Moussaka (oder sowas Ähnliches)

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob sich nicht der ein- oder andere Grieche im Grade umdrehen würde, wenn er “mein” Moussaka-Rezept lesen könnte… So ganz “original” ist es sicher nicht (welches Rezept ist das überhaupt!?), aber dafür ist es wenigstens lecker (auch wenn das Photo nicht unbedingt darauf schließen lässt *g*).

Zutaten und Zubereitung (für 4 Personen):

Gemüse:

  • 2 Auberginen
  • Salz

Auberginen waschen und überschüssiges Zeugs vorne und hinten abschneiden, dann in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden und mit etwas Salz auf beiden Seiten bestreuen. Ca. eine halbe Stunde so liegen lassen, damit das Wasser aus dem Fruchtfleisch gezogen werden kann – Osmose sei dank.

Rote Sauce:

In bester Bologneser Manier bereitet man aus den folgenden Zutaten eine Sauce zu.

  • 400g Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knollen Zehen Knoblauch
  • 1 Dose Tomaten in Stücken
  • Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, etwas Chilipaste, Oregano, gute Messerspitze Zimt (japp! Zimt!)
  • Olivenöl

Also Zwiebel und Knofel fein hacken und in etwas Olivenöl andünsten. Raus aus dem Topf. Hackfleisch unter hoher Hitze mit etwas Olivenöl braten. Dabei darf das Fleisch ruhig etwas braun werden. Es lebe das Röstaroma. Tomaten dazu, würzen, etwas köcheln lassen. Fertig

Jetzt sind die Auberginen etwa eine halbe Stunde lang dem Salz ausgesetzt gewesen und haben Wasser gezogen. Selbiges wird mit viel Küchenkrepp abgewischt. Danach werden die Scheiben nach und nach mit etwas Olivenöl in einer Pfanne zwei Minuten scharf angebraten. Sie dürfen dabei etwas braun werden…

Weiße Sauce

Mich erinnert das sehr stark an eine Art Bechamel-Sauce:

  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 200ml Milch
  • 3 EL geriebener Parmesan-Käse
  • 2 Eier (dürfen auch weggelassen werden)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • ein Spritzer Zitronensaft

Die Eier standen im Original-Rezept mit drin, ich habe sie aber weg gelassen, weil in Eier Cholesterin drin ist. Und mit solch neumodischem Scheiß koche ich grundsätzlich nicht ;-) Also wie üblich eine Mehlschwitze aus Butter und Mehl machen, Milch angießen und mit dem Schneebesen verrühren, mit Salz, Pfeffer, Käse, Muskat und etwas Zitronensaft würfen.

Langsam kommen wir zum Schluss. Lasagne-artig werden Auberginen-Scheiben, rote und weiße Sauße in einer Auflaufform geschichtet. Ich habe noch etwas Feta gewürfelt und frei Schnauze im Auflauf versteckt.

30 Minuten bei 180 Grad backen und dann mit Fladenbrot servieren.

Rezept: Parmesan-Schinken-Schnitzelröllchen mit Risotto und Pilzen

Eigentlich hatte ich vor aus meinen vier Prachtschnitzeln und dem Schinken eine saltimbocca-artige Geschichte zu machen. Saltimbocca zu braten ist aber immer so eine hektische Sache, daher wurden die Schnitzel zu Parmesan-Schinken-Schnitzelröllchen verarbeitet, im Backofen langsam gargezogen und erst dann in der Pfanne kräftig angebraten – also wieder mal so eine Niedertemperaturgeschichte ([1], [2]), nur eben “anders rum”. Die Idee dabei war, dass die doch recht dicke Fleischrolle auf herkömmlichen Weg kaum gleichmäßig gar zu bekommen sind und dass das Fleisch durch das Anbraten “nach” dem Garen noch schön knusprig ist. Allen Anschein nach hat die Idee gut geklappt.

Als Beilage durfte mal wieder ein Risotto mit einem “Pilzragout” herhalten, das mag glaube ich auch jeder. Wie Risotto geht, steht hier (Step 2/3). Der einzige Unterschied vom “heutigen” Risotto zu dem “damals” war ein drastisch erhöhter Wein- und Butteranteil. Man nehme also 250ml Weißwein und 100g Butter.

