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MacBook: rotes Leuchten aus dem Kopfhörerausgang
Nein. Ich nehme keine Drogen. MacBooks haben tatsächlich eine rote Lampe im Innern der Kopfhörerbuchse. Ich konnte es erst selbst kaum glauben und starrte dementsprechend ungläubig 30 Sekunden auf die dämonisch rot glimmende Festtagsbeleuchtung in der Klinkenbuchse bevor ich”Macbook leuchtet rot” in Google tippte und so erfuhr, dass das ein Bug UND ein Feature ist. Gleichzeitig!
Bug deswegen, weil die Buchse wohl kaputt ist und Feature, weil das MacBook einen digitalen optischen Ausgang besitzt der aktiviert wird sobald ein entsprechender Stecker in der Buchse steckt – wusste ich noch gar nicht. Kommen wir zum Bug zurück: im Innern der Buchse gibt es irgendeinen Kontakt der nun eben keinen Kontakt mehr herstellen kann und somit sagt: “Hallo, da steckt ein Lichtwellenleiter” Nebeneffekt: aus den internen Lautsprechern kommt auch kein Ton mehr. Doof.
Abhilfe!? Man nehme einen Klinkenstecker, stecke ihn in die Buchse und wackle etwas hin- und her, vor und zurück – Herren sind bei dieser Übung klar im Vorteil. Damit löst man -lt. der User des MacUser Forums- den verklemmten Kontakt, das Leuchten hört auf und die internen Lautsprecher sprechen wieder laut.
Nach etwas Klinkensteckenstöpseln war an meinem MB wieder alles wie normal!
Biber in Garching?
Ich hoffe, dass das ein schlechter Scherz ist:
Wer sich jetzt fragt, ob ich kurz nach Kanada gejettet bin: nein. Das Bild entstand auf dem täglichen Weg zur Arbeit in Garching.
Memo to myself: Sturzhelm kaufen!
Spruch des Tages
I let my mind wander,
and it never came back.
Gelesen auf einem T-Shirt
Wohnungsbesichtigungserlebnisse, Teil 2
Wir waren vorhin wieder Wohnungen gucken. Diesmal sind zum Besichtigungstermin noch andere Leute angetreten. Zugegen waren außer den Interessenten noch der Vermieter und die jetzigen Mieter…
Interessentin: “Sind Katzen in der Wohnung erlaubt?”
Vermieter: “Nein, meine Mutter hat eine Katzenhaarallergie”.
Interessentin (angepisster Tonfall): “Dann hat sich’s schon erledigt. Unsere Katze behalten wir….. Ja und was macht sie dann dann mit Katzen die im Garten rumlaufen”?
Jetziger Mieter: “Joh doh hat’s a Schortflint’n. Die schiast die immer ob”.
Bombastisch *lol*
Spass im Aufzug!
Samstag hatte ich mein erstes Mal im Aufzug: mit meiner Freundin, dem Besitzer der Wohnung die wir ansehen wollten und einer Maklerin. Nein, nein, … Nicht was man jetzt vielleicht denken könnte! Ich bin das erste Mal in meinem Leben mit dem Aufzug stecken geblieben, olé!
Ich dachte bisher ja echt, dass es steckenbleibende Aufzüge nur im Film gäbe und zwar nur in den ganz billigen Hollywood-Klamotten. Aber nein, so etwas gibt es sogar in der bayrischen Outbackidylle in der Nähe von München Samstagvormittags kurz nach 11 wo sonst die Welt noch in bierseliger Ordnung ist.
