen Satellitenbilder imho etwas schlechter als die von Google, dafür trumft VE zusätzlich mit Bildern aus der Vogelperspektive (!) auf. Die Auflösung dieser Bilder ist (wieder: zumindest für meine Region) höher als die der Google Sat-Bilder. Zudem ist die räumliche Wirkung eines Bilds aus der Vogelperspektive und damit auch sein Informationsgehalt wesentlich höher als die eines Sat-Bilds.

Beispiel: ein Bildausschnitt aus Google Maps:

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Im Prinzip sind nur die Umrisse der Gebäude zu erkennen - man sieht auch direkt drauf. Die räumliche Wirkung entsteht dabei nur durch die Schlagschatten. Und jetzt das gleiche Motiv in Virtual Earth:

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Nice! Aber es geht noch besser. VE kann nämlich Ansichten liefern, die aus allen vier Himmelsrichtungen geschossen wurden! Das oben ist von Süden nach Norden, unten das von Norden nach Süden:

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Die restlichen Perspektiven spare ich mir…

Ich bin gespannt, wie lange Google braucht, um mit MS gleichzuziehen und um perspektivische Bilder anzubieten! Der Kampf dieser beiden Konzerne ist - nicht nur auf die beiden Programme oben - sehr spannend!

Synchronisation von Google Calendar und anderen Kalender-Programmen

Der Google Calendar ist ein ziemlich bemerkenswerter Internet-Service. GC ist ein kostenloser (wie quasi alle Google Produkte) , gruppenfähiger Terminplaner, der in jedem aktuellen Browser geladen werden kann. Die Funktionsvielfalt kann sich, wie ich finde, mit MS Outlook messen und lässt im Prinzip für normale Anwender keine Wünsche offen.

Der für mich größte Vorteil an einem Online-Terminplaner ist, dass man von jedem internetfähigen PC auf seine Termine zugreifen kann. Das ist v.a. für die Leute interessant, die mehrere Computer mit ggf. mehreren Betriebssystemen haben. Auf jedem Rechner eine Software zu installieren und die Rechner immer neu zu synchronisieren kommt nicht in Frage. Daher finde ich GC richtig klasse.

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Was passiert aber, wenn man unterwegs ist, kein Internet hat und wissen will, was als nächstes auf dem Terminkalender steht? Eigentlich kein Problem! Man muss jetzt aber in den sauren Apfel beißen und doch Software installieren. z.B. Sunbird aus der Mozilla-Familie. Sunbird kann, wie viele andere Kalender-Programme, Kalender im ical-Format bzw. ical-Feeds importieren. Da GC einen solchen ical-Feed bereit stellt, können Termine sehr leicht aus GC nach Sunbird importiert werden.

Jetzt kommt aber das Problem: Das Ganze ist eine Einbahnstraße. Versucht man umgekehrt Sunbird mit GC zu synchronisieren, um z.B. “offline” in Sunbird angelegte Termine nach GC zu exportieren, um sie online zu haben, stellt man fest, dass das nicht geht. ical könnte zwar auch theoretisch das, aber Google will nicht. Das Warum wird wohl ewig ein Rätsel bleiben. Ich finde es jedenfalls ziemlich bescheuert.

Abhilfe schafft da eine kostenlose Software, die sich GCALDeamon nennt. GCALDeamon ist ein im Hintergrund laufender Dienst (Deamon), der lokale Kalenderdateien mit GC und umgekehrt synchronisieren kann. Da GC wie gesagt den direkten Zugriff auf die Kalender-Daten nicht zulässt bzw. auch keine API bereitstellt, mit der Änderungen machbar wären, greift GCALDeamon über ein “Hintertürchen” auf GC zu:

Der GCALDeamon macht sozusagen automatisiert das, was ein Mensch auch tun würde: GC im Browser laden, Termin erstellen und “OK” klicken. Wenn man “OK” anklickt schickt der Browser einen HTTP-Befehl an den Google-Server und der Termin ist gespeichert. GCALDeamon liest nun neue Termine aus der Kalenderdatei und schickt diese über HTTP an den Google Server.

Die Installation von GCALDeamon macht zwar ein wenig Mühe, sie ist aber ganz brauchbar auf der Projekt-Homepage beschrieben. Ich schätze, dass das auch Laien problemlos schaffen werden. Ich habe es leider nicht geschafft, aber das liegt ganz einfach daran, dass sich Sunbird sofort aufhängt, wenn ich das Programm starte.

sunbird

:mad:
[Update: Mittlerweile gibt es eine einfachere Lösung. Siehe hier!]

Hungrig geworden? Keine Lust mehr auf Computer??
Auch Kochrezepte und vieles mehr finden sich im Sammelsurium.

Der Google “Sprachtools” Proxy

Manchmal kann es ganz nutzlich sein, wenn man in den Genuss eines Proxy-Servers kommt. Z.B. dann, wenn man auf eine Seite will, die für die eigene IP-Adresse gesperrt wurde. Das kann z.B. dann passieren, wenn man zu oft ein zu falsches Passwort eingetippt hat (wie mir eben) oder wenn man auf eine Seite möchte, die z.B. aus .de nicht erreichbar ist (gibt es auch). Oder aber man möchte einfach nicht, dass seine IP-Adresse in den Logs des Seitenbetreibers auftaucht (warum auch immer).

Möglichkeit 1 ist, dass man sich erst umständlich einen (anonymisierenden) Proxy installiert (z.B. TOR oder JAP). Den muss man aber erst runterladen, installieren, den Browser umstellen und zudem sind die Download-Raten in einer Größenordnung, die nur noch von einem 56K Modem unterboten wird. Wollen wir also nicht haben.

Möglichkeit 2 ist einfach und elegant: Man missbraucht einfach Google. Google bietet einen Übersetzungsdienst an. Der erstellt nicht nur unglaublich beeindruckende Übersetzungen von einzelnen Sätzen (Dieser Text wird jetzt mit Google Sprachtools übersetzt! Ich bin mal gespannt, wie viele Fehler da drin sind… —> This text is translated now with Google Sprachtools! I am times strained, as many errors there in it are…) sondern kann auch ganze Webseiten übersetzen. Das sieht dann z.B. so aus. Der entsprechende HTTP-Request dieses Aufrufs sieht (etwa) so aus:

http://translate.google.com/translate?u=url&langpair=de|en

Die Werte des Parameters langpair geben an, von welcher Sprache in welche Sprache übersetzt wird. Hier also von de(utsch) nach en(glisch). Der Wert des Parameters u gibt die URL der zur übersetzenden Seite an.
Da die Übersetzungsqualität eigentlich kaum vertretbar ist (es sei denn man ist ein koreanischer Hersteller von Videorecordern), ist der wohl größte Sinn in diesem Dienst die “etwas von der Norm abweichende” Benutzung als Pseudo-Proxy. Das geht einfach so, in dem man zwei gleiche langpair-Parameter vorgibt. z.B. de|de. Das sieht dann so aus:

http://translate.google.com/translate?u=url&langpair=de|de

Google lässte sich also ganz einfach als “Pseudo-Proxy” missbrauchen, in dem die gewünschte URL dem Parameter u übergeben wird und zwei gleiche langpair-Parameter verwendet werden.