Beiträge getagged mit nicht lustig

Sieg!

Ich bin SIE los. Meine Kündigung kam heute bestätigt zurück und ich kann mir einen vernünftigen Internet-Anbieter suchen.

Bloß welchen!? *g*

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Mission: Internetanschluss V

Mein toller neuer Internetanschluss entwickelt sich langsam zu einem wirklichen Dauerbrenner. Nachdem ich in der letzten “Folge” gekündigt hatte und auch herausgefunden habe, dass mein Kündigungsschreiben tatsächlich angekommen und nicht verschlampt wurde ereignete sich gestern etwas Neues: mein Handy klingelt und eine freundliche Mitarbeiterin des Anbieters mit stark osteuropäischem Akzent und bayrischem Namen war an der Strippe.

Die gute Frau entschuldigte sich erst mal und eröffnete mir, dass sie (also der Anbieter) das Schreiben in dem mir das Sonderkündigungsrecht ausgesprochen wurde verschlampt hätten. “Normalääärweisä scännen wir solchä Schreibän immer aaain, abär das wurde irgändiwie vergässän”. Deswegen bat sie mich das Schreiben zu ihnen zu faxen.

Von mir aus. Das ist eigentlich nicht mein Problem aber ich bin ja ein netter Mensch :D Ich fragte sie, ob sie mir eine Mail mit der entsprechenden Faxnummer schicken könnte, weil ich gerade nichts zum Schreiben hätte. Darauf folgte der wie immer extrem komplexe Austausch meiner Mailadresse. “hk – also so wie meine Initialien – @ Holger Minus meinNachname Punkt de”. Nach schon drei Versuchen hatte die Dame alles notiert und augenscheinlich auch richtig und fragte abschließend:

“Schraibt man das alläs zusammän?”

Oh Gott. Solch kompetente Mitarbeiter sind der Traum einer jeden Firma…

Bleibt abschließend zu sagen, dass ich noch immer keine Mail von der guten Dame bekommen habe. Wahrscheinlich fand sie das @-Zeichen nicht oder so!

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Traurige Wahrheit

Jetzt, wo ich weiß wie es geht, versteh’ ich auch die Gebrauchsanleitung

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Mission: Internet-Anschluss IV

Zwei Wochen sind ins Land gegangen, ein Techniker hat mich besucht, ich habe eine tolle neue TAE-Dose bekommen aber die Telefon-Leitung rauscht noch immer wie ein Wildbach bei Schneeschmelze… Kurz gesagt: Telefonieren geht noch immer nicht oder zumindest schlecht. Doof. Meiner Bitte einfach den Telefon-Teil des Anschlusses abzustellen und dafür DSL-Only anzubieten (das geht bei meinem Provider) wurde auch nicht entsprochen – so kann ich mir eine Sipgate Flatrate kaufen und muss nicht auch noch die Festnetz-Flatrate vom Provider zahlen…

Lustigerweise kam am Tag nach dem Stellt-das-Telefon-ab-Telefonat ein Schreiben vom Provider bei mir an, in dem mir wg. der fehlenden DSL-Leistung ein Sonderkündigungsrecht ausgesprochen wurde. Danke. :D Also ein freundliches Kündigungsschreiben getippt und zum Provider gefaxt. Schließlich gibt es auch noch andere DSL-Provider mit DSL-only Tarif (und das sogar billiger). Das war auch schon vor einer guten Woche.

Also habe ich eben bei meinem Provider angerufen:

- Hallo, ich würde gerne wissen, ob meine Kündigung angekommen ist.
- Wie ist denn die Kundennummer?
- Habe ich nicht da, aber die Telefonnummer zum Anschluss lautet nnnnnnn
- Ja eigentlich darf er ohne Kundennummer nichts sagen wann die Kündiung wirksam wird…
- Das interessiert mich auch nicht, ich will nur wissen ob die Kündigung angekommen ist.
- Über diese Information können wir reden … Wir legen großen Wert auf Datenschutz…!
- Na wenigstens auf Etwas…! (Böse, böse, …)
- Die Kündigung ist da, Stempel 2. Feburar…
- Und wie lange dauert es, bis man eine schriftliche Antwort samt Kündigungstermin erhält?
- Ja bei so kurz laufenden Verträgen muss da XY drüber entscheiden, ob man überhaupt künigen darf! So einfach geht das nicht
- Ja aber wieso habe ich dann das Schreiben mit dem Sonderkündigungsrecht erhalten!?
- Ööööööh…

Kasperlestheater…!