Zutaten (für vier Personen):

  • vier Schnitzel vom Schwein (oder Kalb)
  • vier Scheiben gekochter Schinken
  • gut vier Teelöffel Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  • Öl zum Braten

Zubereitung:

Step 1: Die Schnitzel werden erst abgespühlt, trocken getupft und von ggf. vorhandenen Häuten und Fett befreit. Danach kommt der Schnitzelklopfer zum Einsatz und es darf aus Herzenslust auf den armen Schnitzeln herumgehämmert werden… Die Schnitzel werden mit reichlich Pfeffer aus der Mühle bestreut und mit je einer Scheibe Schinken belegt. Auf den Schinken kommt noch ein guter Teelöffel Parmesan. Dann Schnitzel zusammenrollen und mit Küchengarn zusammenbinden. Gesaltzen darf das Fleisch jetzt noch nicht werden.

Step 2: Die Schnitzelröllchen kommen jetzt in den auf 90°C vorgeheizten Backofen und zwar auf eine ebenfalls vorgewärmte und mit etwas Öl bestrichene Platte oder Auflaufform. Dort bleiben sie gut 45 – 60 Minuten (je nach Dicke der Röllchen…)

Step 3: Nach den 50 Minuten werden die Schnitzelrollen kräftig gesalten und 5, 6, 7 Minuten rundum schön braun angebraten.

Fertig.

Rezept: Pot aux Poissons et Légumes

Mann! Heute morgen bin ich ja enorm francophil. Aber Fischpott mit G’müs klingt einfach nicht so nett.

Die Fischpfanne macht ein bisschen Arbeit, schmeckt aber sehr gut und ist dazu auch noch schrecklich* gesund. Wer keinen Fisch mag, kann das Gericht auch problemlos ohne Fisch kochen. Dann hat man so eine Art Ratatouille. Auch lecker.

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Zutaten (für 2 – 3 Personen):

  • 400g festes Fischfilet (z.B. Seelachs)
  • 1 Limette (Zitrone geht auch. Die ist aber wesentlich dominanter und saurer)
  • 1TL Kräuter der Provence
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 kleine Zucchini
  • 1 kleine Aubergine
  • 1/2 gelber Paprika
  • 1/2 roter Paprika
  • 3 Tomaten (je nach Größe)
  • etwas Tomatenmark
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Step 1: Das Fischfilet wird erst von restlichen Gräten befreit, abgespühlt, trocken getupft und dann in Würfel geschnitten. In einen Topf geben und mit dem Saft der Limette, Kräutern und Olivenöl mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Derweil:

Step 2: Gemüse vorbereiten: Zwiebel und Knoblauch fein würfeln. Paprika in feine Streifen. Halbierte Zucchini in Scheibchen schneiden. Aubergine in kleine Würfelchen (Falls das Ding schon recht groß ist das schwammige Innenleben rausschneiden und ab in den Biomüll) Tomaten häuten und würfeln.

Step 3: Zwiebel und Knoblauch in recht viel Olivenöl anbraten. Nach ca. 3 Minuten die Aubergine dazu geben und ebenfalls 3 Minuten anbraten. Dann den Paprika dazu und wieder 3 Minuten braten. Zuletzt die Zucchini dazu und … ja genau: braten. Last not least die Tomaten und das Tomatenmark dazu. Deckel drauf und noch ca. 10 Minten leicht köcheln lassen…

… nach dieser Zeit das Gemüse mit Salz, Pfeffer, ggf etwas gekörnter Gemüsebrühe und Kräuter der Provence abschmecken. Runter vom Herd.

Step 4: Eine beschichtete Pfanne stark erhitzen. Erste Hälfte des Fischs scharf von allen Seiten anbraten – insgesamt ca. 5 Minuten. Fisch in den Topf auf das Gemüse geben. Zweite Hälfte ebenfalls von allen Seiten anbraten lassen. Die Marinade in die Pfanne geben und kurz aufkochen lassen. Fisch samt Marinade zum Gemüse geben. Deckel drauf und noch 5 Minuten ziehen lassen – nicht mehr kochen.

Zu dem Gericht passt entweder Reis oder auch lecker Baguette.

