Rezept: “Italienischer” Hackbraten

Das Rezept habe ich vor einigen Monaten im Fernsehen gesehen und schon mal gemacht. Ist ziemlich lecker und recht fix zusammengerührt.

für zwei Personen

Man nehme:

  • 300g frisches Hackfleisch
  • 1/2 trockenes Brötchen
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 (kleines) Ei
  • ca. 100g Mozarella
  • ca. 6 Stücke getrocknete Tomaten in Öl
  • (einige Oliven)
  • 2, 3 EL Sahne
  • Oregano
  • Salz
  • Pfeffer
  • scharfer Paprika
  • (Semmelbrösel)

Step 1: Brötchen in etwas warmen Wasser einweichen lassen und gut ausdrücken. Zwiebel und Knoblauch pellen und in feine Würfel schneiden. Mozarella abtropfen lassen und ebenfalls klein schneiden. Das gleiche Schicksal widerfährt den Tomaten und den optionalen Oliven!

Step 2: Alle Zutaten zusammen werfen und mit dem Ei, etwas Sahne und den Gewürzen gut vermischen. Falls der Fleischteig zu feucht ist, etwas Semmelbrösel untermischen

Step 3: Die Fleischmasse entweder in eine ausgeölte Kuchenform (Kasten) füllen oder zu einem Laib formen und in einen Bräter füllen.

Step 4: Bei ca. 200 Grad etwa 35 Minuten im Ofen backen lassen.

Dazu schnecken Baguette, Bratkartoffeln, Nudeln, usw…

Rezept: Auberginenmuß

Mein Hirn ist noch ein wenig offline, daher muss ich bevor ich anfange an meiner DA herum zu tippen, erst mal etwas “einfaches” – zum warm werden – schreiben. Da kommt mir das Rezept zum Auberginenmuß vom Abendessen am Freitag gerade recht.

Für Raucher ist vielleicht noch die Info interessant: Auberginen enthalten nach den Tabak-Pflanzen das meiste Nikotin. Steht zumindest in der Wiki. Allerdings ist das Nikotin vor allem in den Blättern der Pflanze enthalten und nicht in der Frucht.

Für zwei Personen

Man nehme:

  • eine kleine Zwiebel
  • zwei Knoblauchzehen
  • zwei kleine, junge Auberginen (zusammen ca. 500 – 600g)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat
  • etwas Chili (wer mag)
  • 3 – 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Sardellenpaste (wer mag)
  • 1 Schluck Weißwein
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Step 1: Wie gewöhnlich werden Zwiebeln und Knofi in 3 – 4 EL Öl angeschwitzt. Das Pellen und zerhacken nach Möglichkeit nicht vergessen. Ganze Zwiebeln braten dauert einfach zu lange. Außerdem schmeckt die Schale nicht. 4 EL OL sind natürlich relativ viel Stoff, aber die Auberginen werden das Öl später brauchen.

Step 2: Man zieht den Auberginen zunächst die Haut bei lebendigem Leibe ab. Das geht mit einem Kartoffelschäler recht flott. Dann schnibbelt man die nackigen Auberginen in Würfelchen. Die Auberginenwürfel werden nun bei milder Hitze mit den Zwiebeln und dem Knoblauch gegart. Das dauert etwa 15-20 Minuten.
Alternativ kann man die Auberginen vorher im Ofen garen: dazu piekt man die Dinger kräftig mit einer Gabel ein, wickelt sie in Alufolie und wirft die Aluberginen für ca. eine Stunde in den 200°C heißen Backofen. Das Einpieken ist -wie ich ein paar Mal gelesen habe- wichtig, weil sonst die Aubergine durch die Hitze und den sich bildenden Druck explodiert. Könnte allerdings lustig sein… Wenn die Stunde vorbei ist, Auberginen auspacken, halbieren und das Innere (das jetzt hoffentlich weich ist) mit einem Löffel herausschaben und in den Zwiebel / Knopi Topf packen. Die Auberginen-Pelle brauchen wir nicht mehr – der Mülleimer freut sich darüber.

Step 3: Zu der entweder im Topf oder Backofen gegarten Auberginenmasse kommen die Gewürze (Pfeffer: reichlich!), Wein und Zitronensaft. Mit der Sardellenpaste unbedingt sparsam sein. Ein Wenig davon in manchen Gerichten schmeckt sehr gut; zu viel ist enorm widerlich. Alles mit dem Stabmixer fein purieren* und entweder zu frisch aufgebackenem Fladenbrot oder Gnocci essen. Zur Fladenbrot-Variante schmeckt etwas Feta lecker.