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Acknowledgements

Ich habe gestern in einer Dissertation gelesen und bin auf die folgende, etwas ungewöhnliche Danksagung gestoßen:

Thanks foremost to my family for supporting me through the ordeal of completing a dissertation.
[...]
Finally, thanks to 100mg/day of Sertraline HCl, for letting me keep my head above
water.

hmmmmm, …

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MacBook: rotes Leuchten aus dem Kopfhörerausgang

Nein. Ich nehme keine Drogen. MacBooks haben tatsächlich eine rote Lampe im Innern der Kopfhörerbuchse. Ich konnte es erst selbst kaum glauben und starrte dementsprechend ungläubig 30 Sekunden auf die dämonisch rot glimmende Festtagsbeleuchtung in der Klinkenbuchse bevor ich”Macbook leuchtet rot” in Google tippte und so erfuhr, dass das ein Bug UND ein Feature ist. Gleichzeitig!

Bug deswegen, weil die Buchse wohl kaputt ist und Feature, weil das MacBook einen digitalen optischen Ausgang besitzt der aktiviert wird sobald ein entsprechender Stecker in der Buchse steckt – wusste ich noch gar nicht. Kommen wir zum Bug zurück: im Innern der Buchse gibt es irgendeinen Kontakt der nun eben keinen Kontakt mehr herstellen kann und somit sagt: “Hallo, da steckt ein Lichtwellenleiter” Nebeneffekt: aus den internen Lautsprechern kommt auch kein Ton mehr. Doof.

Abhilfe!? Man nehme einen Klinkenstecker, stecke ihn in die Buchse und wackle etwas hin- und her, vor und zurück – Herren sind bei dieser Übung  klar im Vorteil. Damit löst man -lt. der User des MacUser Forums- den verklemmten Kontakt, das Leuchten hört auf und die internen Lautsprecher sprechen wieder laut.

Nach etwas Klinkensteckenstöpseln war an meinem MB wieder alles wie normal!

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Mission: Internet-Anschluss

Warum um alles in der Welt artet eigentlich generell jede Interaktion mit jedem x-beliebigen Telekommunikationsanbieter in einem völligen Desaster aus?

Vor wenigen Tagen bin ich in meinem neuen Habitat eingezogen. 4 Wochen vorher habe ich einem mehr oder weniger lokal in München (Bayern) operierenen Telko-Anbieter den Auftrag erteilt meine Wohnung an die weltweite Datenautobahn anzuschließen und (eigentlich eher nebensächlich) noch einen Telefonanschluss dazu zu klemmen.

Am 29.12 sollte der Anschluss geschalten werden und dazu muss aus irgendwelchen Gründen extra ein Herr von einem gewissen ehemaligen Telefonmonopolisten vorbei kommen und irgendwas tun. Wer am 29. natürlich nicht kam, war der Techniker des pinkfarbenen Ex-Monopolisten. Ein Anruf  bei meinem Telko-Anbieter brachte Licht ins Dunkel: der Disponent (so die offizielle Bezeichnung dieser fahrenden, telefonanschließenden Berufsgattung) hat mich nicht gefunden. Oder das Haus, die Straße, die Ortschaft, das Land…? Also per Superexpressdringlichkeitsauftrag ein Ersatztermin für den 30. ausgemacht…

Wer natürlich am 30. nicht erschien war der Disponent. Logisch, oder? Dis-po-nent – die Bezeichnung muss man sich übrigens echt mal auf der Zunge zergehen lassen! Ein weiteres Telefonat brachte ans Licht, dass ich abermals nicht gefunden wurde. Vielleicht sind Disponenten blind, können nicht lesen oder arbeiteten früher beim Paketdienst?! Ein weiterer Ersatztermin konnte mir auch nicht genannt werden, dafür bekam ich das Versprechen gleich am 4.1. angerufen zu werden und einen Ersatz-Ersatz-Termin zu bekommen.

