Unter Ubuntu/Linux kann man sich sehr einfach ein kleines Shell-Script stricken, das alle paar Minuten das Bild einer Webcam, das wiederum als Wallpaper verwendet werden kann, auf den Rechner lädt. Das nette am Ubuntu Desktop ist, dass er automatisch bemerkt, dass das Bild verändert wurde und es auch neu lädt. Windows ist hier (glaube ich) nicht so clever…
Was braucht man also?
1. Ein kleines Shell-Script, nennen wir es mal wallpaper.sh, das etwa so aussehen kann:
#!/bin/sh
cd /pfad/zum/ordner/wo/das/bild/hin/soll
wget -Owallpaper_tmp.jpg http://www.camserver.tld/bild.jpg
mv wallpaper_tmp.jpg wallpaper.jpg
2. Jetzt muss man nur noch einen Cronjob anlegen, der das Script alle paar Minuten anstößt. Man editiert also die /etc/crontab und fügt folgendes hinzu:
*/5 * * * * USERNAME /pfad/zu/script/wallpaper.sh
(*/5 bedeutet, dass alls 5 Minuten das Skript gestartet wird)
crontab speichern, Wallpaper im Desktop-Manager von Ubuntu einstellen, Fertig.
Ich versuche eben ein Passwort auf einem der Server hier zu ändern. Eine “Aufzeichnung” des “Gesprächs” zwischen Server und mir über die Konsole ist unten zu lesen:
passwd: Passwort wird für xxxxxxxx geändert
Bitte geben Sie Ihr existierendes login-Passwort ein: [ALTES PASS]
Neues Passwort: [VERSUCH 1]
passwd: Das Passwort muss mindestens 1 Sonderzeichen enthalten.
Bitte versuchen Sie es erneut
Neues Passwort: [VERSUCH 2]
passwd: Das Passwort muss mindestens 2 Großbuchstaben enthalten.
Bitte versuchen Sie es erneut
Neues Passwort: [VERSUCH 3]
passwd: Zu viele gleiche Zeichen hintereinander. Zulässige Höchstanzahl ist 1.
Erlaubnis verweigert
Sehr fein, noch ein Versuch:
Ich weiß jetzt, dass 1 Sonderzeichen, 2 Großbuchstaben und keine 2 gleichen Buchstaben hintereinander akzeptiert werden.
passwd: Passwort wird für xxxxxxx geändert
Bitte geben Sie Ihr existierendes login-Passwort ein: [ALTES PASS]
Neues Passwort: [VERSUCH 4]
passwd: Die ersten 256 Zeichen des alten und des neuen Passworts müssen sich um mindestens 7 Positionen unterscheiden.
Bitte versuchen Sie es erneut
Neues Passwort: [VERSUCH 5]
passwd: Das Passwort beruht auf einem Wort aus dem Wörterbuch.
Bitte versuchen Sie es erneut
Neues Passwort: [VERSUCH 6]
Bitte geben Sie das neue Passwort nochmals ein: [VERSUCH 6]
passwd: Passwort wurde für xxxxxxxx erfolgreich geändert
1 Sonderzeichen, 2 Großbuchstaben, keine 2 gleichen Buchstaben, die nächste Bedingung verstehe ich nicht und kein Bestandteil aus dem Duden… Das sind so viele Restrictions, dass es höchstens 5 Passworte geben kann, die alle Restrictions erfüllen… *g*
1 x Passwort ändern (und nebenher bloggen): 10 Minuten Zeit verbraten.
Fantastisch.
Der Galileo-Verlag hat nachgelegt und einige neue Bücher online gestellt. Die Bücher können wahlweise online gelesen werden (HTML), komplett herunter geladen werden und so offline gelesen werden (ebenfalls HTML) oder wahlweise auch gekauft werden.
Link hier!
Am Freitag um 15:30 anfangen seinen Kernel zu bauen und feststellen, dass der Prozess länger dauert, als man im Büro bleiben will. Ausweg: Notebook mitnehmen und auf dem Weg zu Lidl weiterbauen *g*
Das bekommt auf der Nerd-Skala von 1 - 10 eine 8.5
__________
* falls man Informatiker ist
Gerade bin ich auf etwas gestoßen, dass mich überrascht hat: Leute basteln an einer Adaption von Ubuntu 8.04 für den eeePC herum. Eigentlich hätte Ubuntu eee schon mitte Mai fertig sein sollen, aber irgendwie hat das wohl nicht geklappt. -> Siehe da! Ich bin gespannt!
Linux Live-CDs auf einen USB-Stick zu schieben ist nicht unbedinkt komplex, aber man muss es eben machen
Ein ziemlich nettes Windows-Tool, das diesen Vorgang für eine Reihe von Linux-Distris automatisch übernimmt ist UNetbootin.
In wenigen Sekunden ist das Ziellaufwerk und das Quell-ISO Image ausgewählt und das “installieren” der Live-CD auf den gewählten Datenträger beginnt. Ich habe das Programm gestern ausprobiert, als ich Puppy-Linux auf eine SD-Karte installieren wollte. Hat problemlos geklappt.
Nach dem absoluten eeePC Hype um die Jahreswende herum, ist es irgendwie still um den kleinen eeePC geworden. So ist z.B. leider auch die Entwicklung des Xubuntu-Derivats (was wiederum ein Ubuntu Derivat ist) eeeXubuntu seit Dezember nicht weiter geführt worden. (Mit “Entwicklung” meine ich, die Anpassung von Xubuntu auf den eeePC.) D.h., dass es auch keine Anpassung des “neuen” Xubuntu 8.04 auf den eeePC gibt. Schade eigentlich.
Heute abend habe ich spasseshalber eine herkömmliche eeeXubuntu 7.10 Installation auf 8.04 upgegraded (Einfach über den update-manager Dist Upgrade ausführen!). Entgegen meiner Erwartung funktioniert -augenscheinlich- auch wirklich alles. Ich bin begeistert.
Seltsam, seltsam! Eigentlich heißt es ja immer, dass 32-Bit Versionen von Linux mit 4GB Arbeitsspeicher umgehen könnten. 32-bittige Windowse schaffen hingegen nur maximal 3GB.
Die Aussage über Linux trifft aber nur bedingt zu. Zumindest Ubuntu schafft nämlich nur 3. Zumindest die aktuelle 32 Bit Version von Ubuntu 8.04 (Hardy Heron). Blöd das. Sucht man im Netz nach einer Lösung für dieses Problem, so stößt man recht fix auf die folgende Lösung [klick]. Das funktioniert aber zumindest bei meinem Notebook nichts!
Blöd, blöd, blöd! Blöd!
Um ganz ehrlich zu sein: Ich bin eher selten von Linux begeistert. In diesem Fall bin ich es aber!
Vor ein paar Tagen ist mir nämlich im KNetworkManager eine Funktion aufgefallen, die es erst erlaubt VPN-Verbindungen ein- und dann herzustellen. D.h. so ein großartiges Gefrickel, wie neulich beschrieben, ist gar nicht mehr nötig, um VPN benutzen zu können. (Zumindest ist es das mit dem aktuellen SuSE 10.3 / KDE 3.5.7 nicht mehr.) V.a. ist das auf- und abbauen der Verbindungen per KNetworkManager viel einfacher als per Konsole wie dort beschrieben…
Einrichten: Rechtsklick auf den KNetworkManager :arr: Einstellungen :arr: Optionen lädt das folgende Fenster. Dort klickt man auf VPN-Verbindungen und nun wiederum auf “Hinzufügen”…