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* Wer große und somit ältere Auberginen gekauft hat, sollte das Pürieren sein lassen. Dabei werden die Kernchen in der Aubergine zerstört und Bitterstoffe freigesetzt. In dem Fall einfach mit einer Gabel o.Ä. fein zerdrücken

Rezept: Spaghetti mit Gorgonzolasauce

Gorgonzola-Sauce ist vermutlich nicht jedermanns Sache. Ich habe mich damit bis zum heutigen Abend auch ziemlich schwer getan*, aber das lag glaube ich weniger am Gorgonzola, sondern am langweiligen Rezept.
“Richtig” zubereitet ist die Sauce super lecker und aromatisch. Ich glaube der Gag an der ganzen Sache ist, dass man die durch den Gorgonzola doch etwas muffig schmeckende und durch das viele Fett schwere Sauce durch einen guten Schluck Zitronensaft “kickt”. Ein paar Kräuter und eine gute Portion Pfeffer tun ihr übrigens.

für 2 Personen

Man nehme:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • ein gutes Stück Butter
  • ein halber Becher Sahne
  • ca. 150ml Gemüsebrühe
  • ca. 120g Gorgonzola
  • ein TL Mondamin Stärkemehl
  • Kräuter, Salz, Pfeffer, Muskat
  • Zitronensaft
  • ein Schluck Weißwein

Step 1: Wie immer die Zwiebel und den Knoblauch würfeln. Den Hinweis, dass beide erst von ihrer Schale befreit werden müssen schenke ich mir mal. Ach verdammt…! In der Butter das Knollen- bzw. Zehenschreddermaterial langsam glasig dünsten, ohne dass es Farbe annimmt. Die Gemüsebrühe und Sahne angießen und ein paar Minuten köcheln lassen.

Step 2: Gorgonzola in Würfel schneiden und in der Sauce auflösen. Die komische Konsistenz und der Geruch sind normal. Der Schimmel im Käse ist kein Bug, sondern ein Feature. Kräuter (wir haben etwas Oregano verwendet), eine großzügige Portion Pfeffer, ggf. etwas Salz und wer mag eine Spur Muskat dazu geben. Jetzt kommt glaube ich das entscheidende: Zitronensaft. Etwa ein Esslöffel verträgt sie Sauce. Weiter köcheln lassen.

Step 3: Die Sauce ist jetzt wahrscheinlich noch zu dünnflüssig, um an Nudeln haften zu bleiben. Mit etwas Stärkemehl, das in Wasser aufgelöst wurde, gut eindicken. Zum Schluss noch einen kleinen Schluck Weißwein dazu und mit dem Zauberstab gut durchmixen.

Fertig.

Dazu passen im Prinzip alle Sorten von Nudeln oder auch Gnocchi.

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* soll heißen: ich fand das Zeug widerlich!

Rezept: Paprika-Gemüse mit Feta

für 2 Personen

Man nehme:

  • 2 Paprika-Schoten, rot und gelb
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauch-Zehe
  • eine Handvoll Oliven
  • 2 -3 Tomaten
  • ein Stück Feta (nicht das komische Zeug aus Kuhsaft, sondern “echten”)
  • Salz, Pfeffer, Oregano, Olivenöl

Step 1: Die Paprika-Schoten baden, aufschlitzen, ausnehmen und zerscheibeln. Der Zwiebel wird bei lebendigem Leibe gehäutet und in Würfelchen geschnitten. Das gleiche Schicksal widerfährt dem Knoblauch. Tomaten kreuzförmig mit dem Messer einritzen und in kochendes Wasser werfen. Kurz drin lassen bis sich die Haut zu lösen beginnt und die Tomate aufhört zu zucken. Haut abziehen und die Tomaten zerstückeln. Oliven je nach Lust und Laune scheibeln, würfeln, … Hauptsache sie sind hinüber. Last not least den Feta in exakt 1cm³ große Würfel zerteilen. Keine Gnade. Dem Feta tut das nicht weh – er hat kein Nervensystem.

Step 2: Zwei bis drei Esslöffel Olivenöl in eine Pfanne geben, Pfanne auf Kochplatte, Kochplatte an. Wohlgemerkt die Platte, auf dem die Pfanne steht! Kurz bevor beißender Qualm aus der Pfanne aufsteigt Zwiebeln und Knoblauch in die Pfanne werfen und glasig dünsten. Ich sagte “glasig dünsten”, nicht verbrennen lassen! Paprika dazu, mit dünsten. Wenn die Paprika anfängt weich zu werden Tomaten und Oliven dazu und mit Salz, Pfeffer, scharfem Paprikapulver und reichlich Oregano abschmecken.

Step 3: Das Gemüse in eine Auflaufform füllen und den Feta darauf geben. Ab in den heißen Backofen. Circa 10 Minuten drin lassen und dann den Grill anwerfen. Das Essen ist fertig, wenn der Feta leicht gebräunt ist.

Dazu passt frisch aufgebackenes Ciabatta.