Pustekuchen. Am 4. rief keiner an. Also rief ich am 5 an. Aussage: Wir versuchen für Freitag 8.1. einen Termin zu machen. Das hat aber irgendwie nicht geklappt. Anruf am 11.1.: Ja wir wissen auch nicht, wann das klappt… Aber wir klären das gleich ab und rufen noch heute zurück. Ich rief dann tags darauf am 12.1. zurück uuuuuuund: Am 14., morgen, ist mein großer Tag. Tadaaa! Morgen bekomme ich ein neues Internet. Juhuuu.

Merke also: auch wenn du extra NICHT bei dem gewissen Ex-Monopolisten orderst, kannst du indirekt doch mit denen Ärger bekommen…

PS: Prognose der Verkackwahrscheinlichkeit morgen: 90%

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One Night in Paris (Reloaded)

Ich muss noch zwei Sätze zu meinem/unseren Paris-Erlebnis nachschieben. Der Flug um 12 Uhr irgendwas wurde selbstredend auch gestrichen und irgendwie sah es so aus, als dass an diesem Tag überhaupt nichts mehr fliegen würde. Zumindest nicht von Charles de Gaulle weg. Also ab zum Gare de l’Est und ein Ticket für einen zug besorgt. Das war aber gar nicht so einfach, weil ein paar Menschen wohl die gleiche Idee hatten. Die nächsten drei Züge waren inkl. erster Klasse ausgebucht. 16 Uhr irgendwas hätte es für 300 EURO ein erste Klasse Ticket gegeben (zu teuer) und so sind wir gegen halb 6 mit dem TCG erst aus Paris losgekommen.

Angenommen ich wäre das Staatsoberhaupt eines (arabischen) Schurkenstaates und hätte einen Groll gegen Frankreich, so würde ich das Land beim ersten Schneefall angreifen. Das dürfte wohl ähnlich kompliziert sein, wie einem Kleinkind den Schnuller zu entreißen, da die Luftabwehr nicht aufsteigen kann, da das Rollfeld eingeschneit ist… “Mon Général! Wir können nischt startän. Wir aben die Schlüssel der Räumfahrzeuge verlorän”.

Ein echtes Trauerspiel!

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Schornsteinfeger, Take 4

Gestern, 10:15, klingelt mein Handy und eine sonore und gleichermaßen vorwurfsvolle Stimme tönt mir entgegen:

Anrufer: “Sie haben mir eine Nachricht hinterlassen und wollten heute um 10 kommen”.

Ops, habe ich einen Termin verpasst? Blick auf den Kalender: da steht “Meeting mit X und Y um 9 Uhr” und X und Y sitzen bereits seit einer Stunde neben mir. Es handelt sich also nicht um diesen Termin. Ich bin beruhigt.

Ich: “Helfen sie mir mal* – wer sind sie denn und um was geht es?”

Anrufer: “Mein Name ist Brunner** und sie haben mir eine Nachricht hinterlassen!”

Ich: “Ööööh? – Wegen was?”

Anrufer: “Na sie wollten vorbei kommen”

Ich (leicht gereizt): “Ja aber weswegen?”

Anrufer (auch leicht gereizt): “Um meinen Kamin zu kehren natürlich!!!”