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* vermute ich einfach mal ;-)

Rezept: Pesto alla Genovese mit Cappellini

Als ich vor ein paar Jahren das erste Mal Pesto alla Genovese mit Nudeln gegessen habe, habe ich mir eigentlich geschworen, dass ich das Zeug nie wieder anrühren werde. Grasig, langweilig, fad, … Damals kam der Pesto aus dem Supermarkt, hergestellt von einem bekannten Hersteller von Pasta aus Italien ;-) Gestern habe ich das Pesto selber gemacht und siehe da: das schmeckt gleich ganz anders: Besser! Viel besser!! Um nicht zu sagen “genial”. Nach Basilikum, Knoblauch und Käse. Sehr cremig. Und ganz leicht harzig wegen der Pinienkerne.

Ich glaube bei dem Rezept kann man nichts großartig falsch machen und ein festes Mischungsverhältnis scheint es auch nicht zu geben. Meine Mischung geht wie folgt:

Zutaten (Menge reicht für 3 Portionen Nudeln)

  • Für den Pesto:
    • 50g Basilikumblätter (2 gute Hände voll)
    • 50g Parmesan
    • 50g Pinienkerne (1 Packung) *
    • etwa 50ml Olivenöl
    • 1 – 3 Zehen Knoblauch (je nach Größe und Geschmack)
    • Salz
    • Pfeffer
  • außerdem:
    • 300g Cappelini (sehr dünne Spaghetti; heißt glaube ich auf Deutsch übersetzt so viel wie “Härchen”)
    • Salz
    • Wasser

Die Zubereitung ist denkbar einfach:

Step 0: Wenn man wie ich keinen genügend großen Mörser hat und den Pesto in einem Zerhacker/Blender/Mixer (oder wie das Teil auch immer heißt) zubereiten muss, empfielt es sich die Schüssel und das Hackmesser des Mixers erst in den Kühlschrank zu stellen und zu kühlen. Der Grund ist einfach der, dass beim Mixen Reibung entsteht und die Paste warm wird und so Aroma schnell flöten geht. Die kalte Schüssel kühlt die Paste so ein bißchen.

Step 1: Erst werden die Pinienkerne in einer Pfanne vorsichtig (!) geröstet. Wenn die Pfanne erst mal heiß ist, geht das sehr fix. Aufpassen! Sonst sind die teuren Kerne sehr schnell unbrauchbar. Abkühlen lassen, ggf. nochmals kurz in den Kühlschrank stellen. Basilikumblätter vom Stängel zupfen, verlesen und waschen. Nach dem Waschen in einer Salatschleuder oder in einem Küchentuch eingewickelt trocken schleudern. Knoblauch schälen. Parmesan reiben.

Step 2: Basilikum, Parmesan, Pinienkerne und 1 Knoblauchzehe mit ca. 4EL Öl, etwas Salz und Pfeffer sehr fein purieren. Kosten. Ist die Paste noch zu grasig, fehlt noch Öl. Ggf. auch noch etwas Knoblauch dazu tun und Salz / Pfeffer.

Step 3: Cappellini in gut gesalzenem Wasser abkochen (ca. 4 Minuten), abgießen, nicht abtropen lassen und sofort zurück in den Pasta-Topf. Den Pesto unter die Nudeln geben und vermengen. Zu diesem Nudelgericht außnahmsweise kein Rotwein, sondern einen leichten, fruchtigen Weißwein (Soave).

Sollte etwas Pesto übrig bleiben, in ein kleines Glas geben und mit einer Schicht Olivenöl bedecken. So kommt keine Luft an den Pesto!

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* Gibt es neuerdings auch bei Aldi für 1,30€ – für Pinienkerne also billig. Wem das trotzdem zu teuer ist, kann die Pinienkerne geschmacksmäßig und konsistenztechnisch am ehesten durch Walnusse ersetzen. Allerdings schmecken Pinienkerne sehr gut und da das Rezept an sich billig ist, sollte man sich hier die Kerne leisten können =)

Rezept: Thunfisch Brotaufstrich

Fisch aufs Brot zu streichen ist eigentlich eine ziemlich gruslige Vorstellung. Aber es schmeckt, wenn man es einmal probiert hat, ganz lecker… V.a. ist die Zubereitung denkbar einfach:

Zutaten:

