Mal wieder ein Klassiker zwischendurch. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das Rezept so 100% “echt” zürcherisch ist, aber das ist (finde ich) auch nicht so wichtig. Hauptsache es schmeckt.
(Für zwei hungrige oder drei normale Menschen)
Zutaten für das Geschnetzelte:
- 300g Schweineschnitzel
- 1 kleine Zwiebel
- evtl. 1 Knoblauchzehe
- 200ml Brühe
- 1 Becher Sahne
- 1 TL Stärke
- ein Schuss Weißwein
Zubereitung:
Step 1: Schnitzelfleisch windelweich klopen, in dünne Scheiben schneiden und bei Seite stellen. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln und ebenfalls bei Seite stellen. Pilze putzen und in Scheibchen schneiden.
Step 2: Einen Topf mit etwas Öl stark aufheizen. Fleisch in zwei Teilen kurz und scharf anbraten und bei Seite stellen. Etwas Butter in den Topf geben und Zwiebeln und Knoblauch glasig andünsten. Wenn die Zwiebeln weich sind, die Pilze dazu geben und weiterdünsten.
Step 3: Sahne und Brühe zu Pilzen und Zwiebeln geben und aufkochen lassen. Derweil in ein paar Esslöffel kaltem Wasser etwas Stärke auflösen und damit die Sauce binden, aufkochen lassen, abschmecken und fertig. Einen Spritzer Wein und das Fleisch zur Sauce geben und nicht mehr kochen lassen. Sonst wird das Fleisch zäh.
Zutaten für das Rösti
- 600-700g Kartoffeln [Anm.: Danke Ecki, mit dem "g" macht das Rezept doch gleich mehr Sinn... *g*]
- Salz, Pfeffer, Muskat
- Butter(schmalz)
Zubereitung:
Step 0: Hier scheiden sich bereits die Geister! Die einen machen Rösti (heißt es eigentlich “das” oder “der” Rösti?) mit gekochten Kartoffeln, die anderen mit rohen. Der Tenor geht aber glaube ich in die Richtung, dass wenn man festkochende Kartoffeln hat, dass sie vorgekocht werden sollten. So sei es: Kartoffeln in der Schale ca. 10 Minuten im Siko kochen und einen halben Tag leicht trocknen lassen.
Step 1: Die Kartoffeln schälen und mit einer groben (!) Reibe reiben. (Das ist eine ziemliche Batzerei und erfahrene Köche treten diese Arbeit gerne anderen ab ;-)). Etwas Butter(schmalz) in der Pfanne aufschäumen lassen und die Hälfte der Kartoffelmasse in die Pfanne geben. Einen ca. 1,5 cm dicken Rösti formen und langsam bei mäßiger Hitze auf der einen Seite goldbraun werden lassen. Salzen, Pfeffern und wer mag etwas Muskatnuss drauf geben.
Hier ist es übrigens ganz wichtig, dass man anfangs nicht zu viel Fett in der Pfanne hat. Hat man zu viel Fett in der Pfanne, lässt sich kein zusammenhängender Rösti formen. Statt dessen erhält man so eine Art frittierte Kartoffelbreiklumpen*… ![]()
Step 2: Jetzt fangen die Probleme erst wirklich an: Man muss das Ding drehen. Profils wenden so ein Rösti wohl in die Luft. Ich (wollte die Küche nicht neu streichen und) habe einen Teller auf das Rösti gepackt, Teller und Pfanne einmal um 180° gedreht, Pfanne wieder auf den Herd gestellt und das Rösti zurück in die Pfanne gleiten lassen. Wieder Salzen und Pfeffern, weiterbraten lassen.
Step 3: Wiederhole Step 1 und 2 mit der zweiten Hälte der Kartoffeln ![]()
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* Leidvolle Eigenerfahrung…


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