Nach dem sanften Stoß des steckenbleibenden Aufzugs erbleichte die wohlgetünchte Maklerin derart, dass es sogar noch durch die Make-Up Schicht sichtbar war. Wie in den schon angesprochenen Hollywood-B-Filmen fing sie auch logischerweise und absolut klischeemäßig an zu hyperventilieren. Nachdem sie ihre Atmung wieder halbwegs unter Kontrolle hatte, zückte sie ihre beiden Handies und stellte fest, dass keines davon Empfang hatte. Sie wimmerte los wie ein Veteran mit Bauchschuss irgendwo in den Sümpfen Südostasiens: “Wir werden hier drin sterben und ich kann noch nicht mal meinem Schatzi anrufen und mich verabschieden”. Ok, ganz so schlimm war es nicht, aber es war ziemlich nahe dran…
Nachdem der Vermieter und ich mit liebevoller Brachialgewalt die innere Aufzugtür aufgebrochen hatten, hatte unsere Maklerfreundin auch plötzlich wieder Netz und konnte “Schatzi” anrufen. “Schaaaaaatzi”, quakte sie in den Hörer, “du musst gaaaaaanz schnell kommen. Wir stecken hier im Aufzug fest und du musst die Tür aufbrechen”. Die Antwort von Schaaaaatzi verstand zwar keiner, ich vermute aber mal, dass er belustigt war. Sie herrschte ihn nämlich an: “Jetzt hör’ bloß auf zu lachen und komm sofort her und hilf mir gefälligst”…
Nach der Telefonaktion der guten Dame, kam endlich jemand auf eine sinnvolle Idee: den Notrufknopf des Aufzugs drücken. Schon nach 3 Minuten quakte eine gelangweilte Dame aus dem Lautsprecher: “Halloooo…? Sind sie stecken geblieben?”. Ja. Die alternativ passende Antwort: “Nein, wir machen hier einen netten Sit-In im Aufzug und rauchen Joints aber das Gras ist alle… Liefern sie welches in den Aufzug?” behielt ich für mich. Nachdem geklärt war dass und wo wir festsitzen kam noch die Frage des Tages: “Wie viele sind sie denn? Zwei??”. Ich hätte am liebsten gefragt ob das was ausmacht. So nach dem Motto: Einzelpersonen werden nur werktags gerettet, bei zwei dauert es am Wochenende 4 Stunden aber ab drei Personen lohnt es sich und es geht schneller… Egal.
Interessanterweise wurden wir ca. 15 Minuten später von einem Nachbarn (!) mit Aufzugspezialausbildung (!!) und passendem Aufzugnotentriegelungswerkzeug (!!!) befreit. Das Problem kommt bei diesem Aufzug wohl des öfteren vor und der Herr würde zum Aufzugersthelfer ausgebildet… Und siehe da: Schaaaatzi kam jetzt auch und war bereit seine Holde aus dem eine halbe Etage tiefer liegenden Aufzug zu ziehen. Ich meinte noch halblaut zu meiner Freundin, “das ist normalerweise der Zeitpunkt, an dem der Aufzug noch ein Stück nach unten sackt und die sich rettenden halbiert”
Ich weiß nicht ob die Maklerin das gehört hat, aber sie schoss wie der geölte Blitz nach oben durch die halboffene Aufzugtür und fiel Schatzi schreiend in die Arme.
Nervenzusammenbruch? Nope. Sie hatte die einzig scharfe Kante in diesem Aufzug gefunden, an der man sich irgendwie verletzen konnte und riss sich die Hand daran auf. Mit “aufreißen” meine ich jetzt nicht, dass ihre Hand in Fetzen hing, sondern eher, dass sie leicht angemackt war. Mein “Druckverband” bestehend aus einem Tempotaschentuch ließ den Blutstrom aus der lebensbedrohlichen Verletzung auch fix versiegen…
Ich habe wirklich selten ein so hysterisches Weib erlebt… Wenn ich das nächste Mal im Kino sitze und eine Imaufzugfeststeckundpanikszene sehe, dann kann ich jetzt wenigstens sagen “so war’s damals auch bei uns”
Schornsteinfeger, Take 3
Heute morgen war es mal wieder so weit: Ein Schornsteinfegeranruf für mich *freu*Das Telefon klingelt gerade als ich aus dem Auto aussteige… Es war -wie könnte es anders sein- eine ältere Dame mit brüchiger Stimme und undefinierbarem Dialekt dran, die mir folgendes ins Ohr krähte:
Frau: Weeeeeeeeeermann* hier. Isch ruuufe an weeeschen dem Lijusterweeeech*…
Ich: Huh?
Ich [5 Sekunden später]: Bitte was? Ich habe den Namen nicht verstanden.
Frau: Weeeeeeeeeeeeeer-mann*. Giiii-seh-laaa*.
Ich: Und um was geht’s?
Frau [denkt wahrscheinlich "ist der Typ taub oder blöd"]: Den Lijusterweeeech
Ich: Aha…. [Pause - denken - 8:03 ist noch keine Zeit - konzentrier dich Junge - denken - kleine Glühbirne erscheint über meinem Kopf] Kann es sein, dass sie gerade versuchen bei ihrem Schornsteinfeger anzurufen?