  • eine Dose Thunfisch in Öl
  • 1/2 kleine Zwiebel
  • ca. 10 Basilikum-Blätter, ein paar Oregano-Blätter und etwas Thymian
  • 1EL Zitronensaft
  • Tabasco bzw. getrocknete oder frische Pepperoni
  • Salz
  • Pfeffer
  • ggf. Schmand oder Creme Fraiche
  • ggf. Kapern, Oliven, etc

Zubereitung:

Das meiste des Thunfischeinlegöls weggießen. Den Rest des Öls samt Thunfisch in den Blender geben und alle weiteren Zutaten dazu geben. Deckel drauf. Fein mixen. Im Kühlschrank ca. eine Stunde kalt stellen, da das Gemisch durch das Mixen leicht warm wird.

Wer hat kann auch noch Kapern und kleingeschnittene Oliven nach dem Mixen unterrühren.

[Update: Gerade lese ich, dass manche die Thunfisch-Brotaufstriche auch nicht mixen, sondern einfach fein mit einer Gabel zermatschen. Auch eine gute Idee. Spart sogar Abwasch ;-) ]

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Rezept: Tortellini alla Emiliana (mit Schinken-Erbsen-Sahne-Sauce)

Wie die Tortellini zu diesem Gericht zubereitet werden, beschreibe ich hier nicht – das zu versuchen steht auf meiner ToDo Liste für zukünftige Koch-Sessions ziemlich weit oben – für heute sollen Tortellini aus dem Supermarkt ihren Dienst für ein fixes Abendessen tun. Die Idee für die Sauce ist übrigens von den bekannten “Tagliatelle alle Emiliana” “ausgeborgt”. Wieso soll die Sauce nur zu Tagliatelle schmecken, nicht aber zu Tortellini?

Zutaten (für zwei Personen):

  • eine Packung “frische” Tortellini aus dem TK-Regal (250 g) (oder alternativ auch 200g Tagliatelle)
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 kleine Zehe Knoblauch
  • etwas (Oliven)öl oder auch Butter
  • knapp 1 Tasse Brühe
  • ca 1/2 Becher Sahne (100g)
  • 1/2 TL Stärkepulver
  • ein Schuss Weißwein oder Zitronensaft
  • 1 kleine Dosen Erbsen
  • ca. 100g Schinken

Zubereitung:

Step 0: Wasser mit einer guten Portion Salz zum Kochen bringen und Tortellini nach Packungsanleitung zubereiten… Derweil:

Step 1: Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln und in etwas Öl oder Butter glasig anschwitzen. Die Würfelchen sollte weich werden aber nicht braun. Mit knapp einer Tasse Brühe (Gemüse- oder Hühnerbrühe) aufgießen und etwas weiter köcheln lassen. Dann die Sahne aufgießen und mit dem in Wasser aufgelösten Stärkepulver andicken. Salzen, Pfeffern und nach Belieben etwas Zitronensaft oder Weißwein zugeben (die Säure macht die fette Sauce etwas “leichter” und gefälliger).

Step 2 (wenn die Nudeln gar sind): Die abgetropften Erbsen, der Schinken und die tropfnassen, heißen Tortellini zur Sauce geben. Schinken und Erbsen kurz heiß werden lassen, aber nicht kochen. Der Schinken wird beim Kochen in aller Regel zäh und trocken.

Zu diesem Essen schmeckt natürlich ein Glas Weißwein sehr gut ;-)

Apropos Pasta; darüber habe ich neulich ein schönes Zitat gehört: Die Pasta darf niemals auf die Sauce warten, die Sauce muss immer auf die Pasta warten… Stimmt. Sonst gibt es ekelhaft zusammengepappte, vertrocknete Nudeln, die kein Mensch essen will.

