Beiträge getagged mit navigation

Mobile Navigator 7 für Symbian (Teil 2)

Vor ein paar Tagen habe ich Mobile Navigator auf meinem Handy installiert. Mittlerweile konnte ich mir ein halbwegs vollständiges Bild über die Handy-Version des Navi-Programms bilden.

Die Navigation im Auto funktioniert ähnlich gut wie mit dem “echten” Navi. Die ausgerechneten Routen unterscheiden sich auch erwartungsgemäß nicht von denen des großen Bruders, sogar die Ansagen erfolgen mit fast dem gleichen Wortlauf verblüffend synchron zum Navi. Einziger Unterschied ist, dass die Genauigkeit des Handy-Navis manchmal (=selten) nicht ganz so gut zu sein scheint, wie mit dem echten Navi. Als ich z.B. an einer Ampel wartete, warnte das Handy-Navi plötzlich, dass ich umdrehen soll. Ich stand aber an der Ampel…? Dieser Effekt mag aber auch daran gelegen haben, dass ich das Handy irgendwo in die Mittelkonsole vom Auto beim Schaltknüppel gepackt habe und so das GPS nicht wirklich perfekten Empfang hatte. Der Funktionsumfang der Handy-Software scheint zudem gegenüber der Software auf einem Navi eingeschränkt: es lassen sich z.B. keine Sperrungen auf der Strecke einstellen bzw. Routen anlegen. Trotzdem: ich fand die Leistung des Handy-Navis ziemlich prima und bin davon überzeugt, dass man damit problemlos auch längere Fahrten bestreiten könnte.

Die Navigation im Fußgängermodus ist ebenfalls sehr brauchbar. Hier werden zusätzlich die Himmelsrichtung, die momentane Bewegungsrichtung und ein Zeiger in Zielrichtung angezeigt. Es werden keine gesprochenen Ansagen (“Biegen sie in 100 Metern link ab”) vorgenommen, sondern einfach nur die Route zum Ziel und zusätzlich die bisher zurück gelegte Route angezeigt. Das funktioniert auch tatsächlich gut und man kann sich so bequem zum Ziel durchschlagen. Fazit auch hier: Fußgängermodus sehr brauchbar.

Was ich allerdings nicht verstehe ist, dass offenbar vom A-GPS (Assisted-GPS) des Handes kein Gebrauch gemacht wird. Der Satellitenfix dauert nämlich genau so lange wie mit dem herkömmlichen Navi auch, also 3 – 5 Minuten. A-GPS fixt aber normalerweise in 15 – 25 Sekunden. Startet man daher im Hintergrund von Mobile Navigator eine weitere Anwendung, die A-GPS nutzt, z.B. Google Maps oder Nokia Maps, geht der initiale Sat-Fix ebenfalls in Sekundenschnelle von statten. Sehr komisch… Hier hat Navigon wohl einen Bug übersehen oder etwas nicht implementiert. Genau dieser Bug oder diese fehlende Funktion ist in der Praxis aber hinderlich. Kommt man z.B. aus der U-Bahn und will sich die letzten paar hundert Meter bis zum Hotel routen lassen, hat niemand Lust erst 5 Minuten auf den Sat-Fix zu warten..

Fazit also: Würde A-GPS funktionieren, wäre der Mobile Navigator eine richtig runde Sache.

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Mobile Navigator 7 für Symbian (Teil 1)

Ich bin (im Gegensatz zu manch’ einem Kollegen ;-) ) ein großer Freund meines Navigon 2110 max Navis. Schon längere Zeit wollte ich die Navigon Software auch einmal auf meinem Handy ausprobieren – gestern war es dann endlich soweit.

Auf der Homepage von Navigon gibt es die Software zum kostenlosen 30 Tage Test zum runterladen. Die Installation auf dem Handy geht einfach über einen Installer, ein Windows-Programm (wann lernen die Hersteller von Geräten endlich, dass es noch Betriebssysteme neben Windows gibt?!), das zunächst Karte und Symbian-Installer auf die im Handy eingestöpselte Speicherkarte schaufelt. Nach dem Upload der Daten auf das Handy, startet automatisch der Symbian-Installer und MNM7 ist kurze Zeit später verfügbar.