…. dabei öffnet sich ein Fenster wie das untenhier. Daten eintragen, OK klicken, fertig.

Verbindnug aufbauen: Jetzt kann man per Rechtsklick auf den KNetworkManager die Konfigurierte VPN-Verbindung aktivieren.

Beim ersten Start muss man allerdings noch sein Passwort und das Gruppenpasswort eingeben. (Zum Thema Gruppenpasswort: lese den alten Beitrag. Dort steht beschrieben, woher man das Passwort nimmt usw…). Beide Passworte lasen sich wie unter KDE üblich im KDEWallet speichern.
Beenden lassen sich die Verbindungen wiederum per Mausklick.
Nett. Sehr nett.
Gestern Abend habe ich Open SuSe 10.3 von der seit ein paar Tagen erhältlichen LiveCD installiert. Die Installation ist ähnlich problemlos wie die eines (K)ubuntu aber man bekommt ein unheimlich “denglisches” KDE installiert - also ein KDE das an der einen Stelle Deutsch “spricht” und an anderer Englisch. Leicht unschön.
Nach etwas herumprobieren und ziellosem Testen ist mir aufgefallen, dass im KDE-Kontrolzentrum in “Land/Region & Sprache” tatsächlich “Englisch” als Sprache eingetragen war - obwohl ich bei der Installation explizit nach Deutsch verlangt habe. Land/Region war korrekt auf “Deutsch” gesetzt und auch im Yast war unter “Sprache wählen” Deutsch eingetragen. Der SuSE-Installer produziert also irgendwo Mist und setzt die KDE-Einstellungen nicht richtig.
Lösung: Die Sprach-Einstellung im Kontrollcenter auf Deutsch umstellen, KDE Beenden / Neustarten und fertig.
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