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Rezept: Spaghetti Aglio + Olio + Pepperonchini + Pomodori

Ich glaube “Rezept” zu dieser Bauanleitung zu sagen ist übertrieben… Bei mir war das ehrlich gesagt nur ein Versuch eine gute Handvoll Spaghetti vor dem Mülleimertod zu retten und einer sozialverträglicheren Verwendung zuzuführen: nämlich essen.
Zutaten:

  • Spaghetti, gekocht in beliebiger Menge. Gerne auch vom Vortag
  • Olivenöl, in zur Spaghettimenge passendem Verhältnis
  • Knoblauch, so viel wie man sich traut oder darf
  • Pepperoni, so viel wie man verträgt (da meine noch nicht reif sind und sonst keine da waren, habe ich getrocknete, zerstoßene verwendet)
  • Tomaten
  • Basilikum

Zubereitung:

Knoblauch schälen und in feine Scheibchen schneiden. Pepperoni ebenfalls in Scheibchen schneiden. Bei den aus Holland importierten, schüchternen Supermarkt-Teilen evtl. die Kerne und Stege drin lassen (in den Stegen sitzt das meiste Capsaicin) – sonst kann man gleich Paprika nehmen. Knoblauch und Pepperoni in einer Pfanne in Olivenöl ein bis zwei Minuten bei wenig Hitze ganz leicht anbraten – v.a. sollte der Knoblauch nicht dunkel werden.

Wer will kann die Tomaten erst in einen Topf geben, mit heißem Wasser überbrühen dann schälen und entkernen oder (wie ich) sie so wie sie sind klein schneiden und dann in der Pfanne schwenken und nur wenig ankochen.

Die Spaghetti darauf geben, wenden, heiß werden lassen. Noch etwas Salzen und am Schluss eine Portion Basilikum drauf.

Wer die “perfekte” Zubereitung dieses (bzw. eines ähnlichen) Gerichts probieren möchte, der kaufe sich eine Nudelmaschine und lese hier nach.

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Rezept: Ruccola-Salat mit Erdbeeren, Parmesan-Splittern und Schweinefilet-Streifen

Ja. Richtig gelesen. Ein Salat mit Erdbeeren und Schweinefilet. Schmeckt nicht? Falsch. Das Rezept ist super lecker und exakt das Richtige für heiße Sommerabende.

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(Das Bild ist leider etwas unscharf geworden, … Hatte nur die Handy-Kamera zur Hand.)

  • eine Schale Ruccola (125 Gramm)
  • ca. 200g Erdbeeren
  • ca. 100g Parmesan
  • ca. 300g Schweinefilet
  • 1 1/2 Esslöffel Pfefferkörner
  • weißer Balsamico
  • Olivenöl
  • Salz
  • ggf. Zucker

Step 1: Den Ruccola verlesen, in mundgerechte Stücke rupfen und in reichlich Wasser waschen. Erdbeeren waschen, dann entstielen und in Viertel teilen. Parmesan in dünne Streifen hobeln oder mit dem Messer ganz fein schneiden. Pfeffer mit dem Mörser grob zerstoßen.

Step 2: Filet in dünne Scheiben schneiden, mit Olivenöl beträufeln und mit der Hälfte des Pfeffers bestreuen. Eine Weile stehen lassen.
Die geviertelten Erdbeeren mit der restlichen Hälfte des Pfeffers bestreuen, vermischen und ziehen lassen. (Ggf. ein bisschen Zucker dazu geben, falls die Erdbeeren extrem sauer sind.)

Step 3: Aus ca. 4 EL weißem Balsamico (unserer war sehr mild und süß und könnte pur getrunken werden), ca. 2EL Olivenöl und etwas Salz eine Vinaigrette zusammenmischen.

Step 4: Fleisch sehr heiß aber kurz anbraten und salzen. Während dessen den Ruccola und Parmesan mit der Salatsauce vermischen und auf einem Teller anrichten. Die gepfefferten Erdbeeren darauf verteilen und darauf die lauwarmen Filet-Scheiben anrichten.

Dazu passt Baguette oder Ciabatta.

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Rezept: Marinierter Rotbarsch mit buntem Gemüse und gelben Reis

Ich glaube dieses Gericht würde ich kochen, wenn ich bei irgendwelchen Frauen Eindruck schinden müsste. Optisch ist das Gericht ein absoluter Hingucker und geschmacklich hervorragend.