Ich (genervt): “Oh nääääh – nicht schon wieder!”  …

Nun folgte eine kurze Episode in dem ich dem Menschen erkläre, dass “laufend” bei mir Menschen anrufen, deren Kamin ich kehren soll und ich nicht der Kaminkehrer bin. Ich glaube ich muss langsam aber sicher mal bei meinem “Kollegen” anrufen und den zusammenstauchen *argh*

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* diese Floskel muss ich mir dringlichst abgewöhnen.
** Name von der Redaktion geändert

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Der Tag der offenen Tür

Am Samsag war hier an der Uni der jährliche berühmt-berüchtigte Tag der offenen Tür. Berühmt deswegen, weil halb Bayern nach München reist, um die spitzeste Speerspitze der weltweiten Forschung “live” zu begutachten. Berüchtigt, weil die armen wissenschftlichen Mitarbeiter um ihren freien Samstag gebracht werden und (noch viel schlimmer!) mit echten Menschen (von draußen) reden müssen.

Mir fiel irgendwann auf, dass es im Grunde genommen genau 6 Typen von Tag-der-offenen-Tür-Besuchern gibt:

  • Kinder: Sie gucken was es gibt, drücken auf den Knopf, sehen dass das Licht angeht, freuen sich und gehen wieder. Das sind die besten Besucher!
  • Abiturienten: Sie sind wie Kinder, wollen aber zusätzlich eine komplette Studienberatung und das auch noch von mir. Bayern wird daher wahrscheinlich in den nächsten Jahren einen Schwund an Informatik-Studienbeginnern erleben, da ich den Kinderchen von n-dimensionaler Analysis und linearer Algebra erzählt habe. Lustig, wie blass Abiturienten werden können.
  • Studenten: Von denen gibt es zwei Subkategorien: Informatiker und Nicht-Informatiker. Die Informatik-Studenten kommen nicht, weil sie wissen was Informatik ist. Und die Nicht-Informatiker kommen nicht, weil sie Informatik nicht interessiert. Eine alternative Erklärung warum kaum Studenten da waren ist, dass es einfach zu früh war – die lange Nacht der Universitäten wäre das bessere Motto… :-)
  • Otto-Normalbürger: Die kommen gern in Begleitung ihrer Kinder und wollen wenigstens noch anstandshalber hören, warum das Licht angeht. Man erzählt ihnen eine Geschichte vom Klapperstorch, sie sind erfreut und gehen. Klasse!
  • Menschen mit viel Wissen, also “echte” Informatiker mit “wirklichen” Berufen die “reale” Probleme lösen (oder artverwandtes Volk). Diese drücken erst gar nicht auf den Knopf, sondern wollen nur wissen, warum das Licht angeht und fragen auch noch, was der Vorteil ist das Licht so anzumachen und nicht so oder noch schlimmer: Sie diskutieren, warum man überhaupt Licht braucht. Sehr lästig, …
  • Menschen mit gefährlichem Halbwissen: Das sind die absolut schlimmsten. Die drücken auf den Knopf, wollen wissen warum das Licht angeht, verstehen es aber nicht und wollen mit ihrem (gefährlichen Halb-) Wissen von ihrem Nichtverständnis ablenken. Er: Ja und was passiert, wenn so ein öffentlicher Schlüssel in die falschen Hände gerät? Ich: Nichts. Er: Ja doch, dann kann der Angreifer doch seine Mails mit meinem Schlüssel signieren… Ich: Nein. Signiert wird mit dem geheimen Schlüssel. Er: Aber den kennt doch niemand. Der ist doch geheim. Ich: Doch. Der Eigentümer kennt den. Er: Dann verschlüsselt halt der Angreifer seine Mails mit meinem öffentlichen Schlüssel. Ich: Ja und was soll dann passieren? Er: Dann kann niemand mehr meine Mails lesen Ich: Hööööööööööööööööööööööh? Sehr, sehr lästig…

Subsummierend muss ich meinen nicht vorhandenen Hut vor allen Menschen, die öfter als ein Mal im Jahr einen “Tag der offenen Tür” haben oder gar auf einer Messe arbeiten, ziehen… Vergleichbar kaputt kam ich vor ein paar Jahren nach 14 Stunden Festplatten-in-Anlagen-bei-einem-Kunden-wechseln nach Hause. Damals war ich aber wenigstens nicht heiser…

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