Kino: Slumdog Millionaire

Unfassbar: Ich war mal wieder im Kino…! :-)

Die Kritiken über Slumdog Millionaire haben uns neugierig gemacht: Ließt man sich nämlich durch die einschlägigen Foren/Blogs/Online-Magazine, kann man den Eindruck bekommen, dass der Film seit langem überhaupt DAS Kinoerlebnis ist. Deswegen hat der Streifen wohl auch die 250 Oscars und 80.000 andere Avards gewonnen.

Die Kritik zum FIlm auf filmstarts.de ist wirklich zutreffend, daher mache ich mir auch nicht die Mühe eine eigene zu schreiben. Nur so viel:

  • interessante und ungewöhnliche Geschichte
  • tolle Bilder mit aufwändigen und ungewöhnlichen Kameraeinstellungen
  • tolle Musik, die gut zur Story passt
  • die erste halbe Stunde braucht man um rein zu kommen
  • der Film ist nicht ganz leicht verdaulich
  • der Film ist tatsächlich ein Highlight im Kino seit geraumer Zeit
  • von mir gibt’s daher 9 von 10 Punkten

Habe fertig!

Bond? James Bond??

Ich gehöre gewiss nicht zur Sorte der radikalen Klassik-Bond-Fans, aber gefallen hat mir der neue Film dennoch nicht. Der letzte war schon mutig, aber im positiven Sinne. Bond war plötzlich ein Mensch aus Fleisch und Blut. Daher habe ich mich auf die Fortsetzung gefreut. Der Neue ist aber leider nichts anders, als eine nette Sequenz von Actionsequenzen, die mehr oder minder mit etwas wirrer Story zusammengeklebt wurden. James, schalt’ mal einen Ganz zurück.

Kinoknappheit

Wow. Es ist Mittwoch Abend. Ich habe vorhin versucht einen Platz im Kino für den neuen Bond am Samstag um 20:00 zu reservieren. Das Münchner 800 Mann Kino ist ausgebucht. Die beiden “kleinen” Säle quasi auch. Ein weiteres Kino in der Innenstadt ist auch dicht. Das Cineplex irgendwo im Outback auch. Das in Erding ist mir zu weit und das hinter’m Flughafen auch… Nach 15 Minuten Kinosuche habe ich ein Mini-Kino ausfindig machen können, in dem es sogar noch freie Karten gibt. Ich bin begeistert!

Die Welle

Mein Selbsterhaltungstrieb ist momentan scheins etwas angeschlagen. So bin ich auch heute Abend in der Sneak Preview gelandet. Und man sehe und staune: Der gezeigte Film war gut! Für eine Sneak geradezu phänomenal gut *g* (Ich glaube ich muss nächsten Montag nochmals mein Glück herausfordern. *)

Die Welle” (also das Buch zum Film) kennt wohl jeder, der so round about 1990 – 1995 in einer weiterbildenden Schule herum gehangen hat. Der Schmöker war wohl eines der bekanntesten Jugendbücher dieser Zeit. Und ich vermute auch mal, dass wohl kein Schüler es geschafft haben dürfte, nicht wenigstens ein Referat im Deutschunterricht über das Buch über sich “ergehen” zu lassen.

Ich war heute im Kino ziemlich überrascht, wie gut der Film funktioniert. Der eigentlich völlig anarchische Lehrer (gespielt von Jürgen Vogel [klasse!]) wird während eines Experiments für eine Projektwoche zum “Diktator” und rutscht ohne es zu merken und ohne eigentlich etwas Böses zu wollen in etwas hinein, das er nicht mehr kontrollieren kann – die Welle macht sich selbständig… Es ist auch schön zu sehen, wie die Schüler im Laufe des Films zu etwas werden, was sie nur wenige Tage früher für unmöglich gehalten hätten: Hörige, Marionetten, …

Diktatur? Das ist etwas, was heute nicht mehr passieren kann. Dazu sind wir zu aufgeklärt“.

Mich hat der Film -trotz ein paar kleiner Längen hier und da- recht gut unterhalten. Ich denke, dass auch das Kinopublikum das so gesehen hat. Keiner ist gegangen und einige haben nach dem Film auch geklatscht.

Fazit: Die Welle war zwar kein Tsunami, aber dafür ein ganz ordentlicher Brecher.

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* Ist Samstag mal wieder ein Jackpot im Lotto zu knacken!?