MNM7 ist tatsächlich recht gut und ich habe heute erwartungsgemäß problemlos mit dem Auto zur Arbeit gefunden ;-) Der Satelliten-Fix geht dank A-GPS einen Ticken schneller als beim “echten” Navi. Dafür dauert die Berechnung einer knapp 600km langen Strecke (München – Berlin) ca. 30 Sekunden. Vertretbar also. Die Bedienung gibt keine großen Rätsel auf. Als Navigon-kundiger findet man sich schnell zurecht und auch als Frischling dauert es nicht lange, bis man das Programm durchschaut hat. Ich finde es allerdings etwas schade, dass manche Funktionen nicht in MNM7 enthalten sind, die man vom “normalen” Navi her kennt: z.B. fehlt die Funktion eine Route (“Bring mich nach A und dann nach B und C und …”) festzulegen. Man kann also nur ein Ziel eingeben (“Bring mich nach A”). Auch kann man scheinbar nicht einen bestimmten Kartenausschnitt anzeigen lassen und dann das Navi anweisen “Bring mich direkt zu diesem Punkt”. Die Freunde des Geocachens wird folgendes betrüben: nach wie vor fehlt eine Funktion die es gestattet Koordinaten einzugeben und sich zu diesem Punkt routen zu lassen.

Im folgenden einige Bildchen aus dem Programm:

Ich bin v.a. auf die nächsten Tage gespannt, wie gut sich der Fußgängermodus in Berlin macht. Der Mobile Navigator besitzt nämlich einen extra auf Fußgänger ausgelegtes Profil das es ermöglicht zielsicher per Pedes in Innenstädten von A nach B zu gelangen. 

Update: Fortsetzung hier

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Navigon Fresh Maps 4.2008 – Wo bleibt das Update?

Vor ein paar Monaten habe ich mir ein Navigon 2110max gekauft*. Man will ja schließlich in der großen Stadt nicht verloren gehen.

Beim Kauf des Navis bekommt man einen Gutschein, für den man für 20 Euro ein 2-jähriges Kartenupdate bekommt (sonst kostet das Abo 99 Euro). Da ich das ganz cool finde, habe ich da natürlich gleich zugegriffen.

Im letzten Quartal erschien das vierteljährliche Kartenupdate auch recht pünktlich irgendwann Mitte/Ende Juli. Gucke ich auf meinen Kalender, stelle ich aber fest, dass wir ENDE NOVEMBER haben und somit das 4. Quartal schon fast wieder rum ist. Was noch nicht veröffentlicht wurde, ist das Kartenupdate.

Ich habe eben dem Navigon Service eine freundliche Mail getippt und bin gespannt, was und ob geantwortet wird…!

[Update: Navigon hat geantwortet (Uhrcheck: 3h - kein Schlechter Wert!). Sie werden das Update noch diese Woche ausrollen. Na da bin ich mal gespannt.]

[Update2 8.12.: Die neuen Karten sind draußen.]

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* meiner Meinung nach ein gutes Navi – auch wenn ein Kollege nicht so begeistert ist ;-)

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USB-Lader selbstgebaut

Erkenntnis des Tages: Ein aktiver USB-Hub (= einer mit Netzteil), kann ein USB-Ladegerät für Handies, Navis und ähnliche Kleingeräte ersetzen.

Gut zu wissen!

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Abgestürzt

Erkenntnis des Tages: Ich kann auch das neue Navi vom Kollegen mit nur zwei Klicks abstürzen lassen.

*freu*

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Google Maps vs. Microsoft Virtual Earth

Ich war eigentlich bislang absolut davon überzeugt, dass Google’s Sat / Kartographie-Programm “Earth” bzw. dessen Web-Pendant “Maps” nicht zu toppen sei. V.a. in puncto Auflösung erscheinen mir die Satellitenbilder (zumindest für meine Region) sehr hoch.

Vorhin bin ich durch Zufall über den entsprechenden Dienst “Virtual Earth” von MS gestoßen. Und diehe da: die können es tatsächlich noch ein Stück besser als Google. Zwar sind die von VE angebotenen Satellitenbilder imho etwas schlechter als die von Google, dafür trumft VE zusätzlich mit Bildern aus der Vogelperspektive (!) auf. Die Auflösung dieser Bilder ist (wieder: zumindest für meine Region) höher als die der Google Sat-Bilder. Zudem ist die räumliche Wirkung eines Bilds aus der Vogelperspektive und damit auch sein Informationsgehalt wesentlich höher als die eines Sat-Bilds.

Beispiel: ein Bildausschnitt aus Google Maps:

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Im Prinzip sind nur die Umrisse der Gebäude zu erkennen – man sieht auch direkt drauf. Die räumliche Wirkung entsteht dabei nur durch die Schlagschatten. Und jetzt das gleiche Motiv in Virtual Earth:

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Nice! Aber es geht noch besser. VE kann nämlich Ansichten liefern, die aus allen vier Himmelsrichtungen geschossen wurden! Das oben ist von Süden nach Norden, unten das von Norden nach Süden:

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Die restlichen Perspektiven spare ich mir…

Ich bin gespannt, wie lange Google braucht, um mit MS gleichzuziehen und um perspektivische Bilder anzubieten! Der Kampf dieser beiden Konzerne ist – nicht nur auf die beiden Programme oben – sehr spannend!

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