Rezept für zwei Personen

Für den Fisch:

  • 4 Stück Rotbarschfilet, zusammen etwa 300 – 400 Gramm
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer
  • Basilikum, Rosmarin, Oregano

Step 0: Aus Olivenöl, Zitronensaft, gehacktem Knoblauch, Pfeffer und Kräutern der Provence eine Marinade herstellen. Den Fisch hineingeben, mit der Marinade umhüllen und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Für das Gemüse und den Reis:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Karotten
  • 2 Zucchini
  • je 1 kleine rote und gelbe Paprika
  • 100ml Rotwein
  • 2 ELOlivenöl
  • 1 Dose guter, stückiger Tomaten
  • Basilikum, Rosmarin, Oregano
  • 1 1/4 Tassen Basmati-Reis
  • 1/2 TL Curcuma-Pulver

Step 1: Zwiebel in feine Ringe schneiden, Knoblauch fein zerhacken. Karotten und Zucchini in dünne Scheibchen schneiden, Paprika ebenfalls in kleine Stücke schneiden (Karotte: 2mm, Zucchini und Paprika: 4mm).

Step 2: Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl ganz leicht braun anschwitzen. Karottenscheibchen dazu und mit ca. 1 TL Zucker süßen und 2 Minuten braten. Zucchini dazu und alles weitere 2 Minuten braten lassen. Gleiches Spiel mit den Paprika. Jetzt gut Salzen und mit Wein ablöschen. Tomaten dazu und langsam köcheln lassen.

Step 3: Reis zubereiten. Wie das geht steht auf der Packung. Die Kochzeit ist aber egal welchen Reis man nimmt immer 50% länger… Ins Kochwasser Curcuma geben. Das Zeug kostet kaum etwas und schmeckt noch weniger, es macht aber eine wunderschöne gelbe Farbe.

Step 4: Wenn der Reis und das Gemüse gar sind, wird der Fisch kurz in etwas heißer Butter samt der Marinade angebraten und dann die Herdplatte ausgestellt. Nach 5 Minuten sollte der Fisch durch sein.

Alles schön auf einem Teller anrichten und mit Rotwein trinken. Ja Rotwein. Der passt dazu, finde ich, wunderbar.

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Rezept: Tagliatelle mit Lachs-Sahnesauce, Pilzen und Erbsen

Mist! Neulich schreibe ich noch über das Pasta-Koch-Blog-Event und prompt vergesse ich es… Naja, zu spät. Dieses Rezept hätte aber absolut in die Kategorie gepastat gepasst. Es ist vielleicht nicht sonderlich innovativ, aber höchst lecker, einfach und schnell zuzubereiten und auch optisch ein absoluter Hingucker.

Für 2 – 3 Personen

Man nehme:

  • Etwa 8 kleine, helle Champignons
  • 50 Gramm TK-Erbsen
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 guter Schuss Weißwein
  • 1 Becher Sahne
  • 50 Gramm Parmesankäse, gerieben
  • 150 Gramm geräucherter Lachs
  • 1/2 TL Mondamin in ~50ml kaltem Wasser verrührt
  • Salz, Pfeffer
  • Ca 10 – 12 Tagliatelle-Nestchen; das werden so ca. 150 Gramm Nudeln sein

Zubereitung:

Step 1: Champignons säubern (mit Küchenkrepp, ggf. auch einfach etwas abwaschen), je nach Größe vierteln oder in nicht zu dünne Scheiben Schneiden. Die Pilze sollen nicht verkochen, daher nicht zu klein schneiden. Die TK-Erbsen ein paar Minütchen in etwas gesalzenem Wasser kochen, herausnehmen und bei Seite stellen. Zwiebel pellen und in sehr feine Würfelchen schneiden. Lachsscheiben in ca 1cm breite Streifen schneiden. Tagliatelle nach Packungsanleitung zubereiten.

Step 2: Etwas Butter in einem Topf zerlaufen lassen und die Zwiebelwürfel glasig dünsten. Keine Farbe nehmen lassen! Wenn die Zwiebeln weich sind Pilze dazu geben und kurz (etwa 2 Minuten) dünsten. Die Pilze sollen weich werden, aber noch etwas “Biss” haben. Mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen und dann Sahne und Erbsen dazu geben. Kurz aufkochen lassen und das Mondamin-Wasser-Gemisch zum Binden einrühren. Nochmals kurz aufkochen lassen, Parmesan dazu geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig. Halt, fast fertig: Lachs in die heiße Soße geben und vorsichtig unterheben. Nicht mehr kochen lassen – einfach etwas ziehen lassen.