Frau: Äh ja… Sind ‘se dat nischt?
Ich: Nö…
Frau: *schluck*
Ich: Wissen sie, der hat eine ganz ähnliche Telefonnummer wie ich… Und alle Leute die nicht richtig lesen können, rufen dann bei mir an…
Frau: Oh, dat tut mir aba leid…
usw usw usw…
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Name und Straße wurden von der Redaktion geändert. Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen und Straßen sind nicht beabsichtigt und rein zufällig
Windows Update?
Computerliebe….
… man kann sie auch übertreiben!

Heute vor dem Lidl gesehen…
Die Killer-Omi
Von Gewalt gegenüber alten Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln ließt man ja (leider) des öfteren. Von Gewalt gegen junge Menschen (leider) auch. Von Gewalt von alten Menschen gegenüber Jungen hat man aber bis Dato noch nichts gehört. Diesem Missstand muss ein Ende gesetzt werden! Somit dient dieser Beitrag zur sozio-kulturellen Aufklärung und macht quasi auf ein tot geschwiegenes Tabu-Thema aufmerksam (*mit erhobenem Finger in der Luft herumwedel*): Randalierende Rentner.
Die Tage war ich mit dem Bus unterwegs – ich versuche es ja zu vermeiden, aber manchmal hat man einfach keine Wahl. An einer Haltestelle stieg ein Mann nebst 2-3jährigem Sohn und Kinderwagen ein. Der gute Mann verstaute erst mal Sohn und Buggy auf bzw. neben einem Sitzplatz und wankte dann im schon fahrenden Bus zum Fahrkartenautomaten.
Dabei touchierte er versehentlich die Schulter einer älteren Dame mit seinem -dank Kreisverkehrzentrifugalkraft aus der Bahn geworfenen- Hinterteil. Die alte Dame regte sich tierisch auf, ballte ihre knöchrigen Hände zu noch knöchrigeren Fäusten und schlug mit all ihrer zur Verfügung stehenden Kraft auf den Rücken des Mannes ein. Die Szene wirkte doch leicht surreal… Der Geschlagene hat weder etwas von dem Gewaltausbruch der alten Lady noch von der ungewollten Hintern-Schulter Kollision mitbekommen und wankte weiter.
Jetzt wurde die Oma erst wirklich wild, fing an zu schimpfen wie ein Rohrspatz und krähte dem Mann irgendwelche unflätigen bayrischen Kraftausdrücke -ich meine ich hätte irgendwas von “Saubua” verstanden- hinterher. Der Beschimpfte drehte sich um, ließ die Tirade wortlos 5 Sekunden über sich ergehen, schüttelte den Kopf, drehte sich um und kaufte sein Ticket.
Die anderen Fahrgäste verfolgten mittlerweile das Schauspiel mit ähnlicher Belustigung wie damals die Szene beim Bäcker und freuten sich ob der unerwarteten Abwechslung im Bus. Der kleine Bub fand das ganze wohl weniger Amüsant; Omis, die seinen Papa verkloppen, passten nicht in sein Malbuchweltbild. Ich schätze er schlief in der anschließenden Nacht schlecht und hat seinen Lebtag ein Trauma…
Auf dem Weg zurück musste der Mann wieder an der Alten vorbei. Die fing natürlich sofort wieder an zu schimpfen. Der Mann blieb stehen, tätschelte der Alten die Schulter, sagte laut hörbar…
“Woas wos? Wenn da hoam kimmst, dann trink’st a Helles. Dann bist ah’ a Moi wieder a bisserl geschmeidig*”.
… und stapfte weiter. Die Leute kichern, die Omma war still und das Schauspiel zu Ende. Schade eigentlich *g* Ich sollte wohl doch öfter mit dem Bus fahren. Zumindest ab und an ist das wohl doch ganz lustig.
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* Wissen sie** was? Wenn sie heim kommen, dann trinken sie ein Bier. Dann sind sie auch wieder etwas entspannter
** Der Bayer an sich duzt sich quasi immer. V.a. in solchen Situationen. Deswegen ist ein bayrisches “du” mit dem englisch “you” gleichzusetzen… Nie vergessen: Bayern ist so ein bisschen das Texas von Deutschland.


